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Hundeforum Der Hund
criol

Schmerzquelle falsch verknüpft?

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Liebe Fories,

ich wunderemich bei meiner Hündin über ein Verhalten, dass sie zeigt, wenn sie selbst sich irgendwo weh getan hat.

Beispiel heute morgen: Bufy läuft frei, ist übermütig, gut drauf. Wir laufen an einer Wiese vorbei, die auf einer Seite einen Holzzaun mit zwei Längslatten hatten. Um wieder zu mir zu kommen, hätte sie zurück gemusst, oder unter dem Zaun durch. Sie hat sich für unten drunter durch entschieden. Das ganze hat sie aber etwas zu schwungvoll angefangen und ist mit dem Rücken oben am Zaun hängengeblieben. Das tat an den Wirbel wohl ordentlich weh und sie hat arg geweint. (Wobei man sagen muss, das können Windhunde recht gut, wenn es wo zwickt ;) .

Und jetzt das, was ich komisch finde: Sie kommt dann zu mir, ist aber total geknickt und eher unterwürfig. Wenn ich sie anfasse, zieht sie den Schwanz ein. Auch die ganze Zeit darauf, bleibt sie ziemlich in meiner Nähe. Es macht aber den Eindruck, als ob sie glaubt, dass ich den Schmerz ausgelöst hätte.

Man könnte natürlich auch meinen, sie sollte mich dann meiden. Aber es sieht so aus, als hätte man Ihr Gehorsam durch Schmerz beigebracht...

Wenn ich ihr z.B. mal auf den Fuss tretet, weil sie um mich rum schleicht (das meine ich, weil sie so lautlos läuft...), ist es ganz extrem. Dann habe ja auch tatsächlich ich ihr wehgetan, wenn auch nicht mit Absicht.

Nun ist sie ja auch erst mit 6 Jahren zu mir gekommen und war vorher auf einer Rennbahn in Spanien. Aber eigentlich bin ich nicht so ein Freund von Mutmassungen, was aus seinem "vorherigen" Leben den Hund zu der jeweiligen Reaktion veranlasst.

Habt Ihr evtl. ähnliche Erfahrungen? Oder eine Idee, wie das Verhalten zu deuten ist?

Lieber Gruss - Tine

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Wie verhälst DU Dich denn, wenn sie so "angekrochen" kommt?

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(bearbeitet)

Das kommt darauf an, was die Ursache des Schmerzes ist. Wenn es z.B. etwas ist, dass tatsächlich "Schaden" angerichtet hat, schaue ich nach, was es ist und ob sie verletzt ist.

Wenn es offensichtlich banal war, ignoriere ich es. Es ist nicht so, dass ich jedesmal vor Mitleid zerlaufe ;) . Wenn möglich bleibe ich unbekümmert und wir laufen beim Spaziergang z.B. normal weiter.

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Warum sich Deine Hündin so verhält kann ich nicht sagen...ich kenne sie ja nicht ;) und habe die Situationen nie gesehen.

Danu (von Haus aus eine Memme) sucht stets meine Nähe wenn "etwas passiert" ist.

Ich sehe es als Vertrauensbeweis an...schnell zu Mami, die paßt auf mich auf :D

Sie läuft dann auch erstmal eine zeitlang etwas geknickt durch die Gegend und auch wenn ich mich scheinbar "normal" verhalte, sie merkt schon, dass ich mich doch irgendwie "sorge".

Allerdings läßt sie sich inzwischen schnell wieder aus ihrem "Loch" rausholen.

Dies macht sie allerdings in allen Situationen die ihr nicht geheuer sind, nicht nur wenn sie sich weh getan hat.

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@ Steffi,

ja, das ist sicher auch eine Möglichkeit. Bufy ist auch sehr sensibel (ganz im Gegenteil zu meiner Pflegegalga ;-)- Und man hat regelrecht den Eindruck, dass ihr ein kleines Missgeschick für Stunden die Lebensfreude nimmt. Vielleicht weil die Lebenslust "schwerer erarbeitet" ist und nicht auf so stabilen Beinen steht...

In den meisten Situationen kommt sie auch zu mir. Ausser wenn es draussen knallt oder Schüsse fallen. Dann läuft sie schnurstracks Richtung Zuhause....

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