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Hundeforum Der Hund
EisWolf

Vorstellung vom Wolf und der Kleinen

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Hallo ihr Lieben.

So, nun hat es (nach langer, langer Planzeit) auch geklappt und ich habe meinen "besten-Hund-der-Welt". ;)

..einen siberian Husky von einer sehr verantwortungsvollen privaten Züchterin (wurde von mir samt Elterntieren besucht), der auf den Namen "Banshee" (Weibchen) hört und 8 Wochen alt ist (das Alter passt schon, auch wenn manche meinen, es seie zu jung).

Mich kann man einfach Wolf nennen (Realname gibt's evtl. später) und ich bin ein 25jähriger IT-Systemelektroniker aus dem Rheingau, der zur Zeit sein Abi nachholt.

Da ich schon viele Jahre einen Hund haben wollte, habe ich mich natürlich über das Für und Wider der Rassen und das typische Verhalten "etwas" informiert, dennoch tauchen seit gestern immer wieder Fragen auf, die ich (da Ersthundehalter) nicht beantworten kann - da bin ich mir auch nicht zu eitel und frage gerne nach. ;)

Die Kleine ist seit gestern Nachmittag bei mir und ich darf heute Abend erst einmal die Bude mit Essig auswischen.. denn Schmierseife scheint den Geruch von Pipi unzureichend einzudämmen.. :D

Aktuell habe ich sehr viel Zeit (bis Mitte Januar Ferien), danach bis Ende Januar 4 Stunden am Tag abends weg (Abendschule) und danach länger, 4 mal die Woche von ~7:30 - 13:30 was dann langsam auf 7:15 - 14:00 gesteigert wird - allerdings ist fast immer jemand im Gebäude nebenan, öfters auch hier und wird die Kleine notfalls auch mit rübernehmen (wo sie dann sehr ruhig ist, solange jemand in der Nähe ist) - ich selber gehe morgens sobald sie alt genug ist, lange mit ihr raus, auch gerne joggen usw. und abends dann nochmal eine sehr lange Runde / sportliche Betätigung/großer Garten und sobald es von ihrem Körper her geht (1,5 Jahre~) auch am Rad/Schlitten als Ziehsport. Da nebenan meine Familie wohnt, ist der Hund niemals komplett "auf sich gestellt".

Da ich ebenfalls sportlich orientiert bin (und einen ziemlichen Dickkopf habe) eine gute Rasse für mich (was das alleinsein und die Wohnungshaltung angeht, denke ich, dass die Hunde flexibel sind, solange sie ausreichend gefordert werden.

Sie ist praktisch stubenrein (über Nacht zumindest, gestern 6 Stunden am Stück durchgeschlafen), hat allerdings aufgrund der Trennung von Eltern, Tantchen und 3 Geschwistern sowie Frauchen ein wenig Trennungsangst (jault viel, wenn man sich entfernt, gestern war ich da wenig konsequent - wie auch, erstmal sollte sie sich an die Wohnung gewöhnen - und sie hat einige Male "Angstpfützchen" gemacht).

Ansonsten fühlt sie sich aber schon sehr heimisch und schläft gerade auf meinem linken Fuss. :D

Meine wichtigsten Fragen zur Zeit: Ich hatte eigentlich vor ein Katzenklo hinzustellen, weil: 1. Stock, doppelte Treppen, dunkles Treppenhaus, 2 Türen (eine abgeschlossen) dazwischen und ich müsste erst Schuhe finden (für mich) - bis dahin hat sich die Kleine definitiv entleert... - allerdings "frisst" sie Katzenstreu (ist also gleich wieder rausgeflogen, solche Risiken gehe ich nicht ein). Dann kam Katzenklo + Heimtierstreu (Holz) - = Bude voll mit Holzstreu, Pfütze uaf dem Boden auch wenn ich sie reinsetzte..

Dann kam Kindersandkasten + Zeitungen.. Macht sie nicht rein.. der Rand ist zu hoch um reinzugehen.. >,< - Nun überlege ich, eine Hundetoilette anzuschaffen oder eine wirklich passende Lösung mit Holzpellets zu machen (die bleiben auch drin wenn man durchspringt). Oder sollte ichs einfach sein lassen und einfach regelmässig rausgehen - denn sie MACHT draussen wunderbar, nur halt ab und an nach dem Trinken bin ich nicht schnell genug.

