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Hundeforum Der Hund
Melli1102

Wer trainiert mit Schleppleine?

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Hallo Ihr Lieben :winken:

Ich möchte mit Nikita jetzt konsequent an der Schlepp arbeiten,da sie sich ja nicht abrufen läßt im Freilauf.

Habe mich da auch schon schlau gemacht,Anleitungen durchgelesen usw.

Die Frage die sich mir stellt ist nur: Was mache ich,wenn sie in die Leine rennt?Sie ist ne Hummel,flitzt immer voll rein in die Leine (sobald sie eben merkt,dass sie Spielraum bekommt)

Wenn sie das machen wollen,soll man ja sofort die Richtung wechseln,damit sie lernen auf Frauchen zu achten.Wie stelle ich mir das vor?Niki rennt los,ich auch-aber in die andere Richtung?Reißt sie mir da nicht erst Recht den Arm aus?? :???

Sie ist halt leider so ein *ichmussimmerlosflitzen*-Junghund.... :wall:

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Ich verstehe Dich gut. Aufgrund des Jagdverhaltens und des Alters von Tobi (8 Mon.) geht´s bei uns im Moment leider auch nur mit Schlepp.

Damit er gar nicht die Möglichkeit hat, volle Kanne in die Leine zu rennen, gebe ich immer nur so viel frei, wie er braucht, um sich ungehindert bewegen zu können. Bleibt er stehen, wird langsamer, etc., nehme ich die Leine wieder auf und halte sie fest, sodass z.B. nie 5 Meter durchhängen, in die er dann mit Anlauf reinrennen kann.

Dass das nicht so easy ist, wie einfach mit dem Leinenende in der Hand dahinzulatschen, ist klar, andererseits ist man auf diese Art und Weise auch selbst viel aufmerksamer und kann Gefahrenmomente selber besser einschätzen und sich eben auf das Losstürmen einstellen.

Ich habe eine Kunststoffummantelte Leine, da diese etwas steifer ist als andere, verheddert sich durch das häufige Auf- und Abwickeln auch nichts. Damit komme ich sehr gut klar.

Viel Erfolg mit dem Training!

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ich habe mit Sally mit Schleppi trainiert beim Thema "Lass die Katze" ;)

Hat super geklappt (muss wieder mal auffrischen :Oo )

Bei Felix hats nicht geklappt... er muss an die Leine wenn solche Situationen kommen könnten ;)

Er hat genau gewusst wann er ohne ist und wann mit ;)

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Ich schon wieder. :winken:

Wenn sie in die Leine rennt nutz einen Ruckdämpfer, aber keinen aus Metall (die taugen garnichts). Dann mach es wie Saro beschrieben hat, es gibt nur soviel Leine wie nötig. Markier dir deine Leine ca. 1 m vor dem Ende mit einem Knoten oder ähnlichem, sollte nur nicht so schnell abgehen.

Wenn du beim Leine geben an den Punkt kommst, dann sag ihr das die Leine bald endet. Halt, Reicht, Warte oder so. Sie hat dann noch 1 Meter Zeit zu tun was du willst. Rennt sie in die Leine dann bleib stehen, warte bis sie dich ansieht und belohn sie dafür. Wenn ihr das oft genug gemacht habt, weiß sie von allein wie lang die Leine ist und wie weit sie gehen darf.

Wenn man das richtig macht und konsequent einhält, auch nachdem die Leine wieder abgebaut wurde, dann hält der Hund diesen Radius auch weiter ein.

Ich kann echt nur dieses Buch http://www.antijagdtraining.de/ empfehlen, da steht das auch alles drin. Auch wie man dann weiter macht und die anderen Dinge trainiert. Ruckdämpfer gibts in dem Shop der dazu gehört.

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Stimmt, Ruckdämpfer ist auch ne gute Sache.

Ich habe allerdings Zweifel, dass ein Hund, der rasseveranlagt darauf ausgelegt ist, selbständig in großen Entfernungen zu arbeiten (z.B. Irish Setter) aufgrund des Antijagdtrainings für immer und ewig einen popeligen 10 m-Radius einzuhalten bereit ist.

Bei Tobi sehe ich, dass er mit der Schlepp sehr wohl brav innerhalb der 10 m bleibt; ohne ist ihm dieser Radius definitiv zu gering.

Aber wenn ein Hund erst mal sicher abrufbar ist, warum sollte man ihn dann auf 10 m festnageln?

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Klar kann man den Radius auch erweitern, aber trotzdem hat der Hund erstmal gelernt, was man von ihm will.

