Jump to content
Hundeforum Der Hund
bärle

"Hyperaktives" Verhalten beim Rausgehen

Empfohlene Beiträge

http://www.yorkie-rg.net/forum/include.php?path=forum/showcat.php&catid=98

bärle,

wenn ich das hier lese und Deine PN, sehe ich meinen Arco vor einem halben Jahr.

Er war zu Hause zurückhaltend, schüchtern, ängstlich,schreckhaft, nervös, unkonzentriert und

draußen nicht mehr ansprechbar.

Laß beim Tierarzt die Schilddrüsenwerte bestimmen, aber alle 6 Werte. und wenn der sagt, daß ein Wert reicht dann bestehe drauf oder such Dir einen Tierarzt der Ahnung hat. Das war bei mir auch so.

Es kann natürlich auch an was anderem liegen.

Ich finde es aber nicht normal und ungesund, wenn Dein Hund immer unter Strom steht. Ich kann Deine Sorgen nachvollziehen, denn ich war auch ratlos und habe an mir gezweifelt.

Soweit ich weiß, haben die Tabletten keine Nebenwirkungen. Sie gleichen den Hormonhaushaut ausund Dein Hund fühlt sich dadurch wohler, weil die Symtome verschwinden.

Mein Arco braucht keine Tabletten, weil wir homöophatisch behandelt haben und zusätzlich füttere ich noch Schlundfleisch.

Arbeite Dich mal durch den Link oben durch, da findest Du bestimmt noch Hilfe.

Gruß Steinchen

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hallo,

ich hätte jetzt auch angeregt, die Schilddrüse untersuchen zu lassen. Ich habe mit Baro eine kleine Odysee hinter mir, was das betrifft. Er fing an sich zu verändern kurz bevor er zwei wurde. Nächtliches Hecheln, ständige Unruhe, nicht ansprechbar in vielen Situationen, als wäre er nicht mehr auf diesem Planeten, ständig hochgepusht, schnelle Atmung im Ruhezustand......Aussage sämtlicher Trainer: Der Hund ist dominant. Ist er aber nicht....

Da habe ich Ende Juni die Schilddrüse untersuchen lassen. Meine TÄ wollte die Untersuchung nicht machen, da ihrer Meinung nach der Hund "Probleme mit seiner Männlichkeit hätte". Daran hab ich nie geglaubt. Dabei sind nur zwei Werte untersucht worden. T4 viel zu niedrig, TSH ok. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich mich selber noch nicht im Internet schlau gemacht, erst danach als es hieß "es ist alles ok", er hat Probleme mit seiner Männlichkeit. Dann hab ich mich in die ganze Materie eingelesen und bin dann, ich glaube sogar, über einen Beitrag in diesem Forum, auf eine TÄ aufmerksam geworden, die sich mit Schilddrüse wohl sehr gut auskennen soll. Da waren wir dann, mußten neben der Blutuntersuchung allerdings noch einen Ultraschall im Nachgang machen lassen.Schilddrüsenunterfunktion..., Die Symptome können ja sehr vielfältig sein. Hätte eher auf eine Überfunktion getippt, die es ja allerdings bei Hunden so gut wie gar nicht gibt. Jetzt bekommt er seit einer Woche Forthyron und ich bin sehr gespannt und hoffe natürlich, dass alles besser wird. Habe totales Schlafdefizit wegen der nächtlichen Unruhe und dem Hund muss es ja wohl auch ganz schlecht gehen. Er kommt nie richtig zur Ruhe.

Wieviel Werte hat Dein Tierarzt denn gecheckt? Meine, jetzt nach dieser Aktion allerdings ehemalige TÄ, wie gesagt, fälschlicherweise nur zwei.

Natürlich kann man nicht immer alles auf Schilddrüsenprobleme schieben, aber es kommt so oft vor, dass man es, wenn man mit seinem Latein am Ende ist, und das war ich auch, in Betracht ziehen sollte. Diese Krankheit kann den Hunden unheimlich viel Probleme bereiten.

Viele Grüsse

Gaby und Baro

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hallo Baro,

arbeite dich bitte unbedingt durch den Link oben bei mir. Der hat mir sehr auf die Sprünge geholfen und mich schlau gemacht.

Meine Svenja bekommt seit 4 Jahren Forthyron.

Du mußt ganz langsam einstellen, weil nach jeder Erhöhung die Symtome sich erst mal verschlimmern. Dann tritt aber schnell eine Verbesserung ein.