2. Frage: Leinenziehen. Ja, Huskys ziehen, allerdings möchte ich es am Halsband ab- und am Geschirr angewöhnen. Problem: Die Kleine hat ein feines Halsband, eine Leine (ca. 1,50 oder so) und... zieht.. die ersten zwei Male gestern sehr. Ich also umgedreht.. Hund erwürgt sich fast (ICH zog nicht!)..

Ich also nachgegeben - ich will auf keinem Fall dem Hund wehtun. Dann mit Stehenbleiben versucht - Hund stachelt sich auf, wenn du konsequent bist und irgendwann beisst er an der Leine und zieht wie ein Irrer und dann habe ich das Gefühl, er will nur noch weg von der Leine, was die Kommunikation (bin kein Befürworter von drakonischen Strafen) doch sehr erschwert und ich nicht möchte.

Nun ja, seltsamerweise gings heute Nacht und heute Morgen sehr gut. Sie zieht selten, wenn, dann bremse ich sie bissl (halte einfach stramm und gehe langsam), aber ich würde gerne einen Weg finden es zu perfektionieren OHNE sie aufzustacheln. Problem mit Konsequenz habe ich keins, mit Schmerzen allerdings schon. "Sitz" kannte sie von der Züchterin schon, macht sie so-lala aber für 8 Wochen sehr gut.. Ich habe nun versucht über "Komm!" zu arbeiten, wenn sie zieht oder schnüffelt oder einfach in Einfahrten läuft, habe ich mich hingesetzt und "Komm!" gesagt, dann Belohnung gegeben - funktioniert gut.. dämmt aber das Problem nicht ein (auch wenn ich nicht glaube, dass das "Komm!" eine der negativen Sachen positiv verstärkt weil es ja in allen Situationen verwendet wird).

Nun also die Frage: Ich würde gerne die "Stehenbleiben und warten"-Methode einsetzen. Sie SETZT sich dann beim Ziehen aber.... Also straff + sitzen! Klasse! Ich laufe.. sie schaut evtl. (ich will loben beim Loslaufen - Schauen) - was macht sie? Wieder reinrennen! ich kann sie schlecht loben wenn sie schon wieder weg ist. Konzentration ist nur beim Schnüffeln ein Problem, aber das "Durchstarten" und die Steigerung des Drin-Rumtobens (und dann kommt das Beissen in die Leine) bräuchte irgendeinen sinnvollen Tipp von euch. ;)

Sie knabbert auch an den Sträuchern (bricht die "Blumen" ab und knabbert rum - bringt sie mit), schnüffelt viel rum - ich will ihr das auch nicht verbieten (ist ja ein Welpe!) aber ich gehe dann halt auch weiter und sage "Los!" - meistens kommt sie dann und schnüffelt 5 Meter weiter wieder. Ist das ok? ;)

Streusalz macht ihr wenig Probleme (ich gehe in den Schnee, sie will unbedingt auf den Salz-Bürgersteig...), sie jammert im Allgemeinen ein wenig beim Rausgehen (k.a. - ist es ihr zu kalt? Wieso will sie dann weitertoben im Schnee?), manchmal aber auch gar nicht. Sie jault halt in sehr sehr vielen Situationen, ich bin dazu übergegangen es zuhause zu ignorieren (Türen sind offen sonst pinkelt sie aus Angst um mich - der einen Raum weiter ist - hin..) und sie kommt halt - und wenn sie ruhig ist wird sie belohnt, sonst ignoriert, funktioniert temporär gut, wird von MIR auch konsequent eingehalten - und wenn sie draussen jammert, schaue ich ob was nicht OK ist (zittern, etc.) und gehe dann heim wenn was ist, ansonsten wirds einfach ignoriert.

