Jump to content

Klasse! Du hast unser großes Hundeforum gefunden. 

Erstelle in wenigen Sekunden ein Benutzerkonto oder logge Dich noch einfacher mit Deinem FacebookGoogle oder Instagram account ein. 

➡️  Konto erstellen | Login

Hundeforum Der Hund
Briddel

Was ist zu beachten bei Erziehung von Terrier-Welpen?

Empfohlene Beiträge

Ich werde im nächsten Jahr einen Cairn Terrier Welpen bekommen, wenn alles klappt im April.

In meiner Vorbereitung habe ich mir das Kosmos Erziehungsprogramm für hunde und das Welpenbuch von der gleichen Serie besorgt, was mir auch gut gefällt.

Positive Bestärkung kommt ja scheinbar in allen modernen Erziehungsmethoden vor, trotzdem bin ich verunsichert.

Ich lese hier und auch woanders des öfteren, dass man mit Leckerchen keine gute Erziehung hinbekommt, wenn ein Hund zur Selbstständigkeit neigt. Terrier neigen doch wohl allgemein zur Selbstständigkeit, oder?

Leckerchen, Loben, Clickern, Schleppleine.... das hört sich für mich alles sinnvoll an. Konsequent sein, klar.

Aber wie kann ich lernen, mich dem Hund gegenüber klar auszudrücken, was ist damit gemeint?

Wie lerne ich Hundeverhalten zu verstehen? Gibt es da empfehlenswerte DVDs?

Gibt es terrierspezifische Besonderheiten, die ich beachten sollte?

Zum Beispiel Thema Jagen, was kann ich Terriern als Jagdersatz anbieten, dass er auch Freude dran hat? Schnüffelspiele oder lieber was zum Hinterherhetzen?

Liebe Terrierfachleute, ich bin dankbar für jeden Tipp. Dass ich mit dem Welpen nicht gleich zum Agility losziehe ist mir klar. Aber obwohl ich einen Terrier hatte, weiß ich nicht sicher, was das Besondere in der Erziehung ausmacht.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Huhu,

also ich habe die Erfahrung gemacht, dass Terrier jede Entscheidung (und jeden Befehl) hinterfragen und du dir jeden Tag deine Position als "Chef" erkämpfen musst. :)

Das klappt aber durch absolute Konsequenz und Hartnäckigkeit echt gut, du musst eben nach der Devise handeln (und erziehen) "Mein Hund ist dickköpfig, aber ich bin dickköpfiger (und werde meinen Willen durchsetzen)". :)

Bei Finn habe ich zum Beispiel oft das Problem, dass er (satt, frisch vom Spaziergang, also daran kann es nicht liegen :Oo ) einfach vor meiner Zimmertür stehen bleibt und nicht rein kommt, obwohl er soll. Dann lehne ich eben einfach die Tür an, und wenn der Herr dann mal möchte, kommt er eben, aber ich "bitte" ihn nicht darum.

Ich denke, das mit den Leckerchen hängt vom Hund ab. :D

Bei meinen Hunden erreicht man bei beiden sehr viel durch Leckerchen. ;)

Einfach ausprobieren, aber ich weiß nicht, was das mit der Selbstständigkeit zu tun hat. :)

Futter erhalten sie ja nicht "selbstständig", sondern sind dahingehend von uns abhängig.

ZU klar ausdrücken fällt mir sofort ein, dass man nicht in Sätzen reden sollte (macht man aber meistens trotzdem :D ), also "Machst du jetzt Sitz, Kleiner? Los, setz dich hin"... etc.

