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Hundeforum Der Hund

Empfohlene Beiträge

Ich hab glaube ich schon mal erzählt, das Chub in jungen Jahren auf unserer Wiese mal mächtig stramm stehen mußte und er seit dem ein Rüden Problem hat.

Nun Gestern in meinem jugendlichen Leichtsinn hatte ich die glorreiche Idee auch mit Michel dort hin zu fahren. Eigentlich nur, damit er mal alleine ein paar Hunde Begegnungen hat und vllt sogar einen Kumpel zum spielen findet. Gedacht , hin gefahren...

Das lief dann etwa so ab :

Steigen aus dem Auto, stand ein Staff am Parkplatz, der sich langam näherte und mal guten Tag gesagt hat. Michel war der nicht ganz geheuer und er kam nahe zu mir. Während wir also neben einander auf dem Parkplatz stehen kommt ein Kuvacz/Rüde und baut sich vor Michel auf und knurrt und droht.

Michel hätte sich wohl am liebsten in Luft aufgelöst. Gottseidank rief das Fraule und der Kuvacz ging dann auch irgendwann...

Ich warte bis der ein Stück weg ist und wir gehen zum Weg. Da kommt uns ein Opa mit 4 Shelties entgegen von denen 2 nix besseres zu tun haben als erst mal auf Michel los zu gehen und ihn zu jagen...bis Michel stehen blieb und sich wehren wollte. Da hab ich ihn dann aber abrufen können.

So das waren die ersten 5 min Hundewiese und ehrlich weder Michel noch ich hatten große Lust dort noch länger zu bleiben. So sind wir wieder zurück zum Parkplatz und trafen auf dem Weg noch 2 Rüden die allerdings durchaus nett waren und mit einem ist Michel dann sogar ein Stück zusammen gerannt.

Dann sind wir Heim gefahren.

Was bitte denken sich die Leuts eigentlich dabei, wenn sie ihre Hunde einfach so machen lassen? Ich kann ja verstehen das Michel in einem Alter ist, wo andere Hunde sich Respekt zollen lassen. Aber doch bitte nicht ohne Grund.

Da steht mein Hund bei mir, keineswegs Stolz und wird trotzdem angemacht ? Oder er folgt mir und wird dann verjagt? Was soll denn so etwas ? Und bitte, was glauben denn die Leuts, was mein Hund daraus lernt?

Was macht der denn wohl , wenn er so etwas ständig erlebt und selber mal zu den Großen gehört? Kuvaczweitwurf? Sheltiesuppe?

Diese Hunde verhalten sich nicht anders als mein Chub. Nur den halte ich an der Leine. Ehrlich Gestern dort mit Chub und das hätte in den ersten 2 min richtig gerumpst.

Ich frage mich, was hätte ich dort tun sollen? Es ist ja nicht mal möglich sich vor seinen Hund zu stellen, weil die Viecher von allen Seiten kommen und ihn anmachen obwohl nun wirklich kein Grund bestand.

Ist sowas das was ihr unter "gut sozialisiert" versteht? Ich werde dort nicht mehr hin gehen.Ein Chub reicht mir völlig und das Jahrelange basteln an den Folgen solcher Begegnungen.

Traurig, das man nicht überall gehen kann ohne fürchten zu müssen, das der eigene Hund schaden nimmt.

Gruß Iris

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Ich kann nur eines sagen, ich persönlich meide solche Hundewiesen wie die Pest!

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So ne Hundewiese gibts bei uns nicht - haben wohl nicht genügend Hunde dafür :D .

Jedenfalls war ich ab und an mal in ner "Spielgruppe" *hüstel* in der Hundeschule. Da waren auch (fast) nur Leute, die gingen da rein, Hund von der Leine, ne Stunde getratscht, Fifi war ausgelastet und sie sind wieder heim :Oo .

Nach nun insgesamt 18 Jahren Hundehaltung hab ich mich dazu entschlossen, 3 Hunde zu halten und zu fremden Hunden keinen Kontakt (oder nur noch SEHR ausgewählt) mehr. Punkt. Ich bin zufrieden damit.

Einfacher wäre es in einem Gebiet, wo man mehr "Auswahl" an Hunden hat. Wir haben nur zwischen 3 - 5 Rüden, die ich regelmäßig sehe und keiner darf Kontakt zu anderen Rüden haben.

