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Hunde vom Tierschutz?

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Angel1981   

Hallo,

war noch am überlegen ob ich den Beitrag poste aber da ich in letzter Zeit enorm viel gehört habe, muss ich das mal los werden...

gleichzeitig wollte ich mal fragen wie Ihr darüber denkt ?

Los gehts mit einer Freundin die 1 oder 2 Katzen aus dem Tierheim haben wollte...

Die Kollegin wurde gleich so bombadiert mit Fragen, wie gross die Wohnung sei, ob idealerweise es einen Balkon gibt, wieviel Stunden Sie außer Haus wäre und zum Schluß verlangte man auch noch einen Kontoauszug...das Ende vom Lied, Sie hat sich 2 süsse Kätzchen vom Züchter geholt und muss ehrlich sagen, die Beiden haben es SUPERGUT !!!!

Das zweite ist, habe ja 2 Jahre lang die Tierheimhunde ausgeführt und einige Leute kennengelernt. Da wir z.B. eine Frau die auch schon jahrelang geholfen hat und superlieb zu Tieren war, Sie wollte einen kleinen spanischen Hund aufnehmen, hat alles gekauft um den Hund es schön zu machen und was ist ??? Sie hat Ihn nicht gekriegt, weil Sie kein Haus mit Garten hat !!!! Aber Sie wollte eh viel mit dem Hund spazieren gehen....

habe oft erlebt das die fragen ob man Arbeit hat, wenn ja dann hat man keine Zeit für den Hund und wenn nicht, dann hat man ebend kein Geld für den Hund...

aber ich glaube so einen Überschuss an Hunde haben die dann gar nicht oder warum solche Frechheiten ?

Kenne von der Hundewiese z.B. auch eine Frau die vom Tierschutz keinen Hund gekriegt hat wegen fehlenden Haus mit garten, was ein Schwachsinn, für den Hund ist es doch schöner durch die Wälder zu toben...

verstehe da echt den Tierschutz nicht !!! :Oo

Wichtig ist doch das die Leute lieb zu dem Tier sind und es versorgen können !!!!!!

Und der Hund oder die Katze fühlen sich bestimmt in einen Zuhause wohler als hinter Gittern :( !

So das musste mal raus...

Bin mal auf Euer Feedback gespannt !!!

LG

Susanne

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Jasminx   
(bearbeitet)

Also ich habe mit 2 unteschiedlichen Organisationen zu tun.

Bei keiner der Beiden geht es darumm ob man Haus und Garten hat.

Mindestens 50% der Hunde werden an normale Leute mit Wohnung vermittelt.

Wenn nicht sogar mehr.

Ein Garten ist somit nicht Voraussetzung.

Wichtig ist die Zeit, die Kosten, die Liebe die man aufbringen kann und will.

Was ist wenn Urlaub ansteht, Krankheit etc.

Ist die Versorgung gesichert?

Darf der Hund wie ein Familienmitglied leben und wird nicht draußen gehalten etc. pp.

Ist man sich über mögliche Krankheiten und Problemen wie Stubenreinheit, Erziehungsprobleme bewußt.

Das der Hund alles bekommt was er braucht und das man auch Urlaub

während der Eingewöhnungszeit hat.

Außerdem ersetzt ein Garten keine Spaziergänge, wie wir alle wissen.

Auf die Zeit die man außer Haus ist wird schon geachtet, wenn es aber organisiert ist

und der Hund nicht den ganzen Tag alleine bleiben muss, ist auch das machbar.

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Angel1981   

Ja aber was ich bis jetzt immer mitgekriegt habe, drehen die einen Strick aus der Sache,geht man arbeiten hat man keine Zeit, geht man nicht arbeiten hat man kein Geld !!! Das kommt mir so vor das es dann gar nicht so dringend ist mit den Vermittlungen... !!!

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Jasminx   
(bearbeitet)

Bitte nicht aller über einen Kamm scheren also alle Organisationen.

Wie gesagt, ich kenne es anders.

Bei Tierheimhunden hier in Deutschland ist es meist noch schwieriger.

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gast   
(bearbeitet)

Ich kenne auch soooo viele solcher Geschichten und mir war es damals auch unmöglich die Auflagen zu erfüllen, als ich nach einem Zweithund geschaut habe.

