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Hundeforum Der Hund
Bonnie

SOS absenden im Gebirge - wie geht sowas?

Empfohlene Beiträge

Hallo,

ich bin desöfteren mit meinem Hund im Harz unterwegs/wandern. Alleine.

Nun stellt sich mir die Frage, was mache ich, wenn ich z. B. ausrutsche und mir ein Bein breche, die Bänder zerre o. ä.?

Ich hab irrtümlicherweise gedacht, dass GPS Geräte nicht nur der Navigation dienen, sondern dass man damit auch einen Notruf absenden kann, musste mich aber eines besseren belehren lassen.

Bin ich übervorsichtig oder wie machen das andere?

Ich bin aufgrund eines Bänderrisses im Knie noch nicht wieder sooo stabil auf den Beinen, möchte aber auf das Wandern nicht verzichten.

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Da hat man doch Empfang für's Handy?! Wäre doch also kein Problem vom Handy aus jemanden anzurufen...

Oder du nimmst Dir in der Zeit wo du noch nicht ganz Fit auf den Beinen bist eine Begleitung mit, hm?

Was anderes/besseres fällt mir gerade nicht ein, bin nicht so der Wandertyp und habe mich mit solchen Themen eigentlich noch nie auseinander gesetzt.

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Das isses ja gerade, ich habs vergessen zu schreiben. Da hats keinen Empfang. Sogar im Auto auf der Strasse gibts lange Funklöcher und in den Bergen direkt hats überhaupt keinen Empfang.

Mir ist der Gedanke ja auch neu, aber als ich letztens da unterwegs war, wars halt arg schlüpfrig auf den Wegen und da kommt man ins Überlegen.

Ich bin da alleine, kann also leider niemanden mitnehmen.

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Puh, das ist natürlich Mist....

Gucke mal hier, habe ich gerade gefunden vielleicht hilft es Dir :)

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Vielleicht gehst du mal in einen Wander/Outdoor etc Fachhandel und lässt dich beraten?

Es gibt da glaube ich Leuchtraketen und andere Lichtsignale und so...bestimmt gibt es aber auch andere Möglichkeiten.

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Danke für den Link! Die sprechen da von 99 % Netzabdeckung. Nun ja, dann ist der Harz wohl Entwicklungsland oder so. Und D2 ist ja nun wohl nicht sooo schlecht, was die Netzabdeckung betrifft.

Blöd ist nur, dass man das nicht ausprobieren kann, ob die 112 ohne Netz im Notfall funktioniert. Aber ein Tipp ist es allemal. Ich drucks mir aus und führ es mit, man weiss ja nie...

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schwere Frage, das einfachste und effektivste ist natürlich das Handy. Alternativ vielleicht ein Funkgerät, aber ob du damit jemanden erreichst, wenn du nicht einal Handynetz hast, ist auch fraglich..

Ich würde mich indirekt absichern, also jemandem Bescheid sagen, der dann im Fall der Fälle einen Notruf absetzen kann. Wann und wo man unterwegs ist, eine Zeit ausmachen bis der man wieder daheim ist..

Und dann würde ich mich noch für den Fall der Fälle vorbereiten. Also entsprechende Kleidung, warme Getränke mitnehmen, Biwaksack, vielleicht etwas um ein Feuer zu machen, Isomatte, was einem auch immer einfallen mag und mag tragen kann..

Ich bin oft in den Bergen unterwegs, auch jetzt im Winter mit Schneeschuhen und ich hab bei jeder Tour, auch den Touritrampelpfaden, meine ganze Ausrüstung dabei. Lawinenpiepser, Sonde, Handy, Schaufel.. man weiß nie was einen erwartet und wenn möchte ich alles wesentliche dabei haben. Natürlich auch ein Erste Hilfe Set, erweitert und Samsplint zum Schienen von Brüchen etc.

Was noch wichtig ist! Seit Juli 2009 kann man in Deutschland einen Notruf nur noch mit aktivierter Simkarte absetzen! Also nix Handy ausschalten und das beste Netz suchen lassen und ohne einloggen Notruf wählen, das geht vielleicht noch in Österreich (Homepage), aber nicht mehr in Deutschland. Leider.. aber logische Folge, nachdem der Notruf so oft für dämliche Späße missbraucht wurde..

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Ja, ich hab mir schon einen guten Rucksack gekauft und bastel an meiner Survival-Ausrüstung. In einem anderen Forum hab ich den Tipp mit ner Trillerpfeife bekommen.

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Soweit ich weiß, ist irgendein Netz immer verfügbar. Bei Notrufen loggt sich das Handy dann automatisch in ein anderes Netz ein.

Besonderheit beim Notruf über Handy

Im in Deutschland und Europa überwiegend verwendeten Mobiltelefonie-Standard GSM sind für Notrufe besondere Verfahren vorgesehen, die sowohl im Mobiltelefon wie bei den Funksendern ihre Umsetzung finden. Hintergrund ist die hohe Bedeutung von Notrufen, deren Absetzung unter allen Umständen möglich sein soll. So ist es jederzeit möglich, von einem entsprechenden Mobiltelefon die Notrufnummer 112 zu wählen, auch bei gesperrter SIM-Karte oder ohne Kenntnis ihrer PIN. Hierbei kann ein beliebiger am Aufenthaltsort verfügbarer Anbieter zum Einsatz kommen, bei einem eingebuchten Mobiltelefon im „Funkloch“ – also an einem Ort, an dem der eigentlich gebuchte Anbieter nicht empfangen werden kann – wird entsprechend auf einen Mitbewerber ausgewichen. Notrufe werden mit höchster Priorität behandelt, dies führt z.B. bei Leitungsmangel dazu, dass ggf. ein anderes derzeit geführtes „normales“ Telefonat vom Netz zwangsweise beendet wird um die Durchstellung des Notrufes zu ermöglichen. Während normale Telefonate zudem bei zu geringer Signalstärke/Verbindungsqualität vom Netz beendet werden, ist diese Funktion für Notrufe abgeschaltet um auch unter widrigen Umständen das Absetzen des Notrufs zu erlauben.

Der deutsche Bundesrat hat am 13. Februar 2009 eine Verordnung (Drucksache 967/08) beschlossen, aus der hervorgeht, dass Notrufverbindungen von Mobiltelefonen nur noch mit aktivierter SIM-Karte möglich sind. Die Notwendigkeit hierzu ergab sich aus der "sehr häufigen missbräuchlichen Anwahl der Notrufnummern von Mobilfunktelefonen ohne Mobilfunkkarte und der damit verbundenen Belastung der Notrufabfragestellen Notrufverbindungen".

Quelle

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