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Erfahrungen mit DBO (Dreifache Beckenosteotomie)

Empfohlene Beiträge

Hallo zusammen,

ich bin neu hier und habe gleich eine wichtige Frage.

Ich habe eine junge Golden Retriever Hündin (1 Jahr) bei der vor kurzem links schwere HD festgestellt wurde.

Der Tierarzt rät nun zur DBO.

Hat jemand von euch Erfahrungen mit dieser schweren OP? Wir möchten ihr ein langes, beschwerdefreien Hundeleben ermöglichen und wollen dafür alles tun.

Vielen Dank schon mal im Voraus.

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Hallo

und herzlich Willkommen hier bei uns im Forum.

Leider kann ich dir zu zu dieser OP-Form gar nichts schreiben

aber ich wünsche euch alles Gute und schubse das Thema hiermit mal wieder

hoch.

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Hallo,

beim jungen Hund ist das, einen erfahrenen geübten Chirurgen vorrausgesetzt, eine Möglichkeit das Gelenk zu "reparieren".

Zu bedenken ist vielleicht, das manche röntgenologische HD nicht immer später zwangsläufig Probleme bereitet.

LG

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Hei!

Ich bin zwar kein Hund, habe die OP aber als Mensch über mich ergehen lassen. Ich weiß nicht, ob dir meine Erfahrungen was bringen, aber für mich war die OP ein 100%iger Erfolg.

LG, Kirsten.

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Danke für eure Antworten!!

Ich bin einfach hin- und hergerissen. Die einen schwärmen total von der DBO, allerdings sind diese OP´s auch nie länger als 2 Jahre her.

Ich habe einfach noch keine Langzeitergebnisse gefunden......

Die zweite Möglichkeit die wir in Betracht ziehen wäre die Goldakupunktur, darüber habe ich bis jetzt nur positives gehört.

Man liest ja immer dass die GA den Schmerz nimmt so dass der Hund ein normales Gangbild zeigt und so nicht noch andere Gelenke (wie z.B. die Ellbogen) in Mitleidenschaft gezogen werden.

Außerdem habe ich jetzt schon öfters gelesen, dass durch die GA sogar verhindert werden könnte, dass sich (neue) Arthrosen bilden? Stimmt das?

Dann würde sich eine GA bei unserem Hund ja anbieten, um ihr ein langes und beschwerdefreies Leben zu ermöglichen, oder was meint ihr?

Ich weiß einfach nicht welche Methode für so einen jungen Hund sinnvoller wäre. :(

Wäre schön wenn noch der ein oder andere was dazu sagen könnte......

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Hallo, ich noch mal.

Ich denke du machst da einen Fehler wenn du Goldakupunktur direkt mit der OP vergleichst.

Die OP soll dafür sorgen das dein Hund "keine" HD mehr hat.

Die Goldakupunktur das die HD keine schlimmen Folgen hat.

Sie ist evt. eine Option wenn du dich definitiv gegen eine OP entscheidest.

LG

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Hallo,

wurde die HD festgestellt, weil die Hüfte einfach auf Verdacht geröngt wurde bzw. weil sie ein Jahr ist oder weil sie humpelt?

Wie schon geschrieben wurde, gibt es Hunde, die haben ihr Leben lang eine kaputte Hüfte, denen man das aber nicht anmerkt.

Die DBO ist eine sehr heftige OP nach der der Hund sehr lange geschont werden muss. Es gab in einem anderen Forum mal einen Thread dazu, die Meinungen gingen sehr auseinander.

Infos zur Goldakkupunktur findest Du hier eine Menge:

http://www.polar-chat.de/topic_40616.html

Gruß

Bianca mit der vergoldeten Bibo

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Persoenlich weiss ich dazu nicht viel. Eine Bekannte von mir wurde bei ihrem 7 monatigem Kelpiejunghund eine sehr schwere HD festgestellt, so schwer das nichts anders als eine kuenstliche Huefte moeglich war.

TPO oder Femurkopfresektion war erst im Gespraeche, doch bei ihm war nichts anderes moeglich. Der Knirps hat nun seine OP, Boxenruhe und Reha hinter sich und ist wieder total fit. Er arbeitet jetzt regelmaessig an Schafen und ist Beschwerdefrei.

