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Familienhund - was muss man vor der Anschaffung beachten?

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Inaca   
(bearbeitet)

ich bin 13 Jahre alt, d.h. gehe noch zur Schule, finde Hunde total toll und würde gerne selber einen haben.

Deswegen würde ich gerne wissen:

1.Wie lange kann ein Hund allein bleiben und wie bringt man ihm das bei?

2.Was macht man im Urlaub mit dem Hund?

Wohin kann man ihn mit nehmen und wie wär das mit Skiurlaub?

3.Was muss man sich anschaffen für den Hund?

4.Welche Hunderasse eignet sich gut als Familienhund für ein Haus mit Garten und Wald in der Nähe?

Kann man da einen Collie halten?

MfG

Inaca :holy:

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gast   

DEN Familienhund gibt es nicht, es ist keine Rasse oder Charaktereigenschaft.

Man sollte sich vor der Anschaffung eines Hundes seine eigene Erwartunge aufschreiben.d.h. was möchte ich mit dem Hund machen, was für Eigenschaften soll er haben oder nicht ((z.B. Jagdtrieb, Schutz etc.)

Was erwarte ich von einem Hund.

Am besten in ein Rasselexikon gucken.

Habt ihr Hundeerfahrung?

Wieviel Zeit habt ihr für den Hund übrig oder wollt ihr investieren?

Sind alle in der Familie damit einverstanden, besonders die Mutter (kenn ich aus eigener Erfahrung, die Kinder wollen alles haben aber sich drum kümmern muss Mama ;)

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Bärenkind   

1.Wie lange kann ein Hund allein bleiben und wie bringt man ihm das bei?

Ein Welpe kann die ersten Wochen noch nicht wirklich alleine sein, er bekommt wirklich Todesangst. Wenn man in den Sommerferien den Welpen bekommt, könnte man aber in dieser Zeit so weit trainieren, dass der Welpe auch etwas alleine bleibt.

Man bringt es dem Hund so bei, dass man ab dem Moment, wo der Welpe von sich aus schon mal den Raum verlässt, in dem man sich aufhält, immer mal einfach raus geht und wieder kommt. Möglichst unspektakulär. Ohne großes Tschüss-Sagen, ohne großes Wiedersehen. Einfach gehen, kommen, gehen, 5 Minuten Wegbleiben, wieder kommen. Hund gar nicht beachten, so als wäre es etwas völlig normales.

2.Was macht man im Urlaub mit dem Hund?

Wohin kann man ihn mit nehmen und wie wär das mit Skiurlaub?

Wir nehmen unseren Hund immer mit in den Urlaub.

Grundsätzlich sollte jeder Hundehalter mindestens eine Familie oder Person haben, die im Notfall, bei Krankheit, für Urlaube oder Trips, wo man Hunde nicht mitnehmen kann, das Tier in Pflege nimmt. Vielleicht auch eine gute Hundepension.

Würden wir noch Skifahren wie früher, würden wir vermutlich morgens gassi gehen, den Hund dann im Ferienhaus oder im Hotel lassen, ein paar Stunden gemeinsam Skifahren, dann würde einer zum Hund abfahren und mit ihm den Nachmittag verbringen, während der andere noch weiter fährt. Das Nachmittagsprogramm könnte man ja abwechseln. Oder wir würden den Hund bei Freunden lassen, was uns aber sehr schwer fällt, weil wir ihn sehr vermissen.

3.Was muss man sich anschaffen für den Hund?

Naja, das ist bei jedem etwas anders. Manche brauchen sehr viel, manche begnügen sich mit wenig Zubehör.

Grundausstattung wäre

Leine, Halsband, Geschirr, Spielzeug, Futter, Näpfe, eine Decke.

Dann muss man finanziell kalkulieren:

1000 Euro für einen Rassehund

Geld für Impfungen und Wurmkuren

Geld für Futter und Leckerlies

Geld für Hundeschule

Geld für sonstige Behandlungen beim Tierarzt (Durchfall oder auch mal was Schlimmeres)

4.Welche Hunderasse eignet sich gut als Familienhund für ein Haus mit Garten und Wald in der Nähe?

Kann man da einen Collie halten?

Ich halte Collies durchaus für gute Familienhunde. Hier sind einige Familien, die Collies haben.

Ein Haus mit Garten ist nicht wichtig für einen Hund. Wichtig ist, dass er möglichst täglich eine ausgewogene Balance zwischen Kopfarbeit und Körperauslastung findet. Also die klassische Formel mit 3x täglich Gassi stimmt nur bedingt.

Dass ein Hund lernen darf, dass er überlegen darf, dass er suchen darf, dass man spielt und kuschelt ist genau so wichtig wie stumpfes Spazierengehen.

2 Stunden am Tag intensive Beschäftigung ist so das Minimum, was man bieten können sollte.

Manche Rassen brauchen etwas mehr, manche etwas weniger. Grad der Collie braucht relativ viel Zeit für die Fellpflege, sonst verfilzen die Haare.

