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Hundeforum Der Hund
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Mal wieder eine "freundliche" Begegnung

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Schon lange musste ich mich so nicht mehr aergern. Meist hab ich mehr als einen Hund dabei, sehr oft sogar mehrer Grosse, da passieren uns solche Begegnungen nicht mehr.

Mein kleiner, hoeflicher Pai wurde heute von zwei Riesenviechern angegriffen. Ihm ist nix passiert, aber ich musste mich maechtig aergern.

Luke, Pai und ich waren in einem hundefreundlichen Park spazieren. Wir haben allerhand Hunde und Menschen getroffen. Alle Treffen waren friedlich.

Gegen Ende des Spaziergangs kamen uns zwei Leonbergerrueden entgegen, beiden Hunde sind hier als Unruhestifter stadtbekannt. Diese Hunde sind in der Vergangenheit im Doppelpack auf andere Hunde los gegangen, ohne Vorwarnung, ohne provoziert worden zu sein, die Frau kann die Hunde weder abrufen, noch koennte sie sich koerperlich entfernen. Beide steuerten sofort auf uns zu.

Ich legte keinen Wert darauf mir diese Hunde genau zu betrachten, also hatte ich Pai auf meine abgewandte Seite gerufen, bin ausgewichen und wollte forschen Schrittes an diesen Hunden vorbei. Von mir aus haetten sie mal an seinem Hintern schnueffeln koennen, aber wir haetten sie ignoriert.

Der aeltere Ruede hat andere Plaene, kam von hinten um mich herum und ging auf Pai los.

Also habe ich mich sofort umgedreht, ihm einen kraeftigen Tritt verpasst und ich angeschnauzt. Der ist, mich anknurrend, abgezogen.

Ob der Juengere auch poebeln wollte oder nicht war mir in dem Moment relativ egal. Der stand aufgebaut vor Pai, also hat der einen Tritt bekommen und er ist abgezogen.

Die Besitzer fanden mich aeusserst frech. Ich fand sie und ihre Hunde aeusserst frech. Naechstes Mal tritt der Mann mich, meint er. Soll er doch, die Erklaerungsversuche fue die Polizei moechte ich dann sehen.

Was erwarten solche Leute? Es ist okay das ihre Riesenviecher im Rudel kleinere Hunde angehen, aber nicht das ich meinen Hund verteidige?

Sehr oft hab ich hier im Forum solche Erzaehlungen von anderen gelesen und ich muss mich immer wieder ueber die Reaktionen solcher Hundebesitzer wundern, wenn man denn eingreift und seinen Hund rettet. Im Prinzip hab ich nur die Seite angeglichen.

Diese Hunde wogen jeder mindestens 55kg. Da ist jeder fast dreimal so viel wie Pai. Pai hatte weder Interesse an denen, noch hat er sie in irgendeiner Weise provoziert.

Ich lasse meine Hunde nicht von Fremden anpoebeln und schon gar nicht von solchen uebergrossen Trampeln.

Ich habe oft genug grosse Hunde in meiner Obhut und keiner von denen darf sich so benehmen. Nicht alle von denen sind freundlich, die Unfreundlichen bleiben dann eben bei mir und die Freundlichen duerfen Hallo sagen. Wir wirken sicherlich oft, allein unsere Anzahl, einschuechternd. Daher duerfen weder meine Hunde noch die Gasthunde andere Hunde einschuechtern, nicht alleine aber schon gar nicht im Rudel und ueberhaupt niemals duerfen sie anfangen andere zu verpruegeln. Sowas ist unmoeglich.

Passiert ist Pai uebrigens nichts. Ihm hat es gut getan, das ich klar eingegriffen habe und es beendet habe. Schade das diese Frau nicht lernt und/oder nicht faehig oder willig ist ihre Hunde unter Kontrolle zu bringen. Fuer die beiden Leonberger tut es mir leid das ich so eingreifen musste, fuer meinen Hund wuerde ich es jeder Zeit wieder tun.

