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Hundeforum Der Hund
Maja1974

Nicht stubenrein oder rein psychisch?

Empfohlene Beiträge

Hallo!

Ich habe eine ganz wichtige Frage an Euch:

Wir haben seit 1 Woche eine ca. 3,5 Jahre alte Hündin. Sie hat viel Schlimmes erlebt und wurde aus der Tötungsstation geholt. Wir merken, dass sie jeden Tag mehr auftaut. Sie ist sehr lebendig, legt aber z.T. ein sehr unterwürfiges Verhalten an den Tag (am Anfang z.B. äußerte sich das so, dass sie wirklich Angst vor uns hatte, hat sich aber wirklich zig-mal auf den Boden gelegt vor uns mit Bauch zu uns). Auch hat uns eine Tierheim-Mitarbeiterin erzählt, dass die Marta sich lieber tot beissen lassen würde, als sich zu wehren.

So, unser Problem ist, dass sie in von 7 Tagen 6 Tage in die Wohnung uriniert. Es liegt nicht daran, dass wir zu wenig rausgehen. Eher im Gegenteil. Sie macht auch ihre Häufchen draussen. Das klappt mittlerweile sehr gut.

Wieso tut sie das, kann es aus Angst sein? Denn wir wohnen in einer Kleinstadt, und es sind schon andere Geräusche wie auf dem Land im Tierheim.

Was können wir tun?

Heute z.B.: Ich sehe, sie will in die Küche urinieren, sage "nein, Marta" und "Komm, wir gehen Gassi". Sie sofort dabei. Wir sind eine halbe Stunde gelaufen... NIX!!! Sie musste doch vorher aufs Klo!!

Oder manchmal ist es auch so, dass wir zig mal draussen waren, und wir kommen heim, und sie macht direkt nach dem Heimkommen ihr kleines Geschäft bei uns in der Wohnung.

Was machen wir falsch??? Kann es sein, dass sie Angst hat?

Ach, übrigens, wir haben noch einen Kater in der Wohnung, mit dem sie sich nicht versteht. Er faucht sie ständig an und sie hat Angst vor ihm.

Liebe Grüße

Katja :???

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(bearbeitet)

Liebe Katja,

lies Dir am besten mal die Beiträge bei den Welpen durch, wo es um Stubenreinheit geht. Ähnlich wird es bei ihr auch sein.

Vermutlich ist draußen alles viel zu aufregend und die Hündin viel zu unsicher, um sich zu lösen.

Mein Tipp: Oft raus aber kurze Gassirunden. Such Dir einen ruhigen, ablenkungsarmen Platz in der Nähe, wo sie sich lösen kann und steuer den immer wieder mit ihr an. Löst sie sich da, dann wirst Du sehen, hat sich das Thema Stubenreinheit ganz schnell erledigt.

Ich wünsche Dir viel Glück und würde mich über Fotos von deinem Hund freuen.

Mit dem Kater und dem Hund, das legt sich sicher auch bald. Gib dem Katerchen genügend Rückzugsmöglichkeiten und ignoriere am besten ihre Angst (nicht trösten). Wenn sie merkt, dass ihr nichts passiert wenn sie den Kater ignoriert und umgekehrt, werden sich beide hoffentlich bald arrangieren.

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Hallo Katja und herzlich Willkommen im Forum,

ich an deiner Stelle würde es damit versuchen, dass du mit deiner Hündin zum Lösen vorerst nur an eine Stelle gehst, also gar nicht großartig Gassi, wenn sie sich lösen soll.

Diese Stelle wird dann schnell bekannt für sie werden, sie wird zuordnen können, dass sie dort ihr Geschäft verrichten darf und dadurch, dass sie ihr bekannt wird, wird sie sich dann auch nicht mehr so schnell ablenken/erschrecken lassen. :)

Ich weiß jetzt nicht, was für Möglichkeiten du hast, (Garten o. ä.) aber bleibe dann einfach in dem Radius den die Leine hergibt stehen und lass' sie dort schnüffeln (das kann unter Umständen auch ein paar Minütchen dauern).

Wenn sie sich dann gelöst hat, freust du dich und lobst sie gründlich.

Ansonsten kann ich dir empfehlen, sie langsam an die Umwelt, Geräusche, usw. zu gewöhnen. Um so weniger du ihre Ängste beachtest, um so schneller wird sie merken, dass sie keine Angst zu haben braucht.

Alles Gute für dich und deine Hündin.

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Da stimme ich den anderen zu.

Geh erstmal nur immer eine 5 Minuten-Strecke. Dort zur Not immer wiedr auf und ab.

NUR diese Stecke.

Wenn sie sich dort auskennt, wird sie entspannen und sich lösen kennen.

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Oh super!!! Ich danke Euch!!!!

