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Hundeforum Der Hund
Melli1102

Wie bekomme ich Anbellen und Knurren aus ihr raus?

Empfohlene Beiträge

Hallo,

Nikita (9 Monate) hat seit einigen Wochen aus heiterem Himmel die blöde Angewohnheit draußen Passanten anzuknurren bzw zu bellen.Das geschieht wahllos-manche ja,manche nicht.Hier daheim macht sie das auch wenn Besuch kommt,sie flippt ein paar Minuten aus,später gehts dann aber.(Schicke sie dann auf den Platz)

Nerviger finde ich es aber dennoch draußen.Gestern hat sie sogar Kinder angknurrt,die nur vorbei liefen... :( Sind wir im Treppenhaus und ein Nachbar kommt aus seiner Tür bellt sie wie verrückt.Neulich stand ich vor unserem Haus und ein Nachbar machte das Fenster auf um sich mit mir zu unterhalten-Niki knurrte,wuffte ließ sich nicht beruhigen.

Ich finde das Verhalten total nervig und will das auch gleich unterbinden-sie sollte meiner Meinung nach nicht einfach andere Menschen anbellen!

Da sie ja ne relativ Ängstliche ist,weiß ich nicht ob sie eher aus Unsicherheit bellt oder um zu beschützen?

Versucht habe ich schon Folgendes:

1.mit "Aus" oder "ist doch gut" usw-interessiert sie nicht

2.Ignorieren-nützt auch nix,sie bellt bis derjenige nicht mehr zu sehen ist

3.ablenken;ich stelle mich vor sie,sie windet sich aber vorbei.Auch mit Leckerchen ablenken läßt sie sich dann nicht,sie schaut daran vorbei um ja das Gegenüber sehen zu können.

Einfach weitergehen weiß nicht-da wird sie ja nicht irgendwann einfach wieder damit aufhören,oder?Außerdem möchte man sich ja auch mal unterhalten können....

Manche Leute die wir kennen haben echt schon Schiß vor ihr und das geht gar nicht :(

Vielleicht habt ihr noch Tipps für mich...

Für alle die jetzt HS vorschlagen-wir waren in einer,da war ich aber unzufrieden.Nun gehen wir Ende Januar in ne Neue,die haben noch Winterpause.... :)

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Das dürfte mit dem erwachen des Wachtriebes zusammen hängen. Also erst mal ist es nur ein melden, das wahrscheinlich eher aus Unsicherheit kommt als aus Aggression.

Dein Ansatz den Hund hinter dich zu bringen, war schon gut nur mußt sie da auch halten. Das sie an dir vorbei drängt ist einfach nur frech dreist ;) Ich würde sie genauso wieder hinter mich schubsen ;)

Ansonsten beobachte den Hund mal, ob du sehen kannst, wenn sie anfängt jemanden zu fixieren/steif läuft, da mußt du sie schon unterbrechen und nicht erst, wenn sie schon bellt, dann ist es zu spät. Wie du ja selber gemerkt hast.

Unterbrechen in dem du sie hinter dich bringst, oder die Richtung wechselst, oder guckst ob du sie dann noch ablenken kannst. Das muß nur alles passieren bevor der Hund bellt.

Gruß Iris

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Huhu Melli,

das Verhalten kommt mir sehr bekannt vor ;)

Versuch mal, sie hinter Dir zu halten und dann etwas von den Menschen weg zugehen. Irgendwann ist die Entfernung so groß, das sie es aushält, das jemand mit Dir Spricht, oder Euch entgegenkommt.

Ich hab es mit meiner Maus so gemacht, das ich sie ganz genau beobachtet hab, wann es ihr zu Nah ist und kurz bevor sie ansetzte zu Bellen, hab ich umgedreht oder hab sie abgelenkt. Am Besten aber ist es ihr die Sicherheit zu geben, das ihr nix passiert und DU auf sie aufpasst.

