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Hundeforum Der Hund
bärle

"Hyperaktives" Verhalten beim Rausgehen

Empfohlene Beiträge

Und hast du vielleicht einen anderen Tierarzt aufgesucht? Weil so wie du schreibst hat deiner wohl damit noch nicht so viel Erfahrung.

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Hallo Baro,

Ich habe gerade Deinen Beitrag gelesen und bin erschrocken, daß dein Schatz gleich mit

2x400 am Tag anfängt.

Bei meiner Svenja habe ich mit 2x100 angefangen und über Wochen dann langsam auf

2x400 gesteigert.

Ihr Verhalten hat sich kurzzeitig nach jeder Erhöhung gravierend verschlechtert und ist dann nach 2-3 Tagen besser geworden. Ich habe auch auf Barf umgestellt mit viel Schlund und Kehlkopf.

Ihre Schilddrüse hat sich so gut erholt, daß sie heute nur noch 2x200 braucht.

Baro, eine sichtbare Veränderung mit Forthyron hast Du frühestens in ein paar Wochen. Du mußt jetzt Geduld haben. Du hast jetzt mit der richtigen Diagnose schon einen großen Schritt nach vornegetan. Ab jetzt geht es bei Euch nur noch aufwärts.

zu Arco:

Der Vorbesitzer hatte ihn als er ein halbes Jahr alt war von jemandem abgekauft der Geld brauchte.

Ohne Zweifel hat er es gut gemeint, hat versucht sich um ihn zu kümmern und hat ihn lieb gehabt.

Er war alleinstehend und auch selbstständig. Das ist alles ok. Er hatte aber auch nicht das Wissen um die Bedürfnisse seines Hundes und auf Grund seiner Selstständigkeit auch nicht die Zeit.

Somit war Arco die meiste Zeit ( Tag und teilw. auch Nachts) allein in der Wohnung total unterfordert und sich selbst übererlassen.

Diese "gutgemeinten" Haltungsbedingungen führten dazu, daß Arco's Phsyche darunter litt. Er rüherte manchmal mehrer Tagen sein Futter nicht an.

Eine Bekannte des Vorbesitzers ist Tierschützerin und wollte ihm helfen den Hund Artgerecht zu beschäftigen, was dieser aber ablehnte. Daraufhin hat sie ihn zur Abgabe überredet.

Arco ist zur Übergabe (Vermittelt durch Nothilfe für Polarhunde) sofort mit mir mitgegangen, obwohl sein Besitzer anwesend war. Seit dem Tag ist er mein Schatten.

Wir haben nun mit Hilfe der Homöophatin und der TAin erst einmal die Phsyche geheilt. In dieser Zeit sollte ich alles Training weglassen, nur spazieren gehen und spielen.

Vorher hatte ich versucht Arco zu Longieren,La Ko KO, Klicker, Leckerchen suchen und nur Ruhe in den Hund zu bringen. Es ging fast gar nichts. Er war so in sich gefangen und lebte in seiner eigenen Hundewelt, daß er sein Umfeld nicht wargenommen hat. Er fiel sogar ständig hin.

Baro, laß deinen Hund erst einmal nur Hund sein und macht nur Dinge die euch beiden Spaß machen.

Mit der UO mußt du auch NICHT noch einmal von vorn anfangen. Was er gelernt hat das hat er gelernt. Er kann es nur im Moment nicht abrufen. Achte bei allem was ihr macht auf kurze Einheiten (ob Spiel oder Training) denn die Konzentration bricht schnell zusammen.

Bei den überaus niederen Werten ist es sicher noch viel schlimmer.

Ich habe mich oft auf den Spaziergängen auf eine Bank oder Wiese gesetzt und war nur ruhig. Es hat fast ein Jahr gedauert, bis Arco's Anspannung nachließ und er sich dann endlich auch mal in 5 Meter Entfernung hingesetzt hat.

Wenn er sich heute draußen freiwillig neben mich legt, genieße ich das nur.

Ich drücke Euch gans fest die Daumen und wünsche Dir viel Kraft und Geduld.

