Jump to content

Klasse, dass Du unsere große Hunde Community gefunden hast! 

Erstelle in wenigen Sekunden ein Benutzerkonto oder logge Dich noch einfacher mit Deinem Facebook oder Google account ein. 

➡️  Konto erstellen | Login

Hundeforum Der Hund
Tati

Befehle aus dem Alltag heraus einführen statt üben?

Empfohlene Beiträge

Hallo,

seit Fluffy hier ist, beschäftigt mich die Frage – wie bringe ich einem Hund Befehle bei?

In der Theorie weiß ich ja wie das mit sitz (Wurst übern Kopp), platz (erst sitz dann Wurst vor die Nase halten) etc. funktioniert. Aber irgendwie – das ist nicht so meine Welt.

Jetzt stellt sich mir die Frage – kann man Befehle auch quasi aus dem Alltag heraus einführen? Ich weiß nur nicht genau wie man das macht. Wie ich das zum Beispiel bei Franz geschafft habe. Franz kannte, als er hier ankam genau einen Befehl und das war eben sitz – okay, richtig gesessen hat er nicht, Schwamm drüber. Und wenn ich jetzt mal so darüber nachdenke – geübt hab ich mit ihm nichts, das ist auch nicht seine Welt, da kriegt er Panik – aber wir haben irgendwie einige Geräusche, Wörter und vor allem auch Sätze und er reagiert dann so, wie ich das in der Situation will.

Sowas wie „kssscht“ und er geht auf seinen Platz, das gleiche macht er aber auch bei „Abmarsch Freundchen!“ wenn er was ausgefressen hat, Pfiff und er kommt angewetzt, „Franz? Musste pullern?“ und er läuft zur Terrassentür und löst sich draußen, „na los, kannst flitzen“ wenn er bei Fuß gegangen ist und dann rennt er eben den Restweg allein, „Willste knuddeln?“ und er hopst auf meinen Schoß..... da gibt’s noch ne ganze Menge mehr. Und ich kann nicht mal sagen wie das so gekommen ist, aber ich finds eigentlich recht nett. Man merkt ja auch an meinen Beiträgen – Einsilbigkeit ist nicht so meins ;)

Meint ihr, wenn ich das einfach mal so fortführe, ob der Fluffy dann einfach schaut was der Franz so macht und sich dann Wörter, Sätze und Geräusche auch einfach einprägt? Eigentlich ist er ja ein schlauer Bursche. Oder ist das doch ein wenig zu viel verlangt? Für mich ists ja kein Problem wenn das alles erst so nach und nach kommt. Einzig sofort kommen auf Ruf oder Pfiff ist ein Muss.

Wie handhabt ihr das so mit neu in die Familie gekommenen Hunden?

Könnte es evtl. sein dass ich mir mal wieder einen Kopp um was mache, was eigentlich keinen einzigen Gedanken wert ist weil’s schon irgendwie wird? Versteht eigentlich irgendjemand was ich geschrieben habe? :D

LG,

Tati

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Lach, ja klar verstehe ich das was du schreibst, ging mir nicht anders...

Im Prinzip hast du ja mit deinem Franz auch geübt. Du wolltest etwas von ihm, hast ihm das (wortreich ;) ) gesagt und er wird dich am Anfang etwas komisch angeschaut haben. Dann hast du vielleicht irgendwelche passenden Gesten gemacht und er wird so nach und nach kapiert haben was du von ihm willst.

Du hast die "Übungen" eben dann gemacht wenn es dir gerade gepasst hat und wenn es dir gerade eingefallen ist und hast dich nicht nach einem sturen Zeitplan gehalten.

Habe ich bei meinem ersten Hund nicht anders gemacht. Bei Diego hatte ich anfangs einen ganzen Plan aufgestellt was er mal alles können sollte, wie ich es benenne und wie ich es aufbaue. Teilweise war es sehr hilfreich aber ich bin mittlerweile wieder davon abgekommen, eben auch weil es einfach nicht meine Welt ist. :D

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Erstmal kurz off topic: Hallo nach Schackensleben :winken: - meine Resi hat bevor sie zu mir kam dort bei einer alten Dame gelebt aber nur auf dem Sofa :(

So wie du es beschreibst scheint es ja ganz gut bei euch zu funktionieren. Und wenn du damit zufrieden bist und dein Süßer für dich ausreichend hört ist es eben für dich der richtige Weg. Und darauf kommt es doch an!

