Jump to content
polar-chat.de  Der Hund
Steffi71

Seminar bei Hundewelten

Empfohlene Beiträge

Hallihallo,

hat jemand von euch auch gestern die Sendung auf SAT 1 gesehen (22 Uhr), in der Problemhunde trainiert wurden?

Die Trainerinnen sind von "HUNDEWELTEN".

Ich wollte dort schon immer gerne mal ein Seminar belegen, aber es kam immer irgendetwas dazwischen.

Nach der gestrigen Sendung habe ich mich dann aber doch endlich zu einem 3tägigen Seminar für Problemhunde angemeldet, das im Februar in unserer Nähe stattfinden wird.

Ich denke, dass ich für meine "Dreiergang" ne Menge mitnehmen kann!

Freu mich schon riesig, da es auch gar nicht mehr lange dauert, juhuu!!! =)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hundewelten? Nee danke. Darauf verzichte ich gerne. Ich will noch ein bisserl Spass an der Hundehaltung haben.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Find es auch nicht toll...

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Alles ist Dominanz, der Hund will uns stets und ständig kontrollieren, Clicker ist böse.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Darfst du dich dann als Problemhundberater bezeichnen?

Wieso solch ein dreitägiges Seminar für viel Geld, wenn du dir viel umfangreicheres Wissen auf einzelnen Seminaren und Vorträgen (unterschiedlicher Veranstalter) für das gleiche oder weniger Geld aneignen könntest.

Ich bin nicht vollkommen gegen Hundewelten, ich wundere mich nur...

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Von dem was auf der Homepage steht würde ich es ggf. auch in Erwägung ziehen.

Wenn ich nicht schon ein Vorurteil bezüglich der einen Trainerin hätte. Durch die Sendung ist sie mir persönlich unsympathisch - schlechter Einstieg für ein Seminar.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Naja, einige Ansätze sind ok, aber alles in allem finde ich das Training unsympatisch. Die haben mich mal gefragt, ob ich Trainerin werden will und ggf. Leute im Rollstuhl trainieren möchte. Aber ich hab dankend abgelehnt.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Wenn man sich näher mit dem Thema beschäftigt, dann fragt man sich, ob Hundehaltung überhaupt Spass machen kann.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich habe mit Hundewelten (deren Namen man scheinbar doch nennen darf) nur gute Erfahrungen gemacht. Ich habe gestern in einem anderen Thread dazu bereits geschrieben. Da dieser aber unter geht und ellenlang ist - hier noch mal meinen Text rein kopiert:

Natürlich kann man unterschiedlicher Meinung sein. Aber so eine Reportage kann auch nicht alles zeigen, was wirklich hinter dem System steckt. Und vieles daran ist wirklich gut!

Ich weiß es aus Erfahrung. Vor einigen Monaten hat meine Biene eines meiner Hühner gekillt. Ja - die kleine unschuldig blickende Toypudel-Dame im Avatar. Das war für mich ein Schock. Und so habe ich Kontakt aufgenommen zu einem Trainer der Seite die man hier scheinbar nicht nennen darf...

Der war einen Tag bei mir und seitdem habe ich einen völlig anderen Hund - einen tollen Hund!

Morgens noch ein Jagdhund und Hühnerkiller - schon Mittags hatte sie nur noch Augen für mich während die Hühner links und rechts von ihr mit lecker Käse gefüttert wurden.

Nachmittags sind wir an einem Gelände mit 2 Riesenschnauzern vorbei. Die sind völlig getillt - tun sie immer wenn einer vorbei kommt... echt nervig. Aber prima "Übungsstrecke"

Und Biene hat sie völlig ignoriert! Hat mich angeschaut.

Hat auch Nachteile: beim Spazierengehen muss ich nu immer aufpassen, dass sie nicht irgendwo gegen läuft... sie schaut nämlich ständig zu mir hoch und nicht auf den Weg...