Laß mich wissen wie es weitergeht.

Viele liebe Grüße und

einen guten Rutsch

Petra, Arco und Svenja
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=46857&goto=906592

Hallo Petra,

danke für die Antwort....

Ich bin doch jetzt sehr verunsichert wegen der Dosis....Du bist jetzt die zweite, die dies ungewöhnlich findet. Tausche mich mit Lanya aus. Die TÄ wurde, wie gesagt in diesem Forum in einem oder zwei Beiträgen empfohlen. Hab schon selber den Eindruck, sie hat Ahnung, aber ich lese eigentlich immer nur andere Dosen.

Na, sie meinte, ich solle mich auf jeden Fall melden, wenn er so nervös würde. In drei Wochen ist wie gesagt Kontrolle.

Da hat Dein armer Arco ja einiges mitgemacht bzw. nicht wegen der permanenten Unterbeschäftigung. Das stelle ich mir natürlich noch schwieriger vor mit einem Hund, der schon älter is

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Hallo Baro'

Ich habe gerade Deinen Beitrag gelesen und bin erschrocken, daß dein Schatz gleich mit

2x400 am Tag anfängt.

Bei meiner Svenja habe ich mit 2x100 angefangen und über Wochen dann langsam auf

2x400 gesteigert.

Ihr Verhalten hat sich kurzzeitig nach jeder Erhöhung gravierend verschlechtert und ist dann nach 2-3 Tagen besser geworden. Ich habe auch auf Barf umgestellt mit viel Schlund und Kehlkopf.

Ihre Schilddrüse hat sich so gut erholt, daß sie heute nur noch 2x200 braucht.

Baro, eine sichtbare Veränderung mit Forthyron hast Du frühestens in ein paar Wochen. Du mußt jetzt Geduld haben. Du hast jetzt mit der richtigen Diagnose schon einen großen Schritt nach vornegetan. Ab jetzt geht es bei Euch nur noch aufwärts.

zu Arco:

Der Vorbesitzer hatte ihn als er ein halbes Jahr alt war von jemandem abgekauft der Geld brauchte.

Ohne Zweifel hat er es gut gemeint, hat versucht sich um ihn zu kümmern und hat ihn lieb gehabt.

Er war alleinstehend und auch selbstständig. Das ist alles ok. Er hatte aber auch nicht das Wissen um die Bedürfnisse seines Hundes und auf Grund seiner Selstständigkeit auch nicht die Zeit.

Somit war Arco die meiste Zeit ( Tag und teilw. auch Nachts) allein in der Wohnung total unterfordert und sich selbst übererlassen.

Diese "gutgemeinten" Haltungsbedingungen führten dazu, daß Arco's Phsyche darunter litt. Er rüherte manchmal mehrer Tagen sein Futter nicht an.

Eine Bekannte des Vorbesitzers ist Tierschützerin und wollte ihm helfen den Hund Artgerecht zu beschäftigen, was dieser aber ablehnte. Daraufhin hat sie ihn zur Abgabe überredet.

Arco ist zur Übergabe (Vermittelt durch Nothilfe für Polarhunde) sofort mit mir mitgegangen, obwohl sein Besitzer anwesend war. Seit dem Tag ist er mein Schatten.

Wir haben nun mit Hilfe der Homöophatin und der TAin erst einmal die Phsyche geheilt. In dieser Zeit sollte ich alles Training weglassen, nur spazieren gehen und spielen.

Vorher hatte ich versucht Arco zu Longieren,La Ko KO, Klicker, Leckerchen suchen und nur Ruhe in den Hund zu bringen. Es ging fast gar nichts. Er war so in sich gefangen und lebte in seiner eigenen Hundewelt, daß er sein Umfeld nicht wargenommen hat. Er fiel sogar ständig hin.

Baro, laß deinen Hund erst einmal nur Hund sein und macht nur Dinge die euch beiden Spaß machen.

