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Hundeforum Der Hund
Gabie

Schon wieder Angriff auf meinen Hund

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... und dein Hund fliegt die 10 m gleich mit weil der Angreifer noch die Zähne im Hals hatte...

Wenn ich einen angreifenden Hund trete und schlage während der noch an meinem dran hängt, kann ich meinen direkt zum Tierarzt fahren.

Wenn ich den Angreifer trete und schlage, nachdem er schon wieder von meinem abgelassen hat, bin ich eh zu spät für eine Strafe und lasse nur meine menschliche Wut an dem Tier aus...

Hallo Caro,

nicht bei jedem beissenden Hund braucht man einen Knebel, um das Maul zu öffnen (wobei ich aufgrund von Erfahrungen mit einem ehemals guten Freund und seiner Schäferhündin immer einen dabei habe).

Dass das mit den 10 Metern überspitzt ist - keine Frage. Genauso überspitzt wie die "Neiiin, solche Hunde sind praktisch nicht existent!"-Meinungen. Man nennt es auch Sarkasmus.

Ich habe vor 9 Jahren erlebt, wie ein Dobi sich verbissen hatte und trotz Schlägen, Tritten u.Ä. (nicht von unserer Seite, sondern von Seite des Hundehalters) für Minuten nicht mehr losließ. Dass so etwas selten vorkommt ist richtig - Fakt ist, dass manche Hundehalter es anscheinend gerade darauf anlegen, dass ihr Hund aggressiv reagiert (Ist ja "cool" und "angsteinflößend").

Genauso wie ich wetten kann, dass dies hier im Forum kaum der Fall sein wird, kann ich aber auch wetten, dass diese Hundehalter durchaus existieren und frei herumlaufen - zum Teil auch ohne Leine. Dass diese Halter selten auf Hundeplätzen oder sogar Hundeschulen sind, dürfte selbsterklärend sein.. somit kann man getrost davon ausgehen, dass 0-1/100 Hunden in einer Hundeschule so etwas machen. ;)

Ich habe nichts gegen sogenannte "Kampfhunde", ich habe etwas gegen Halter, die auf unkontrollierbare Aggressionen setzen und bevor ich von so einem "supercoolen" Typen dann erfahren darf, dass er keine Versicherung hat, der Hund evtl. nicht einmal angemeldet ist (weil in der Region teuer) u.Ä. sorge ich lieber dafür, dass ich im Fall der Fälle etwas tun kann - ob ich dann gebissen werde, ist mir ziemlich egal - ich würde bei meinem Hund genausowenig wie bei einem Kind zusehen, wie es gebissen wird.

Das Problem sind nicht die Hunde sondern die Halter, leider sind die rechtlichen Mittel begrenzt und wenn der Halter grobe Fehler macht, sorgt dann der Hund für ein eventuell blutiges Ende.

So, das war der letzte Beitrag von mir zu diesem Thema, ich bins leid, meine Meinung praktisch redundant mit gleichem Inhalt wieder neu zu formulieren, weil manche Leute nur das herauslesen, was sie wollen. ;)

Ich wünsche euch zumindest, dass ihr niemals auf einen der "praktisch nicht existenten" Hunde trefft, denn schön ist es nicht, wenn die eigenen Methoden in der Situation genau null helfen - und viele von denen, die diese Erfahrung machen, sind hinterher dann "Rassenfeindlich", was man von mir nicht sagen kann.

Liebe Grüße,

Wolf & Banshee

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Ich hab auch erst einen Hund mit "Tötungsabsicht" getroffen, der meinen 1. Hund im Maul hatte und schüttelte (der aber an der Leine war und es war dunkel Maltesermix gegen Neufundländer). Die HH besoffen und am pöbeln und die Aussage: der dachte es sei dein Baby und wollte es wegtragen. IST KLAR. Kalle hat es überlebt! Aber die Psyche hat schnell wieder einen Knax und das Training muss weiter vorn wieder angefangen werden. Ansonsten "ohne Leine" Begegnungen waren nie ein Thema und bevor es zum Pöbeln kommt war ich schon weg und meine 2 hatten besseres zu tun - nämlich Frauchen zu folgen.

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Ich habe vor 9 Jahren erlebt, wie ein Dobi sich verbissen hatte und trotz Schlägen, Tritten u.Ä. (nicht von unserer Seite, sondern von Seite des Hundehalters) für Minuten nicht mehr losließ.

ich habe vor 12 Jahren erlebt, das ein Dobi einen Collie genaus aus diesem Grund eine riesige Risswunde riss. Hätte der Halter etwas mehr Ruhe bewahrt wäre das Ganze glimpflicher ausgegangen, aber durch die Tritte, Schläge und Schreie eskalierte das Ganze erst.

Und noch was, mein Hund war der Collie, den ich jederzeit gerettet hätte, aber die Situation konnte durch ein falsches eingreifen nur böse enden, da die Hunde zu dicht beieinander waren und die Luft vor Spannung knisterte.

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Ich habe vor 9 Jahren erlebt, wie ein Dobi sich verbissen hatte und trotz Schlägen, Tritten u.Ä. (nicht von unserer Seite, sondern von Seite des Hundehalters) für Minuten nicht mehr losließ.