Zumindest am Anfang sind klare Kommandos (und eindeutige) wichtig. :)

Terrierspezifisch (aber auch nicht bei allen!):

Dickköpfigkeit, Jagdtrieb, Befehle hinterfragen, auch gerne mal Vergessen von Regeln :Oo , aber auch Robustheit, Zielstrebigkeit, Arbeitslust (mit der richtigen Motivation :D ), Hartnäckigkeit (im positiven und negativen Sinne, Finn und Rocco lassen zum Beispiel auch von keiner Aufgabe so schnell ab, ehe sie sie gelöst ahben :) ), natürlich sehr große Sportlichkeit und Agilität

Zu den "Ersatzbeschäftigungen":

Hetzen und Stöberspiele finde ich eigentlich beides angebracht, aaaber auch hier musst du wieder deinen eigenen Hund ansehen, was er braucht, wenn er zum Beispiel bei Hetzspielen total überdreht und Stress bekommt, das eher kurz halten oder ganz weglassen. :)

Ich hoffe, ich konnte dir (auch ohne "Terrierfachmensch zu sein :D ) ein bisschen helfen. :)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hundehalterschulung I und II von Hundeteamschule kann ich sehr empfehlen!

Das wichtigste ist Ruhe, Bewegungseinschränkung, Regeln, Kopfarbeit und Bewegung (in Maßen und auf das Alter abgestimmt) und körpernahes Spielen (Zergeln oder einfaches Rangeln).

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ist jetzt vielleicht ne blöde Frage, aber was ist an körpernahem Spielen wichtig? Das ist einerseits ja normal wie Kuscheln, ich wär nich auf die Idee gekommen, das das für irgendwas wichtig ist.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Ist jetzt vielleicht ne blöde Frage, aber was ist an körpernahem Spielen wichtig? Das ist einerseits ja normal wie Kuscheln, ich wär nich auf die Idee gekommen, das das für irgendwas wichtig ist.


http://www.polar-chat.de/topic.php?id=46998&goto=925040

körpernahes Spielen fördert die Bindung und das Vertrauen und man kann so auch gut kontrolliertes Spiel üben (Beute still und Kommando aus Hund lässt aus und Beute bewegt sich Hund darf auf Kommando reinbeißen).

Hast du schonmal Hunde gesehen, die sich gegenseitig einen Ball werfen? ;)

Die spielen NUR Körpernah und zergeln.

Oder aber sie hetzen und jagen sich gegenseitig. Das kannst du auch tun, wenn dein Hund das mitmacht und du ihn nicht verschreckst. Meist braucht das schon ein bisschen Vertrauen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Huhu,

der Hund lernt bei körpernahen Spielen , dass bei DIR die Action und der Spaß ist.

Er tritt in direkte Interaktion mit dir, ihr kommuniziert usw.

Deshalb sind nur stumpfe Ballwerfspiele zB nicht so toll für den Bindungsaufbau bzw generell ( ab und an mal ist je nach Hund ja kein Ding), denn da bist du ja nur die "ballwurfmaschine" für deinen Hund und er kann völlig unkontrolliert "hetzten".

Tolles Buch, hab ich auch grade erste gelesen: Thomas Baumann

Der stolze Preis lohnt sich sehr.

LG

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Mein absoluter Favorit:

Jean Donaldson: Hunde sind anders

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Das gegenseitige Hetzen und Jagen fand mein Hund immer besser als Ballspielen. Und dass er Zerrspiele toll fand hat er auch deutlich gezeigt. Ich bin nur bisher nie auf die Idee gekommen, das für spielerische Erziehung zu nutzen.

Als ich meinen Hund bekam hieß es, er sei besonders leicht zu erziehen. Heute weiß ich, er hat sehr schnell gelernt. Und zwar mehr als ich. Aber das ist meiner Meinung nach nicht der Anfängerhund schlechthin.

Wie kann man denn eigentlich Ruhe reinbringen, wenn ein Welpe oder junger Hund ganz aufgedreht ist?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Indem du selber ruhig bist, ihn nicht durch Augenkontakt ansprichst und ihm ggf. die Bewegung einschränkst. Wir üben das schon in der Welpengruppe durch kontrolliertes Spiel, den Hund hoch und auch wieder herunter zu fahren.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Augenkontakt! Klick!

Danke!!!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

  • Das könnte Dich auch interessieren

    • Welpenkauf, was sollte ich beachten?

