Jump to content

Klasse, dass Du unsere große Hunde Community gefunden hast!

Erstelle in wenigen Sekunden ein Benutzerkonto oder logge Dich noch einfacher mit Deinem Facebook oder Google account ein. 

➡️  Konto erstellen | Login

Hundeforum Der Hund
Cony

Verhaltenstherapie für ängstliche Hunde

Empfohlene Beiträge

Hallo zusammen,

nachdem mir mein früherer Hundetrainer geraten hat, mit meinem Schäfer-Mix nicht mehr in der Gruppe zu trainieren, da der Hund Stress-Symptome

zeigt, habe ich mich und Jamie nun zu einer Beratung mit Einzeltraining bei

einer Hundetrainerin angemeldet, die auch auf Verhaltenstherapie spezialisiert ist.

Gestern hatten wir unseren 1. Termin:

Eine intensive Beratung mit Aufnahme aller Ängste bzw. Verhaltensauffälligkeiten meines Hundes und erstes Kennenlernen!

Das ganze Gespräch fand während eines Spaziergangs auf einer Wiese statt. Nachdem mein Hund die Trainerin gleich auf Abstand hielt, sind wir erst ein

Stückchen gelaufen und ich durfte Jamie dann ableinen.

Anfangs umkreiste er die Trainierin und bellte und schnappte auch mal empört in die Luft.

Die Trainerin hat ihn nicht angeschaut und ist langsam gelaufen und auch mal stehengeblieben, während wir uns weiter unterhielten.

Als sich mein Hund etwas entspannt hatte, legte sie Leckerlis auf ihren Stiefel und mein Hund beobachtete sie genau. Nachdem wir im Stehen weiter redeten und er sich unbeobachtet fühlte, traute er sich, an ihrem Stiefel nach den Leckerlies zu schnuppern.

Als er sich sicher fühlte hat er die Leckerlis gefressen. Wir sind weiter ein

Stück gegangen und man konnte förmlich an der Körpersprache des Hundes sehen, dass er langsam Vertrauen bekam.

Anschließend haben wir Schleppleinentraining gemacht und dann nochmal ein

Stück gehen, während der Hund an der Schleppleine nebenher lief und die

Trainerin dann in ihre Jackentasche griff und die Hand mit Leckerlis herunterhängen liess, den Blick abgewendet und Jamie sich traute, aus ihrer

Hand Leckerlis zu nehmen.

Der erste Schritt in Richtung Freundschaft und Vertrauen war gemacht.

Das nächste Mal werden wir mit meinen beiden Hunden einen Spaziergang machen und sie wird mir Tipps geben, wie ich die Hunde besser führen kann.

Nach weiteren Einzelstunden wird sie versuchen, meinen ängstlichen Hund in

eine kleine Gruppe zum Training zu integrieren und je nach Fortschritten,

kann ich dann an einem Führkurs (Stadttraining) teilnehmen, damit mein

Hund sich auch bei solchen Spaziergängen nicht mehr so gestresst fühlt und

mehr kennenlernt.

Ich glaube, mit diesem Einzeltraining und den Tipps zum Üben im Alltag kann

ich mit viel Geduld Fortschritte bei meinem Hund erreichen und fühle mich dann auch sicherer im Umgang für den Alltag.

Was habt ihr für Erfahrungen mit dem Training von ängstlichen Hunden evtl.

aus dem Tierheim etc.?

Cony vom Bodensee

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hallo Cony,

Super, wie ihr das hinkriegt !!!

Valco war auch total verängstigt, als ich ihn zu mir holte.

Abgesehen von viel Liebe und Geduld und natürlich auch etwas Training, halfen uns die Bachblüten sehr gut. Du kannst sie individuell auf auf den Hund abgestimmt mischen lassen. ( z.B bei Phytodor CH ).

Es braucht dann aber so oder so Geduld.

Eine super Erfahrung hatte ich auch mit der Telepathie. Siehe :

http://www.christinetetau.de

Ich glaubte mehr an einen Scherz, aber versuchte es trotzdem.

