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Grundkenntnisse beibringen und Frage zum Thema Rudelführung.

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AllyMcT   

Ich habe gleich mehrer Fragen:

1. Unsere beiden Racker hören auf Sitz, die eine auch auf Platz wenn man ein Leckerli in der Hand hat. Sobald man dieses z.B. auf den Tisch legt oder auch nur in die andere Hand tut, hören sie nich mehr! Ich weiß nicht, wie ich es ihnen langsam abgewöhnen kann. Sie sollen nur ab und an mal ein Leckerchen bekommen, damit die Spannung erhalten bleibt!

2. Da sie ja ohne Leckerchen nicht hören, frage ich mich, ob sie mit den Worten, die wir ihnen ja ständig ins Ohr säuseln überhaupt was anfangen können, oder ob das wegen der Ablenkung durchs Leckerchen rechts rein und links wieder raus geht???

3. Es wird gesagt, das man mit den Leckerchen langsam aufhören soll, wenn sich das Kommando gefestigt hat. Für mich ist das MIT Leckerchen total gefestigt, nur ohne geht gar nicht!

4. Wie zeige ich, das sie z.B. rechts von mir, also neben meinem Bein Sitz machen sollen? Sie sitzen einfach irgendwo um mich rum und können nichts anderes. Wie bringe ich ihnen bei an eine bestimmte Stelle zu gehen? ich weiß nicht wie ich ihnen das zeigen soll! Da fehlt mir irgendwie das Verständnis. Sie lassen sich auch nicht richtig mit Leckerlis locken. Da wird dann der Hals lang gemacht und das wars. In dem Hundebuch was ich habe, ist es alles so absolut einfach beschrieben, aber das Umsetzen..... funzt nicht.

Schön wäre, wenn ihr mir mal in Kurzform eure Methoden für dieses Grundgehorsam nennen könntet. Ich könnte dann mal probieren, wie es mit ihnen am besten klappt.

Ziel ist es, das sie auf Sitz, Platz, Bleib, Komm(hier) und Aus (loslassen) und Nein (imemr verboten) hören! Und das mit nur mal ab und an einem Überraschungsleckerli!

5. Mir wurde von einer Bekannten gesagt, das ich nun dringend die Hunde so ca. 2 mal am Tag auf den Rücken drehen soll und sie mit einem bleib o.ä. so verharren lassen soll, bis sie ruhig sind, damit sie wissen wer der Rudelführer ist (Die sind ja schon 6 Monate alt). Ich finde daher diese Methode KLICK ) auch völlig okay (ist ja fast das gleiche, nur im großen Stall und öfter!), da die Hunde nicht unglücklich aussehen! Er tut ihnen nicht weh und gerade bei Rudeln und großen Hunden sollte man doch das Alphaherrchen sein!

Nun wieder zu uns: Bei der kleinen klappt das. Gerade wenn sie mal total abdreht, hilft es sie zu beruhigen. Auch schnappt sie nun wesentlich seltener in Richtung Menschennasen!

Ich schnappe sie mir, lege sie auf den Rücken, halte sie ohne Gewalt aber fest auf dem Rücken und fange an sie zu kraulen (Auch wenn sie erst total böse guckt). Dann wird sie langsam zu Butter und genießt das. Wenn ich sie los lasse, dann geht sie erst einmal bockig in eine Ecke und wütet an irgendwas herum was sie zum wüten nehmen darf ;-). Ich gehe davon aus, das sie weiß, das sie mir unterworfen ist!