      Was sollte man bei dem Kauf eines Welpen beachten?   Ausgehend von diesem Thema http://www.polar-chat.de/hunde/topic/101957-illegaler-hundewelpe/?p=2649782 sollten wir einmal die wesentliche Aspekte auflisten um künftigen Käufern eine Orientierung zu bieten.

      in Hundewelpen

    • Erziehung

      Hallo! Ich hoffe ich mach das hier richtig, ich bin die neue Ich stell mich kurz vor... Wir sind zu viert( Kids sind 7 und 13) und unser Hund ( OEB/ American Bully Mischling,11 Mon) und bei ihm liegt logischerweise das Problem . Wir sind nicht ganz unerfahren was Hunde angeht. Unser vorheriger Hund war ein Labrador Retriever Mischling. 15 Jahre hatten wir ihn. Jetzt zum Bully... Ich bekomme ihn überhaupt nicht erzogen. Er zerstört sein Körbchen , springt viele an und zieht an der Leine. Ich gehe drei Runden am Tag mit ihm, machen täglich das Versteckspiel weil er eine gute Nase hat und gehen zwei mal in der Woche in den Torf, damit er sich mal auspowern kann. Momentan steckt er eh in der Phase: ich werde zum Junghund. Er hebt langsam das Bein, pinselt überall drüber und fängt an zu lecken.  Das größte Problem liegt am/im spazieren gehen. Er zieht ohne Ende und hat sehr viel Kraft und ich weiß nicht wie ich es ihm abgewöhnen soll. Momentan trainieren wir mit SUPERDUPER LECKERLI, damit ich ihn ablenken kann wenn z.b Radfahrer kommen( die mag er garnicht). Was auch komisch ist, er hat vorallem vor allem Angst. Ich weis garnicht warum? Ich hab mir schon angewöhnt, uns eine halbe Stunde am Netto hinzustellen weil da viel Gewusel ist und er viele Geräusche und Dinge kennenlernt. Ich weiß echt nicht weiter... Ich muss dazu sagen ich bin leicht behindert ( ich hab keine Ausdauer/ Puste und kann meine Linke  Hand/ Arm bewegen) Sorry für den langen Text  Kann mir vielleicht jemand helfen? P.s Hier gibt es leider keine Hundeschule     

      in Hundeerziehung & Probleme

    • Kochen für den Hund - was muss man beachten?

      Nachdem ich mich etwas belesen habe zu dem Thema kochen, fand ich die Idee doch ganz gut.   Auch die leckeren Bilder hier im Forum von den Mahlzeiten die gekocht wurden, haben es mir angetan Auch wenn es mehr arbeit für mich bedeutet, möchte ich, dass es meinen Hunden einfach gut geht.
      Ebenso soll es auch den Tieren, die ich verfüttere gut gehen. Aber bei den Mengen die ich derzeit füttere und ich habe schon reduziert, da kann ich es mir nicht leisten, alles beim Metzger in Bio-Qualität zu erwerben.   Nur habe ich sonst noch nichts weiteres gefunden...   Sprich, wie viel gebe ich von den Zutaten - Fleisch/Fisch/Innereien - Gemüse/Obst - Kohlenhydrate - Milchprodukte wie Quark, Joghurt?! Einfach die Menge die ich derzeit roh gebe, dann gekocht mit dem Sud verfüttern, oder sollte man da etwas beachten? Mir würde es auch darum gehen, weniger Fleisch/Fisch zu füttern, dafür diese Zutaten in besserer Qualität zu kaufen!!! (wie oben schon erwähnt) und dafür dann vielleicht die Fleischmenge zu reduzieren und diesen defizit eben mit den Getreide oder Pseudogetreide wieder abzudecken. Ebenso, habe ich bisher bei den gekochten Sachen generell wenig/keine Innereien, Pansen/Blättermagen od. Knochen gesehen?! Supplementiert ihr dies, oder wie machen das die, die hier kochen für ihre Hunde?   Also an alle die, die hier im Forum sind und am kochen sind, her mit euren Infos Ich werde sie aufsaugen wie ein Schwamm !!!   Denn ich bin es satt, manches Fleisch was ich so bestelle zu verfüttern.
      Nach knapp 3 1/2 Jahren soll eine Veränderung her und auch nach dem gestrigen Gespräch mit meinem Schwiegerpapa, hat mir so manches die Augen geöffnet. Dieser hat nämlich damals auch für seine Hunde gekocht und sie sind sehr alt geworden und haben sich bester Gesundheit erfreut.   Auch habe ich hier schon gelesen, dass es wohl ein "Koch-Forum" geben soll für Hundis - habe es bisher noch nicht gefunden! Vielleicht kann mir auch da jemand helfen.   Und vor allem, was kann man alles gekocht verfüttern an Getreide/Pseudogetreide - Gemüse/Obst - Gewürze?!   Ich warte gespannt auf Input von euch. Wäre sehr dankbar für Hilfe zum Startschuss !!! Und die zwei Hundis freuen sich darüber bestimmt auch...  

