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Hundeforum Der Hund
lullaby87

Runa meine zweite Pflegehündin

Empfohlene Beiträge

So nach Laras Tod kommt nun meine 2 Pflegehündin zu mir...

Die kleine ist 5 Monate alt Rabenschwarz und schon echt groß für ihr alter..

Sie ist ein Golden Retriever neufundländer Mix..

Sie ist eine echt süße und sehr schüchtern im Moment...

Gerufen wird sie Runa wobei das von mir abgeändert wird da meine Hündin Luna heißt und auch immer angelaufen kommen würde wenn ich Runa rufe...

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      Habe dann viel über Pavels schöne Jugend in Radebeul erfahren und die Nachbarn waren froh, dass es Pavel gut geht, denn die Gerüchteküche war übel: Pavels 2. Herrchen verstarb bei einem Mittagsschlaf auf dem Sofa an einem Herzinfarkt und wurde erst am nächsten Tag zusammen mit Pavel aufgefunden. Weil Epilepsie schon bekannt war, kam Pavel in eine Pflegestation und nicht ins Tierheim. Aber Gerüchteküche munkelte, Hund sein eingeschläfert oder zu schlechten Leuten gekommen ... Aus mir unerklärlichem Grund kam eine Studentin aus Ostfriesland nach Radebeul , holte Pavel aus dem Heim und zog mit ihm nach Lübeck.  Studentin beendet ihr Studium, findet einen Job und steckt bis zum Hals in Arbeit.  Kaum noch Zeit für Pavel, der lange, lange allein zu Hause warten muss. Nicht ohne Einwirkung wohlmeinender Nachbarn  entschließt sich Frauchen schwersten Herzens, Pavel abzugeben. Jetzt komme ich ins Spiel.  Einige Interessenten fand Frauchen wenig vertrauenerweckend ... Als ich mich an den Küchentisch setzte, schmiegte Pavel sich sofort an mein Bein und Frauchen sagte "Ich glaub', der geht mit dir!"
      Da Ex-Frauchen als Ärztin supereinfach (und günstig) für Medikamenten-Nachschub sorgen kann, sehen wir uns alle 100 Tage auf einen Kaffee und schieben die Drogen über den Küchentisch.    Die Spätfolgen: Wenn ich ein Nickerchen auf dem Sofa mache, ist Pavel hin und hergerissen zwischen aufpassen, dass ich atme und wohligem dazulegen. Inzwischen überwiegt Genuss meiner Nähe, aber gelegentlich wird mein Atem kontrolliert Pavel kann nicht allein sein.   Pavel bei mir: Als ich Pavel übernahm, war ich durch seine Epilepsie sehr verunsichert (wusste gar nicht, dass es das bei Hunden gibt). Da sein Ex-Frauchen sagte, wenn die seltenen und sehr leichten Anfälle kämen, dann meist beim Aufwachen, habe ich ihn von Anfang an mit ins Bett genommen, damit ich einen Anfall sofort bemerken kann. Er genießt meine Nähe (Kontaktliegen) sehr und wenn er "mehr Abstand" möchte, sind es maximal 20 cm. Anfangs war ich arbeitslos und konnte 24 Stunden für Pavel da sein.   Bei Ex-Frauchen wohnte Pavel in der Innenstadt und war ein verweichlichter, wasserscheuer "Stadthund", der nur wenige kleine Grünflächen als Hundeklo hatte. Ich wohne am Stadtrand, Wiesen und Wälder bis zur Ostsee direkt vor der Haustür. Wir sind viel draußen, sind mit dem Kajak unterwegs und Pavel hat seine Scheu vor Wasser abgelegt (anfangs:"iih, da is' ja' ne Pfütze, da werden ja die Pfoten nass, bäh ...") und er hat entdeckt, das er schwimmen kann (eine Geschichte zum "Schenkelklopfen"!). Außerdem hat er seine Nase "wiederentdeckt" und ist seitdem völlig begeistert von allen Gerüchen hier und Schnüffelspiele sind ganz toll. Drei Hundekumpels hat er inzwischen, da kann man nur sagen: "Die Vier haben sich gesucht und gefunden!" Dem Pavel geht's richtig gut bei mir! Das eigentliche Problem: Pavel bellt, wenn er alleine ist. Erschwerend kommt hinzu, dass ich nun seit einem Monat wieder arbeite, allerdings "nur" 6 Stunden und nur 15 min Weg, also bin ich nach sechseinhalb Stunden wieder daheim. Wenn ich gehe, dann schicke ich ihn auf seinen Lieblingsplatz, "Bleib!" mit Handzeichen, ruhig und lieb und da er das in dem Moment ja brav tut, mit wohlwollendem Nicken, Lächeln und "brav!". Dann gehe ich ganz ruhig und als wenn es das Normalste der Welt wäre. (Jacke, Schuhe habe ich schon an, da wir vorher noch zum Pinkeln draußen waren. (ich nicht!)) Habe in den ersten Tagen eine WebCam laufen lassen. Das Bellen geht "wellenartig": Erst Ruhe, dann 20-30 Minuten Bellen und Umherlaufen, dann 1-2 Stunden Ruhe, dann wieder Bellen, ... Pavel sucht sich zwischendurch andere Ruheplätze, die waren dann nicht im Blick der Kamera. Wenn ich zurück komme, bin ich auch ruhig. Beim ersten Mal habe ich ihn wortlos weggeschickt (ausgestreckter Arm), weil er mich bedrängt hat (ab dem 2. Mal lässt er mir den Raum zum "Ankommen"), ich ziehe Jacke und Schuhe aus und gehe sofort zu ihm in die Hocke oder auf den Boden. Zwar freudige Begrüßung und ich gebe ihm die Möglichkeit, in Richtung meines Mundes zu lecken (er ist Weltmeister im "Blitz-Zungenkuss" ), aber ich wirke mehr beruhigend auf Pavel ein, wir schmusen dann, ich streichle ihn mit wenigen ruhigen Worten und wenn er zufrieden seufzt, sage ich ihm etwas Nettes. Manchmal lege ich mich ganz kurz zu ihm (Kontaktliegen), danach unternehmen wir etwas.   Pavel bellt auch nach wenigen Minuten, wenn er vor einem Geschäft warten muss. Dann auch in "Wellen", aber viel kürzer als daheim. Ich wohne 200 m neben dem Tierheim, da treffe ich oft Pfleger, die die Hunde ausführen und habe schon mal um Tipps gebeten. Zur Antwort bezüglich des Bellens vorm Laden hieß es: "Sei froh, bellende Hunde werden seltener geklaut!"  Wäre Pavel zuhause ruhig, würde ich ihn auch dort lassen, wenn ich einkaufe. Der Stadtteil hier ist fast ein Dorf, ich wäre nach einer halben Stunde wieder zurück. Anderseits kombiniere ich auch das Angenehme mit dem Nützlichen: Radeln durch den Hundepark, Einkaufen, gemeinsam in die Eisdiele (da bekommt er immer eine Sahnewaffel von der Inhaberin) und dann nach Haus. Gehen wir zum Bäcker, kann er mich die ganze Zeit durch das Schaufenster sehen. Dann ist er ruhig und total brav. Auch ohne Leine nimmt er andere Hunde auf der Straße nur beiläufig wahr und läuft nicht hin. Ankommende Kunden werden freundlich ohne Anspringen begrüßt, bei gehenden Kunden werden die Einkäufe kontrolliert (Zollhund-Gen? ), aber nie aufdringlich.   So - lange Geschichte (die aber wohl notwendig war ... oder doch nicht? Zu sehr in der Vergangenheit gefangen?), kurze Frage: Welche Ideen habt ihr, um Pavel an das Alleinbleiben zu gewöhnen?