Sehr beliebt als Familienhunde sind auch Labradors oder Golden Retriever. Sie sind von der Aufgabe her auch dazu gezüchtet worden, mit Menschen zusammen zu arbeiten. Das ist für mich immer das Kriterium, wozu wurde der Hund eigentlich mal gezüchtet.

Hunde, die zu selbstständigem Arbeiten (z.B. Terrier, Herdenschutzhunde) gezüchtet wurden, sind auch als Familienhunde geeignet, erfordern aber deutlich mehr Wissen und Führungsqualitäten von ihren Menschen, um eine gute Erziehung zu erreichen.

Ein Hund wird durchaus 12 Jahre alt. Man sollte ein Wenig planen können, was passiert, wenn man erwachsen wird, wie der Rest der Familie zum Hund steht, ob es für alle passt.

LG Anja

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Inaca   

Vielen Dank für eure Antworten

@ kira-sh

Hundeerfahrung: Meine Eltern hatten schon mal einen Hund

Einverständniss : Weiß ich nicht, wollte erstmal etwas über Hunde in Erfahrung bringen bevor ich frage

MfG

Inaca :holy:

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Addy   

Hey Inca,

Bärenkind hat dir ja bereits die Fragen beantwortet und dir wichtige Hinweise gegeben.

Für mich ist es auf jeden Fall wichtig, das mit der Familie abzuklären.

Wenn schon der kleinste Zweifel entsteht, bezüglich Zeit oder ein Familienmitglied dagegen ist, würde ich davon abraten.

Gruß

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die fellberge   

Wir habe ja Collies- und ich kann ihn unbedingt als Familienhund empfehlen!

Er hat das nötige Nervenkostüm (zumindest unsere) für mit der Familiensituation klar zu kommen, ist leichtführig, man kann ihn auch mit "normalen" Sachen auslasten, der Schutztrieb ist vorhanden, aber händelbar. Der Kuschelfaktor ist nicht zu unterschätzen :winken:

Jagdtrieb hat er keinen und er schliesst sich der Familie eng an.

Die Fellpflege, bei unseren, hält sich in Grenzen und schön anzusehen sind sie auch!

Da wir den amerkanischen Typ bevorzugen, sind es aber grosse Hunde und die Erziehung läuft nicht von alleine- ich empfehle IMMER eine Hundeschule zu besuchen!

Mal ein paar Bilder von einem unser Jungspunde?

Bitte:

3587798.jpg

3587799.jpg

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Inaca   

Im Prinzip hätten meine Eltern nichts dagegen, aber sie meinen man könnte einen Hund nicht von ca. 8 bis um ca. halb 2 oder einmal in der Woche halb 4 alleine lassen

MfG

Inaca :holy:

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gast   

Da haben deine Eltern allerdings Recht. Solange können sie nicht regelmäßig alleine bleiben. Hunde sind Rudeltiere und wenn das Rudel nie da ist kann er mit niemandem kommunizieren oder interagieren. Sie leiden einfach über kurz oder lang.

Dann braucht ein Hund ja auch Zeit und wenn alle beruflich oder schulisch eingespannt sind wird es meist schon schwierig für Beschäftigung, Auslauf, Erziehung und Pflege zu finden.

Ich stell dir mal kurz meinen Tagesablauf in Punkto Hunde vor. da ringsrum kannst du ja mal deine Familie basteln

7.00 Uhr 20 min. Pullerrunde

9.00 Uhr ca 1 Std mit dem Wollpulli toben und trainieren

Nachmittags große Runde mit beiden 1-2 Stunden

20.00 Uhr 30min Toben und trainieren mit Wollpulli

22.0 Pullerrunde

Ach, den Pudel muss man 2x die Woche Bürsten = ca 1 1/2 Std jeweils dazu tägl. Naturdeko absammeln (Jahreszeitenabhängig) Dürfte wohl beim Colli der draußen durchs Gesträuch und Kletten flitzt ähnlich sein.

Ansonsten hab ich noch Uni und Arbeit. Zur Arbeit dürfen sie mit. Aber bis zu 3 Stunden lass ich sie auch mal zu Hause.

LG Anja

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Kaja89   

@ Lockenwolf: Wieso kann ein Hund von 8- 13.30 nicht alleine bleiben :???

Ich sehe dadrinn absolut keine Probleme. Die meisten Hund müssen teilweise länger alleine bleiben, weil die Besitzer am Arbeiten sind!!!

Also @Inaca, ich sehe dadrinn keine Probleme :) Und wünsche euch bei der weiteren Planung viel glück und spaß!

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Farori   

Das sind fünfeinhalb Stunden. So lange können Hunde meiner Meinung nach wirklich alleine bleiben (wenn sie mal erwachsen sind und es gelernt haben). Meine schlafen teilweise schon 8 Stunden neben mir, wenn ich mal zufällig mich wieder aufraffen kann, meine Arbeit weiter zu schreiben. Die siebeneinhalb Stunden einmal in der Woche sind da schon problematischer, könnte denn jemand zwischendurch mit dem Hund hinausgehen und spielen?

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