Dabei hätte ich wirklich gerne einen Hund aus dem Tierschutz genommen.

Im Grunde suchen viele anscheinend reiche Hausfrauen, ohne Kinder, Hund einzige "Aufgabe" und Hobby, dann natürlich noch ein Haus mit Garten. Achja, ohne Urlaubspläne vielleicht auch noch... Jedenfalls kam es mir damals so vor!

Student war unmöglich, 1. Stock war unmöglich, Zweithund war unmöglich...

Aber irgendwie vermitteln die ja doch alle Hunde...

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Malt53   
(bearbeitet)

Tango habe ich auch aus dem Tierschutz, da bin ich zweimal hin mit dem Hund jeweils Gassi, wir haben uns dabei prächtig verstanden, danach mußte ich noch einen Vorkontrollbogen ausfüllen.

Eine Woche später hat mir eine Mitarbeiterin von denen den Hund gebracht und dabei überprüft ob die von mir gemachten Angaben auch stimmen.

Jetzt ist Tango seit ca. 10 Wochen bei mir, zwischenzeitlich bin ich immer mal wieder bei denen vorbei und habe den Hund nochmals vorgeführt, das war's aber auch.

edit:

Da ich ja bei VK/NK und Zerg als Kontrolleur gemeldet bin melden sich die unterschiedlichsten Organisationen bei mir. Bis jetzt habe ich's noch nicht erlebt das ein fehlender Garten ein Ausschlußkriterium wäre wenn der Rest stimmt.

Aber auch hier gilt verschiedene Entscheider, verschiedene Ansichten.

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Jasminx   
(bearbeitet)

Also ich habe bei einigen Vermittlungen aktiv mitgewirkt und die letzten

waren alle ohne Haus und Garten etc.

Die letzte war sogar mit Vollzeit und ohne Garten.

Allerdings 2 Personen mit Schichtdienst und Hundesitter falls mal ein Noteinsatz

erfolgt d.h. falls beide zur gleichen zeit arbeiten müssen, was eher selten der Fall ist.

Gut durchgeplant...

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Divinity   

Ich kann deinen Unmut gut verstehen,mir kam es oft vor als wöllten die die Tiere gar nicht vermitteln und andererseits war es so willkürlich.

Ich habe es erlebt das sofort gesagt wurde "Der Hund passt nicht zu ihnen" obwohl man nur gefragt hat "Wie ist denn der Max so?". Die wussten nichts über einen,wollten auch nichts Wissen und nicht mit einem reden.

Anderen Leuten wurden die Tiere sofort mitgegeben,eine frühere Bekannte musste ein Jahr lang täglich ins TH bis sie den Hund bekommen haben.

Alles im selben Tierheim...

Kontrollen sind gut,Hund und Halter sollten zusammen passen und die Zukunft des Hundes soll sicher sein,aber so willkürlich und unfreundlich,ungerecht wie das dort manchmal lief...

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Angel1981   

Die wollen zum teils gar nicht vermitteln...habe schon gehört das sich dann Jemand mit Haus & Garten gemeldet hat aber da stimmte die Umgebung wieder nicht...aber was erreichen die dann ? Das die Leute doch eher zu den Züchtern gehen...wenn die sich da auch so kleinlich anstellen...sollten mal Ihr Handeln überlegen !!!

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Olly   

Ja leider muss ich Susanne zustimmen. Ich habe das bei den TH in Deutschland erlebt.

Hätten wir kein Haus mit Garten und Nebengebäuden gehabt dann hätten wir unseren Chico nicht bekommen.

Bei uns im Verein ist es auch anders! Wir machen eine VK und wenn wir sehen das es sich um eine 2 Zimmer Wohnung handelt dann sagen wir ganz klar das der Hund Auslauf braucht. Wenn wir das Gefühl haben das der Mensch weiss auf was er sich einlässt, dann bekommt Er den Hund und wir machen dann halt zwei oder drei NK um zu sehen ob der Hund genug Auslauf bekommt oder ob es dem Tier gut geht.

Unsere Menschen brauchen kein Haus mit Garten wenn Sie ein Herz haben. Und wir haben schon einen Hund wieder mitgenommen aus einem riesen Haus mit 2000qm Garten denn der Hund wurde nie in die Familie aufgenommen sondern gehalten damit keiner einbricht. Das gibt es bei uns nicht.

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