Wenn das erstmal in ihrem Kopf verankert ist, dann hast Du schon viel gewonnen. Das dauert aber seine Zeit und Du musst echt immer auf der Hut sein, am Besten übst Du das ganz intensiv. Ich bin mit meiner dann auch zu den Orten gefahren, wo ich mir Sicher war, das das ganz viele Menschen sind :)

Vies, aber es hat geholfen.

Ganz wichtig ....IMMER Leine dran, sonst kannst Du nicht eingreifen und sie hat wieder die Oberhand.

e015.gif

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Für den Hund bedeutet es Streß, deshlab finde ich den Ansatz von muck wirklich gut. Betty hatte das auch mal, und manchmal kommt es auch wieder durch wenn ihr etwas suspekt ist.

Sie hat sich so reingesteigert, dass sie auf die Stimme nicht reagiert hat. Ich habe einen Schlüssle fallen lassen und nachdem und laut nein gesagt und mich sofort nachdem sie ruhig war abgewendet und bin in die andere Richtung gegangen um sie aus der stressigen Situation zu nehmen. Bin dann aber wieder darauf zu und habe sie in einem Abstand absitzen lassen. Als sie ruhig war habe ich gesagt das wir das zusammen anschauen gehen.

Mittlerweile reicht ein nein, ist ok aus und wir können es recht gut meistern.

Unsichere Hunde brauchen Grenzen. Sonst fühlen sie sich nicht wohl. Es kann antürlich auch daran liegen das sie nicht ausgelastet ist und ihre Energie anderweitig loswerden muss

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Ok,ich versuche nächstes mal sie hinter mir zu halten.Schlüssel fallen lassen mache ich z.B.auch ab und zu zu Hause wenn Besuch kommt und sie gar nicht aufhört zu bellen.

In der Hundeschule hat sie sich auch mal voll ins Bellen reingesteigert,da hat die Trainerin auch ne Wurfkette geschmissen.

@Muck: also komischerweise macht Niki das nicht wenn wir in der Stadt sind oder im Einkaufzentrum wo sich viele Menschen aufhalten,sondern eher wenn plötzlich für sie unerwartet irgendwo einer auftaucht.

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Kenne das nur zu gut von meinem Paco, der das leider erst macht, seit er in Deutschland ist. Ich hab es bisher nicht geschafft, ihn hinter mich zu bringen geschweige denn, dort zu halten, er flippt an der Leine völlig aus, so das ich schon selber manchmal Angst bekomme wenn er in meine Rihtung knurrt. Ablenken mit Leckerchen ect, völlig erfolglos. da hab ich keine Chance... Totale Ignoranz, mein Hund ist der Boss und ich kann mich nicht durchsetzten, ein unhaltbarer Zustand...

Verstehe Dich gut...

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Hallo Sunnyrain,

ich kann leider zum Thema wirklich wenig informatives beitragen, aber eins ist mir doch aufgefallen:

Dieses "Selbst ich habe Angst vor meinem Hund" ist wohl ein grundlegender Fehler, fast immer.

Schau', ich versuche dir das etwas zu verdeutlichen: Meine Kleine bellt z.B. wenn ich ihr Fressen mache und mit der Gabel das Zeug kleinmache. Sonst eigentlich nie (Huskys knurren eher).

Ich bekomme beim ersten Bellen meistens einen leichten Schreck und ich weiss, dass sie das merkt - natürlich bekomme ich einen Schreck, weil sie sonst leise ist und ein Beller halt nun einmal laut und "knackig" ist.

Also, was mache ich? Ich mache das Zeug klein, tue so als würde ich von essen, ignoriere sie, drehe mich weg, ignoriere das Bellen (natürlich wieder ganz ruhig innerlich) und nehme die bestimmende Position ein. Wenn es mir zu doll wird, knurre ich laut oder sage deutlich "AUS!" und drehe mich gleich wieder weg.

