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Hundeforum Der Hund
Einzelkind

Folgetrieb, wo bist du? Wie gesittetes Leine laufen beibringen?

Empfohlene Beiträge

(bearbeitet)

Hallöchen liebe Foris :winken: ,

nachdem unser kleiner Schatz jetzt kapiert hat, dass man sich melden kann, wenn man außerhalb der "alle-2-Std-kurz-auf-die-Wiese" Pipi-Runden mal muss, haben wir jetzt ein anderes Problem ... was heißt Problem, eher eine kleine Schwierigkeit.

Fräulein hat herausgefunden, dass man nach Hause zurück laufen kann :Oo und dass Herrchen das auch noch durchgehen lässt, während Frauchen steinhart bleibt und einen notfalls wieder zum Ausgangspunkt zurückträgt.

Auf der Spielwiese, wenige Meter von der Haustüre entfernt, meint das kleine Fräulein nun auch aus heiterem Himmel (mittem im Spiel z.B.) nach Hause schießen zu müssen oder auf halbem Wege stehen zu bleiben, nach Frauchen zu schauen und wenn Frauchen dann ignorant einfach in die "falsche" Richtung weitergeht, nach Hause zu schießen :Oo

Verstecken bringt etwas, nur leider auf der Wiese fast unmöglich ohne, dass sie mich von ihrem "Stehenbleib-und-runter-schau"-Platz sieht.

Seitdem geht Fräulein an der Leine. Muss sie leider sowieso ein Stück, wegen Bundesstraße.

Da sie natürlich nicht weiß, dass man an der Leine weder zieht, noch extrem hinterher bummelt, will ich ihr das gesittete Nebenher/Hinterher gehen nun beibringen. Natürlich kein perfektes Fuß, sondern einfach ordentlich mitgehen mit Schnüffel-, Spiel- und Umschaupausen.

Witziger Weise folgt Fräulein sehr flott, brav und ohne nach Hause zu laufen, wenn sie die Leine hinter sich herzieht statt dass sie jemand in der Hand hält oder sie ganz ohne läuft. Sie bleibt dann auch hinter uns, orientiert sich an mir, anstatt nach vorne zu laufen. Ist aber auch keine Dauerlösung, oder? Ich glaube das liegt dran, dass ich mich sicherer mit Leine auf dem Boden "als Notfallsicherung" fühle. Wie kann ich hier an mir arbeiten?

Ist ja auch alles höchst interessant in der weiten Welt.

Wäre da diese doofe Straße nicht ... und dieses nach Hause laufen :Oo , könnte ich draußen besser mit ihr lernen bei mir zu bleiben.

Habt ihr Tipps?

Liebe Grüße,

Einzelkind & Paula

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Wenn ich auch nicht viel Erfahrung

mit Hundeerziehung habe.

Eins weiss ich .....

Frauchen muss erst mal Herrchen erziehen. ;)

Einig müsst ihr euch schon sein.

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Herrchen wird schon erzogen. Es dauerte ja auch erstmal geschätzte 5x "nach Hause laufen" bis er mir das Problem "gebeichtet" hat. Gab' danach erstmal 'ne kleine Standpauke ;)

Seitdem darf er nur noch mit Leine raus zur Pipiwiese. Bis dahin hat sie auch, mangels längerem Weg, keine Möglichkeit großartig zu ziehen und nach Hause laufen ist auch nicht. :D

Ich mach mit ihm jetzt eine Art "Crashkurs: Welpe - Mensch, Mensch - Welpe". Sein alter Hund durfte solche Späße nämlich ... ich möchts im Keim ersticken und er muss da mit ziehen :D

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Sag mal, wie alt ist dein Hund denn? Wie lange seit ihr so auf dieser Wiese?

Weil, wenn Welpen nach Hause flüchten ist das nicht ganz ungewöhnlich. Dort ist eben ihre sichere Umgebung ;) Wenn es ihnen zuviel wird, dann gehen die schon mal.

Das sollte sich allerdings auch mit zunehmendem Alter geben. denn irgendwann solltest du der "sichere Ort" für sie sein und nicht mehr "ihr Körbchen".

Gruß Iris

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9 Wochen. Auf der Spielwiese sind wir nach 2 Minuten Gehweg, dort bleiben wir ca. 5 Minuten (eine Zigarettenlänge).

Auf der Pipiwiese sind wir in 0,5 Minuten, bleiben dort 2-3 Minuten bis sie gepipit hat ;)

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Ich kenne das von meinem Hund auch, dass er, als er noch klein war, einfach gerne in seinem sicheren Zuhause blieb. Neugier auf die weite Welt war da noch nicht so gegeben, vieles ist einfach neu und verunsichernd.

Das gab sich tatsächlich von ganz alleine. Wenn er den Rückwärtsgang eingelegt hatte, bin ich zwar nicht weitergelaufen, hab aber auch nicht schnurstracks rumgedreht, sondern bin erst einen Moment stehengeblieben. Oft hatte er er sich dann mit dem, was ihn zuerst gestört hatte, auch arrangiert und es ging wieder weiter.

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Okay, wenn sich das von alleine wieder gibt, ist gut :)

Sie ist schon sehr sehr neugierig. Alles ist interessant, überall riechts interessant, da wackelt ein Grashalm, hier liegt ein Blatt. Heute waren wir etwas länger unterwegs in unbekanntem Gebiet (ca. 20 Minuten). Brav ohne Leine gelaufen, andere Hunde kennen gelernt und sich schön ans uns orientiert. Jetzt ist sie erstmal müde :D

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Ich kenne das von meinem Hund auch, dass er, als er noch klein war, einfach gerne in seinem sicheren Zuhause blieb.

Was auch völlig normal ist. In einem Wildhundrudel erkunden Welpen in diesem Alter gerade mal den Bereich

vor der Höhle. Sobald Gefahr droht oder die Alttiere auf Jagd gehen, ziehen sie sich in den sicheren Bau zurück.

Heute waren wir etwas länger unterwegs in unbekanntem Gebiet (ca. 20 Minuten). Brav ohne Leine gelaufen, andere Hunde kennen gelernt und sich schön ans uns orientiert.

Auch das ist normal. Wenn keine Rückzugsmöglichkeit in den sichereren Bau (in unseren Fällen Haus oder Wohnung) besteht,

seid Ihr der einzige Bezug für den Welpen. Und ehe er allein in der Fremde bleibt, richtet er sich lieber nach Euch.

Wird sich ganz sicher noch ändern, wenn er älter und selbständiger wird. ;)

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