Das hat Dir jetzt wahrscheinlich nicht viel geholfen :o . Aber ich verstehe viele andere Hundehalter schon lange nicht mehr. Am liebsten sind mir die, die ihre Tutnixe einfach herdüsen lassen. Ist doch nur ein "Baby" - stellt aber sämtliche Nackenhaare, fixiert und scharrt dabei :wall: . Aber ist ja ein kleiner *grummel*...

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Huhu

deswegen gehen wir von Anfang an zur Hundeschule zum Spielen. Ronja lernt wie es läuft und ich weiß wie die anderen Hunde drauf sind.

Habe mit unserem großen nur schlechte Erfahrungen bei sowas gemacht. Zwar auch gute, aber leider nicht soviele.

lg

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nur einmal dorthin zu fahren ist immer blöd für den Hund. Es bleiben schlechte Erinnernungen zurück.

Würdest du jetzt öfters hinfahren, er würde die Hunde kennenlernen, den einen oder anderen Spielgefährten finden, würde dein Hund auch mit einer ganz anderen Grundhaltung hingehen.

Das ist wie wenn du ein Kind in eine bestehende Kindergruppe reinschmeißt. Anfangs ist es schüchtern, die anderen kommen sind neugierig. Es dauert ne Weile, bis es warm wird und sich dann dort wohlfühlt. So weit kommt es aber nie, wenn du nur einmal kurz hingehst. Dann bleibt es in seiner Schüchternheit hängen.

Auch wenn es immer heißt, man soll es nicht vergleichen, aber in dem Fall ist es vergleichbar.

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Ich gehe nie mehr auf solche Hundewiesen, da meint wirklich jeder, "Ach die machen das unter sich aus" und handelt auch so, bzw eben nicht!

Meine Hunde "spielen" mit ausgesuchten Freunden und ansonsten meide ich solche Ansammlungen gehäufter "Dummheit" ( meine jetzt die , der Menschen)

lg Hilde

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Nunja, umso ängslicher er ist, umso eher gibts eine auf den Deckel.

Mittlerweile bin ich froh in München zu leben. Der Umgang mit Hunden und Haltern ist hier wirklich meist sehr angenehm. Bis auf die Jogger und Radler die manchmal ziemlich kotzig sind, aber das kann man auch meiden.

In der Zeit in der ich Hunde habe, also seit 2007 habe ich es nicht einmal mitbekommen das es wirklich gekracht hätte, es gab eine Zeit da wurde Bam Bam öfter angepöbelt und angegangen, aber danach war es auch wieder gut, und es ist nie etwas schlimmes passiert.

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Hier http://www.polar-chat.de/topic_46816.html unsere letzte Hundebegegnung. Aetzend!

Ich wundere mich noch immer warum man seine Riesenviecher im Rudel einen kleineren Hund angreifen laesst, der vorher weder Interesse noch Frechheit noch sonst irgendwas gezeigt hat und sich dann nachher tierisch drueber aufregt, wenn der Besitzer des kleineren Hundes die Situation beendet.

Das einzige das Pai aus dieser Begegnung gelernt hat - das ich ihn nicht im Stich lasse und solche Dinge beenden kann.

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Als wir im September an der Ostsee waren, sind wir einmal auf so eine Hundewiese gewesen. An der Ostsee herrschte überall Leinenzwang und wir wollten sie auch mal ein bisschen flitzen lassen.

Auf der Hundewiese sind dann vier schäferhundgroße Hunde zu uns gerannt, haben Mona von uns weggetrieben und ich habe es nur noch quieken gehört (sie wurde nicht gebissen, sie hatte "nur" erbärmliche Angst). Zum Glück kam sie direkt auf mein Rufen zu mir, die vier anderen Hunde hinterher. Ich habe Mona nur gepackt, hinter mir positioniert und habe die anderen Hunde angebrüllt und bin gegen einen gelaufen. Die haben sich Gott sei Dank davon beeindrucken lassen. Die Frauchen haben weiter gemütlich Kaffeeklatsch gehalten.

Ich gehe nicht mehr auf solche Hundewiesen!

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nur einmal dorthin zu fahren ist immer blöd für den Hund. Es bleiben schlechte Erinnernungen zurück.

Würdest du jetzt öfters hinfahren, er würde die Hunde kennenlernen, den einen oder anderen Spielgefährten finden, würde dein Hund auch mit einer ganz anderen Grundhaltung hingehen.

Das ist wie wenn du ein Kind in eine bestehende Kindergruppe reinschmeißt. Anfangs ist es schüchtern, die anderen kommen sind neugierig. Es dauert ne Weile, bis es warm wird und sich dann dort wohlfühlt. So weit kommt es aber nie, wenn du nur einmal kurz hingehst. Dann bleibt es in seiner Schüchternheit hängen.