Meist wird sie dann schnell leiser. Wenn nicht, gehen wir zu Schritt 2 über. Ich gehe mit dem Teller zu ihrem Fressplatz und behalte ihn oben. Dann sage ich deutlich: "Platz!" - meist reicht das. Sie legt sich seufzend/grummelnd hin und ich stelle ihr den Teller hin. Dann ist kein Laut mehr zu hören. ;)

Natürlich kann man das in diesem Thema nicht direkt umsetzen, ich weiß auch nicht ob es wirklich "gut" ist, was ich mache - aber es funktioniert, keinem schadet es und vor allem: Ich habe keine Angst vor ihr, weil ich genau weiß: Würde MEIN HUND merken dass ICH als Rudelboss Angst vor ihm habe, würde er ja praktisch hintenrum der Rudelboss werden - wenn ich Angst vor Autos hätte, wäre das etwas anderes - aber Angst vor dem, den man "leitet"? Wie soll das gehen? :)

Wie das nun allerdings bei Haltern funktioniert, die wegen der "Drohgebärden" ihres eigenen Hundes eine Angst entwickeln, ist schwer zu sagen.. da habe ich wohl einen Vorteil gegenüber dir. :D (aber bestimmt kann dir jemand da Tipps geben!)

Liebe Grüße,

Wolf & Banshee

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Nun ja, das war etwas unglücklich formuliert, ich weiss, dass das ein grundlegender Fehler ist und daran arbeiten wir auch mir einem Trainer, denn das Problem dabei ist nicht der Hund, sondern mein fehlendes Durchsetzungsvermögen von Anfang an...

Du hast Recht, die Situation kann man nicht vergleichen, ich vertrauen meinem Hund sehr, aber in der Situation wie oben beschrieben, nimmt er nichts mehr wahr und das verunsichert mich.

Ansonsten wagt er nicht im Traum mich anzuknurren oder so, aber eben diese Extremsituation überschattet unser verhältnis sehr..

Trotzdem lieben Dank für deine Schilderung... :)

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Hallo sunnyrain,

ich kann dich da auch verstehen. Es kommt wohl auch ganz auf den Hund an. ;)

Ich persönlich habe (glücklicherweise) keine Angst vor Hunden, egal welche Größe, welche Art, welche Geräusche (was nicht heisst, dass ich mich freudenstrahlend auf einen knurrenden, aggressiven großen Hund werfe).

Ich stelle es mir halt nur sehr schwer vor, wenn dein Hund (der merkt das ja vermutlich sehr deutlich) merkt, dass du die Situation "verlierst", kontrollmässig. Da ist dann die Frage, welche Ansätze die Situation effektiv entschärfen ohne dass du Angst haben musst.. Da würde mich wirklich interessieren, was andere (erfahrene) User machen würden/vorschlagen.

Ich wünsche dir auf jeden Fall dass das Verhältnis und die Deeskalation mit deinem Wuff mit Hilfe des Trainers bergaufgehen, denn so ist das ja für keine Seite angenehm..

Liebe Grüße,

Wolf & Banshee

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@Muck: also komischerweise macht Niki das nicht wenn wir in der Stadt sind oder im Einkaufzentrum wo sich viele Menschen aufhalten,sondern eher wenn plötzlich für sie unerwartet irgendwo einer auftaucht.
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=46915&goto=904004

Das ist nicht seltsam sondern normal. In der Stadt herrscht Reizüberflutung für deinen Hund, deshalb sagt er gar nichts. Aber, wenn fast niemand sonst Unterwegs ist und dann plötzlich kommt einer, wird der gemeldet. ;)

Deswegen bringt es auch rein gar nichts solche Hunde stundenlang durch die Stadt zu schleifen oder mit möglichst vielen Menschen bekannt zu machen. der wird trotzdem wachen, wenn sonst nichts los ist .

Gruß Iris

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      in Plauderecke


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