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Da wir mit inzwischen drei Rüden ein ordenliches Rudel zusammen haben, sind wir eher die, die Rücksichtnemen müssen. ICH bin auch - dank des Forms - ziemlich vorsichtg, halte mich an die unausesprochene Regel: Leine dran=kein Kontakt. Zumindest, wenn ich rechtzeitig den anderen Hund sehe und meine Stinker schnell genug angeleint bekomme :D

Butch und Higgins sind allerdings absolute Nonkombatanten, die lass ich auch manchmal frei. Da weiß ich, dass nix passiert. Lemmy ist der Stänkerer. Bei dem Wolfshund "Dankwart", der dreimal so groß ist wie meiner sieht das immer albern aus, aber treffen wir auf kleine Hunde, bin ich besonders vorsichtig. Normalerweise findet Lemmy kleinere Hunde uninteressant, Rauhaardackel findet er sogar nett. Aber wenn kleinHund aufreiten will (Lemmy ist kastriert), dann knallt es. Und auch wenn die Kleinhundbesitzer sagen, das sei ok so: mein HUnd ist nicht riesig, aber einen Terrier steckt er locker in die Tasche. Auch wenn er sich hundgerecht verhält ist das Risiko für kleinere Tiere einfach zu groß, so dass ich da aufpasse.

Was das Eingreifen angeht: ich bin sehr dafür, die Hunde auch mal selber regeln zu lassen. In deinem Fall hätte ich genauso gehandelt. Zwei Riesenhunde gegen zwe (?) kleinere? Muss doch nicht sein! Und dann kann man auch mal treten - ich geh stark davon aus, dass du ihnen nicht mit voller Kraft in die Rippen gekickt hast ;)

Frech finde ich die Besitzer, die zwei Riesnviecher ohne Benehmen und ohne Erziehung einfach machen lassen, was sie wollen.

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Ich finde es absolut mutig von Dir Dich so gegen die beiden zu stellen!

Absoluten respekt!

Ich hätte an Deiner Stelle wahrscheinlich genauso reagiert!

Und wenn die Hunde schon Stadtbekannt sind dann erst recht!

Solche Leute kann ich absolut nicht verstehen!

Aber leider wird das immer schlimmer mit solchen Hundehaltern die ihre Tiere nicht unter Kontrolle halten können und die Hunde wissen das und nutzen das natürlich aus!

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Da wir mit inzwischen drei Rüden ein ordenliches Rudel zusammen haben, sind wir eher die, die Rücksichtnemen müssen. ICH bin auch - dank des Forms - ziemlich vorsichtg, halte mich an die unausesprochene Regel: Leine dran=kein Kontakt.

:) Ich kucke normaler Weise noch zusaetzlich nach der Koerpersprache der Vier- und Zweibeiner. Sieht mir einer sehr aengstlich aus, dann weiche ich aus oder rufe alle zu mir.

Ich nehme gerne Ruecksicht, denn ich sehe sofort das Menschen mir dafuer dankbar sind. Das ist schoen. Und ich erwarte nicht das gleiche Mass aber wenigstens etwas sichtbare Ruecksichtnahme.

Was das Eingreifen angeht: ich bin sehr dafür, die Hunde auch mal selber regeln zu lassen.

Selber regeln wenn vorher Frechheit im Spiel war oder selber regeln im Rudel - ja. Aber ein fremder Hund hat, unaufgefordert nichts mit meinem zu klaeren oder zu regeln. Pai hatte keinerlei Interesse an denen, er haette sie komplett ignoriert. Abgesehen davon will Pai nicht kaempfen, mit niemandem, niemals. Er zeigt gerade mal einem Gasthund seine Zaehne, wenn er einen Knochen behalten will.

Letztenendes haette ich gar nichts tun brauchen. Er waere weg gerannt und die Fettviecher waeren nicht hinterher gekommen. Aber ich moechte nicht das er sowas lernt. Dann kann ich ihn in Zukunft nur noch an der Leine haben, weil er dann bei jeder Stresssituation die Beine in die Hand nimmt.

Ich habe auch kein Problem sollte ein unfreundlicher Hund mal entwischen weil der Besitzer nicht schnell genug reagiert oder so. Dann halte ich den Hund eben fest und meine per Wort auf Abstand. Das kann jedem passieren. Ist mir schon passiert. Aber die haben gar nichts gemacht. Erst als ich es schon beendet hatte.

Es tut mir trotzdem um die Hunde leid. Die koennen nichts fuer ihre Besitzer.

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Kathi, ich bin der Meinung du hast vollkommen richtig gehandelt.

Maggie hatte ja auch mal das Vergnügen einen größeren Hund genau kennenzulernen (und zwei Löcher zu kassieren)

Da hab ich auch getreten geschrien, mit der Leine geschlagen.