      in Hundefutter

    • Erziehung mit 2 Jahren

      Hallo, ich habe ja in einem anderen Post schon kurz erzählt dass wir einen Hund aus dem Tierschutz aufnehmen möchten. Nächste Woche soll es soweit sein, und obwohl wir versuchen uns einzulesen und meine Eltern auch immer einen Hund hatten, kommen, je mehr man nachdenkt, Fragen auf. Was mich grundlegend interessiert, wie sieht es mit der Erziehung aus? Der Hund, ein kniehoher Mischling, wohnt momentan in einer Pflegestelle. Ich habe heute, wieder, mit dem Pflegefrauchen telefoniert und sie bringt "vorsichtshalber" die Box für die erste Zeit mit. Das hat mich etwas irritiert. Sie meinte, er ist es zwar gewohnt alleine zu bleiben, hat aber bisher immer noch 2 Hundekumpels dabei gehabt. Anfangs hätte er den ein oder anderen Schuh zerstört, sie wüsste jetzt natürlich nicht wie er sich ganz alleine vehält. Nun stellt sich mir einfach allgemein die Frage, ist ein 2jähriger Hund noch "gut" zu erziehen oder ist es da schon schwieriger? Er hat in seiner Heimat in einem Hof, ohne menschliche Nähe gelebt, ist aber seit geraumer Zeit in Deutschland und schon mehrere Monate in der Pflegestelle. Er wird als verschmust und offen, etwas stürmisch beschrieben. Nähe suchend und überall dabei sein wollend. Eigentlich haben wir uns gegen einen Welpen entschieden, in dem Glauben dass es "einfacher" ist mit einem Hund der schon in einer Familie gelebt hat, aber diesbezüglich mache ich mir, vielleicht auch einfach zuviele, Gedanken.. so getreu dem Motto "was Hänschen nicht lernt..." Es soll jetzt nicht falsch rüber kommen, natürlich ist es Hund abhängig und man muss sich kennenlernen und so, aber vielleicht brauche ich ein paar beruhigende Worte  (Übrigens hatte ich die Gedanken auch in Bezug auf meine Kinder, bevor sie auf der Welt waren. Da wächst man ja bekanntlich auch an seinen Aufgaben)

      in Hundeerziehung & Probleme

    • Jack Russell Terrier - was beachten?

      Hey Leute, natürlich haben wir uns schon viel belesen, aber es wäre dennoch Interessant mal von einem langjährigen Halter ein paar Infos zu hören! Also wir wollen uns einen JRT anschaffen, da wir diese Hunde eben am schönsten finden. Aber es wäre schon mal schön zu hören, von jemandem, der da Erfahrungen hat: Was hattet ihr vor dem "Erwerb" nicht gedacht und kam dann ganz anders? Worauf hättet ihr achten sollen, habt es aber zuerst nicht? Möchten so wenig Anfängerfehler wie möglich machen!

      in Der erste Hund


×

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie zu, dass wir Cookies verwenden, um unser Angebot zu personalisieren. Mehr erfahren.