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Hundeforum Der Hund
zickezack

Hund bricht - Milz vergrößert

Empfohlene Beiträge

(bearbeitet)

Hallo ihr Lieben!

Habe mich vorhin zwar erst vorgestellt, aber ja schon angedroht :holy: , dass ich noch ein paar Fragen an Euch stellen möchte....hier mal vorweg die Krankenakte von Mausi (Entschuldigt die Länge! Ich habe extra die möglichst tabellarische Form gewählt, vorher war´s noch länger :)

- Mausi: Schäfer-rauf-und-runter-Mix Dame

- 14 Jahre alt

- seit Urzeiten kastriert

- 2005 schwere OP, wegen eines Darmverschluss´; ausgelöst durch eine Virusinfektion des

Darms; vollständig genesen.

- seit vielen Jahren Arthrose in den Knien der Hinterläufe.

- seit grob einem Jahr verschiedene Alterserscheinungen: etwas schlechter hören und sehen,

oftmals kleine "Piesch-Auslaufflecken" unter ihr, wenn sie schläft und "Alsheimer"... sie vergisst

halt sehr viel, z.B. dass sie schon gegessen hat, dass sie schon gepiescht hat, läuft nachts im

Haus umher, vergisst ihre gute Erziehung (klaut z.B. Essen vom Tisch)

- Medi´s: Cerebrum und Karsivan 100 mg (gegen Alterserscheinungen, für z.B. bessere

(Hirn-)Durchblutung etc.) und Caniphedrin 50 mg (Anti-Piesch ;) ) und Previcox 227 mg

(gegen Arthrose)

Soweit geht´s ihr damit aber supi!

Derzeit:

- Spucken in beachtlichen Mengen seit 24.12. (noch vor dem Frühstück) und verteilt mehrfach

über den Tag. Also Nulldiät am 24.12. + 1. Weihnachtstag.

- 1. Weihnachtstag war dann nichts (kam ja auch kein Input)

- 2. Weihnachtstag gab´s ein Schonkost-Frühstück

- 2. Weihnachtstag ab Mittag kamen die ersten Spuckanfälle wieder. Mehrfach über den Tag noch

mehr. Also wieder Nulldiät.

- Mausi hatte und hat kein Fieber, keinen Durchfall, aber sie ist weinerlich, jieffelt, hechelt viel

und geht ihren Gewohnheiten nicht mehr nach (z.B. bei uns ins Bett zu krabbeln, wenn sie

denkt, dass wir schlafen. Das hätt ich nie für möglich gehalten.)

- Gestern zur TÄ: Untersuchung, 4 Spritzen. Ich meine es waren Metacam (Schmerzen),

Buscopan (Muskelentspannung), MCP (Spucken) und ein Antibiotikum, da sie eine

Magenschleimhautentzündung vermutet.

- Zusätzlich dazu etliche ml Kontrastmittel oral, da wir für heute 10 Uhr Abdomen Rö vereinbart

haben.

- Heute Rö Bild: Darmschlingen durchgängig (kein Fremdkörper o.ä. als Ursache)

- Dazu sah die TÄ aber, dass die Milz stark vergrößert ist.

- Mausi´s Bauch ist druckempfindlich, etwas hart und ihr "Benehmen" immer noch sehr

"weinerlich/krank". Ich muss dazu sagen, Mausi ist sonst eine ganz harte Dame; kennt keinen

Schmerz, stellt sich nie an usw.

- Vorhin hat sie die ersten Bissen Hills i/d genommen (mit Verachtung), noch ist nix wieder

rausgekommen.

Mich verunsichert nun die große Milz.... Laut I-Net läuft bei Spucken, kein Essen drin behalten, Alter des Hundes, keine Fieber- o.ä. akute Infektionsanzeichen, Abgeschlagenheit (usw. eben alles, was Mausi hat) und der vergrößerten Milz, alles auf einen Milztumor (Lympfdrüsenkrebs etc) -im besseren Falle auf eine Milzdrehung- oder Abquetschung hin.

Die TÄ ist cool und meint, solange sie wieder isst und dann nicht mehr bricht, sei alles i.O. Im Normalfall würde ich das abnicken. Aber Mausi ist "äußerlich" krank, benimmt sich arg komisch, sieht aus, wie ein Häufchen Elend - hat aber wie erwähnt, kein Fieber o.ä. Leider ist das der Tenor aller "Milzberichte", die ich im I-Net gefunden habe. Krank - aber ohne die wichtigen Entzündungszeichen, so dass oftmals erst beim absoluten Zusammenbruch rauskam, was wirklich war.

Laaaange Rede (nochmal SORRY!) kurze Fragen: Hat jemand von Euch Erfahrungen mit Milzkrankheiten? Mit Tumoren dort oder Leukämie/Lymphdrüsenkrebs? Wie sind die Anzeichen und Prognosen? Sollte ich in die Tierklinik fahren -auch wenn sie ihr Essen drin behält- um Ultraschall und Blutbild machen zu lassen?

Oder bin ich zu schissig?

DANKE ihr Lieben jetzt schon! LG Iris und das Mauser´l

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(bearbeitet)

Das tut mir sehr leid. Aber ich würde mir erst mal nicht solche Sorgen um einen Milztumor machen. Meine kleine (wohl auch schon ältere) Hündin hatte an Weihnachten genau die selben Symptome wie Deine.

Ganz schlimmes Erbrechen, alle 15-20 Minuten auch beginnend auf nüchternen Magen , also nach dem Aufwachen und vor der 1. Fütterung.

Kein Fieber, kein Durchfall, Schleimhäute, Atmung okay, aber augenscheinlich total krank, schlapp und elend und wollte nichts mehr wissen von der bösen Welt. Nächsten Tag kein Erbrechen mehr, aber total Futterverweigerung und wollte nichts, nur schlafen. Huhn, Leberwursttoast, also Dinge für die sie sonst morgen würde, haben mir nur angewiderte Blicke eingebracht. Sie hat gut getrunken, das hat mich beruhigt. Am 3. Tag hat sie dann wieder gefressen aber auch noch einmal erbrochen. Danach war dann aber gut. Heute ist sie noch bisserl schlapp, aber es geht ihr fast wieder ganz gut.

Ich drücke ganz fest die Daumen, dass Deine Hündin auch "nur" so einen fiesen Virus erwischt hat.

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