Ja - es geht wirklich so schnell wie im Film gezeigt. Kaum hört man auf seinen Hund voll zu quatschen... und alles ändert sich!

Der Typ hat sich viel Zeit genommen alles zu erklären. Und ja - auch wir haben das Wohnzimmer umgeräumt

Bienes Korb stand nämlich an einer völlig ungünstigen Stelle - hab ich vorher nie drüber nachgedacht. Ich hatte sie an einer Stelle, wo sie automatisch einen "Wachposten" hatte - und sie so unnötig gestresst. Auf ihrem neuen Platz ist sie total entspannt.

Das mit dem Trainer besprochenen Intensivtraining habe dann ich 14 Tage durchgezogen. Also 14 Tage KEIN WORT mit meinem Hund gesprochen - nur Körpersprache. Kein Freilauf - nur Leine. Kein Kontakt zu "rudelfremden" Hunden. War nicht leicht. Hat sich aber gelohnt! Danach habe ich es dann langsam wieder gelockert... bis es sich wieder "normal eingependelt" hat.

Heute kann sie natürlich wieder leinenfrei durch die Gegend toben. Mit einem Unterschied: sie kommt von selbst ständig zu mir, schaut mich erwartungsvoll an - wird getätschelt und düst dann wieder los - allerdings nicht von alleine - muss sie schicken. Und wenn ich sie rufe, dann einmal - und sie kommt sofort an geflitzt. Und das gern und freudig! Normal brauche ich sie aber gar nicht rufen. Unsere sprachlose Kommunikation klappt noch immer hervorragend. Ich brauche ihr nur den Rücken zu zu drehen - schon isse da.

Natürlich rede auch ich mit meinem Hund. Und wir spielen auch mal. Ich halte mich heute nicht mehr streng an das Konzept. Aber vieles davon setze ich täglich um und es macht Spaß.

Ergebnisse des sprachlosen Trainings:

- Biene verliert auch ohne Leine nie den Blickkontakt zu mir

- Biene bekommt beim Laufen an der Leine fast Nackenstarre weil sie immer zu mir hoch schaut

- Biene nimmt nichts mehr vom Boden auf

- wenn mir Wurst runterfällt - Biene schaut demonstrativ MICH an und geht nicht an die Wurst

- Biene geht durch keine Tür ohne Aufforderung

- Biene liegt völlig entspannt in ihrem Korb - auch wenn ich nicht da bin

- ... und vieles mehr was mir jetzt nicht einfällt...

Und ich stopfe sie nicht dauernd mit Leckerlie voll - geht bei einem Toyspudel ja auch gar nicht. Da passt nicht viel rein.

Sie ist ein ganz normaler Hund, der fröhlich ist, freundlich zu jedem und Spaß am Leben hat. Nichts wird erzwungen. Alles was sie tut, das macht sie aus freien Stücken und gern. DAS ist es, was mir das sprachlose Training geschenkt hat - und das ist einfach nur schön.

Heute beobachte ich Bienes Verhalten mit Argusaugen. Sie ist und bleibt nun mal ein Jagdhund - zwar ein niedlicher - aber dennoch Jagdhund. Sobald ich merke es gerät wieder was in die falsche Richtung... dann setze ich das Gelernte wieder ein. Und schon ist wieder alles im Lot.

Puuuhh - langer Text... aber kürzer ging es nicht. Musst einfach mal raus... nach all den Meckereien hier...

PS: Nein - ich habe NICHTS mit dem Verein zu tun - will auch keine Werbung machen - bin nur eine normale glückliche Frau im Wald mit ziemlich entspanntem Hund

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Wenn man sich näher mit dem Thema beschäftigt, dann fragt man sich, ob Hundehaltung überhaupt Spass machen kann.
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=47985&goto=925061

Ja - das kann man! Erst richtig informieren - dann kritisieren... :D

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

×

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie zu, dass wir Cookies verwenden, um unser Angebot zu personalisieren. Mehr erfahren.