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Hundeforum Der Hund
Xeeterwife

Unverbesserlicher Junghund

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Du hast einen Junghund der nicht im Flur liegen mag, der will spielen, toben, rennen, eventuell auch jagen! Es ist ein Jagdhund! Du mußt ihn auspowern, körperlich wie auch geistig! Diese Hunde wollen gefordert werden! ES gibt tolle Spiele die Du mit ihm machen kannst und solltest!

Edit: Wie oft und wie lange geht Ihr raus?

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Gute und sehr wichtige Frage ;)

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Aaaaalso.... zum Thema allein bleiben:

Uns wurde gesagt, er bleibt ohne Probleme allein, ist aber eben nicht der Fall, denn es kam dann heraus, dass er dort den ganzen Tag im Flur festgebunden war und dort gab es keine Nachbarn, die das Bellen hätten hören können. Wir sind dran, immer mal nen paar Minuten mehr wegbleiben und zum Glück gehts jetzt auch schon, dass er mit Nelly zusamm im Wohnzimmer nächtigt ohne einen Heulkrampf zu kriegen, weil die Schlafzimmertür zu ist.

Warum laßt Ihr ihn nicht am Anfang mit in Eurem Schlafzimmer nächtigen, bis er Vertrauen gewonnen hat?? Vor allem würde ich keinen Hund nachts einsperren. Bei uns sind alle Türen offen und sie können sich ihren Schlafplatz aussuchen.

Langsam Aufbauen würde ich auch machen, kann aber noch dauern.

Leinenführigkeit:

Als er zu uns kam, ging er relativ normal an der Leine, nicht ganz locker, aber auch nicht total auf Spannung. Mittlerweile zieht er wie ein Irrer, stehen bleiben interessiert ihn überhaupt nicht, Leckerlies werden einmal beguckt und wenn es das dann nicht gleich gibt, ist anderes interessanter. Mit Leinenruck lief es eine Zeit lang ganz gut, er ging dann an lockerer Leine vorweg, fängt aber nach dem kleinsten Schnüffeln wieder an, in die Leine zu laufen.

Da würde ich mal eine gute Hundeschule/Verein empfehlen!

Was erwartest Du von einem 6-Monatigen Hund? Und dann noch einem Hund, der für die Jagd gezüchtet wurde?? Da wird noch einiges an Training nötig sein und zwar täglich, konsequent, in kleinen Schritten und mit positiver Bestätigung und in Alleingängen mit ihm! Die positive Bestärkung kann auch ein Spiel mit einem beliebten Spieli sein.

Wohnungspinkeln:

Tut er es draußen, wird großartig gelobt (ist ja klar), tut ers drinnen wird er auf seinen Platz geschickt oder auf den Flur geschickt, wenn er nicht im Körbchen bleibt.

Wenn er drinnen pinkelt: ignorieren und während seiner Abwesenheit wegmachen! Er lernt durch das "auf den Platz verweisen" NICHTS!! Zumindest nicht das, was er lernen soll.

Nur, wenn er "in Flagranti" erwischt wird, kannst Du ihn schimpfend rausbringen und dann natürlich loben, wenn er draußen pullert!

Im übrigen soll der Liegeplatz ein Ort zur Entspannung und Rückzugsort sein, und kein "Bestrafungsort"

Spielen/raufen mit Nelly:

Ich finde es in Ordnung, wenn sie sich mögen und viel spielen, aber irgendwann reicht es auch. Würde man sie lassen, würden sie den ganzen Tag nur kreischend durch die Wohnung fetzen und das geht einfach nicht. Draußen dagegen hat Nelly keine Lust mit Beam zu spielen. Wenn es einfach zu laut wird, versuchen wir die beiden auf ihre Plätze zu schicken, klappt es nicht, wird einer der beiden in den Flur geschickt.

Zu viel Toben würde ihn auch überfordern!

Ich rate Euch mindestens einmal täglich mit den Hunden getrennt zu gehen, damit der Kleine auch das lernen kann, was er lernen soll ;)

Es wird noch einiges an Zeit und Geduld und viiiieeeel Humor brauchen, bis Ihr alles gewünschte Verhalten erreicht habt ;) Glaubt mir, ich spreche aus Erfahrung, denn unsere beiden sind 3,5 Jahre und 8 Monate alt...

So, dass wäre also erstmal, wie wir da vorgehen. Ich weiß, es ist nicht alles perfekt, aber anders wissen wir es einfach nicht.
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=46964&goto=903086

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Oh Gott...soviele Antworten.

Also vorher war er bei einem Jäger, der dann doch keine Zeit und Lust hatte ihn für die Jagd auszubilden, wo er den Großteil des Tages im Flur angekettet alleine saß.

Er konnte schon einiges, als er zu uns kam (Sitz, Platz, etc.), aber der Vorbesitzer hat mit Schnipsen gearbeitet (worauf er auch immernoch sehr gut reagiert) aber wir können es beide nicht.

Daher sind wir noch immer am üben. Wie kann man das am besten umgewöhnen???

Vertrauen hat er durchaus schon gefasst, wenn ein angsteinflösender "Gegner" auf ihn zukommt, sind wir die erste Haltestelle, an die sich geschmiegt wird :zunge: .

Alleine gehen, tuen wir mit ihm. Allein schon, weil die Jahreszeit Nelly nicht zusagt und sie daher eher kurze Gassigänge bevorzugt, was ich wegen ihres wenigsen Fells auch verstehen kann.