Aber bei der Großen habe ich heute sowas wie Respekt bekommen, denn die ist zwar so total lieb aber das mit dem Rücken fand sie gar nicht toll. Ich hoffe sie hat meine Unsicherheit nicht bemerkt! Nun weiß ich nicht, wie ich mit dieser Unsicherheit umgehen soll! Sie wurde heute im Garten beim Spiel nämlich auch etwas heftig aufbrausend, hörte immer weniger auf "Aus" und schnappte beim Spiel ständig in meien Jacke und Hände, was auch ganz schön zwiebeln kann. Zuerst haben wir noch, mit einem Ballspiel als Belohnung ein wenig Sitz geübt, was aber schnell zu wild wurde und wo sie nicht mehr gehört hat! Ich hatte das Gefühl, das ich sie NICHT bändigen kann, wie die Kleine! ZUmindest nicht in der SItuation wo sie voll aufdreht. Die Kleine hat, seitdem ich das mit dem "Rücken legen" mache eine Art Respekt vor mir. Wenn ich böse rufe, dann ist sie auch erstmal still (Obs anhällt ist natürlich fraglich) aber bei der Großen wars nicht so. ich hab das Spiel dann einfach abgebrochen und bin rein!

Die "Große" ist ja gegen die meisten anderen Hunde hier auchnoch mickerig, aber ich wusste nicht weiter! Hat einer nen Tipp? Muss ich mich da nun voll überwinden? Wie habt ihr das gemacht?

Ich möchte natürlich das sie volles Vertrauen zu mir hat und das ich mit ihr z.B. beim Tierarzt alles anstellen ann, ohne das sie böse wird!

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Hansini   

@Ally

Hast Du eine Hundeschule/einen Hundetrainer vor Ort?

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AllyMcT   
(bearbeitet)
@Ally

Hast Du eine Hundeschule/einen Hundetrainer vor Ort?
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=48129&goto=928672

Ja, wir wollen auch ab Samstag dorthin. Ich bin inzwischen etwas skeptisch! Leider wurde mir in dem von mir eröffneten "Stubenreinheits-Thread" schon mehrmals gesagt, ich soll die Trainerin wechseln, weil sie so "komische" Ansichten hat. Aber sie hat einen guten Ruf und hat seit über 10 Jahren hier ihre Hundeschule!

Wir werden in die Welpenschule. Eigentlich sind unsere zu alt, aber da wir sie erst mit 6 Monaten bekommen haben, sie kleine Rassen sind und sie nix können, dürfen wir dorthin!

Edit: Ich habe gehört, das man in der Welpenschule noch nicht richtig lernen wird und lernen kann, weil viele einfach zu jung sind, daher möchten mein Mann und ich gern selber spielerisch lernen! Auch um sie vernünftig zu beschäftigen!

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gast   

Wie bist du auf die Idee gekommen gleich 2 Welpen zu dir zu nehmen? Und nein ich will dir gar nix.

Es ist schon mit einem Welpen schwer genug, wenn man derart Ahnungslos ist mit 2en ist das fast unmöglich.

Mir zeigen deine Fragen einfach, das du nicht sehr viel Erfahrung hast und schon bei Kleinigkeiten nicht wirklich weiter weißt.

Von daher schliesse ich mich Hansini an, suche dir einen Trainer der dir vor Ort zeigt, wie man etwas macht. Und ganz persöhnlich würde ich an deiner Stelle darüber nachdenken ob du nicht erst mal einen weiter vermittelst. Ein Welpe ist wie gesagt schon heftig... Abgesehen davon, das es wahrlich keine Welpen mehr sind sondern Junghunde, also schon eine gewisse Schlauheit und Eigenständigkeit haben. Das macht es auch nicht einfacher ;)

Gruß Iris

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Gwenni   

Kann mich Iris nur anschließen.

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AllyMcT   
(bearbeitet)

Sie gehörten zusammen! Daher zwei! Wir wollten erst nur einen! Haben uns in der Pflegestelle dann diesen einen angesehen und er mochte uns gar nicht! Aber die beiden kamen und waren total aufgeschlossen und haben dann auf unserem Schoß gepennt.

Sie waren schon in Spanien zusammen und die Pflegemama sagte, das sie zusammen toben, schlafen usw.