Wie man sieht mache ich mir viele Gedanken um die Gesundheit meines Wuffs und verachte schmerzhafte Strafen ziemlich.. und sie ist eine clevere kleine Maus und für 8 Wochen wirklich SEHR schlau und relativ un-ängstlich, toleriert Katzen (die 4 Katzen von Familie sind teilweise ziemlich ängstlich draußen, aber wir sind in 2 verschiedenen Häusern), sie läuft zwar zu Leuten, hat etwas Angst vor vorbeifahrenden Autos (autofahren kennt sie von Züchterin) aber ich denke, das ist in dem Alter ziemlich normal und wenn man daran arbeitet geht das auch weg..

Meine Fragen an Euch: Irgendwelche Verbesserungsvorschläge, Tipps, etc.? Ist wie gesagt mein erster Hund, Hundeschule möchte ich ihr vorerst ersparen (habe kein eigenes Auto, Familie möchte ich nicht immer dafür "missbrauchen", sie ist ausserdem erst 8 Wochen und eine gute Welpenstunde zu finden in der Umgebung, die noch dazu nicht mit der Meinung "Huskys sind schwer erziehbar" drangeht und ohne "Lass die nur machen, das sind Hunde.." usw usw (das mag ich nicht), dürfte schwer sein. Ich höre mich um, ein Muss ist es jedoch nicht und Tipps, falls möglich, für meine eigenständige Person und nicht für Trainer, das wäre nett. ;)

So, eine lange Vorstellung von meiner Seite, ich hoffe, ich bekomme nicht allzuviel Zweifel an meinen Entscheidungen, da für mich immer der Hund an erster Stelle steht und ich für Tipps die meinem Profil entsprechen (keine Gewalt, Unterdrückung und wenn möglich keine Tipps a la "Such dir einen Trainer" - das tue ich so oder so, es kann nur (lange) dauern bis man hier einen brauchbaren findet..) immer zwei offene Ohren habe. ;)

Schöne Grüße aus dem verschneiten (scheiss Streusalz, auch wenn der Hund es gelassen nimmt) Rheingau,

Wolf :party:

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Hallo Wolf,

erst einmal herzlich willkommen!

Ich finde es gut, wenn jemand sich so viele Gedanken vorher macht und seinen Hund perfekt erziehen will, aber lass es am Anfang etwas ruhiger angehen!

Die Kleine ist noch ein Baby, hat Mutter und Geschwister verloren, da solltest du sie nicht gleich mit Kommandos traktieren oder schon das Alleinsein üben! Wenn sie dich und die Wohnung kennt, kannst du damit anfangen, mal den Raum zu verlassen und sie zurückzulassen.

Wenn sie zu sehr zieht, bleib doch einfach stehen (klappt ja schon gut) und locke sie dann auf höchst alberne Weise zu dir (geh in die Hocke, klatsche in die Hände und rufe in den höchsten Tönen: "Banshee, komm, Mäuschen, Mäuschen, Mäuschen " oder etwas ähnlich Albernes. Ziel ist, dass der Hund wie ein geölter Blitz voller Freude zu dir hinsaust.

Lange, zielgerichtete Spaziergänge sind in dem Alter eh nicht gut. Man sagt, fünf Minuten pro Lebensmonat oder eine Minute pro Lebenswoche.

Zum Gassigehen würde ich sie für den Anfang einfach runtertragen, auf dem Arm macht sie nichts.

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Hallo und herzlich Willkommen!

Naja, Kristin hat ja schon das wichtigste gesagt!

Vielleicht wäre ja die Arbeit mit Markersignalen etwas für Euch!

Ist aber eine süße Maus die Du Dir da ins Haus geholt hast!

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(bearbeitet)

Hallo Kristin,

keine Sorge, ich lasse es schon langsam angehen, ich bin mir nur über das richtige Level an Erziehung in dem frühen Stadium nicht klar (jeder sagt: "so früh wie möglich" andererseits soll man sie nicht überlasten - das ist halt sehr subjektiv..).

Ich gehe mit ihr ca. 10 - 20 Minuten raus, allerdings wirklich "gehen" (rennen tue ich auch mit ihr, von mir aus initiiert, paar Meter bei den Weinbergen - macht sie gerne). Da wir um die Ecke Weinberge haben und da tieferer Schnee ist, ist das nicht schlecht. Sobald ich aber merke dass sie friert o.Ä. (oder was ich dafür halte) gehen wir aber nach Hause, ich quäle sie nicht mit Spaziergängen. ;) Ich vermiese ihr praktisch sogar die Laune, wenn ich (obwohl sie noch toben will) früher heimgehe, aber zu lange hat keinen Sinn wie du schon sagtest. Die 5 Minuten pro Monat habe ich auch gelesen, aber auch, dass die nordischen Rassen etwas mehr vertragen (darum halt 15 statt 10).