Meiner wärs nicht da es lange dauert und ungenau ist (da spricht der Sportler) aber die Würstchenmethode braucht man auch nicht unbedingt.

Belohnen ja- locken nein. Das ist meine Devise.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich weiss was Du meinst Tati, aber bei "wichtigen" Kommandos würde ich doch lieber

konsequent üben, anstatt den Hund raten zu lassen.

Denke auch mal daran, dass ein Hund

auch gerne Klarheit hat, dann fühlt er sich sicher, auch etwas richtig zu machen stärkt

das Selbstbewusstsein und daran fehlt es bei Fluffy ja noch.

Also eine gute Mischung macht es. ;)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ein :winken: nach Magdeburg :D

Ich werd wohl einfach nicht mehr drüber nachdenken sondern machen, ist besser so ;)

Susanne - komm üb ich indem ich immer komm rufe wenn Fluffy eh grad auf dem Weg zu mir ist. Allmählich hab ich das Gefühl er verknüpft es. Bei sitz werd ichs wohl ähnlich machen. Bestätigung, Erfolg kriegt er an anderer Stelle - mit ihm kann ich mich jetzt nämlich so richtig austoben was mentale Auslastung angeht :) Im Moment üben wir gerade Leckerchen finden. Leckerchen werden unter Katzennäpfen versteckt und Fluffy muss die freilegen. Beim ersten Mal hats noch zwei Minuten gedauert und dann war es nur noch eine Arbeit von 20 Sekunden bis er es geschafft hat, da hatte er dann den Bogen raus. Allmählich wird der Schwierigkeitsgrad erhöht - er hat tierischen Spaß an solchen Aufgaben (und ich auch :D )

LG,

Tati

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Informier Dich doch mal übers Clickern!

Ich erziehe meine Kurze damit und ich nutze auch ganz normale Situationen die hier so passieren!

Ist total klasse da das gelernte auch besser sitzt, da der Hund sich das ja im Prinzip selbst erarbeitet hat! :klatsch:

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

  • Das könnte Dich auch interessieren

    • Ungewöhnliche Todesursachen / Gefahren im Alltag

      Hier können wir ungewöhnliche Todesursachen sammeln und somit vielleicht andere Hundehalter auf mögliche Gefahrenquellen hinweisen. Die 2 tragischsten mir bekannten Todesfälle sind: Eine Frau rollte mit dem Bürostuhl über ihren 9 Wochen alten Malteserwelpen, der dadurch sofort tot war.   Ein Mops klaute sich die Chipstüte des Teenagersohnes aus seinem Zimmer und erstickte darin qualvoll.  

      in Hundeerziehung & Probleme

    • Wie oft Rückruf üben?

      Hallo, ich übe im Moment mit unserem 5 Monate alten Hund das Kommando ,,Hier“. Wir haben im Garten angefangen, er reagiert mittlerweile recht gut auf das Signal und kommt ohne Ablenkung sofort. Heute war ich zum 2. Mal mit Schleppleine im Park, wenn er nicht gekommen ist habe ich ihn kurz gezogen, dann ist er auch angelaufen gekommen. Soll ich ihn trotzdem belohnen? Und wie oft soll ich ihn rufen? Ich hatte vor, möglichst jeden Tag dahin zu gehen zum üben und rufe ihn immer etwa 20 Mal und noch ein bisschen im Garten, so etwa 30 Mal insgesamt. Ist das zuviel oder geht vielleicht noch mehr? Ansonsten gehen wir momentan nicht viel mehr Gassi, weil er da immer so aufgedreht ist nachher, also wäre das die einzige große Runde am Tag. MfG Carolin

      in Hundeerziehung & Probleme

    • Gefahren im Alltag

      Meine (fast) Schwiegertochter hat mich gebeten auf diesem Weg mal auf ein paar Alltagsfallen für Hunde hinzuweisen, da die Anzahl der Patienten in ihrer Praxis mit solchen Verletzungen doch stark zu nimmt. Die Bilder stammen von ihr und ich veröffentliche sie auf ihren ausdrücklichen Wunsch.   Beispiel 1: Zaun   Auf dem Bild ist ein normaler Zaun neben dem Bürgersteig zu sehen.  
        Die Gefahr erkennt man erst beim genauen Betrachten. Diese vorstehenden Drahtteile sind messerscharf und führen zu Schnittverletzungen und leider am Donnerstag letzter Woche auch zum Verlust eines Auges.  