Diesen Link fand ich zu diesem Thema ganz interessant.

http://www.mueller-heinsberg.de/html/hd_-_dbo.html

Ich wuensche euch viel Kraft und das du die richtige Entscheidung findest.

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Hallo,

wir haben vor der gleichen Entscheidung gestanden und haben uns gegen die DBO entschieden.

Ob diese Entscheidung richtig war, werden wir niemals erfahren.

Unser BC-Mix, den wir mit einem Jahr aus dem Tierheim übernommen haben, hat auch schwere HD auf beiden Seiten. Es wurde festgestellt, weil wir ihn beim kastrieren sofort mit röntgen haben lassen.

Unsere Tierärztin verwies uns an einen Spezialisten, der uns riet nichts zu unternehmen, den Hund allerdings nicht ohne Ende toben zu lassen. Wir schickten die Bilder zu zwei weiteren Spezialisten. Zweite Meinung: DBO, Dritte Meinung: Warten und künstliches Hüftgelenk bei aufkommenden Problemen.

Tja -warum haben wir uns gegen die DBO entschieden. Mir fehlten wie du es auch beschreibst, die Langzeiterfahrungen. Mann hört nur Meinungen, die entweder total zufrieden sind oder wo es völlig schiefgelaufen ist.

Kalle kommt mit seiner Behinderung gut klar, er ist ein äußerst fröhlicher Hund und wir haben uns rein intuitiv dagegen völlig gestreubt ihn 8 Monate außer gefecht zu setzten. Ob das die richtige Entscheidung ist- ich betone das nochmal, weil ich dir die DBO auf keinen Fall ausreden will- steht in den Sternen.

Kalle hat trotz seiner schlechten Hüften noch keine Probleme. Er läuft zwar viel Pass, aber wir üben dass traben und konnten mit dem Unterwasserlaufband tolle Erfolge erzielen. Er wird aber immer ein HandicapHund sein, auf den ich besonders acht geben muss.

Folgende Fragen/Anregungen kann ich dir geben:

Wie fühlt sich dein Hund ?

Hat er Schmerzen? Probleme beim laufen, toben, aufstehen....

Hole mehrer Meinungen von verschieden Tierärzten ein.

Es wäre schön, wenn du weiter Berichten würdest. Ich wünsche euch alles, alles Gute :kuss:

Liebe Grüße Wencke

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Hui doch noch so viele Antworten, das freut mich total :)

Sie wurde geröngt weil man beim Laufen immer ein Knacken in der Hüfte hörte und das auch fühlen kann.

Ansonsten geht es ihr sehr gut...sie humpelt nicht und tobt wie ein gesunder Hund, wüsste man es nicht würde man nicht für möglich halten dass sie eine kaputte Hüfte hat.

Nur gestern hat sie sich öfters hingelegt beim Spielen mit ihrem Hundekumpel...muss das in Zukunft im Auge behalten aber es kann auch daher kommen dass sie die letzten Tage etwas kränkelt....wie gesagt muss das beobachten.

@Weti: Darf ich fragen wie alt dein Hund heute ist?

Diese lange Schonzeit gibt uns eben auch zu denken. Wie soll ich meinem Hund erklären dass er jetzt erstmal ein paar Wochen nur in einer Box liegen darf und auch dann alles erst langsam aufbauen? Sie ist so ein fröhlicher Wirbelwind, ich fühle mich einfach schlecht dabei wenn ich ihr so einen wichtigen (und doch langen) Teil ihres Lebens nehme.....

Wir werden morgen mal mit Dr. Rosin telefonieren. Er selbst hat die DBO ja sehr lange praktiziert, wendet jetzt aber nur noch die GA an. Ich möchte einfach mal seine Meinung zu diesem Thema hören...

Alles in allem ist es ja doch "positiv" dass nur eine Hüfte betroffen ist....Wir müssen halt aufpassen dass sie die andere Seite nicht überbelastet so dass sie dort auch noch Probleme kriegt...Dazu wäre die GA ja auf jeden Fall eine Möglichkeit.....

Liebe Grüße an euch alle die mir trotz dieser schweren Zeit im Moment sehr viel Mut machen :kuss:

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