Auch wenn es immer heißt, man soll es nicht vergleichen, aber in dem Fall ist es vergleichbar.
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=47039&goto=905152

Das stimmt sicherlich und deshalb war ich auch froh, das wir zum Schluß noch ein nettes Rüdenpaar trafen und das ganze positiv für Michel endete.

Mit ist auch klar das er da nicht mit offenen Pfoten empfangen wird ;) aber für mich gehört es nicht zum normalen Umgang das Hund erst mal stramm stehen muß bei der Begrüßung oder die gar nicht erst statt findet. Weil ehrlich, dann frage ich mich wozu ich eigentlich an Chub herum bastel ? so benimmt der sich auch ;)

Michel kann wunderbar mit adulten Hunden umgehen, er ist Respektvoll und nähert sich nicht ohne Erlaubnis ;) So wie das für einen Jungspund gehört ;) Ich befürchte aber nicht mehr lange, wenn er mehr solche Erfahrungen sammelt womöglich täglich.

War einfach eine dumme Idee ausgerechnet dort hin zu fahren, wo die Leuts meinen das Gebiet gehöre nur ihnen...

Wir fahren lieber woanders hin. Da gibt es weniger Hunde, die können sich aber auch benehmen ;)

Gruß Iris

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Seinem Besitzer ist das wurscht egal, der bewegt sich keinen Meter wenn so etwas passiert. Er sieht quasi dabei zu, wie der andere Hundehalter sich abmüht, den kleinen Hund von seinem eigenen Hund zurückzuhalten, weil der kleine Hund immer und immer wieder um den Hundebesitzer rumläuft und den festgehaltenen Hund von allen Seiten beißt. Der Hundebesitzer lässt sich von niemandem belehren, dass er etwas tun muss. Er sieht kein bisschen ein, dass sein Hund ein Gefahrenrisiko für andere Hunde ist, und dass er dafür verantwortlich ist, seinen Hund richtig zu erziehen oder ihn zumindest aus solchen Keilereien möglichst schnell herauszuholen. Ihm wurde auch schon von diversen Hundebesitzern gedroht, dass sie ihre Hunde beim nächsten Mal nicht mehr zurückhalten, wenn der kleine Hund wieder auf sie losgeht oder sie soweit provoziert, dass sie sich schließlich wehren oder angreifen. Vor ca. zwei Wochen ist mir dann auf der Wiese das gleiche passiert. Der kleine Hund hat meinen Hund provoziert und schließlich zugebissen, und mein Hund hat sich (endlich) gewehrt. Das tut er normalerweise nicht, da er Keilereien eher aus dem Weg geht und eine andere Richtung einschlägt. Die beiden haben also angefangen zu beißen, ich bin hingerannt, habe "AUS" gerufen und meinen Hund am Halsband versucht von dem anderen Hund zu lösen. Es hat auch nach kurzer Anstrengung gut funktioniert, allerdings hat der kleine Hund dann nachgesetzt und ist wieder auf meinen Hund losgegangen. Ich musste meinen Hund kurz loslassen, habe ihn aber dann wieder gepackt und wieder weggezogen. Der kleine Hund ist daraufhin um mich rumgelaufen und hat meinen Hund von allen Seiten gebissen, bis ich mich mit meinen Füßen versucht habe zu wehren und schließlich ein ANDERER Hundebesitzer kam um den kleinen Hund zu packen und festzuhalten. Erst dann ist der Besitzer langsam angekommen und hat zugeguckt, was wir da so treiben. Er hat nicht einen kleinen Finger gekrümmt um seinen Hund irgendwie festzuhalten, geschweigedenn hat er irgendetwas gesagt, als ich schließlich so viel Luft hatte, dass ich ihn in Grund und Boden gebrüllt habe. Eingesehen hat er dennoch nichts. Glücklicherweise ist ja aber nichts passiert, die anderen Hundebesitzer, die das ganze mitangesehen haben, haben meiner "Brüllerei" (und ich war wirklich nicht sehr freundlich...) Recht gegeben und den Herren wieder ermahnt. Eigentlich hatte ich mir vorgenommen, die Hundewiese das nächste Mal einfach zu verlassen, wenn dieser Herr kommt, so wie es viele andere Hundebesitzer auch schon tun. In der Zwischenzeit war ich dann noch zwei mal wieder da, der andere Hund war auch da und hat wie immer gepöbelt, allerdings hat meine Wutz ihn immer links liegen lassen und sich mit anderen Hunden beschäftigt, so dass ich der Meinung war, das Problem wäre nicht mehr so tragisch, dass ich die Wiese verlassen muss. 