"Verhaltensprobleme" hat der Tierarzt gesagt und wollte nicht testen. Ich habe aber darauf bestanden.

Heute geht es Ihr so gut, daß ich die Dosis schon halbieren konnte.

Bei meinem Arco, er kam im März 2008 aus dem Tierschutz, sahen Symtome ganz anders aus.

Hier hieß es "das ist ein typischer Vertreter seiner Rasse" vom Tierarzt.

Ich bestand auf den Bluttest ( T3, T4, ft3, ft4, TSH und Antikörper).

Das Blutergebnis: alle Werte waren an der unteren Grenze

Diagnose: beginnende Schilddrüsenunterfunktion mit Symtomen der Überfunktion

Da wir die 6.Besitzer von Arco sind und er nicht artgerecht gehalten wurde, meinte die TAin, die

angeknackste Phsyche sei schuld an den niederen Werten. Deshalb wollte sie keine Medis geben.

Mir wurde dann eine Homöophatin empfohlen, wo er von April bis Oktober behandelt wurde. Zusätzlich füttere ich noch Schlundfleisch und Kehlkopf. Seine Verhaltensveränderungen sind sehr deutlich zu sehen und nicht nur von mir.

Ich bin richtig stolz auf meinen Schatz und freue mich, daß es ihm so gut geht.

Es ist richtig, daß man nicht alles auf die Schilddrüse schieben kann. Wie im Fall Arco kann auch die Phsyche, die Schilddrüse beeinflussen. Aber in beiden Fällen schleichen sich Verhaltensprobleme ein, die man erst mal wieder ausbügeln muß.

Für mich ist der größte Erfolg, daß ich den Druck von mir genomen haben, die mir gesetzte Ziele erreichen zu wollen. Denn Arco konnte mit fast 6 Jahren außer seinem Namen nichts. Deshalb hatten wir beide noch viel zu tun.

Heute gehen wir alles viel gelassener an und kommen trotzdem schneller vorwärts.

Gruß Steinchen

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hallo,

ich habe eben bei unserem (neuen - den alten gibts leider nicht mehr) Tierarzt angerufen. Die waren ziemlich verdutzt, als ich wg. Linus mit Schilddrüsenwerten ankam. Sie würden da nur ein normales Blutbild machen, da sieht man alles.

Dies kann ich mir dann wohl schenken, oder?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Hallo Baro,

arbeite dich bitte unbedingt durch den Link oben bei mir. Der hat mir sehr auf die Sprünge geholfen und mich schlau gemacht.

Meine Svenja bekommt seit 4 Jahren Forthyron.

Du mußt ganz langsam einstellen, weil nach jeder Erhöhung die Symtome sich erst mal verschlimmern. Dann tritt aber schnell eine Verbesserung ein.

"Verhaltensprobleme" hat der Tierarzt gesagt und wollte nicht testen. Ich habe aber darauf bestanden.

Heute geht es Ihr so gut, daß ich die Dosis schon halbieren konnte.

Bei meinem Arco, er kam im März 2008 aus dem Tierschutz, sahen Symtome ganz anders aus.

Hier hieß es "das ist ein typischer Vertreter seiner Rasse" vom Tierarzt.

Ich bestand auf den Bluttest ( T3, T4, ft3, ft4, TSH und Antikörper).

Das Blutergebnis: alle Werte waren an der unteren Grenze

Diagnose: beginnende Schilddrüsenunterfunktion mit Symtomen der Überfunktion

Da wir die 6.Besitzer von Arco sind und er nicht artgerecht gehalten wurde, meinte die TAin, die

angeknackste Phsyche sei schuld an den niederen Werten. Deshalb wollte sie keine Medis geben.

Mir wurde dann eine Homöophatin empfohlen, wo er von April bis Oktober behandelt wurde. Zusätzlich füttere ich noch Schlundfleisch und Kehlkopf. Seine Verhaltensveränderungen sind sehr deutlich zu sehen und nicht nur von mir.

Ich bin richtig stolz auf meinen Schatz und freue mich, daß es ihm so gut geht.

Es ist richtig, daß man nicht alles auf die Schilddrüse schieben kann. Wie im Fall Arco kann auch die Phsyche, die Schilddrüse beeinflussen. Aber in beiden Fällen schleichen sich Verhaltensprobleme ein, die man erst mal wieder ausbügeln muß.