Ist mir in dem Moment sowas von Wurscht gewesen was der Besitzer, der nichts unternommen hat, von mir dachte.

Bei solchen Größenunterschieden und provokationsloser Pöbelei, halte ich nichts von *das klären die unter sich..*

Wenn andere Besitzer eben ihre Hunde nicht selber unter Kontrolle halten können, dann schreite ich eben ein und übernehme das..

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Ja ich kann mich erinnern. Danach gings Maggie gar nicht gut. Wie ist es jetzt mit grossen Hunden?

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Ich bin erstaunt, dass Du zutreten musstest. Das konnte ich bisher immer vermeiden. Es ging rein über Körpersprache, die ensprechenden Kandidaten von meinem Hund fern zu halten.

Kann Dich verstehen und würde genau so handeln. Im Zweifel würde ich mich beißen lassen, dafür dass meinem Hund nichts geschieht.

Da ich Dich kenne, kann ich mir vorstellen, dass Du die Situation genau so eingeschätzt hast, wie sie war. Dass die Besitzer solcher Hunde, die so etwas tun dürfen, keine Einsicht in Deine Handlungsweisen zeigen können, ist für mich logisch...

Man darf vom Ochsen nie mehr erwarten als Rindfleisch.

LG Anja, die froh ist, dass nicht schon wieder etwas körperliches passiert ist...

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@Kathi

Besser.

Sie sucht leider nicht mehr von selbst die Kontaktaufnahme.

Zumindest aber, taut sich bei freundlichen, nicht ganz so wilden Fremdhunden recht schnell auf.

Aber so wie vorher, wo sie ganz arglos war, ist es nie wieder geworden.

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(bearbeitet)

Fuers Vermeiden war es leider zu spaet. Ich habe ich nicht damit gerechnet das die wirklich auf Krawall aus waren. Eigentlich hatte ich erwartet das wir ihnen mit unserer kalten Schulter entkommen koennen. Als ich das Knurren gehoert habe und den Kontakt gespuert habe, hat mein Gehirn ausgesetzt, da hab ich nur noch reagiert.

Sollte ich diese Hunde noch einmal treffen, dann mach ich auf dem Absatz kehrt. In eine solch daemliche Situation moechte ich weder noch einmal einen meiner Hunde, noch die beiden Leonberger oder mich bringen. Sollte ein erneutes Treffen unvermeidbar sein und aehnlich ablaufen, dann erstatte ich sofort Anzeige.

Normaler Weise habe ich grosse Hunde dabei, die sich verteidigen wuerden - dann haetten wir einen riesigen Hundekampf an der Backe gehabt. Wer weiss wie das ausgegangen waere.

Ach die suesse Maggie, knuddel sie mal von mir.

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Hallo Kathi,

hätt ich auch so gemacht.

Blaze ist ein höflicher, defensiver und vielleicht manchmal etwas ZU zurückhaltender Hund, der ggf. bei mir Schutz sucht und Lösungen im Konfliktfall regelrecht erfragt.

Wir hatten eine Begegnug mit einer wesentlich kleineren Hündin, die ihm an den Hals ging. Da bin ich mit meinem Schienbein zum wegdrücken dazwischen. Und einem großen intakten Rüden, der immer aufreiten wollte bzw. das getan hat, habe ich auch mal deutlich eine mit dem Knie geschubst, damit er Blaze in Ruhe läßt.

Keiner der HuHalter hielt eingreifen für nötig, oder die Reaktionszeit war die eines Ambosses... Im Gegenteil, der HuHalter der Hündin hat mich ja dann noch angegriffen und fast umgeschubst.

Ich würde jederzeit körperlichen Einsatz bringen um Blaze zu schützen, das geschiet bei mir "aus dem Bauch heraus", in so einem Moment denke ich nicht nach, auch nicht über die Folgen für mich.

Was andere HuHalter denken ist mir mittlerweile sehr egal.

Da sind viele ja eh der Meinung "die regeln das unter sich" oder "der spielt immer so". :wall:

Aber unter dieser gravierenden Unkenntnis soll mein Hund nicht leiden, da muß er nix aushalten und ich laß ihn in solchen Situationen nicht allein.

ICH entscheide für MEINEN Hund und schütze ihn bei Bedarf.

Mir ist, so wie dir, wichtig, dass mein Hund mir vertraut, mich führen läßt und keinen Schaden nimmt, weder körperlich noch psychisch.

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