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Hundeforum Der Hund
Dante

Anleinen in der Großstadt - Übergriffe (lang)

Empfohlene Beiträge

Boah mir reicht's echt mit den ganzen tutnixes hier! Was ist so schwer daran, seinen Hund anzuleinen, wenn einem ein angeleinter entgegenkommt?? Oder überhaupt seinen Hund wenigstens noch zu sehen, wenn er denn schon überall unkontrolliert frei rumlaufen darf??

Drei Tage - drei unschöne Begegnungen.

Tag 1: Wir drei laufen unsere schöne Runde um die Fasanerie mit Abschluß großer Freilaufwiese. Da kommt uns ein Dalmatiner Mix frontal entgegen galloppiert. Kein Mensch zu sehen. Ich rufe meine beiden zu mir und wechsle die Richtung, denn der Große wird eine Rauferei anfangen und die Kleine Panik kriegen :( Plötzlich kommt auch noch ein zweiter Hund hinter uns her. „Gejagt“ von zweien wurde ich dann sehr sauer verscheuchte den einen und mein Großer den anderen (hätte ich mir auch anders gewünscht…). Als ich weiter lief, habe ich den Besitzer entdeckt und ihm erstmal ne Ansage gemacht, was mir nette Kommentare wie „Laufen sie doch woanders“ oder „F****“ einbrachte. Da habe ich den Großen direkt wieder von der Leine gelassen. (bin auch nur ein Mensch)

Tag 2: Joggen an der Mainpromenade. Kommt uns ein Mann mit Parson Russel entgegen, ich nehme meine beiden direkt an die Leine, der PR weiter im Freilauf. Wir sind schon fast vorbei, als ich aus dem Augenwinkel sehe, wie der PR einen knurrbellenden Sprung auf das Hinterteil meiner Kleinen ansetzt. Ich kicke kurz in seine Richtung, ohne ihn zu treffen. Da schnauzt der Besitzer doch tatsächlich „Sie treten meinen Hund! Auch noch eine Hundebesitzerin! Unverschämtheit!“ Ich bemühe mich, ihm nett zu erklären, dass sein Hund sich hier daneben benimmt und ich ihn nicht mal treffen wollte oder habe…

Tag 3: Wieder am Main. Ich sehe Hunde und leine meine beiden demonstrativ an. Kommt ein kleiner Mix aus ca. 100m Entfernung direkt von Frauchen weg angeschossen. Die rührt sich nicht…Ich hab dem Hündchen dann klar gemacht, dass es besser auf schnellstem Wege wieder umkehren sollte. Im vorbei gehen sage ich der Besitzerin noch, dass sie bitte ihren Hund anleinen möchte, wenn ich meinen anleine. Sie: „Die ist jung, die will nur spielen.“ Schön, aber was ist, wenn mein Großer gerade dazu keine Lust hat? Er würde sie vllt nicht auffressen, aber spielen will er sicher auch nicht…

Hätten diese Besitzer einfach mal eine Leine dran gemacht, wäre alles entspannter. Ihre Hunde, meine Hunde, wir alle. Warum ist das nur so schwer in einer Großstadt??

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Ich kenne das ?!? die wollen einfach nicht verstehen das man seinen Hund anzuleinen hat. Ich habe eine Labbi Dame,nicht einfach aber ist gut erzogen.Gestern kommt mir auch eine mit labi entgegen will sie von der Leine machen und sagt schau mal ein labi mit dem kannst du jetzt spielen.Ich sag nur die spielt nicht mit Hunden die sie nicht kennt (will auch nicht das sie mit jedem spielt).Die schaut mich an als wenn ich nicht alle habe Labis sind immer Lieb .

Meine Halt nicht und ich habe auch keine Lust immer und immer wieder mich Rechtfertigen zu müssen.

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Jetzt hab ich ja schon das ein oder andere Mal mitbekommen, dass sich viele hier bis aufs Äußerste über die geschilderte Problematik aufregen.

Also grundsätzlich mag das ja alles ganz richtig sein und ich finde auch, dass es zum guten Ton gehört seinen Hund anzuleinen, wenn ein anderer an der Leine in Sicht ist.