Seit ich über Christine Tetau mit Valco komunizieren konnte, ist er erst recht gelöst. Wir fanden auch ein Problem an der Wirbelsäule ( ähnlich einem Schleudertrauma, durch die Misshandlungen verursacht ). Auf dem Röntgenbild war ein Schaden sichtbar, laut Tierarzt aber sind keine Schmerzen da. Durch Christine Tetau bestätigte Valco die Aussage unseres TA, aber ob Valco vermindert Gefühl in seinen Hinterbeinen hat, sieht man ja auf der Röntgenaufnahme nicht. Jetzt kann ich Valco mit Tellingten touch ( Methode von linda tellingten-jones ) helfen, besseren Bodenkontakt zu erhalten. Vielleicht wär so ein Gespräch mit deinem Hund sehr hilfreich ??? Also, uns hatts allg. sehr geholfen !!!

Ich drück euch die Daumen !

liebe Grüsse aus den CH Bergen Karin mit Valco

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Dein Hundetrainer verdiehnt Respekt!

Und ich wuensche Dir mit deiner emphatischen Trainerin viel,viel Erfolg.

Wimette

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hallo Cony,

ich habe keinerlei Erfahrung mit Hunden die Menschen gegenüber ängstlich sind...

Aber so wie Du die Arbeit Deiner Trainerin beschreibst, hört sich das richtig klasse an.

Wünsche Euch viel Erfolg bei Eurer weiteren Arbeit .....

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hallo Cony,

die ersten Annäherungsversuche von deinem trainer finde ich ziemlich gut, auch dass ihr euch auf einem Spaziergang unterhalten konntet war bestimmt hilfreich für deinen Hund.

Ich hatte leider keinen erfahrenen Trainer an meiner Seite, als ich den total verstörten Stuart aus Spanien aufgenommen habe.

Ich habe den Zugang zu ihm durch Tellingtom Touch geschafft, die Arbeit hat mich so fasziniert, dass ich mittlerweile sogar die Tellington-Ausbildung gemacht habe.

Raten kann ich eigentlich nur immer auf alle Anzeichen deines Hundes zu achten, er sagt dir wann es zu viel ist, wann man einen Schritt zurück gehen muss und wann er bereit ist neues auzuprobieren.

Bei uns war es immer ein Wechselspiel, habe ich zu viel verlangt fiel Stuart wieder in alte Verhaltensmuster zurück, war ich zu vorsichtig überraschte er mich in fremden Situation damit, dass er diese völlig angstlos meisterte.

Das schöne ist, dass durch alle gemeinsamen und ohne Zwang bewältigten Situationen die Bindung und das Vertrauen wächst.

Liebe Grüße

Nicole

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hallo zusammen,

ja ich habe nun das Gefühl, gut aufgehoben zu sein mit meinem Hund.

Im Hundeverein, den ich vorher besucht habe, hat man mir klipp und klar

gesagt, dass sie für Hunde mit Problemen nicht genügend Zeit haben - für

solche Hunde müßte ich zu einer richtigen Hundeschule gehen und Einzelstunden nehmen.

Nur - wo ich kompetente Hilfe bekommen könnte, das konnte mir keiner sagen. So bin ich über Bekannte und deren Empfehlung zur jetzigen Trainerin

gekommen.

Sie macht auch Hundewanderungen über mehrere Tage (man kann dort auch

Urlaub buchen) und gibt bei diesen Wanderungen dann Erziehungstipps.

Nun ja - es ist noch ein langer Weg vor uns, sicher mit einigen Fortschritten aber manchmal wird es auch ein Rückschritt oder ein Gleichstand sein.

Wenn man Hunde mit schrecklicher Kindheit, geschlagene und getretene Hunde, Hunde, die jegliches Vertrauen verloren hat, aufnimmt, dann ist man

um jede Hilfe froh.