Mit der UO mußt du auch NICHT noch einmal von vorn anfangen. Was er gelernt hat das hat er gelernt. Er kann es nur im Moment nicht abrufen. Achte bei allem was ihr macht auf kurze Einheiten (ob Spiel oder Training) denn die Konzentration bricht schnell zusammen.

Bei den überaus niederen Werten ist es sicher noch viel schlimmer.

Ich habe mich oft auf den Spaziergängen auf eine Bank oder Wiese gesetzt und war nur ruhig. Es hat fast ein Jahr gedauert, bis Arco's Anspannung nachließ und er sich dann endlich auch mal in 5 Meter Entfernung hingesetzt hat.

Wenn er sich heute draußen freiwillig neben mich legt, genieße ich das nur.

Ich drücke Euch gans fest die Daumen und wünsche Dir viel Kraft und Geduld.

Laß mich wissen wie es weitergeht.

Viele liebe Grüße und

einen guten Rutsch

Petra, Arco und Svenja
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=46857&goto=906592"

Hallo Petra,

danke für die Antwort....

Ich bin doch jetzt sehr verunsichert wegen der Dosis....Du bist jetzt die zweite, die dies ungewöhnlich findet. Tausche mich mit Lanya aus. Die TÄ wurde, wie gesagt in diesem Forum in einem oder zwei Beiträgen empfohlen. Hab schon selber den Eindruck, sie hat Ahnung, aber ich lese eigentlich immer nur andere Dosen.

Na, sie meinte, ich solle mich auf jeden Fall melden, wenn er so nervös würde. In drei Wochen ist wie gesagt Kontrolle. Wie schwer ist Arco denn, ich meine wegen der Dosis? Das Gewicht spielt doch sicher ne Rolle, oder? Obwohl, Lanya wiegt in etwas das gleiche wie Baro und bekommt auch weniger.

Da hat Dein armer Arco ja einiges mitgemacht bzw. nicht wegen der permanenten Unterbeschäftigung. Das stelle ich mir natürlich noch schwieriger vor mit einem Hund, der schon älter ist und nichts kennengelernt hat.Das hört sich alles richtig schlimm an, gut, dass er nun bei Dir ist... Offensichtlich habt Ihr Beide Euch gesucht und gefunden..., zumal er auch direkt mit Dir mitgegangen ist.

Wenn ich beim Spazierengehen Pause mache, bleibt er schon in der Nähe, legt sich hin oder beschäftigt sich selber mit buddeln...Aber knuddeln, oder in den Arm nehmen geht gar nicht, da hat man den Eindruck das ist ihm zuwider, deshalb mache ich es nicht. Bis er ca. 7-8 Monate alt war, war das ok bei ihm, da hat er auch geschmust. Danach nicht mehr.

Was Du geschrieben hast in Richtung laß ihn erst mal Hund sein, das mache ich seit Juni/Juli diesen Jahres, wo ich dann jegliches Training hingeschmissen habe. Seit ich die Vermutung habe es ist die Schilddrüse sehe ich einiges lockerer, z. B. wenn ich ihm beim Spaziergang ein Dummy werfe und er vielleicht einen kleinen Schlenker damit macht, oder mir dieses vor die Füsse spuckt, oder es nicht mittig trägt. Beim Dummy-Training wird leider alles sehr verbissen gesehen: Wenn der Hund das Dummy nicht mittig trägt bzw. vor die Füsse spuckt werden Festhalteübungen gemacht. Also, ganz ehrlich, das ist mir mittlerweile so was von egal...Wichtig ist, dass es ihm hoffentlich bald besser geht und er sinnvoll mit Spass beschäftigt wird.

Aber Training selber ruht seitdem. Beschäftige ihn bei den Spaziergängen ein wenig damit, wobei ich schon auch ein bisschen den Eindruck habe, er ist damit unterfordert. Will aber zur Zeit nichts machen, was ihn noch zusätzlich hochpusht. Und das ist beim Dummy-Training so, zumal, wenn andere Hunde dabei sind. Da fährt er total drauf ab und ist kaum zu halten.