Für mich ist der größte Erfolg, daß ich den Druck von mir genomen haben, die mir gesetzte Ziele erreichen zu wollen. Denn Arco konnte mit fast 6 Jahren außer seinem Namen nichts. Deshalb hatten wir beide noch viel zu tun.

Heute gehen wir alles viel gelassener an und kommen trotzdem schneller vorwärts.

Gruß Steinchen
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=46857&goto=905107

Hallo Steinchen,

danke für Deinen Beitrag. Das von Dir genannte, ich nenn´s mal kurz yorkie-forum, hab ich vor zwei Wochen entdeckt. Aber noch mal danke für die Info. Als ich da die Symptome gelesen habe, hab ich echt gedacht, die schreiben von meinem Hund. Unglaublich.....

Meine jetzige TÄ hat gesagt ich solle ihm jetzt erst einmal die Höchstdosis Forthyron geben, d.h. 2 mal 2 400er Tabletten, da T4 so nieder war, dass es fast schon an der Grenze war nicht mehr messbar zu sein und seine Schilddrüse lt. Ultraschall viel zu klein ist. Sollte er zu nervös werden, denn das wollen wir ja gerade nicht, solle ich mich zwischendurch melden. Muss in drei Wochen zur Kontrolle hin, er bekommt die Tabletten jetzt seit einer Woche. Bisher keine Veränderungen festzustellen. Aber das wäre auch zu kurz, oder?

Dein armer Arco-Schnuffi schon fünf Vorbesitzer, aber jetzt ist er ja zum Glück "angekommen", wie ich das so raushöre. Wahrscheinlich waren die Vorbesitzer völlig überfordert und kein Mensch der Welt ist mal auf die Idee gekommen, dass der Hund "krank" ist (Schilddrüse). Aber mir ist es mit Baro ähnlich ergangen. Als ich dann bei der jetzigen TÄ war, meinte sie auch, ob denn noch kein Trainer dies in Betracht gezogen hat. Nein, haben die nicht. Der Hund ist ja dominant und wir haben ein Unterordnungsproblem."Tolle" Trainer.

Ja ich bin auch mal gespannt, ob sich sein Verhalten ändert, hab ja auch gelesen, dass man u.U. quasi noch mal von vorn anfangen kann. Wenn nur seine körperlichen Symptome erst mal weg gehen, dann bin ich schon froh und den Rest schaffen wir dann auch noch.

Hab aber das gleiche Phänomen, wie Du erlebt. Als ich auf den ganzen Trainings"-Quatsch" gepfiffen hab und alles lockerer genommen habe, da haben manche Dinge viel besser geklappt auf einmal. Ich hab die Einstellung gehabt "er kann nichts dafür". Hab ja anfangs gedacht, wenn er draußen nicht ansprechbar ist, der ignoriert einfach, dass ich ihn rufe. Hat mir ja auch jeder eingeredet.Druck weggenommen, Hund hört besser.

Ich halte auch viel von Homöompathie, aber in diesem Fall wollte ich es medizinisch abklären lassen.

Wenn Du magst, hab Baro´s Symptome genau in einem Beitrag, den ich selber erstellt habe beschrieben (Nächtliches Hecheln, schnelle Atmung im Ruhezustand.....)

Dann drück mir mal bitte die Daumen, dass wir das hier auch hinbekommen, so wie Ihr, und es ihm bald besser geht.

Viele Grüsse

Gaby und Baro

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Hallo,

ich habe eben bei unserem (neuen - den alten gibts leider nicht mehr) Tierarzt angerufen. Die waren ziemlich verdutzt, als ich wg. Linus mit Schilddrüsenwerten ankam. Sie würden da nur ein normales Blutbild machen, da sieht man alles.

Dies kann ich mir dann wohl schenken, oder?
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=46857&goto=905233

Hallo,

besteh auf die Untersuchung der Schilddrüsenwerte, aber vor allem bei einem TA, der da Ahnung von hat. Das haben leider die wenigsten.....Deshalb haben die wahrscheinlich auch keine Lust auf diese Untersuchung. Hab ich mittlerweile schon oft im Forum gelesen.

Viele Grüsse

Gaby und Baro

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hallo Baro,

Ich habe gerade Deinen Beitrag gelesen und bin erschrocken, daß dein Schatz gleich mit

2x400 am Tag anfängt.