Und trotz aller Probleme würde ich diesen Hund nie mehr hergeben, weil er

auch die andere Seite hat, wo er anschmiegsam und zufrieden ist und glücklich, weil er von uns gut behandelt wird :D

Cony

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hi,

ich habe ja - wie einige vielleicht wissen- auch einen extrem ängstlichen Hund, den wir selbst gefunden und dann behalten haben, weil sich niemand gemeldet hat. Jordy hatte ganz sicher eine üble Vergangenheit, er hatte (und hat eigentlich noch) wirklich panische Angst vor Menschen.

Am Anfang konnten wir ihn gar nicht anfassen, mittlerweile lässt er es einigermaßen zu, allerdings verkrampft er dabei immer total und sieht auch nicht gerade glücklich aus. Aber ansonsten hat er schon ziemliche Fortschritte gemacht. Er ist halt auch keiner, der aus Angst aggressiv wird, zum Glück.

Wir haben ihn am Anfang möglichst in Ruhe gelassen, aber unser Leben ganz normal weiter gelebt, also ihn nicht irgendwie besonders betüddelt oder so. Es hat naklar ziemlich geholfen, dass wir bereits eine gut sozialisierte und gut erzogene und selbstbewusste Hündin haben.

Mit dem Training ist das bei ihm so eine Sache, da er ja noch dazu ca. 10 Jahre alt und fast blind ist... Aber wenn ich mit Candy z.B. Unterordnung trainiere, ist er immer Feuer und Flamme und möchte mitmachen. Aber allein ihm z.B. "Sitz" beizubringen schaffe ich schon nicht, weil ich nur die Methode kenne, ihm das Leckerlie über den Kopf zu halten, aber das erträgt er gar nicht, da rennt er lieber weg. So verfressen ist er nicht. Bin aber schon ganz glücklich, dass er auf dem Feld ohne Leine laufen kann und schwanzwedelnd zu mir kommen kann, wenn ich ihn rufe! :D

In einem Hundeverein haben die meist keine Zeit und Lust, sich um Problemfälle zu kümmern. Und für so einen Hund ist halt auch eine normale Hundeschule nicht zwingend geeignet, da müssen schon Spezialisten ran, denke ich.

Deswegen möchte ich auch mit Jordy Einzeltraining machen. Bei Dir hört sich das ja auch ziemlich gut an, die Frau scheint zumindest Erfahrung mit solchen Hunden zu haben, sollte sie ja auch. ;)

Wünsche Dir noch gaaanz viel Erfolg dabei!

LG!

Anja und Hundis

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hallo zusammen,

mir brummt noch der Kopf, denn ich war heute auf einem interessanten

Seminar im Allgäu bei der

"Hundeflüsterin" (diesen Ausdruck mag sie persönlich aber nicht :D )

Christiane Rohn

http://www.der-gnadenhof.de

Das Seminar fing um 10.00 Uhr an mit einer theoretischen Einführung und

der Vorstellung von Hunden und deren Problemen und Einschätzung oder

Fragen der Besitzer.

Das ganze Seminar war super gut organisiert und Frau Rohn hat mit einer

Engelsgeduld Fragen zum Thema Hund beantwortet. Dazwischen gab es eine Mittagspause und man konnte zur Erfrischung Getränke und Snacks einnehmen.

Nach der Pause ging es raus und die einzelnen Hunde wurden auf ihr Verhalten getestet. Frau Rohn nahm den jeweiligen Hund zu sich in ein abge-

schirmtes Zelt und die Hundebesitzer versteckten sich in einem anderen Zelt,

der Hund konnte die Besitzer nicht sehen und sollte auf Zuruf seine Besitzer

suchen.

Es war interessant zu sehen, wie verschieden die einzelnen Hunde reagierten

und mit dieser Problemstellung umgingen.

Des weiteren gab es dann einzelne Hundebegegnungen an der Leine und

das Vorbeilaufen an einem Fahrradfahrer. Hierbei sollte man dem Hund die

Möglichkeit geben, genügend Platz zu haben, damit der Hund eine Ausweichmöglichkeit hatte und sich nicht allzu bedrängt fühlte.