Wenn ich Eure Erfahrungen so lese, bin ich zuversichtlich, wobei, wie gesagt, ich mir wegen der Dosis Gedanken machen...

Ich wünsche Dir und Deinen beiden ebenfalls einen guten Rutsch in´s neue Jahr.

Viele Grüsse

Gaby und Baro

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Hallo Baro,

erst einmal ein gesundes neues Jahr auch an alle anderen die hier mitlesen.

zu deinem Beitrag:

lies bitte mal den Beipackzettel von Forthyron.

Man fängt niedrig an und steigert langsam, weil der Organismus sich erst langsam daran gewöhnen muß. Die Dosis richtet sich nach dem Gewicht des Hundes.

Die empfohlene Höchstdosis beträgt 800.

Meine damalige TAin wollte bei Svenja gleich mit 900 anfangen. Das habe ich aber nicht gemacht.

Sie wiegt 47 kg und bekommt nur noch 2x200 am Tag. Die Schilddrüse hat sich erholt. Laut meiner TAin haben neueste Forschungen ergeben, daß sie sich regenerieren kann.

Als ich vor ein paar Jahren ein Intensivtraining mit Svenja absolvierte, empfahl mir ein Teilnehmer (er war Unfallchirurg) ich solle unbedingt auch die Ursache der Unterfunktion herausfinden lassen.

Die Unterfunktion kann angeboren oder erworben sein. Bei letzteren kann der Auslöser z.Bsp. Streß, falsche Fütterung, eine Autoimunerkrankung und andere organische Erkrankungen Erkrankungen der Auslöser sein. Doch damit sind wohl die meisten Tierärzte heute überfordert.

Deshalb mußte mein Jaro auch mit nur 9 Jahren sterben. Deshalb bin ich heute sehr verbissen, wenn es um die Gesundheit meiner Tiere geht.

Baro, Du gibst ja erst eine Woche die Medis und dann das volle Programm.

Nun sind auch noch Feiertage!

Was mir dazu einfällt, nachdem ich gerade noch mal den Packzettel gelesen habe:

Suche dir eine Tierklinik, denn die haben Tag und Nacht offen. Rufe heute noch an und erkundige dich. Dort gibt es auch Spezialisten für Innere.

Bei Arco gab es auch kein Knuddeln. Ich habe ganz langsam angefangen indem ich mich nur dazugesetzt, beruhigend gestreichelt und körpernahe Spiele gemacht habe. Was auch hilft ist

T Touch speziell die Ohren.

Training und Beschäftigung ist immer eine Gratwanderung. Hier mußt Du dich oft auf deinen Bauch verlassen. Die Konzentration läßt schnell nach, gelerntes ist nicht abrufbar und der Hund ist schnell überfordert was aussieht wie unterfordert.

Bsp. Arco: Er ist ein Husky, also Laufhund, sehr sportlich aber geistig nie gefordert worden. Er hat mit fast 6 Jahren das erste Mal bei uns Wald, Feld, Acker und die dazugehörenden Tiere wie Hasen, Rehe, Pferde, Hühner usw. gesehen.

Spazieren gehen ist und bleibt seine Lieblingsbeschäftigung. Nach nur einer Stunde an der Schlepp, wollte er noch nicht ins Auto. Als ich ihn dann drinn hatte, legte er sich total erschöpft hin und schlief. Er wäre noch Stunden mit mir gegangen, Obwohl er total fertig war.

Er hat draußen die Nase nur am Boden und sucht speziell Beim Fahrradfahren mit einer ungeheueren Geschwindigkeit und über große Strecken. Dann ist er in seinem Tunnel. Im Gegensatz dazu ist er zu Hause kaum in der Lage länger als 5 Minuten (und das ist schon viel) sich zu konzentrieren.

Ich schwanke auch immer zwischen Über- und Unterforderung. Du kannst hier aber auch viel an den Augen ablesen, eigentlich auch an der ganzen Körperhaltung. Das lernt man alles mit der Zeit. Im Zweifel frage ich immer meinen Bauch.