Mein Mann wollte direkt beide. Mir war bei dem Gedanken nicht wohl. Ich weiß nicht wie man mit Zweien umgeht und hatte direkt Angst vor der Arbeit die auf einen zu kommt, aber da wir beide auch irgendwann wieder arbeiten müssen, dachten wir, es wäre vieleicht gar nicht schlecht wenn sie zu zweit sind! Ja, ich würde es, wenn ich es zurückdrehen könnte anders machen, aber wir haben nicht lang genug nachgedacht und nun isset so! Ich bin mir sicher, das sich beide hier wohl fühlen. Wenn ich den Hunden nicht gerecht werden könnte, weil ich mich z.B. überschätzt hätte, dann wäre das was anderes. Aber ersteinmal sind es nun Familienmitglieder und ich vergleiche es auch so: Wenn ich mir EIN Kind wünsche und der Arzt sagt mir: "Herzlichen Glückwunsch! Es werden Zwilinge!" Dann kann ich nicht sagen: "Ist mir einer zuviel! Ich hab was anderes vor!" Dann muss ich das angehen und mich reinknien, und wenn ich das nicht schaffe, dann bitte ich das Amt oder eine Jugendhilfe um mithilfe. So sehe ich es bei den Hunden auch. Es ist jetzt so und das einzige was ich möchte ist, da es denen gut geht und da hänge ich mich rein! Ich bin gewillt eine hundeschule für zwei zu bezahlen und bitte hier um Rat! Wie sagte die Hundepsychologin: Sie sind gute Hundebesitzer, sonst hätten sie mich nicht angerufen!

Eine Frage muss ich an euch Beide noch los werden (Gwenni und Chubais): Aus welchem Grund sollten wir einen abgeben? Weil WIR damit nicht klar kommen oder weil ihr an die Hunde denkt und es DENEN schlecht gehen könnte? Und wenn letzteres, in wie weit sollte es ihnen bei uns schlecht gehen?

Wir haben sie nun ins Herz geschlossen und man möchte keinen Hund dem anderen vorziehen! Mein Mann steht mehr auf die große Wilde und ich auf den kleinen Dickkopf!

Da müssen wir jetzt durch, und das richtig!

Welpenschule, bzw. Hundeschule wird ein Muss sein, aber ich möchte sie auch gern zu Hause fordern und fördern! Ich habe mir bisher nur ein Hundebuch gekauft, da mir bei der Auswahl schon aufgefallen ist, das in jedem was anderes steht. Das macht nur wuschig (Was ich jetzt durch die Ratschläge von Bekannten und auch von hier sowieso bin ;-) )

Bei meinen Eltern wurden die Minis nie richtig erzogen, daher habe ich zum Thema Erziehung wirklich wenig Kontakt gehabt und es auch nterschätzt! Aber ich bewundere es und möchte das meine Kleinen das auch mal lernen!

Ich bewunder hier im Forum die Beiträge (Bei DIESEM: http://www.polar-chat.de/topic_47885.html werde ich ja glatt ganz blass vor Neid und Bewunderung ;-) )über die Hunde die schon mit jungem Alter richtig viel können und was die alles können! Ich denke aber, das jeder mal bei 0 anfangen muss. Da sind wir. Leider mit "Zwillingen"! Und ich bin gewillt den Hunden was beizubringen, weil ich das toll finde (Sonst würde ich andere ja nicht so bewundern)

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Gwenni   

Ich kann nur sagen, dass es ein Haufen harter, sehr harter Arbeit sein wird. Ihr müsst mit den Hunden getrennt spazieren gehen, Leinenführigkeit, abrufen etc. Wenn das erst mit den Hunden einzeln funktioniert, habt ihr die Chance, dass es zusammen auch geht.

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gast   

Brauchst nicht schreien, tu ich ja auch nicht (gemeint sind die Ausrufezeichen) .

Dann suche dir 1 Trainer und bleibe dabei und frage nicht noch tausend Leute, denn du wirst immer ganz unterschiedliche Antworten bekommen. Menschen und Hunde sind nunmal unterschiedlich.