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Als ich "fertig" war, ist schließlich auch der Besitzer des kleinen Hundes angekommen. Natürlich hat er seinen Hund aber wieder nicht festgehalten oder sonst etwas getan um die Situation zu entschärfen, während der kleine schon wieder um mich rumgelaufen ist und von der anderen Seite an meinen Hund ranwollte. In Rage, wie ich eben verständlicherweise war, ging die Brüllerei von Besitzer zu Besitzer wieder los. (Dazu muss man sagen, dass von meiner Seite aus außer "scheiß kleine Drecks-Töle" keine weiteren Beleidigungen gefallen sind.) Auch auf dem Weg zum Ausgang der Hundewiese, haben wir weiter gestritten. Der Besitzer ist dabei wieder einfach stehen geblieben, während mein Hund mir brav gefolgt ist. Der andere Hund kam uns allerdings auch hinterher, und war dabei schon wieder am provozieren. Auf meine abermalige Aufforderung hin, den Hund doch endlich festzuhalten, ist sein Besitzer natürlich nicht eingegangen. Am Ausgang angekommen, ist der kleine Hund meinem Hund bedrohlich nahe gekommen, sodass ich ihn mit meinen Füßen weggedrängt habe - ich gebe zu, ich war dabei nicht zimperlich. Ende der Geschichte: Der Mann kommt, packt meinen Hund am Nackenfell und zieht ihn hoch, droht mir, und schubst/wirft meinen Hund gegen den Zaun. Dabei ist er fast noch gegen mich handgreiflich geworden. Hätte ich gewusst, wie ich zuschlagen soll, hätte ich es getan. Ohne Skrupel. Stattdessen habe ich ihn nocheinmal angefaucht und schließlich die Wiese verlassen. (Was mich SEHR viel Überwindung gekostet hat.) Bin halt doch nur ne Frau... Nun meine Fragen: 1. Hab ich was falsch gemacht, außer zu viel zu brüllen? Wenn ja, was? 2. Sollte ich bei Beißereien anstatt laut AUS zu rufen, eher leise etwas sagen, um die Situation nicht noch zu verschärfen? 3. Wie kann ich eine Beißerei mit mehr als zwei Hunden möglichst einfach auseinanderbringen, wenn ich gerade keinen Eimer Wasser zur Hilfe habe und womöglich der einzige bin, der überhaupt etwas tut? 4. Um solchen Situationen vorzubeugen nehme ich meinen Hund normalerweise aus "heißen Situationen" immer etwas heraus. Will meinen: ich ziehe ihn vom Hundespiel ab, wenn die Lage sich verschärft und gehe mit ihm ein Stück weg und beschäftige mich auf andere Weise mit ihm (z.B. kurze Gehorsamsübungen oder kleine Spiele). Schließlich weiß ich ja, dass er erstens in der Pubertät und zweitens nicht kastriert ist, und es daher eher zu Rüden-Gehabe kommen könnte. Wenn alles wieder okay ist, darf er dann wieder hin und weiter mitspielen. Das funktioniert normalerweise immer super, vor allem, da er auch gut hört und mit mir mitkommt, wenn ich ihn rufe. Das ist doch richtig, oder? Oder gibt es eine bessere Methode, ihm beizubringen, dass er aus solchen Sachen die Nase raushalten soll? 5. Natürlich möchte ich die Wiese in Zukunft eigentlich lieber nicht verlassen, weil SEIN Hund Probleme macht. Gibt es eine andere Lösung, um bleiben zu können? Wenn ja welche? Alles Reden mit diesem Mann hilft nichts. 6. Warum sind es oft gerade Männer, die Ihre Hunde bei Beißereien gar nicht oder nicht schnell genug versuchen zurückzuhalten? Das ist mir schon öfter passiert?! So. Schließlich und endlich habe ich hoffentlich alles aufgeschrieben, was mir wichtig erschien. Ich würde mich wirklich sehr über Antworten und Ratschläge freuen! Denn wie meine Oma immer sagt: "Man kann so alt sein wie `ne Kuh, und lernt immer noch dazu!" Und da meine Wutz schließlich mein erster Hund ist, bin ich sicher, dass ich noch einiges zu lernen hab und verbessern kann... Danke und viele Grüße Linda & Loki

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      in Rechtliche Fragen & Hundeversicherungen


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