Liebe Grüße

Petra

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Hallo Gaby,

ich habe mich gerade durch den Artikel "nächtliches Hecheln" gelesen und darin schreibst du, daß baro auch mal an Borelliose erkrankt war.

Nun ist es so, daß einige Symtome auch dazu passen. z.Bsp. das starke Hecheln im Ruhezustand.

Es gibst bei der Borelliose auch Koinfektionen wie Babesien u.s.w.

Da ich selbst davon betroffen bin, weiß ich, wovon ich rede.

Vieleicht wäre das für dich noch ein anderer Anhaltspunkt.

Liebe Grüße

Petra

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Ich wollte nur mal kurz einwerfen, dass bei Hunden, die noch innerhalb der Referenzbereiche liegen, die Schilddrüse mit Seealgenmehl wieder in die Gänge kommen kann.

Forthyron hat enorme Langzeitnebenwirkungen, die ihr nicht unterschätzen solltet.

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Hallo Gaby,

ich habe mich gerade durch den Artikel "nächtliches Hecheln" gelesen und darin schreibst du, daß baro auch mal an Borelliose erkrankt war.

Nun ist es so, daß einige Symtome auch dazu passen. z.Bsp. das starke Hecheln im Ruhezustand.

Es gibst bei der Borelliose auch Koinfektionen wie Babesien u.s.w.

Da ich selbst davon betroffen bin, weiß ich, wovon ich rede.

Vieleicht wäre das für dich noch ein anderer Anhaltspunkt.

Liebe Grüße

Petra


http://www.polar-chat.de/topic.php?id=46857&goto=908000

Hallo Petra,

das ist ein Missverständnis, ich hab Baro im Frühjahr auf Borrelien untersuchen lassen zu dem kompletten Blutbild. Da war alles in Ordnung diesbezüglich. Nur der Eosinophile Wert war zu hoch. Deutet auf Allergie oder Parasiten hin. Parasiten konnten ausgeschlossen werden.Hab dann auf getreidefreie Nahrung bzw. glutenfreie Nahrung umgestellt und seit Juli ungefähr wird er gebarft.

Ich bin nur nach wie vor beunruhigt, weil die Symptome halt auf auf Herzprobleme passen könnten.

Viele Grüsse

Gaby und Baro

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Hallo Baro,

erst einmal ein gesundes neues Jahr auch an alle anderen die hier mitlesen.

zu deinem Beitrag:

lies bitte mal den Beipackzettel von Forthyron.

Man fängt niedrig an und steigert langsam, weil der Organismus sich erst langsam daran gewöhnen muß. Die Dosis richtet sich nach dem Gewicht des Hundes.

Die empfohlene Höchstdosis beträgt 800.

Meine damalige TAin wollte bei Svenja gleich mit 900 anfangen. Das habe ich aber nicht gemacht.

Sie wiegt 47 kg und bekommt nur noch 2x200 am Tag. Die Schilddrüse hat sich erholt. Laut meiner TAin haben neueste Forschungen ergeben, daß sie sich regenerieren kann.

Als ich vor ein paar Jahren ein Intensivtraining mit Svenja absolvierte, empfahl mir ein Teilnehmer (er war Unfallchirurg) ich solle unbedingt auch die Ursache der Unterfunktion herausfinden lassen.

Die Unterfunktion kann angeboren oder erworben sein. Bei letzteren kann der Auslöser z.Bsp. Streß, falsche Fütterung, eine Autoimunerkrankung und andere organische Erkrankungen Erkrankungen der Auslöser sein. Doch damit sind wohl die meisten Tierärzte heute überfordert.

Deshalb mußte mein Jaro auch mit nur 9 Jahren sterben. Deshalb bin ich heute sehr verbissen, wenn es um die Gesundheit meiner Tiere geht.

Baro, Du gibst ja erst eine Woche die Medis und dann das volle Programm.

Nun sind auch noch Feiertage!