Was wir so amchen? Spielen, Leckerchen verstecken und suchen, Ballspiele im Feld, im Wald unterwegs sein (ist ja direkt vor der Tür) und natürlich andere "große" Hunde treffen.

Täglich machen wir zwei kleine Pinkelrunden mit beiden und dann 2 etwa 2Stunden-Runden mit Beam extra.

Drinnen wird dann ebenfalls ab und an gespielt und geübt.

Warum er nicht im Schlafzimmer bleibt, kann ich sagen: Wir hatten ihn die erste Woche mit ihm Schlafzimmer, aber er "schnarcht" echt wie ein Monster und ich bekam kaum ein Auge zu. Als er dann freiwillig und ohne Probleme auf seinen Platz im FLur gegangen ist und dort geschlafen hat, haben wir nach ein paar Tagen die Tür geschlossen.

Nelly kennt das schon immer so und die beiden haben Wohnzimmer und Flur für sich, was auch super klappt. Nur morgens fangen sie dann ab 6 wieder an lautstark zu spielen. Wobei es eher weniger Beam ist, sondern Nelly. Nelly quäkt, wie eine Ente. Ich weiß nicht, ob ihr schonmal einen Zwergenhund knurren habt hören, aber die qäken wirklich wie Donald Duck und das nicht gerade leise. Am Anfang dachten wir, Nelly wäre wütend und will ihn verscheuchen, da sie auch nicht mit dem Schwanz wackelt dabei, wie Beam es tut, aber sie rennt selbst ständig zu ihm und fängt einen kleinen "Kampf" an.

Ich hoffe, ich habe alle Fragen beantwortet, wenn nicht, bitte nochmal hinweisen ^^.

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Es ist ein Jagdhund! Du mußt ihn auspowern, körperlich wie auch geistig! Diese Hunde wollen gefordert werden! ES gibt tolle Spiele die Du mit ihm machen kannst und solltest!

Das war auch mein erster Gedanke. Der DD ist ein sehr selbstbewusster und temperamentvoller Hund, Ihr habt Euch da ganz schön Arbeit aufgehalst. Habt Ihr Euch vorher über diese Rasse nicht informiert? Ich wollte ursprünglich auch einen DD, habe aber dann Abstand genommen weil ich mir die ERziehung eines so selbstbewussten, temperamentvollen Jagdleistungshund nicht zutraue. Der DD ist ein sehr arbeitsfreudiger Hund, was tut Ihr um ihn geistig auszulasten? Nichts? Dann solltet Ihr schleunigst damit anfangen!

Was kann man mit einem DD machen? ZOS, Apportieren, alles was im entferntesten mit Suchen zu tun hat. Der DD ist in der Lage eine über 40 Stunden alte Spur eines kranken Wildtieres zu verfolgen, er hat einen eisernen Durchhaltewillen und kann (in die richtigen Bahnen gelenkt) zu Höchstform auflaufen.

Meine RR-Hündin muss zum Beispiel auf unserem Grundstück den Futterbeutel suchen.

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Um ihn geistig auszulasten üben wir Tricks und legen Leckerlie-Pfade sowie Verstecke. Was kann man noch tun, was gut ankommt?

Leider verliert er bei so ewtas gern die Geduld und geht, wenn er Leckerlie etc. nicht gleich findet.

Wir haben uns über die Rasse informiert, als er schon auf dem Weg zu uns war. Der "Jäger" bei dem er angekettet war, ist der Vater eines Bekannten meines Freundes und Beam musste dort sofort weg, wer weiß was er sonst mit ihm getrieben hätte. Das war zumindest die Aussage. Er hat uns sehr Leid getan und sollte nicht ins Tierheim oder was eben der nette Mann so gemacht hätte. Dem trau ich vieles zu.

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Ich sag immer:

Mitleid ist ein schlechter Ratgeber ;)

Aber jetzt ist er da und ihr werdet viel durch ihn lernen dürfen - wenn ihr wollt! :knutsch

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Der Hund ist jung genug um umzulernen oder überhaupt was zu lernen...Ihr müßt konsequent sein, eine Linie verfolgen, nicht zuviel und nicht zuwenig machen, dann klappt das. Wir können auch gerne mal telefonieren, im neuen Jahr, im Moment kann ich wegen Krankheit schlecht sprechen!

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Wir sind ja auch wie die Jungfrau auf den Hund gekommen - Mitleid mit dem Tier der verstorbenen Schwiegermutter. Also erstmal Respekt daß ihr euch des Tieres annehmt. :respekt:

Was ich hier so lese, kann ich nur unterschreiben, auch wenn meine Erfahrungen ganz andere sind. Eins haben wir aber definitiv gemeinsam: Ungeduld. Der Hund muss erstmal ankommen, damit alles Weitere quasi "wie von selbst" weitergehen kann. Wir haben auch zuviel erwartet zu Anfang - außerdem will man ja ALLES 100%ig richtig machen, blablabla... Dadurch entsteht Sttress, der sich DEFINITIV auf den Hund überträgt. Ich kenne das, auch wenn unser Hund mit fast 12 Jahren nicht mehr als Junghund zu bezeichnen ist und "nur" ein Pudel ist. Aber seitdem wir ruhiger und gelassener mit dem Hund umgehen, klappt alles viiiel besser.

Also: In der Ruhe (und der Geduld) liegt die Kraft!!!

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