Für euch ist es nun wichtig, das ihr einen Weg einschlagt und dabei auch bleibt und zwar Beide ;)

Die Hunde spüren deine Unsicherheit und foppen dich erst recht. Also sucht euch EINE Methode die euch zusagt und bleibt dabei. Das aber eben mit praktischer Anleitung vor Ort und nicht über ein Forum. Weil dir über ein Forum keiner sagen kann, wenn du etwas nicht richtig umsetzt und das wird passieren, das passiert jedem ;)

Gruß Iris

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Debby28   

Hallo AllyMcT,

2 junge Hunde als Anfänger ist schon heftig! Aber nun sind sie nun mal da und Ihr müsst das Beste draus machen.

Ich habe auch immer 2 Welpen (Hundeerfahrung seid 45 Jahren) , es ist nicht immer einfach, da jeder Hund anders ist.

Zum üben nehme ich immer nur einen Hund/Welpen, da der andere dabei stört und ablenkt!

Das auf den Rücken drehen ist keine gute Idee und in dem Alter werden sie sich wehren, das zu Recht! Für sie ist es ein Angriff, den sie abwehren wollen. Man sollte eine Vertrauensbasis aufbauen und das erreichst Du nicht mit Rückendrehen. Übrigens keine Mutterhündin dreht ihre Welpen auf den Rücken. Hunde die sich beissen versuchen den anderen unter sich zu bringen im Kampf.

Alphatier wirst Du nur, wenn die Vertrauensbasis stimmt, Du soverän und konsequent bist.

Wenn sie Dich so angeht, stimmt in Euerer Beziehung etwas nicht! Oder sie ist nicht ausgelastet und sucht so die Aufmerksamkeit von Dir zu erhalten. Tja und Hunde können halt nur mit ihren Zähnen was erreichen, ihnen fehlen die Hände :(

Meine Kleine heute 2 1/2 Jahre hat es auch als Junghund gemacht ständig an mir hoch in die Jacke und Hände geschnappt, ohne Aggression, ihre Art mir zu sagen ..... los beschäftige mich, rein aus Übermut sie ist sehr energiegeladen, ihr Bruder ein ruhiger Vertreter und sehr lieb, sehr unterschiedliche Karakter! Sie ist heute noch ein Energiebündel und ich muss sie Kopfmässig sehr auslasten, dann ist sie ein toller Hund der mir viel Spaß macht! Sie lernt auch sehr schnell.

Ich habe es durch ignorieren, wegdrehen und ein Spielzeug was sie tragen konnte, in den Griff bekommen. Man muss unterscheiden, ob es Aggression ist (die kann entstehen durch Dein Rücken drehen) oder nur ihre Art der Spielaufforderung. Ist sie mit dem Zahnwechsel durch? Da knabbern sie auch gerne an allem herum Jacke, Hände usw., dann helfen Kauknochen.

Dir ohne Euch zu sehen einen Tip zu geben, halte ich für nicht so gut. Gerade als Anfänger ist es schwer etwas umzusetzen.

Suche Dir einen guten Trainer der Dich begleitet. Hast Du außer den beiden noch mehr Hunde?

Wünsche Dir viel Geduld und Glück, das Du die 2 Racker in den Griff bekommst!

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Feeleweele   

Das auf den Rücken drehen ist keine gute Idee und in dem Alter werden sie sich wehren, das zu Recht! Für sie ist es ein Angriff, den sie abwehren wollen. Man sollte eine Vertrauensbasis aufbauen und das erreichst Du nicht mit Rückendrehen. Übrigens keine Mutterhündin dreht ihre Welpen auf den Rücken. Hunde die sich beissen versuchen den anderen unter sich zu bringen im Kampf.

Alphatier wirst Du nur, wenn die Vertrauensbasis stimmt, Du soverän und konsequent bist.

Wenn sie Dich so angeht, stimmt in Euerer Beziehung etwas nicht! Oder sie ist nicht ausgelastet und sucht so die Aufmerksamkeit von Dir zu erhalten. Tja und Hunde können halt nur mit ihren Zähnen was erreichen, ihnen fehlen die Hände :(

Genau so ist es !

Ihr solltet getrennt lernen, denn beide zusammenn lenken sich ab und sie werden nicht richtig lernen! Das wird ein hartes Stück Arbeit....

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