Heute war ich zweimal in 2 Stunden draußen, das 2. mal war sie dann doch erschöpft. Aber wenn ich "nur" zum Pipimachen runtergehe, ist sie ein Energiebündel und nicht mehr freiwillig reinzubekommen. :D

Das Anlocken funktioniert sehr gut (mit Leckerli-Belohnung) - nur wenn ich dann einen Schritt mache, rennt sie (WENN sie gerade eine Ziehphase hat) halt direkt wieder in die Leine... und ich habe ja keinen Ruckdämpfer in der Hand, insofern macht sie hundeinitiierte Leinenrucks.. ;)

Das Runtertragen mache ich sowieso zu jedem Spaziergang (die Treppen läuft sie mir erst mal nicht - bis zu welchem Monat eigentlich?), aber wenn sie was gefressen hat und danach pieseln will / muss, dann ist sie praktisch in ner Pfütze bevor ich aufstehe.. Die ist blitzschnell... ;)

Das sie auf dem Arm nicht pieselt, dazu kann ich nichts sagen (zumindest nicht, wenn ich sie in den Kindersandkasten gehockt habe - die Zeitungen da drin sehen nun aus wie Konfetti, aber das Klo ist unbenutzt..), kam ja nie dazu *fg*.

@ Fine und Tim:

Danke für die lieben Worte, ja, dass sie süss ist, höre ich von fast jedem den wir treffen.. :D

Man wird von mehr Leuten in 2 Tagen angesprochen als vorher in 2 Jahren.. Unglaublich.

Markersignale, was genau meinst du damit? So etwas wie Klicker?

Schöne Grüße aus dem Rheingau

von Wolf und Banshee

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Das Runtertragen mache ich sowieso zu jedem Spaziergang (die Treppen läuft sie mir erst mal nicht - bis zu welchem Monat eigentlich?), aber wenn sie was gefressen hat und danach pieseln will / muss, dann ist sie praktisch in ner Pfütze bevor ich aufstehe.. Die ist blitzschnell... ;)


http://www.polar-chat.de/topic.php?id=46585&goto=893181

Naja, natürlich solltest du ihr den Napf nur fertig angezogen :) anreichen, wenn sie so schnell ist. Ansonsten kann man da bei einem so jungen Welpen nichts machen, da passiert halt mal ein Missgeschick. Aber sie wachsen ja schnell ...

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nur wenn ich dann einen Schritt mache, rennt sie (WENN sie gerade eine Ziehphase hat) halt direkt wieder in die Leine... und ich habe ja keinen Ruckdämpfer in der Hand, insofern macht sie hundeinitiierte Leinenrucks.. ;)


http://www.polar-chat.de/topic.php?id=46585&goto=893181

Meine weiß inzwischen, was ein langgezogenes "Laaaangsam!" bedeutet und bremst ihren Lauf.

Aber sicher kriegst du da noch bessere Tipps.

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Na das ist doch mal ne Vorstellung!!!!!WOW!

Ja dann mal herzlich willkommen hier und viel Erfolg für dein Abitur-ich bin auch ein ehemaliger "Nachholer" ;)

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Na das ist doch mal ne Vorstellung!!!!!WOW!

Ja dann mal herzlich willkommen hier und viel Erfolg für dein Abitur-ich bin auch ein ehemaliger "Nachholer" ;)
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=46585&goto=893241

Hallo Kristina,

danke dir, wird schon werden. ;) Besser als eine Arbeitssuche ists bei der momentanen Jobsituation allemal (und man lernt mehr, was auch nicht schlecht ist). :D

Liebe Grüße,

Wolf & Banshee

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Hallo und herzlich willkommen!

Schließe mich an WOW das ist mal eine Vorstellung! ...viel spaß hier!

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:winken:

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