Klar!! :Oo es waren einfach zu viele neue Strecken... Mannomann, dass ich da nicht von alleine draufgekommen bin.. Wir haben bestimmt in der Zeit schon 10 unterschiedliche Strecken gelaufen..

Nur was ich nicht verstehe, wieso macht sie ihr großes Geschäft draussen, und ihr kleines Geschäft drinnen bei uns. Gibt es psychologisch gesehen da einen Unterschied??

Herzliche Grüße

UND Schöne Weihnachten!!!!!! =)

Katja und Marta

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Moin Katja,

ich könnte mir vorstellen, dass sie in der Tötungsstation vllt. nur die Möglichkeit hatte, in dem Raum zu pullern, wo sie sich aufhielt.

Wer weiß, wie lange sie da gewesen ist.

Mit viel Geduld und immer wieder loben, wenn sie draußen macht, wird sie es bestimmt bald lernen.

Noch ein Tipp: wenn sie in der Wohnung gemacht hat, den See in ihrer Abwesenheit kommentarlos beseitigen und am besten Essigwasser benutzen.

Es hilft auch, den Hund an den Stellen zu füttern, wo er vorzugsweise hinpullert, da Hunde ihre Futterstellen "normalerweise" nicht verunreinigen.

Alles Gute :kuss:

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Hi

kann dem aleen nur zustimmen

Und noch was :fang möglichst bald (wenn sie nicht mehr soooo ängstlich ist )

an sie an den Karter zu gewöhnen .Klar machen sie das schon von selbst aber bei so ängstlichen tieren hilft es sie langsam aber von Anfang an daran zu gewöhnen das es nicht heißt Katze=Angat oder Hund =streß .ich kenne viele die gute erfahrungen damit gemacht haben immer mal (ein paar wochenlang)die tiere zu rufen lockken etc. und dann beiden ein leckerlie geben .Hört sich unnötig an aber so lernen sie (hoffentlich) das das auftauchen vom Hund bzw.Katze nicht (nur)schlecht sein

Ein paar Tipps noch:du musst umbedingt aufpassen dass sie sich nicht gegenseitig das Futter stehlen und dann weiter aber nichts machen so das sie :sich sehen ,ihr futter kriegen,zufrieden sind und sich zurückziehen (noch ganz wichtig :immer nur ein leckerlie sonst betteln sie vielleicht.)

Hoffe das hilft dir und du schreibst mir ob es geholfren hat;)

:D

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Hallo Katja,

du schreibst, daß deine Hündin sehr unsicher und unterwürfig ist...und dass sie erst 1 Woche bei dir ist.

Momentan ist der sicherste Ort für den Hund: deine Wohnung....und vor allem ist es ein unmarkierter Ort!

Meine Ashley (.....aus einem spanischen TH) hat sich ca. 3 Tage sämtliche Geschäfte draußen verkniffen, weil es ihr unmöglich war, an der Straße oder am Grünstreifen einen "freien" Platz zu finden! Hier bei uns leben sehr viele Hunde, die alle ihre "Spuren" hinterlassen. Bäume, Sträucher, Steine, Mülleimer.....überall Botschaften und Mitteilungen! Einen unsicheren Hund kann das schon ziemlich verwirren und verängstigen!

Letztlich habe ich jeden Morgen mit der Ashley den Garten einer Freundin aufgesucht, wo sie frei laufen konnte und sich auch traute, in einer Ecke ihre Geschäfte zu verrichten. Mit zunehmender Selbstsicherheit verschwand dann ihre Ängstlichkeit und heute markiert sie am Baum wie ein Rüde :D

Allerdings schnüffelt sie immer noch ewig lange herum, bis ihr ein Platz gefällt......könnte ja auch irgendwo eine Schlange lauern ;)

Gib deiner Hündin einfach Zeit, auch wenn die Suche nach einer geeigneten Toilette eine halbe Stunde dauern kann! Wenn du drängelst, merkt sie das......und dann geht auch nix!!

Also Geduld.....das wird schon

LG

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Es kann einige Wochen dauern bis sich das eingependelt hat, wichtig ist, nicht schimpfen!!! Aber draußen nach dem Lösen ganz dolle Loben!

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O.k., danke, das waren super viele nützliche Tips. Das mit der gleichen Strecke haben wir jetzt eingehalten.. Aber es ist noch keine Besserung in Sicht. Loben tun wir sie ganz dolle, und schimpfen fast nie, weil wir ja selten dazu kommen, sie macht das meistens heimlich...

Ich habe auch so das Gefühl, dass sie weiss, dass wir das nicht mögen, oder dass es nicht in Ordnung ist, dass sie drinnen ihr Geschäft verrichtet..

Mal sehen, ich werde berichten...

VIELEN herzlichen Dank!!!

Katja

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