Meine Hunde hätten das mit den 10m auch nicht mitgemacht. Aber ich konnte bisher auch noch nicht mit dem Antijagdtraining arbeiten. Bisher hab ich mich nur damit befasst um dem nächsten Hund das schon im Ansatz nahe bringen zu können. Nächster Hund wird aber kein Setter, also heißt das eh erstmal umdenken auch wenn es wieder ein Jagdhund wird.

Aber hier gehts ja um Nikita und Melli1102 und sie muss entscheiden, wie sie das auch in Zukunft will. ;)

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Guten morgen

Ich arbeite auch mit einer Schleppl. und am anfang ist sie mir auch immer rein gelaufen.

ich habe dann mit Futtesspielen angefangen und das hat sie super schnell gelernt!

mach diese Übung erst zu hause damit Hundi weis was das ist . Du schnallst mit der ZUnge dann wird Hundi aufmerksam und wirfst ein kleines Leckerli in den Raum da wird sie / er sich draufstürzen dann das selbe in dieandere Richtung und das wiederhohlst du ein paar mal !

Du kannst aber auch wenn du Unterwegs bist und Hundi läuft vor dir einfach eins fallen lassen und in einem super freudigem Ton den namen rufen und so tun alls hättest du das grad gefunden ! Das schult auch die Aufmerksamkeit denn Hundi lernt das es bei dir immer was Interessantes giebt.

L.G. zwerg

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Leckerchen werfen und so mache ich auch.Das klappt gut,trotzdem hat sie immer mal wieder die dumme Anwandlung aus heiterem Himmel voll loszurennen :motz:

Aber es gab gestern auch ein Erfolgserlebnis :) Da ist sie nämlich wieder mal plötzlich losgeflitzt-ich habe gerade irgendwie nachgreifen wollen und dann-schwupps!!Weg war sie im Eiltempo.Mein Herz-ich war so stinkig auf mich selbst :wall: Sie ist voll weggerannt,dann fiel mir nur noch die Pfeife ein,die ich GsD auch mit hatte.Ich hab reingepfiffen und siehe da-sie blieb ruckartig stehen =) Sie ist zwar nicht zurückgekommen,aber zumindest erstmal stehen geblieben!Ich konnte an sie rankommen,habe sie aus der Ferne dann absitzen lassen;auch das hat sie gemacht.Schließlich konnt ich ganz ruhig die Leine wieder aufnehmen,ohne dass sie ein weiteres mal geflüchtet ist ;)

Ich bin jedenfalls schon mal unheimlich froh,dass sie auf den Pfiff schonmal stehen geblieben ist,das ist doch schon ein Anfang,oder??

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Hallo Melli,

Oskar geht auch schon seit fast 4 Montaten meistens an der Schleppleine. Die ersten 3 Wochen waren richtig anstrengend. Danach hat es ich besser eingespielt. Ich hatte mich erst mal gar nicht so stark auf den Rückruf, sondern auf "warte" und "Triller" als Signal für Platz aus der Entfernung konzentriert.

Nach den ersten Wochen fing ich an, die Leine schleifen zu lassen und so ist es seit dem. Das klappt super. Wenn es unübersichtlich wird oder mir Hunde entgegenkommen, sage ich warte und trete auf die Leine oder nehme unauffällig das Ende in die Hand, um ggfls. einwirken zu können. Wenn ich bei ihm angekommen bin, darf er neben mir weitergehen.

Die Leine kommt fast gar nicht mehr auf Spannung, nur noch beim direkten Vorbeigehen an anderen Hunden. Daher darf er mitlerweile auch ca. 15 m vor mir gehen. Ich will die Schlepp nur noch nicht ganz abbauen, da ich sie bei der langsamen Annäherung an entgegenkommende Hunde zur Sicherheit brauche. Ausserdem wirkt Oskar damit frei, d.h. friedliche entgegenkommende Hunde werden meist nicht angeleint und Oskar darf sie nach langsamer Annäherung begrüssen oder auch spielen.

Ich kann nur sagen: halte mit der Schleppleine durch, es lohnt sich.

Grüsse

Brigitte

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Ich trainier auch mit Schlepp, kann ich nur empfehlen, man kann auch auf Hundeplätzen Schleppleinentraining machen bzw. gezeigt bekommen. Mira wird mit Frikadellenstückchen belohnt wenn sie gut ist im Training dass zeigt Wirkung. Halte durch mit der Schleppleine , es wird sich lohnen.

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