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Hundeforum Der Hund
Tati

Sobald ich die Leine halte blockiert Fluffy

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Hallo,

ich hätte da gern mal ein Leinenproblem der anderen Art – Fluffy läuft absolut nicht an der Leine.

Brustgeschirr tragen = kein Problem

Leine dranhängen und schleifen lassen = kein Problem

Leine aufnehmen = riesiges Problem, sobald er merkt da zieht was und er kann nicht mehr umhertollen blockiert Fluffy total, er setzt sich hin und geht keinen Schritt mehr vorwärts, egal ob ich

- die Leine im Freigang heimlich aufnehme

- ihn mit Futter/Spielzeug/Kuddeleinheit locke

- bisschen dran zuppele

Fluffy geht keinen Schritt mehr, selbst wenn ich nur wenige Zentimeter vor ihm hocke und ihn für jede kleinste auch nur angedeutete Bewegung in meine Richtung in den Himmel lobe, beispielsweise, wenn er dann doch mal aufsteht. Er sitzt da wie versteinert und winselt zum Steinerweichen. Lass ich die Leine fallen und gehe fort tollt er sofort wieder umher, mach ich das zu oft (so ab zwei Mal ;) ) prescht er nach Hause, dann mag er nicht mehr spazieren gehen. Und dann kann ich an der Ecke zu unserer Einfahrt wenigstens 5 Minuten lang stehen dass er wieder zu mir kommt und wir gesittet nach Hause gehen können. Denn noch entscheide ich wann wir nach Hause gehen ;)

Ohne Leine funktioniert es wunderbar, nur mag ich halt auch irgendwann mal richtig spazieren gehen und nicht nur auf dem Friedhof – der einzige Ort den ich ohne Straße zu überqueren oder da lang laufen erreichen kann, weil direkt neben unserem Grundstück.

Hat jemand noch irgendeine Idee, wie ich dem Kerlchen die Leine schmackhaft machen kann? Ich möchte ihn jetzt nicht weiter darin bestätigen dass die Leine abkommt sobald er blockiert – Fluffy lernt in einem unglaublichen Tempo, da ists schon wichtig dass er das richtige lernt.

LG,

Tati

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Hallo Tati, wie alt ist Fluffy denn? Ist es noch ein Welpe?

Mir scheint er hat schon gelernt, dass wenn er blockiert, die Leine fallengelasen wird.

Wenn er nicht mehr allzu jung ist, dann würde ich einfach weitergehen. Nicht umgucken,

nicht beachten sondern einfach gehen. Aber das kommt natürlich ganz auf das Alter an.

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Hallo Susanne :winken:

nichts genaues weiß man nicht - die Vermittlerin meinte er sei zwischen 12-16 Wochen alt. Ende Januar muss ich wegen Impfen zum TA, den frag ich dann noch mal. Er wirkt aber wirklich noch sehr jung, sehr verspielt und tapsig mit seinen riesigen Pfoten.

Er hat ja in seinem kurzen Leben einiges durchgemacht, erst in den Müll geworfen, dann in einer Tötung gelandet, dann Übersiedlung von Spanien nach Deutschland, dann Trennung von den Geschwistern und der Mutter und drei Tage nach der Übersiedlung zu mir.

Und das merkt man eben hin und wieder, eben z.B. beim blockieren an der Leine, das ist einfach Angst oder Übervorsicht, ist eben komplett ungewohnt. Auch geht er im Dunklen absolut nicht mehr von unserem Hof, da ohne Leine. Da bleibt er auch an der Hoftür sitzen und jammert wenn ich weitergehe. Er sucht auch ungewöhnlich oft meine Nähe. Lauter so Kleinigkeiten, die ich bei einem neugierigen Welpen nicht erwartet hätte.

Bevor er zu mir kam hat er noch nie Brustgeschirr und Leine gesehen, am 3. Tag hier hab ich ihm dann stundenweise immer wieder das Brustgeschirr angemacht und später dann auch hin und wieder die Leine damit er sich daran gewöhnt. Gestern dann wollte ich mit ihm mit der Leine loszuckeln, aber das hat wie gesagt nicht geklappt. Ich hab diverse Anläufe während dreier kurzer Spaziergänge gemacht. Heute schon wieder nicht mehr.

Also hinter mir herschleifen ist nicht, hilft ja nicht gegen seine Angst. Vielleicht ists ja auch, weil er eben einige Zeit eingesperrt verbrachte, dass er da einen kleinen Knacks weg hat was Bewegungseinschränkung angeht - nur mit Worten lässt er sich gut einschränken. Aber der Versuch den Kennel zu schließen, obwohl das sein bevorzugter Schlafplatz ist hat ja auch einen heftigst wimmernden Fluffy hervorgebracht. Da ists auch bei einem Versuch geblieben.

Ach ich hab schon wieder viel zu viel geschrieben ;)

LG,

Tati

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ich hätte da gern mal ein Leinenproblem der anderen Art – Fluffy läuft absolut nicht an der Leine.


http://www.polar-chat.de/topic.php?id=48048&goto=926480

Sorry, ich musste grad tierisch über diesen Satz lachen --- ich hätte GERN ein Problem :klatsch:

Was ist wenn Franz mitgeht? Läuft er dann?

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@ Tati

Scheinbar hat der Kleine nicht wenig "Vorschäden" - der arme. Normalerweise würde ich auch dazu raten "einfach anleinen und losgehen" - aber nachdem ich die Vorgeschichte gelesen habe bin ich mir nicht mehr sicher.

Wie ist das denn mit dem Fressen? Du könntest mal versuchen immer vor dem Füttern die Leine an zu legen. Anfangs schleifen lassen. Dann mal Anfassen und so weiter.

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*lach* Dann werde ich gezweiteilt - Franz zieht vorn und Fluffy blockiert hinten.

LG,

Tati

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Da wirst Du dann viel Geduld brauchen. Wie ist es wenn Du ihm statt einer Leine

ein dünnes Stück Band dranmachst, das etwas änger sein sollte, wie eine Schleppleine,

aber eben nur eine dünne Kordel. Wenn die lang genuag ist und Du weiter weg gehst,

dann denke ich, dass er hinterher spurtet um Dich nicht zu verlieren.

Ansonsten würde ich ihn viel mit der Leine rumlaufen lassen, hin und wieder die Leine

in die Hand nehmen und wieder fallen lassen.

Also ganz vorsichtig aufbauen.

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Ach so - meinst also dass die Leine quasi erstmal gar nicht der Begrenzung dient sondern einfach Fluffy mit mir verbindet, das aber in einem Freiraum, den Fluffy gar nicht nutzt? Dass er eben anfangs merkt, dass die Leine nicht schlimm ist, dass sie ihn nicht einschränkt und dann erst mit den Wochen immer kürzer werden lassen, ihn also mit zunehmendem Vertrauen doch immer etwas mehr einschränken?

Dank dir, das könnte ich echt versuchen. Muss mal schauen ob ich noch Strohband finde, das ist schön leicht. Ich habs ja bis jetzt nur mit einer kurzen Leine versucht, die lässt er ja schleifen, kein Problem, nur eben aufnehmen darf ich sie nicht.

LG,

Tati

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Genau so meinte ich es. Ich bin mal gespannt, viel Erfolg :winken:

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Evtl. würde auch Angelschnur helfen, weil die der Hund nicht sieht. Habe ich mal gelesen und kann weiter nichts dazu sagen. Denn auch bei Pferden gibt es Führstricke, die für das Pferd nicht sichtbar sind und diese sich dann wundern, woher bei Ungehorsam auf einmal das Zuppeln am Kopf kommt.

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