Dabei war das Verhalten der einzelnen Hunde sehr interessant zu beobachten.

Wo der souveräne Hund am anderen Hund vorbeilief und schon fixierte, da

sah man bei den scheuen, bzw. ängstlichen Hunden, dass sie Ersatzhandlungen zeigten, d. h. Hund tat so, als ob es im Gras etwas interessantes zum Schnuppern gab, bis der andere Hund vorbeiging.

Andere Hunde mussten dringend den Weg markieren, um zu zeigen, dass

sie unbeeindruckt waren.

Was bei den Beschäftigungsspielen besonders gravierend war:

Keiner der Hundeführer, wußte seinen Hund bei den vorgegebenen Aufgaben

richtig zu motivieren, so dass der Hund und Führer auch Spass hatten (sah

alles sehr nach Pflicht und Arbeit aus) und dass kaum einer seinen Hund auch

richtig loben konnte!

Woher sollen die Hunde wissen, welches Verhalten erwünscht ist, wenn der

Mensch nicht richtig mit dem Hund zu kommunizieren weiss. Kein Wunder,

dass es in der Mensch-Hund-Beziehung zu so vielen Missverständnissen

kommt.

Die Besucher des Seminars kamen bis aus Hannover, Weiden, Oberfranken

...

Einige waren schon zum 2. Mal da und es waren Leute da, die ansonsten im

Tierheim arbeiten, in der Rettungshundestaffel sind oder mit ihren Problemhunden Rat suchten.

Wie gesagt, mir raucht noch der Kopf von den vielen Eindrücken und manch

einer hat wohl seinen Hund auch falsch eingeschätzt, sei es, dass er dachte,

der Hund hätte zu wenig Bindung zu ihm oder dass der Rat auch dahingehend

war, sich professionelle Hilfe zu holen, da die Probleme sonst ausufern würden.

Alles in allem, habe ich sehr viele Denkanstösse bekommen - vor allem dahingehend sich auch mehr in den Hund hineinzuversetzen und dass es

in unserer Macht liegt, dem Hund nicht nur alles Mögliche zu verbieten sondern ihm auch sinnvolle Beschäftigungsmöglichkeiten für Kopf und

Körper anzubieten, damit er nicht versucht, sich als Ersatzbefriedigung

verhaltensauffällige Probleme aufzuzeigen.

Wenn man bedenkt, wie wenig Zeit manche Hunde am Tag beschäftigt

werden, sollte man ihnen da auch keine monotonen Spaziergänge vorsetzen, sondern abwechslungsreiche Alternativen bieten wie z. B. Versteckspiele,

Bodensuche, Clicker-Training ...

Besonders gut gefallen hat mir die Aussage, dass man viel mehr auf das

Individuum Hund eingehen sollte, das eben vom Kopf und Körper her im

Einklang betrachtet und mit Respekt behandelt werden muss.

Cony

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

WOW .........war bestimmt superinteressant =)

..................übrigens hat mir auch dein Bericht über die Hundetrainerin sehr gut gefallen ..mein Trainer ist in der ersten Stunde mit Cleo ähnlich umgegangen ;) und da wußte ich , dass ich beim Richtigen war :) ........

Martina mit Cleo und Tyler

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ja - das Seminar war wirklich interessant und ich habe auf meinem Spaziergang heute gleich ein paar Sachen davon umgesetzt.

Mag sein, dass mich einige Leute, die mir begegnet sind, nun für seltsam oder verrückt gehalten haben - ist mir aber egal!

Habe meinen beiden Hunden heute auf dem Spaziergang Abwechslung durch

Suchen von Leckerlies im Gras geboten (konnte diese Ablenkung auch super

einsetzen, als auf dem Spaziergang aus dem Wald plötzlich eine Frau kam und da der Weg recht eng war, bin ich ein paar Meter in den Wald reingegangen und habe meine Hund mit Suchen abgelenkt).