        Beispiel 2: Bewässerung   Hier eine Wiese mit Bäumen direkt neben dem Gehweg, einladend für Hunde.     Erst auf dem zweiten Blick erkennt man die (leider nicht abgedeckten) Bewässerungsrohre. Diese haben einen Durchmesser von 8cm und eine Tiefe von 60cm. Bei kurz geschnittenen Rasen noch leicht zu sehen, ist das Gras etwas höher hat man keine Chance. 2x Bänderriss und 3 gebrochene Läufe in diesem Jahr  


          Beispiel 3: Fugen   Pflasterflächen werden heutzutage oft mit Dampfstrahlern gereinigt. Gut, weniger Moss, keine Rutschgefahr. Aber....  

        Der Druck entfernt den Sand in den Fugen. Diese liegen frei und die Krallen der Hunde können sehr leicht darin hängen bleiben. Abgerissene Krallen bis hin zum Bruch des Zeh-Knochen sind die Folge. Hier kann ich mitreden, ist Baileys im Frühjahr passiert.     Gitter von Kellerabdeckungen erzeugen den gleichen Effekt.  
        Von Glas im Grünstreifen ganz zu schweigen, das sieht aber wohl leider jeder fast täglich  

        Kennt ihr auch solche Fallen ? Es wäre schön, wenn ihr Bilder davon hier einstellt. Denn, jede bekannte Gefahr ist nur noch halb so gefährlich.

      in Gesundheit

    • Dauerkläffen b Besuch - wie üben bei seltenem Besuch

      Hallo,    Ich bin neu hier und habe eine 11 Monate alte unsichere Hündin, die Besuch massiv verbellt.    Ich habe jetzt dahingehend gehandelt Besuch vorher zu "impfen" sie nicht anzugucken, sich ihr frontal nicht zu nähern und sich nicht über sie zu beugen. Ist das so richtig?   Sobald aber jemand aufsteht z.b für den gang zur toilette legt sie wieder los. Wie kann ich da handeln? Sie hat eine box in der ist sie auch still aber sobald sie raus darf geht es weiter. Wie soll ich handeln?   Zum problem wie übe ich das, weil ich bekomme sehr selten besuch, da ich keine verwandten habe und gerade erst in ein kleines dorf gezogen bin und kaum wen kenne. Zudem arbeitet mein mann dauernachtschicht auch am wochenende was es mit einladen schwierig macht.    Ab nächste woche gehen wir nochmals in eine hundeschule *gruppe*    Für tips bin ich dankbar    

      in Hundeerziehung & Probleme

    • Wolfhunde im Alltag

      Da ich an dem gestrigen Thread zu erkennen meinte, dass es Redebedarf gibt über die Alltagstauglichkeit von Wolfhunden, eröffne ich jetzt mal einen neuen Thread mit genau diesem Thema und möchte jeden der Lust hat, dazu ermuntern über seine Erfahrungen mit Wolfhunden und deren Verhalten im Alltag hier zu schreiben- egal ob Halter eines solchen Hundes, oder Außenstehende. Wichtig wäre mir, dass die Beiträge fair und sachlich bleiben.   Ich fange mal mit meinem Hund Leon an. Reinrassiger Saarlooswolfhund, derzeit elf Monate alt. Alttgstauglichkeit: hoch. Der Weg dorthin: Nicht immer leicht, und von Überraschungen geprägt. Mein Hund kann Autofahren, ist sicher im Straßenverkehr, offen gegenüber Menschen und Hunden, relaitiv gelassen in Streßsituationen. Welche Baustellen haben wir? Zweifellos das Jagen und Alleinebleiben. Er kann Alleinebleiben bis zwei Stunden, aber nicht jeden Tag. Er bleibt bei keinen Fremden außer den Sittern und würde mit niemandem mit spazierengehen. Mein Weggehen ist für ihn nie leicht, da er eine extrem starke Rudelbindung ( ich nenne das jetzt absichtlich so) an mich hat. Seine Jagdmotivation ist hoch und nicht leicht zu händeln.   Was seine Menschenoffenheit betrifft, und seine Gelassenheit im Verkehr, auf Festivals etc, denke ich, dass das zumindest beim Saarloos eher die Ausnahme ist.   Hier mal zwei Videos, einmal Leon mit ungefähr sechs Monaten auf der Hundewiese, und mit neun Monaten auf der Kleinmesse, wo er ausgiebig mit Fremden schmust und sehr interessiert ist an diversen Fressbuden.      

      in Hundeerziehung & Probleme


×

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie zu, dass wir Cookies verwenden, um unser Angebot zu personalisieren. Mehr erfahren.