Bei meiner Svenja habe ich mit 2x100 angefangen und über Wochen dann langsam auf

2x400 gesteigert.

Ihr Verhalten hat sich kurzzeitig nach jeder Erhöhung gravierend verschlechtert und ist dann nach 2-3 Tagen besser geworden. Ich habe auch auf Barf umgestellt mit viel Schlund und Kehlkopf.

Ihre Schilddrüse hat sich so gut erholt, daß sie heute nur noch 2x200 braucht.

Baro, eine sichtbare Veränderung mit Forthyron hast Du frühestens in ein paar Wochen. Du mußt jetzt Geduld haben. Du hast jetzt mit der richtigen Diagnose schon einen großen Schritt nach vornegetan. Ab jetzt geht es bei Euch nur noch aufwärts.

zu Arco:

Der Vorbesitzer hatte ihn als er ein halbes Jahr alt war von jemandem abgekauft der Geld brauchte.

Ohne Zweifel hat er es gut gemeint, hat versucht sich um ihn zu kümmern und hat ihn lieb gehabt.

Er war alleinstehend und auch selbstständig. Das ist alles ok. Er hatte aber auch nicht das Wissen um die Bedürfnisse seines Hundes und auf Grund seiner Selstständigkeit auch nicht die Zeit.

Somit war Arco die meiste Zeit ( Tag und teilw. auch Nachts) allein in der Wohnung total unterfordert und sich selbst übererlassen.

Diese "gutgemeinten" Haltungsbedingungen führten dazu, daß Arco's Phsyche darunter litt. Er rüherte manchmal mehrer Tagen sein Futter nicht an.

Eine Bekannte des Vorbesitzers ist Tierschützerin und wollte ihm helfen den Hund Artgerecht zu beschäftigen, was dieser aber ablehnte. Daraufhin hat sie ihn zur Abgabe überredet.

Arco ist zur Übergabe (Vermittelt durch Nothilfe für Polarhunde) sofort mit mir mitgegangen, obwohl sein Besitzer anwesend war. Seit dem Tag ist er mein Schatten.

Wir haben nun mit Hilfe der Homöophatin und der TAin erst einmal die Phsyche geheilt. In dieser Zeit sollte ich alles Training weglassen, nur spazieren gehen und spielen.

Vorher hatte ich versucht Arco zu Longieren,La Ko KO, Klicker, Leckerchen suchen und nur Ruhe in den Hund zu bringen. Es ging fast gar nichts. Er war so in sich gefangen und lebte in seiner eigenen Hundewelt, daß er sein Umfeld nicht wargenommen hat. Er fiel sogar ständig hin.

Baro, laß deinen Hund erst einmal nur Hund sein und macht nur Dinge die euch beiden Spaß machen.

Mit der UO mußt du auch NICHT noch einmal von vorn anfangen. Was er gelernt hat das hat er gelernt. Er kann es nur im Moment nicht abrufen. Achte bei allem was ihr macht auf kurze Einheiten (ob Spiel oder Training) denn die Konzentration bricht schnell zusammen.

Bei den überaus niederen Werten ist es sicher noch viel schlimmer.

Ich habe mich oft auf den Spaziergängen auf eine Bank oder Wiese gesetzt und war nur ruhig. Es hat fast ein Jahr gedauert, bis Arco's Anspannung nachließ und er sich dann endlich auch mal in 5 Meter Entfernung hingesetzt hat.

Wenn er sich heute draußen freiwillig neben mich legt, genieße ich das nur.

Ich drücke Euch gans fest die Daumen und wünsche Dir viel Kraft und Geduld.

Laß mich wissen wie es weitergeht.

Viele liebe Grüße und

einen guten Rutsch

Petra, Arco und Svenja

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hallo bärle,

Baro hat recht.

Bestehe auf den Schilddrüsenbluttest, denn ein normales Blutbild hilft Dir nicht weiter.

Die Schilddrüse ist sehr kompliziert, so daß es noch besser wäre einen Spezialisten zu finden.

Ich bin mit meiner Svenja sogar an die Uniklinik gefahren um mir Sicherheit zu holen.

Mach einen Schritt nach dem Anderen. Du mußt erst mal die Ursache für das Verhalen rausfinden um dann weitere Entscheidungen zu treffen.

Liebe Grüße und einen guten Rutsch

Steinchen

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hallo,

die SDU bei Hunden ist ein ganz schwieriges Thema, auch für den TA.

