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Hundeforum Der Hund
dieimwaldlebt

Was ratet ihr mir - wann ist der "richtige" Zeitpunkt Hund zu erlösen?

Empfohlene Beiträge

(bearbeitet)

Meine Dahli ist sehr krank. Unheilbar. Sie ist knapp 15 Jahre alt, hat einen Nierenschaden und eine Versteifung an den hinteren Bandscheiben. Sie trinkt viel, frisst kaum, läuft noch rum, geht spazieren mit mir... aber es geht merklich zu Ende...

Sie frisst fast nichts mehr - genauer beschrieben habe ich bereits hier: Brauche eure Hilfe / Ideen - mein Hund frisst nicht mehr

Nun konnte ich die ganze Nacht nicht schlafen, weil ich mir Gedanke über Dahli gemacht habe. WANN ist der Zeitpunkt, an dem ich sie erlösen sollte?

Mein Tierarzt sagt, wenn ein Hund nicht mehr frisst, nicht mehr trinkt, nicht mehr aufstehen kann - spätestens dann muss man ihn erlösen. Ja - spätestens.

Aber soll ich wirklich so lange warten? Ich bin mir da nicht mehr sicher. Will ich sie wirklich als schwerkranken Hund in Erinnerung behalten? Soll ich wirklich so lange warten bis "nichts mehr geht"?

Oder ist es besser schon jetzt sich zu verabschieden - wo sie noch einigermaßen gut drauf ist?

Sie hat ein langes und schönes Leben gehabt. Und für Ihre Größe (kleiner Münsterländer) ist sie wirklich sehr alt geworden. Vor einem Jahr hatte sie eine schwere Milz-OP, die sie super überstanden hat. Sie hatte einen ca. 19cm großen (!) Milztumor und es war damals schon eine Frage, ob sie das durchsteht oder nicht. Sie hat überlebt und noch ein schönes Jahr gehabt.

Doch nun geht es eben merklich bergab und ihre Nierenkrankheit ist nicht heilbar.

Ich weiß nicht wie viel Schmerzen sie hat. Sie läuft schon sehr unsicher und wackelig. Gestern Abend habe ich ihr noch einmal Cortison gespritzt. Heute werde ich schauen, ob sie dadurch wieder fressen mag...

Nun ist am Wochenende ein Freund von mir da. Der ist nur alle 14 Tage hier in der Nähe. Er ist Tierarzt und würde mir sicherlich helfen... er hat mir schon gesagt, er würde sie für mich erlösen wenn es soweit ist.

Also überlege ich, ob ich es am Wochenende mache. Hier bei mir zu hause...

Was meint ihr? Soll man wirklich warten, bis es "richtig schlimm" ist? Oder lieber dann Schluss machen und Abschied nehmen bevor es ihr total schlecht geht?

Hier ein aktuelles Bild von Dahli:

daisy-10-01-2010_14-12_40-61.jpg

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Deine Frage treibt mir die Tränen in die Augen. Ich habe Dir ja gestern schon etwas dazu geschrieben! Es hört sich jetzt blöde an, aber nutze die Chance wenn der Tierarzt bei Dir ist und berate Dich mit ihm...besser als so, zuhause, kann es doch gar nicht zu Ende gehen! Wenn sie wirklich nicht mehr fressen will ist das ein Zeichen...ich wünsche Dir viel Kraft!

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(bearbeitet)

Das ist eine sehr schwere Entscheidung , die dir keiner abnehmen kann. :(

Solange der Hund noch Lebensqualität hat und "gerne" lebt, also noch aktiv am geschehen teilnimmt und frisst wenn auch sehr wenig,trinkt und sich noch bewegt (wenn auch schwerer als zuvor) dann würde ich ihn noch "leben lassen" und ihr die Zeit bis dahin noch angenehm gestalten.

Sollte sie allerdings merklich abbauen - das siehst du ja, immerhin kennst du sie schon lange Zeit - dann würde ich sie erlösen.

Der Zeitpunkt ist dann gekommen , wenn du merkst, dass sie nicht mehr will, keine Freude mehr am Leben hat.

Einschläfern lassen würde ich sie auch in ihrer gewohnten Umgebung, damit sie nicht noch den Stress in einer TA-Praxis haben muss, das "bietet " sich ja an wenn dein Freund Tierarzt ist.

Eine tolle Maus hast du da übrigens.....sie ist wirklich sehr hübsch (auch wenn das vielleicht jetzt unpassend ist bei dem Thema ) :)

lg Isy

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Eine schwere Entscheidung, die dir niemand abnehmen kann. Aber das weißt du auch selbst...

Wir haben die Verantwortung für die uns anvertrauten Wesen, unsere Tiere, sie sind meistens in jeder Beziehung von uns abhängig und können nicht selbst entscheiden.

Wir bestimmten was sie fressen, wann sie fressen, wann sie wo raus dürfen... etc.

Eine schwere Bürde ist diese Verantwortung, wenn es um den Tod geht.

Meine Gedanken dazu...

Unter "Menschlichkeit" verstehe ich, dass man jedem Wesen vermeidbares Leiden, Schmerzen und Qualen ersparen sollte.

Ich würde versuchen, mich in die Lage des Hundes hinein zu versetzen. Du kennst deinen Hund seit vielen, vielen Jahren, und weißt, was für ihn bzw. sie Lebensqualität bedeutet.