Was mir dazu einfällt, nachdem ich gerade noch mal den Packzettel gelesen habe:

Suche dir eine Tierklinik, denn die haben Tag und Nacht offen. Rufe heute noch an und erkundige dich. Dort gibt es auch Spezialisten für Innere.

Bei Arco gab es auch kein Knuddeln. Ich habe ganz langsam angefangen indem ich mich nur dazugesetzt, beruhigend gestreichelt und körpernahe Spiele gemacht habe. Was auch hilft ist

T Touch speziell die Ohren.

Training und Beschäftigung ist immer eine Gratwanderung. Hier mußt Du dich oft auf deinen Bauch verlassen. Die Konzentration läßt schnell nach, gelerntes ist nicht abrufbar und der Hund ist schnell überfordert was aussieht wie unterfordert.

Bsp. Arco: Er ist ein Husky, also Laufhund, sehr sportlich aber geistig nie gefordert worden. Er hat mit fast 6 Jahren das erste Mal bei uns Wald, Feld, Acker und die dazugehörenden Tiere wie Hasen, Rehe, Pferde, Hühner usw. gesehen.

Spazieren gehen ist und bleibt seine Lieblingsbeschäftigung. Nach nur einer Stunde an der Schlepp, wollte er noch nicht ins Auto. Als ich ihn dann drinn hatte, legte er sich total erschöpft hin und schlief. Er wäre noch Stunden mit mir gegangen, Obwohl er total fertig war.

Er hat draußen die Nase nur am Boden und sucht speziell Beim Fahrradfahren mit einer ungeheueren Geschwindigkeit und über große Strecken. Dann ist er in seinem Tunnel. Im Gegensatz dazu ist er zu Hause kaum in der Lage länger als 5 Minuten (und das ist schon viel) sich zu konzentrieren.

Ich schwanke auch immer zwischen Über- und Unterforderung. Du kannst hier aber auch viel an den Augen ablesen, eigentlich auch an der ganzen Körperhaltung. Das lernt man alles mit der Zeit. Im Zweifel frage ich immer meinen Bauch.

Liebe Grüße

Petra


http://www.polar-chat.de/topic.php?id=46857&goto=907851

Hallo Petra,

ebenfalls ein frohes neues Jahr für Dich und alle anderen....

Die TÄ hat mir gesagt, dass in der Packungsbeilage eine andere Dosis empfohlen wird, die soll sogar je nach Land, in dem man Forthyron kauft, unterschiedlich angegeben sein.

Sie hat mir gesagt sie geht nach Lehrbuch vor und nach ihren Erfahrungen und hat mir daher diese Dosis empfohlen. Aber man bzw. ich bin ja immer skeptisch, vor allem, wenn ich die Erfahrungen anderer lese und dies anders gehändelt wurde. Ich ruf sie auf jeden Fall Montag noch mal an.

Also zu Hause, wo keine Ablenkung ist, kann Baro sich super konzentrieren, bei uns sieht das draußen anders aus. Der bekommt alles, aber auch wirklich alles mit, jede Kleinigkeit, ein Stück Papier auf der anderen Straßenseite, was sonst nie da liegt etc. etc. Und das ist dann alles total iinteressant und wird angestarrt.

Also, mit Baro ist es so: Wenn beim Spaziergang etwas für ihn aufregendes passiert ist bzw. nach dem Training war es grundsätzlich so, dann kommt er nicht zur Ruhe, obwohl er eigentlich "klinisch tot" sein müßte. Das war schon als Welpe so.

Aber ich denke auch, wie Du schon sagst, man wächst da rein und merkt es seinem Hund an, was ihm guttut und was nicht bzw. wie viel.

Bei Baro könnte ich mir vorstellen, dass die SDU angeboren ist, seine Mutter hat auch SDU. Und ich denke ja mal, dass dies erblich sein kann. Interessant ist natürlich, dass sich die Schilddrüse nun doch regenerieren kann. Habe bisher nur gelesen, dass dies nicht der Fall ist, aber die Forschung entwickelt sich ja immer weiter. Wie kann man den rausfinden, wodurch die SDU entstanden ist, hat er dazu etwas gesagt?

