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Angst vor Händen und Trennung

Empfohlene Beiträge

Solesta   

Hallo Ihr Lieben,

habe mir etwa vor 1 Monat ein kleines problem Hündchen angeschafft...

Er ist ein Malteser Mix - also ein 3 kilo schweres Wollknäuel :)

Naja aufjedenfalll ist es leider so, das ich jetzt schon die 3te Besitzerin bin

und der erste Halter ihn fürchtbar gequält haben muss.

Von mir lässt er sich ohne Probleme anfassen aber bei allen anderen (auch wenn er die Person schon länger kennt) schreckt er immer zurück und fängt dann Schwanzwedelnd das kläffen an.

Außerdem bricht es mir jedes mal fast das Herz wenn ich ihn alleine zuhause lassen muss weil er dabei auch ziemlich leidet :(

Und jetzt weiß ich leider nicht weiter, meint ihr er ist ein Fall für ne Therapie oder habt ihr vllt Literatur Tipps bei denen ich ihm selber helfen könnte?

LG Carla

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Tröte   

Hallo

und herzlich Willkommen hier bei uns im Forum.

Was hälst du denn davon, wenn du dir mal einen guten Hundetrainer nach Hause holst, der deine Fellnase beurteilt?

Ich glaube das würde euch am meisten helfen.

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Gast   

Huhu und ganz herzlich Willkommen hier =)

wie alt ist denn Dein Wauz?

Hast Du das Alleinsein geübt, oder gehst Du einfach so? Das muss in ganz kleinen Schritten aufgebaut werden.

Anfassen lassen würde ich ihn erst gar nicht, wenn er das noch nicht will. Warte ab, bis er von sich aus auf die Menschen zugeht.

Für viele Hunde wirkt es sehr Bedrohlich, wenn man sich über sie beugt, lieber in die Hocke gehen und den Hund dabei aber nicht anschauen, ihm die Hand entgegenstrecken und warten, ob er Kontakt aufnehmen möchte....wenn nicht wieder langsam hoch und ihn aber dabei nicht anschauen.

Das wird schon, keine Angst. Versuch einfach ihm soviel Sicherheit wie möglich zu geben.

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rotfuchs   

Huhu,

fremde Leute sollten deinen Kleinen erstmal gar nicht beachten, auch nicht anstarren, ansprechen usw.

Wenn er von sich aus Gucken kommt, können ihm die "Fremden" ein Leckerchen geben, ihn dabei aber erstmal nicht anfassen.

Vor allem sollten sie sich nicht über ihn beugen oder ihn auf dem kopf streicheln..

Zum Alleinebleiben:

Erstmal musst DU von deinen Schuldegfühlen weg ;) denn damit hast du ja selbst praktisch "Trennungsangst".

Nach ein bisschen Üben mit einem vernünftigen Aufbau kann jeder Hund mal Alleinebleiben und du musst dabei kein schlechtes Gewissen haben.

Ein Hund, der das Alleinbleiben vernünftig in kleinen Schritten gelernt hat, wird die Zeit einfach dösend verbringen :)

Ich kopier dir mal einen Beitrag von mir aus einem anderen Thema dazu hier rein, außerdem kannst du auch mal die Suche benutzen, da findest du sicher auch viel:

Ich kopier dir aus einem anderen Thema mal einen Beitrag von mir zum Thema Alleinbleiben üben..

"Das Alleinbleiben musst du in ganz kleinen Schritten aufbauen.

Sinnvoll ist es, wenn deine Hund lernt, an einem Platz liegen zu bleiben, erstmal während du im Zimmer herumläufst, dann auch wenn du das Zimmer bei vorerst offener Türe verlässt.

Das ist sozusagen eine gute Vorübung für das Alleinbleiben, da er lernt, Distanz zu dir auszuhalten und dir nicht mehr ständig in der Wohnung hinterherdackelt. (dass kann nämlich eine Form von Kontrolle über dich sein)

Dann fängst du sekunden-/ minutenweise an, sie bei geschlossener Tür allein im Zimmer zu lassen.

Rausgehen- Tür zu- wenn der Hund leise ist, wieder reingehen.

Du verhältst dich dabei ganz normal zum Hund, keine Verabschiedung oder Begrüßung.

Dies steigerst du schrittweise. Immer nur so lange, wie deine Hündin ohne zu großen Stress aushält, sonst wieder einen Schritt zurück.

Eventuell kann es sinnvoll sein, das Verhalten während du aus dem Zimmer bist, zu filmen.

Nicht ins Zimmer zurückgehen, wenn er jault, das wäre ein Erfolgserlebnis für sie. Und nicht fürs Jaulen bestrafen/schimpfen!

Eventuell kann auch ein Kong ihn etwas ablenken und beruhigen.

Wenn du deinen Hund (nachdem er es gelernt hat) allein in der Whg lassen musst, ist es wahrscheinlich gut, ihr nur ein Zimmer zur Verfügung zu stellen.

er sollte davor ordentlich getobt haben und müde sein.

Du solltest ihn aber nicht direkt nach einem aufregenden Spaziergang allein lassen, sondern ihm noch etwas Zeit zum Entspannen und "Runterfahren" mit dir gemeinsam in der Wohnung geben. Dabei den Hund kaum beachten, mach einfach dein Ding und sie soll iauf ihrem Platz ruhen.

Auch ist es oft sinnvoll, wenn du den Hund gegenüber dem menschlichen Rausgeh-Ritual (Jack anziehen, Schuhe anziehen, Schlüssel nehmen..) unempfindlicher machst.

Einfach x-mal am Tag deine Jacke usw anziehen und dann aufs Sofa setzten, kochen oder sonst was.

Somit sind diese DInge nicht mehr automatisch mit deinem Weggehen verknüpft und sie gerät nicht schon dabei in Stress.

"

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