Meinst du, sie hat noch Spaß?

Freut sie sich noch über irgendetwas? Über Rausgehen, Kuscheln, Fressen, Leckerchen?

Es ist oft schwer zu erkennen, ob ein Hund Schmerzen hat (meiner tut ganz lange keinen Mucks).

Zu was kannst du sie noch "normal" motivieren? Nimmt sie Anteil, oder schläft sie schon sehr viel, oder döst und will von allem drumherum nicht mehr viel wissen?

Das wären die Fragen, die ich mir stellen würde.

Ich wünsche dir viel Kraft für eine Entscheidung, mit der du dich nicht nur vom Kopf her, sondern auch emotional wohl fühlst.

:knuddel

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Ich würde das nicht unbedingt von Fressen & Co abhängig machen. Du kennst deine Maus ja seit vielen Jahren und wirst wissen, ob sie noch will. Ob der Lebensmut und die Lebensfreude noch da sind oder nicht. Wenn das nicht der Fall ist, dann zeigt sie dir das und dann wirst du wissen was zu tun ist. Aber wenn sie noch will? Wackelig auf den Beinen sind ja viele ältere, auch Menschen, aber deshalb heißt es nicht dass sie nicht mehr wollen. Nur das laufen geht halt nicht mehr so gut.

Wie auch immer, ich denke an euch und wünsche dir für diese schwere Zeit viel Kraft.

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Mein Tierarzt sagt, wenn ein Hund nicht mehr frisst, nicht mehr trinkt, nicht mehr aufstehen kann - spätestens dann muss man ihn erlösen. Ja - spätestens.

So sehe ich das auch.

Die Frage hat sich mir im letzten März gestellt und ich muss sagen, ich habe es dann "gesehen".

Im Blick vom Hund, in seinen Augen.

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Fühl Dich erstmal ganz dolle gedrückt!

Wenn Dein Hund aber bereits nichts mehr frißt, zeigt er Dir es wird Zeit.....

Wenn denn nun auch noch der Tierarzt bei Dir im Haus ist, wäre das zusätzlich eine stressfreie Umgebung für Deinen Hund. Entscheiden mußt Du letztendlich selbst.

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... dann würde ich ihn noch "leben lassen" und ihr die Zeit bis dahin noch angenehm gestalten. ...

Sollte sie allerdings merklich abbauen - das siehst du ja, immerhin kennst du sie schon lange Zeit - dann würde ich sie erlösen.

Der Zeitpunkt ist dann gekommen , wenn du merkst, dass sie nicht mehr will, keine Freude mehr am Leben hat...


http://www.polar-chat.de/topic.php?id=47880&goto=923066

Eben genau das weiß ich nicht. Wenn ich ihr was zu Fressen anbiete, dann dreht sie den Kopf angewidert weg - ich merke aber, dass sie Hunger hat... also suche ich nach immer neuen Dingen, die ich ihr geben kann, damit sie nicht verhungert. Aber: kann man das noch "angenehm gestalten" nennen? Oder ist es für uns beide nicht nur noch Quälerei?

Dazu kommt, dass sie oft in die Wohnung pinkelt, weil sie so viel trinkt. ICH kann damit leben - habe Laminat und inzwischen das ganze Wohnzimmer Nachts mit Zeitungen ausgelegt... tagsüber flitze ich sofort mit ihr raus, wenn sie aufsteht. Aber für sie ist das sicherlich auch nicht schön...

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Genau vor dieser Entscheidung standen wir auch vor gut einem Jahr.

Ronja hatte einen schweren Herzfehler,Wasser in der Lunge und im Bauchraum,Luftnot,konnte nur noch ca.10 Schritte laufen,mußte dann Pause machen...und das trotz hochdosierter Herzmedikamente.

Wir haben sie gehen lassen,bevor es ihr noch schlechter ging.

Laut Tierarzt hätte sie noch ca. 4 Wochen leben können,aber um welchen Preis?

Ich hatte immer Angst,dass es zu einem Notfall kommt und sie mir in der Nacht erstickt.

Es war einer der schwierigsten Entscheidungen,aber ich glaube es war richtig so.

Ein Kampf bis zum Ende,warum?

Ich wünsche dir ,dass du die richtige Entscheidung triffst und viel Kraft für die nächste Zeit.

LG;Petra

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...

Meinst du, sie hat noch Spaß?

Freut sie sich noch über irgendetwas? Über Rausgehen, Kuscheln, Fressen, Leckerchen?

Es ist oft schwer zu erkennen, ob ein Hund Schmerzen hat (meiner tut ganz lange keinen Mucks).

...


http://www.polar-chat.de/topic.php?id=47880&goto=923069

Genau da bin ich mir nicht mehr sicher. OK - sie ist noch nicht so krank, dass sie nur apathisch rum liegt... aber: ihre Ohren hängen eigentlich immer runter. Dieser Anblick, wenn ein Hund freudig die Ohren hoch stellt, weil er sich auf Gassigehen oder Leckerlies freut... das habe ich bei ihr schon lange nicht mehr gesehen... :(

Trotzdem kann ich "es" nicht sehen. Münsterländer gucken immer als ob die Last der ganzen Welt auf ihren Schultern liegt... wer einen hat oder kennt weiß was ich meine...

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