Was hatte Dein Jaro denn für eine Krankheit?

Liebe Grüsse

Gaby und Baro

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Hallo,

Frohes neues Jahr an alle hier!!

Bei Lanya war die Konzentration ein enormes Problem. Sie stand ständig unter Strm und konnte sich auf nichts konzentrieren. Wenn wir eine Situation hatten, die Stress für sie bedeutet hat, kam sie gar nicht mehr runter. Anfassen lassen hat sie sich total ungerne.

Wir haben mit einer relativ niedrigen Dosierung angefangen. Dann lief es auch sehr gut.

Im Oktober November habe ich einige Stimmungsschwankungen bei ihr festgestellt und auch im Training sind wir teilweise wieder Achterbahn gefahren.

Die Blutuntersuchung im Dezember hat dann ergeben, das sie 4 Stunden nach Gabe der Tabletten immer noch im unteren Drittel der Regerenzwerte liegen. Daher haben wir die Dosis noch mal erhöht. Das hat sich aber dann auch wieder über 4 Wochen hingezogen und Ende Januar wird dann noch mal ne Blutkontrolle gemacht.

Das Baro gleich so viel bekommt hat mir auch etwas Sorgen gemacht, allerdings habe ich das jetzt schon öfter mal gehört. Allerdings meine ich mit dem langsameren Steigern besser zu fahren.

Wir geben die Tabletten auch drei Mal am Tag.

Bei Lanya hat es einige Veränderungen gebracht. Sie wird immer kuscheliger. Mittlerweile arbeite ich im Trickbereich mit ihr und sie ist mit viel Konzentration dabei. Zuhause kann sie abschalten und leg sich auch mal für 2 Stunden in ihre Box. Im Stress fährt sie immer noch recht schnell hoch, aber ich bekomme sie auch wieder schnell runter. Das was vorher undenkbar.

Tina, sag mal wie waren Sammys Werte und in welcher Dosierung gibst Du die Seealgen ??

Wir hatten uns ja schon mal über die Langzeitfolgen unterhalten, ich würde mich da echt gerne mal genauer informieren ob man ohne die Tabletten auskommen kann. Wie schauts da denn mit Kehlköpfen usw. aus ??

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Tina, sag mal wie waren Sammys Werte und in welcher Dosierung gibst Du die Seealgen ??

Wir hatten uns ja schon mal über die Langzeitfolgen unterhalten, ich würde mich da echt gerne mal genauer informieren ob man ohne die Tabletten auskommen kann. Wie schauts da denn mit Kehlköpfen usw. aus ??

Öhm... Seine GENAUEN Werte weiss ich nimmer, könnte ich aber raussuchen ;)

Er lag ganz weit unten im Referenzbereich und hatte etwa ein Jahr lang 2x täglich 200er Forthyron bekommen.

Ich hab ihn dann eigenmächtig auf Seealgen umgestellt, etwa 8 Wochen gewartet und einen Bluttest machen lassen. Seine Werte lagen alle mittig, bis ans obere Drittel stossend im grünen Bereich.

Im Verhalten hab ich keinerlei Veränderung festgestellt.

Seit Ostern bekommt er die Algen nun und bei beiden nachfolgenden Untersuchungen waren die Werte gut :)

Grad wenn der Hund nur so ne niedrige Dosis bekommt, wie Sammy sie bekommen hat (und die hab ich hier doch öfter gelesen?!) ist es absolut lohnenswert, einen Versuch zu wagen.

Sicherlich kann man durch Füttern von Kehlköpfen auch auf die Tabletten verzichten, allerdings weiss ich absolut nicht, wieviele man dann verfüttern muss.

Ist auch schwierig zu berechnen, denke ich...

Übrigens sind auch 2 andere Hunde in meinem Bekanntenkreis vom Forthyron weg und bekommen nun Seealgen- mit besten Werten :)

Alternativen auszuprobieren lohnt sich also. Ganz besonders, wenn man sich die Packungsbeilage mal durchliest ;)

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