Die Frau sah mich zwar etwas befremdet an, war aber froh, nicht direkt an

den zwei Hunden vorbeigehen zu müssen. Ich stelle immer wieder fest, dass es genug ängstliche Leute gibt, die lieber abdrehen oder Angst haben, an uns

vorbeizugehen. Meine Hunde spüren das dann und fühlen sich bedrängt und

bellen!

Die nächste Möglichkeit zum Einsatz des Suchspieles hatte ich, als ich mit

beiden Hunden an einer Kuhweide vorbeigehen musste. Ihr kennt das ja

sicher, dass einen die jungen Kühe dann regelrecht am Zaun entlang verfolgen - meine Hunde hat das immer in Rage versetzt und sie bellten und

zogen dann.

Heute bin ich rechtzeitig auf die andere Seite des Weges gewechselt und

habe wieder mein Suchspiel gestartet und das war dann viel interessanter

als Kühe jagen -

man bietet den Hunden somit einen Ersatz an für eine Handlung, die unerwünscht ist.

Wenn man diese Spiele immer wieder nur kurz einsetzt und damit die

Konzentration des Hundes fördert, kann man ihn von unerwünschter

Verhaltensweise ablenken und der Hund ist stolz auf seine neue Beschäftigung und natürlich auch das Lob, das er dafür bekommen sollte!

Als Ersatz fürs Leckerlie kann man seinem Hund auch beibringen, nach einem

Schlüsselbund, Spielzeug oder Sonstiges zu Suchen und ihn dann zu belohnen.

Übrigens hab ich im Seminar auch gelernt, dass viele Hundebesitzer die

Anzeichen von Stress oder Angst nicht rechtzeitig beachten und gegenarbeiten

d. h. dann kommt oft der Ausspruch:

Der Hund ging ohne Vorwarnung los!

Was Quatsch ist, weil der Hundebesitzer einfach nicht die Anzeichen seines

Hundes bemerkt hat oder falsch gedeutet hat.

Z. B. meinte eine Frau bei der Vorstellung ihres Hundes, dass sie daran

zweifelt, ob der Hund zu ihr und der Familie eine Bindung aufgebaut hätte,

da dieser Hund sie nie richtig begrüße, wenn sie ins Haus zurück komme,

hingegen auf einem Spaziergang regelrecht ausflippe und fremde Leute

stürmisch begrüsse.

Nach Beobachtung des Verhaltens des Hundes stellte sich heraus, dass dieser

Hund sehr ängstlich und introvertiert ist und dieses Verhalten keine Begrüßung in dem Sinne ist, sondern er bei diesen fremden Leuten aus Angst

beschwichtigt.

Die Frau meinte dann, dass ihr nun ein Licht aufgehe, denn der Hund würde

dieses Verhalten auch bei einem ihrer 4 Kinder zeigen, dass sei aber das

Kind, dass denn Hund immer wieder piesackt :[ . Sie habe sich schon gewundert, dass der Hund gerade dieses Kind so "freundlich begrüße" und

die anderen Familienmitglieder nicht.

Somit wieder mal eine total falsche Auslegung von Hundeverhalten! Siehe -

der Hund ist wohl müde (weil er gähnt) oder der Hund hat wohl Hunger

(weil er sich über die Nase leckt).

Meine Hunde waren ja gestern während des Seminars bei meiner Tochter in

Obhut und sie beschwerte sich, dass unser Australian Shepherd wohl kein

Schimpfen kenne (er hatte ein Tempo verfetzt und als sie ihn auf frischer Tat

erwischte und er sich auf den Rücken legte und beschwichtigte - meinte meine

Tochter er würde sie nicht für ernst nehmen und sich einen Spass machen).

Nachdem ich sie aufklärte, dass das eine Beschwichtigungsgeste ist und er

sich wohl bewußt war, dass er was falsch gemacht hatte - lief meine Tochter

rot an und gab zu, dass sie das falsch gedeutet hatte!

Cony

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

×

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie zu, dass wir Cookies verwenden, um unser Angebot zu personalisieren. Mehr erfahren.