Meine Hündin wurde vor einem Jahr vom Blut her untersucht. Eingestellt und wir sind fast ein dreiviertel Jahr damit gut gefahren. Im Dezember brachte eine weitere Untersuchung ans Licht das sie zu niedrig eingestellt ist. Also den Dezember über wieder erhöhen.

Lanya gehört zu den SDU Hunden, die total hochfahren, sie erinnert in ihrem Verhalten an ein ADHS Kind, im Stress machte sie total dicht und man hatte das Gefühl bei jedem Fortschritt in der Erziehung ging es 3 Riesenschritte zurück.

Bei diesen Hunden kommt man nur mit ganz viel Ruhe und Geduld weiter. Lanya wird seit einem halben Jahr im Lakoko geführt und hat gelernt mit Stress umzugehen.

Bei vielen Tierarzt ist der Hund nicht behadlungsbedürftig wenn die Werte im unteren Drittel liegen. Ist bei Lanya auch so gewesen. Sie reagiert teilweise dann auch total agressiv.

Eine Überfunktion ist bei Hunden total selten. Ich kann euch echt nur das Buch "Schilddrüsenunterfuntion beim Hund" von Beate Zimmermann empfehlen.

Das habe ich mir auf Empfehlung hier im Forum auch gekauft und bei mir hat sich einiges in ein komp. Bild zusammengefügt. Da sind unter anderem 5 Hunde beschrieben, die daran erkrankt sind und sie zeigen alle unterschiedliche Symthome.

Der eine wird total phlegmatisch, nimmt zu und wird träge, der andere tickt völlig rum ist hibbelig und steht total unter Stress. Da kommt doch kaum einer drauf das diese Hunde an der selben Krankheit leiden.

Bei Lanya war total auffällig, das sie in Stresssituationen einen total irren Blick bekam, Tunnelblick sagen die TA. Ist recht typisch für einen SDU Hund. Lanya hatte das auch unter den Medis, da hat sie sie allerdings noch 2 x täglich bekommen und wir hatten Mittags ein Loch und sie verfiehl wieder in ihr altes Muster. Mittlerweile bekommt sie 3 x täglich Medikamente.

Man muss bei dieser Krankheit seinen Hund echt beobachten und ich führe Tagebuch, Futter, Verhalten Medikamentengabe.

Diese Hunde sind nicht einfach und man kommt als Besitzer oft an seine Grenzen, weil man nicht weis oder versteht was los ist. Baro und ich tauschen uns da schon ein Weile aus. Das hilft ungemein.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hallo!

Ich hatte das gleiche Problem mit meinen beiden Rabaukern. Ich kann Dir nur raten das jaulen und fiepen zu ignorieren und ihm erst seinen Willen zu geben wenn er ruhig ist! Ansonsten wird es immer schlimmer!

Ich habe zu dem Zeitpunkt die beiden Zwerge ins Körbchen geschickt und mich in Ruhe angezogen. War der Westie mind. 15 Sekunden ruhig (ich habe einfach ohne ihn zu beachten bis 15 oder länger gezählt, hat er gejault fing ich wieder bei 1 an) habe ich ihn ganz ruhig zu mir geholt (jaulte er wieder ging's sofort zurück ins Körbchen ('Denny NEIN! ins Körbchen') und die Prozedur begann von vorn). Dann habe ich ihn angeleint. Rusty mußte solange im Körbchen warten. Die gleiche Prozedur bei Rusty. Das erste Mal saß ich 2,5 Stunden vor der Tür bis wir rauskamen! Das zweite Mal ging's dann schon schneller. Ich würde es auf alle Fälle gleichzeitig abgewöhnen (fiepen, jaulen, rumspringen) denn nur dann versteht Dein Hund auch was Du von ihm willst. Ich habe diese Prozedur vor jedem Spaziergang gemacht und hatte nach ca. 2 Wochen Erfolg. Kein Jaulen, etc. und ein ganz gemütliches rausgehen. Wenn ich draußen stehenbleiben mußte und einer jaulte blieben wir solange stehen bis wieder mind. 15 Sek. Ruhe war und gingen dann weiter. Sollte einer während des Laufens jaulen oder fiepen blieb ich stehen und zählte wieder. Es war zwar nervig aber nur diese Methode hatte Erfolg! Das gemütliche Zählen (ich hab dazu meine eigenen Atemzüge benutzt, dass ich nicht zu schnell zähle) beruhigt übrigens auch einen selbst. Einfach innerlich schmunzeln und zählen.