Allerdings bin ich der Meinung, dass man wirklich mal etwas lockerer in solchen Situationen sein sollte. Sowas kann halt passieren. Meist artet das nur deswegen aus, weil Frauchen/Herrchen völlig hysterisch und panisch werden, anfangen rumzubrüllen, fremde Hunde zu treten oder sonstiges. Natürlich ist ein Hund, der da so urplötzlich angaloppiert kommt, nich gerade prickelnd, aber man sollte doch die Ruhe bewaren.

Ich selbst bin auch schon in die Situation gekommen, dass Martha sich nicht zurückrufen lies. Hunde sind ja auch keine Maschinen...manchmal gibts Missgeschicke. Ich bin sicher, dass das jeder HH kennt.

In dieser Situation gleich von dem anderen HH verbale Attacken zu kassieren geht mir absolut gegen den Strich.

Auch ich lebe in einer Großstadt und erlebe sowas täglich. Sich jeden Tag erneut darüber aufzuregen bringt nichts außer Bauchweh und graue Haare.

Deswegen Dante: Ich will deine Problematik hier gar nicht runterspielen oder mir Feinde machen. Es ist manchmal tatsächlich zum Mäuse melken. Manchmal muss man allerdings einfach locker bleiben und versuchen ein nettes Gespräch zu starten und beizubehalten, auch wenns schwer fällt.

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Wenn dein Hund aber schon öfters gebissen worden ist denkst du aber anders darüber.Und wenn ich schon vom weitem höre der tut nichts gehen mir die Nacken haare hoch .Tut mir Leid aber ich finde man sollte sich an die spielregeln halten.

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@shteffibaer:

Das ist hier ja auch die Plauderecke :winken:

Ich bin im Übrigen auch nicht diejenige, die andere HH anbrüllt. Ich verjage einfach nur die Hunde und wenn es wirklich dreist oder sogar gefährlich war, dann bekommt der HH eine Ansage. Ich rege mich auch nicht über jede Begegnung dieser Art endlos auf und klar kann es mal passieren, dass ein Hund nicht sofort hört. Aber bei diesen geschilderten Fällen hatten die Besitzer es nicht mal versucht..

Es ist auch in meinem Fall keine Kleinigkeit, wenn mein großer Hund durch andere HH wieder eine Chance zum Raufen bekommt und die Kleine sich vor Panik einpieselt und kopflos wegrennt...

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Natürlich wenn man nett ins gespräch kommt und die hunde sich verstehen kann mann es mal versuchen aber zuerst sollte man seinen hund schon zu sich rufen und anleinen und nicht davon aus gehen ,das das für den anderen OK ist.Ich habe oft das gefühl das die HH mir sagen wollen wenn dein Hund nicht verträglich ist musst du zu Hause bleiben.

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Kannst ja mal meine Beiträge verfolgen!!! Ich kenne mich zu genüge mit wirklich unschönen Beißunfällen aus. Meine Martha ist da vorbelastet. Erst vor einem Monat musste ich ziemlich um ihr rechtes Vorderbein bangen.

Ich habe allerdings eins daraus gelernt: Es kommt nur zu unschönen "Vorfällen", wenn ich unentspannt bin. Ist wirklich so. Vielleicht kannst das mal ausprobieren.

Martha ist oft entspannter, wenn ich das auch bin oder z.B. fremde Leute mit ihr gehen. Meistens geht dann keinerlei "Angst- oder Stressaggression" von ihr aus.

Also ich wollte dir also mit meinem Beitrag gar nicht auf den Schlips treten. Ich kann dich gut nachvollziehen.

Lockerheit is der Schlüssel zum Erfolg. ;)

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Als ich locker war, hat mein Hund erst angefangen zu raufen :kaffee:

Und die Kleine ist erst vor ein paar Wochen meinem völlig stoisch-entspanntem Mann weggelaufen trotz Schleppi, weil ein Rotti auf sie zusprang..

Es gibt kein Allgemeinrezept außer Kontakte zu kontrollieren, glaub mir, ich hab da auch schon genügend Erfahrung :Oo

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Hmmm ok schade...ich komme mit der Schiene ganz gut klar.

Einfach suuuper cool und entspannt daherlaufen. :)

Vielleicht findet ihr ja auch noch einen tollen Weg für euch.

Ansonsten natürlich noch viel Glück dabei, anderen HH auf das 1 mal 1 des Hundemiteinanders beizubringen. ;)

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Da gebe ich dir Recht :) bin ich locker ist es der Hund wir haben das auch wieder gut in den Griff bekommen möchte halt das das so bleibt

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