      in Hundeerziehung & Probleme

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      Eigentlich wollte ich ja nicht lamentieren und tapfer einfach durch. Jetzt habe ich aber doch ziemliches Grimmen im Bauch und denke, so ein paar Forendaumen könnten ganz bestimmt nicht schaden.    Vor einigen Wochen schrieb ich hier noch fröhlich wie paletti alles mit Garrys ED ist. Prompt fing er kurz darauf an, zu lahmen. Also gab es Schmerztherapie für zwei Wochen und ja, es ging wieder besser. Trotzdem blieb ein leichtes Ticken, unrundes Laufen. Außerdem schlich der Bube manchmal hinter mir her wie ein alter Mann. Dazwischen gibt es durchaus auch lauffreudigere Tage.    Ich habe in Hofheim einen Termin gemacht und war nun letzten Mittwoch dort: Das CT von vor zwei Jahren, zeigt ja bereits einen Befund, nur hat man damals noch von einer OP abgesehen. Am Mittwoch hatte Garry ganz umsonst auf sein Frühstück verzichtet, kein CT. Er wurde untersucht, autschte auch an den „richtigen“ Stellen. So wurde beschlossen, einen Tandemtermin zu machen, was soviel heißt wie den Knaben in Narkose zu legen, CT zu machen, dann kurz besprechen und anschließend mit so ziemlich an 100 Prozent grenzender Wahrscheinlichkeit direkt zu operieren. Morgen ist es soweit, mir ist ganz flau. Der arme Bube: Erst diese Operiererei, dann der doofe Trichter und wieder sechs Wochen Schonzeit. Dabei hatten wir doch grade wieder mit dem Trailen angefangen und er war mit einer solchen Begeisterung dabei.    Aber es hilft ja nix, ich will ihn nicht mit ständigen Schmerzen rumlaufen lassen. Garry ist jetzt fünf, die erste OP hatte er mit einem Jahr und nun ist es eben so weit, dass die Zweite fällig wird. Ich hoffe nur, er hat dann auch wirklich was davon und kann sich wieder fröhlich und möglichst schmerzfrei bewegen!    Während er jetzt gemütlich kauend im Wohnzimmer liegt, werde ich immer nervöser. Genauso, als müsste ich selber unter’s Messer. Der weiß ja nicht, was da morgen auf ihn zukommt…  

      in Hundekrankheiten

    • Beule die zweite...

      Nachdem Tom scheinbar heimlich den Thread von Bolle mitglesen haben muss, hat er sich auch eine Beule bzw. Blase zugelegt. Diese ist allerdings an ganz anderer Stelle, nämlich der Pfote und auch glücklicherweise deutlich kleiner, aber sie gehört da nicht hin und so humpelt Tom seit ein paar Tagen durch die Gegend. Vermutlich ist es eine Entzündung, genaues wissen wir aber nicht. Antibiotika und Traumeel hat er intus und Zugsalbe ist nun drauf. Den Pfotenverband findet er doof und wenn man an die Pfote kommt, dann findet er das noch viel schlimmer und quitscht sich einen zusammen.   Drückt bitte mal die Daumen, dass es bald besser ist (aber bitte weiter für Bolle und Garry drücken).  

      in Hundekrankheiten


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