Ich hab übrigens auch schon mal 5 Stunden Stummfilm geschaut, weil mein Westie zu der Zeit meinte (Rüpelalter), dass ich ihn jetzt und sofort beschäftigen muß (Wir waren unmittelbar zuvor 2 Stunden mit Kopfarbeit spazieren!) und mich permanent anjaulte. Das Ignorieren hat geholfen! Er hat's nie wieder versucht! :D

Ich wünsche Dir viel Erfolg und drücke ganz fest die Daumen! :winken:

Liebe Grüße,

Sylvia und die beiden Kampfzwerge

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

  • Das könnte Dich auch interessieren

    • Verhalten dem 2. Hund gegenüber

      Hallo.. Wir haben seit 13 Jahren eine Mischlingshündin bei uns.. Seit 3 Tagen nun einen 9 Wochen alten Chihuahua/ Shi tzu Mischling (Rüde).. Bisher hab ich den Eindruck,dass es ganz gut läuft..spielversuche gab es ganz kurz auch.. keiner der beiden aggressiv.. Leckerlie geben zeitgleich klappt.. Aber das schlafen  🤔  Also es haben beide ihre eigenen Decken..der kleine liegt aber scheinbar lieber bei der Hündin (ist ja verständlich) Sie hat ihn 2 Tage auf ihrer

      in Körpersprache & Kommunikation

    • Scheinträchtigkeit - Verhalten und Dauer

      Hallo zusammen, der Titel sagt schon worum es geht aber gerne möchte ich noch ein bisschen ausholen 🙂 Und Achtung, ich habe Schwierigkeiten mich kurz zu fassen! 😛  Was haltet ihr vom Verhalten für "normal" während einer Scheinträchtigkeit? Oder habt ihr ähnliche Erfahrungen?  Unsere frühere Hündin hatte in der Zeit nie so ein extrem verändertes Verhalten. Die meisten mit denen ich spreche kennen so was auch nicht und finden es höchst merkwürdig... Da habe ich mich schon durch einig

      in Junghunde

    • Auffälliges Verhalten

      Hallo Zusammen,   ich wusste ehrlich gesagt keinen passenden Titel. Mir ist bei unserem Multi-Mix ein Verhalten im Freilauf (besser gesagt im Verhalten gegenüber einem Hund) aufgefallen, das mir persönlich nicht gefällt. Bereits zu Hundeschulzeiten brach das mal durch, wurde mir aber mit „penetrante Spielaufforderung“ und später  „schnell überforderter Junghund“ erklärt (wir mussten sogar teilweise den Platz vorübergehend verlassen, weil es im „Spiel“ sonst eskalierte). Habe natürlich

      in Hundeerziehung & Probleme

    • Junghund dreht über - wer kennt dieses Verhalten und hat wie reagiert?

      Guten Abend an alle Hundefreunde,    Direkt kurz ein paar Stichpunkte zum Hund: Halbes Jahr alt, Mischlings-Rüde und seit der 9.Woche bei uns.  Hundes Verhalten ist zu 98% für mich ein Traum von Hund  es klappt wenig perfekt aber vieles sehr gut  (mehr erwarte ich in diesem Alter auch noch nicht). Um ein paar Dinge zu nennen: Sitz, Platz überall sehr zuverlässig, Rückruf ohne starke Außenreize im Gelände perfekt (inklusive aus vollem Galopp bremsen und absitzen jeweils auf Handzeichen

      in Hundeerziehung & Probleme

    • Hund aus Tierheim mit aggressivem verhalten

      Hilfe! Habe mir vor 4 Monaten eine 4,5 jährige hundin (spitzmischling, knie hoch) aus dem Tierheim geholt. Ich bin 20 und das ist mein erster Hund. Leider ist sie ein Problem Hund, und vom vorherigen Besitzer nicht gut behandelt worden(eingesperrt, isoliert). Jedenfalls habe ich einen guten Draht zu ihr gehabt, dachte ich. Doch durch ihre fehlenden sozialen Kompetenzen ist es schwierig sie zu verstehen. Außerdem versucht sie immer zu schnappsen oder sich selbst in den schwanz zu beißen

      in Aggressionsverhalten

×
×
  • Neu erstellen...

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie zu, dass wir Cookies verwenden, um unser Angebot zu personalisieren. Mehr erfahren.