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Hundeforum Der Hund
Phil123

Milztumor und vergrößerte Lymphdrüsen ...

Empfohlene Beiträge

Guten Morgen Zusammen,

mein Hund ist inzwischen 15 oder 16 (wir Wissen es nicht genau) und ein Cairn-Terrier Weibchen. Nancy ist Fit. Im Grunde Top-Fit. Noch im Sommer hat Sie immer mit dem Ball gespielt und auch jetzt ist Sie noch aktiv. Leider Wissen wir seit gestern, dass unsere kleine Maus einen Milztumur mit 4x5 cm Größe besitzt. Der Besuch des Tierarztes wurde durch vergrößerte Lymphdrüsen am Unterkiefer ausgelöst. Dieser gab der kleinen erstmal für 7 Tage ein Breitbandantibiotika, weil er vermutete dass eine Entzündung an den Zähnen der Auslöser sei.

Das Antibiotika hat geholfen, das Zahnfleisch ist wieder Rosa und ich Putze unserem kleinen inzwischen jeden Tag die Zähne.

Die vergrößerten Lymphdrüsen blieben, weshalb wir gestern eine Ultraschalluntersuchtung und ein Röntgenbild anfertigen ließen. Da kam dann der Tumor zum Vorschein. Der Arzt möchte am Montag eine Blutprobe und nachsehen, wie es um den Hund steht. Dann wird Entschieden ob die Milz entfernt wird - oder ob wir es lieber lassen.

Nancy ist wirklich noch sehr aktiv und hat sonst keine Zipperlein, lediglich die Ohren lassen ein wenig nach. Essen, Trinken, Schlafen ist kein Problem. Auch sonst waren wir nur sehr selten beim Tierarzt, was für mich natürlich jetzt neu ist.

Das schlimmste jedoch ist, dass die kleine Maus garnichts weiß. Sie sieht mich an, springt an mir hoch und versteht nicht Wieso ich um sie weine. Ich kann es einfach nicht glauben und habe mich immer um den Hund gekümmert. Nun bin ich so Unschlüssig ob ich ihr diese Operation noch antun soll. Welche Erfolgschancen hat dieser Eingriff und wieviele Monate, Jahre kann man der kleinen damit noch schenken? Macht man alles nur schlimmer?

Sie hat panische Angst vor Tierärzten. Ich weiß nicht mehr weiter.

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Lass dich Drüggern!

Ich weis nicht was ich in dieser Situation machen würde und denke das dir ach keiner sagen kann was das beste währe.

Als ich das gelsen habe sind mir gleich die Tränen gelaufen !

Ich würde mit dem Tierarzt sprechen wie lange er es ohne OP schaft und ob es wirklich sinn hat ihm das in dem Alter zuzumuten Ich weis nicht was ich dir da Raten soll!

Es ist wirklich nicht einfach ! Wenn der kleine noch so fit ist könnte eine OP alles kaputt machen Ach mennooooo das ist soooo schwer!

Ich drügger dir die Daumen das alles gut geht !

Kopf hoch

L.G. zwerg

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...aus eigener Erfahrung bei meinem vorigen Hundi: solange der Tumor noch nicht geplatzt ist, hat der Hund bei OP eine 50:50-Chance (so mein TA), als bei meiner ein solcher festgestellt wurde, da es ihr von einer Minute auf die andere extrem mies ging, war es leider schon zu spät... da war das zuerst von mir genannte eingetreten...

Bei ihr war die OP nicht mehr möglich...

Von daher kann ich dir sagen: genieße die Zeit, in der es deiner Maus noch so geht und besprich dich mit einem Tierarzt deines Vertrauens...

Wenn der Fall eintritt, wie es bei meiner war, dann kannst du auch nicht mehr operieren...

Und dein Hundi hat schon ein Alter, da würde ich mir eine OP sehr sehr gut überlegen, ist nicht unbedingt einfach zu verkraften für deinen Hund.

Wenn du noch Fragen hat, meld dich einfach per pn bei mir, oki?

Kopf hoch!

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Guten Morgen,

mein mittlerweile verstorbener Rüde hatte eine Milzhyperplasie, dem wurde die Milz mit etwa 13 Jahren (grosser Hund, 74 cm) entfernt - er hat dann noch gut 1,5 Jahre gelebt und ist letzten Endes an was ganz anderem verstorben.

Mein kleiner Rüde hatte 2008 einen Milztumor, der auch unglaublich schnell riesig wurde, Milztumore sind unheimlich schnell wuchernd... eigentlich haben sich alle beteiligten Tierärzte aufgrund der Tumorgrösse gewundert, wie eng vernetzt der im Hund gesteckt haben muss, weil "von aussen sichtbar" war der Tumor trotz "Kindskopfgrösse" nicht...

Diesem Hund wurde im Juli 08 eine Lebenserwartung von 3 Wochen bis 3 Monate gegeben, dem Hund geht es heute (nach OP und SEHR umfassender Nachbehandlung (VitOrgan, Misteltherapie, komplette Ernährungsumstellung)) einfach nur super.

ICH würde diese OP (wenn nach dem Schallen klar ist, dass Lunge usw. frei sind) und der Hund vom Herz noch belastbar ist, auf alle Fälle machen lassen, denn wenn der Tumor erstmal platzt, verblutet der Hund innerlich sehr schnell und stirbt nen ziemlich üblen Erstickungstod...

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Hallo,

ich glaube auch das du das selbst abwägen musst was für deinen Hund das beste ist, so schwer das auch ist.

Kann nur berichten wie es bei mir war.

Vor einem Jahr erkrankte meine Rotti-Hündin mit fast 12 Jahren auch an einem Milztumor. Die Blutwerte waren sehr schlecht und es hatten sich auch schon Metastasen gebildet.

Als sie nichts mehr gefressen hatte, ständig erbrochen bzw. Durchfall hatte entschied ich mich schweren Herzens dazu ihr keine schwere OP noch zusätzlich zuzumuten.

Sie bekam dann noch Medikamente gegen die Symptome um es ihr noch so leicht wie möglich zu machen und als es dir dann so ging, dass ich merkte sie würde nun leiden habe ich sie erlöst.

Oft frage ich mich ob es die richtige Entscheidung war. Fragen wie: hätte die OP vielleicht doch noch geholfen? Aber mittlerweile glaube ich es war richtig so, sie hatte ein schönes und auch recht langes Leben und eine OP mit Narkose hätte sie bestimmt nicht gut verkraftet.

So konnte ich mit ihr noch einige Tage verbringen und mich in Ruhe von ihr verabschieden.

Du wirst für deinen Wuffi die richtige Entscheidung treffen. *mal drück*

LG

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Was du machen sollst? Das kommt auf die Konstitution deines Hundes und deinen Geldbeutel an. Meine Dahli (15 Jahre alt) hatte vor einem Jahr einen RIESIGEN Milztumor. Der hatte einen Durchmesser von 19cm und wog knapp 3kg. Ich dachte schon: "das wars also...."

Mein Tierarzt meinte, dass ihre Blutwerte super sind und sie auch ansonsten fit ist. Sie hat also eine gute Chance die OP zu überleben. Also habe ich mich FÜR die OP entschieden - die übrigens knapp 1000EUR gekostet hat.

Dahli hat es super überstanden und lief schon 5 Tage später rum als wäre nix gewesen. Und hier ein Foto von ihr ein Jahr nach der OP:

dahli_26_12_2009_11_15_22_6_1.jpg

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