Das ändert nichts an der Erfahrung, dass die Beissereien schneller beendet werden, wenn sich die Hunddehalter aus der Situation entfernen.

Außerdem frage ich mich natürlich, inwieweit die Tritte und Schreie des Halters den Dobi noch zusätzlich gepuscht haben.

Naja, ich bin auch nicht der Typ, der sich jedesmal, wenn er durch eine Tiefgarage muss, Pfefferspray einsteckt oder gar eine Waffe, nur weil Frauen in Tiefgaragen überfallen wurden. Oder der dem ersten Mann, der sich mir mit Blickkontakt schnell nähert, gleich in die Eier tritt!

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Wenn ein Hund wirklich Tötungsabsicht hat, wird er durch Tritte, Pfefferspray und alle anderen Maßnahmen - die ihn nicht völlig lahmlegen - angestachelt. Folge ist meist ein Angriff auf den Mensch bzw. dann Verteidigung auf den Angreifer Mensch. Und Fakt ist auch, dass ein angeleinter Hund, dann erst recht keine Chance mehr hat, sich zu retten.

Und ich weigere mich einfach, dass Vertrauen in meinen und andere Hunde und ihr Verhalten zu verlieren nur weil 1 Halter von 1000 so durchgeknallt ist, seinen Hund scharf zu machen. Ein risikofreies Leben gibt es nicht und wird es auch nie geben.

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Seufz.

Also ich gebe zu: Ich möchte nicht nur nicht, dass mein Hund getötet wird.

Ich möchte auch nicht, dass ein Hund angerast kommt und sie grundlos "tackert" (schöne Umschreibung für nicht tödlicher Biss oder so), nur weil ihm danach ist und er einem kleineren Hund mal eben die Meinung geigen muss, auch wenn viele Leute das als normale Kommunikation unter Hunden auffassen. Für mich ist ein solches Verhalten unerwünscht und daher verhindere ich es. Punkt.

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Ich sag's mal so: Egal, was in einer bestimmten Situation das "bessere" Verhalten wäre - wer von uns kann von sich behaupten immer zu 100% cool zu bleiben und quasi nach Lehrbuch vorzugehen? Ich jedenfalls nicht. Wenn ich also meine, nach dem angreifenden Hund z.B. treten zu müssen, dann würde ich das tun. Das kann man eigentlich nur aus der Situation heraus entscheiden. Das jemand anderes in einer ähnlichen Situation ganz andere Erfahrungen gemacht hat, mag ja sein. In dieser speziellen war ich aber allein und musste in Bruchteieln von Sekunden entscheiden.

Ich will weder daß mir oder dem Hund was Übles passiert und verhalte mich dementsprechend. Auch wenn es statistisch gesehen "falsch" ist oder war.

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Im Falle der Fälle handelt man meist anders, vor allem wenn es um den eigenen Hund geht. Meine Tante hat erst letztens in ihrer Angst und Panik einen in ihren Hund verbissenen Hund mit einer Zigarette losbekommen (auf die Nase gedrückt). Toll war es sicher nicht und die Idee wäre ihr im "normalen" Zustand auch nicht gekommen, aber in der Panik und Wut kommt einem vieles in den Sinn.

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Ich hatte bisher einmal die Situation, dass Sammy von einem Hund angegriffen wurde, der mindestens schwer beschädigen wollte... Da hab ich zu gesehen, dass Sammy unter dem wegkommt, um zu flüchten. Mit nem sehr gut im Futter stehenden Riesenschnauzer leg ich mich nicht an ;)

Ich hatte letztens im Wald so ne Situation:

Sammy ohne Leine, geht um ne Kurve und steht einem Goldie-Schnauzer-Mix fast direkt gegenüber. Die beiden bauen sich auf, umrunden sich.

Und ich bin dran vorbeigegangen ;)

Da sieht die Frau mich und Sammy und kreischt panisch los: IST DAS EIN RÜDE??????? Unser beisst sich mit anderen Rüden!

Ich guck über die Schulter, die beiden Wichtigtuer benehmen sich immer noch wie die Oberschnösel.

Die einzigen, die von mir ausgebremst wurden, waren die Halter, die auf ihren Hund zurennen und ihn wegzerren wollten- DANN hätte es ganz sicher gerappelt. Also hab ich gesagt: Dran vorbeigehen, nicht hingucken!

Nach etwa 20m hab ich Sammy gerufen und er kam angewetzt.

Fazit: Evtl. ein rauher Hals auf beiden Seiten, vom wichtigtuerischem Rumknurren ;)

Ist Sammy bei mir an der Leine und ich habe defintiv keine Chance, ihn loszulassen (weil direkt an der Strasse oder so), dann verscheuche ich andere Hunde.

Selbst sich friedlich nähernde Junghunde. Einfach weil es einen Grund hat, dass ich Sammy an der Leine behalte und verhindern möchte, dass Sammy dem anderen sagt, dass er an der Leine keine Kontakte wünscht.

Er gestattet das lediglich Hunden, die er schon kennt. ;)

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