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Hundeforum Der Hund
Mariele

Überforderung? Jagdinstinkt?

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Sandy....sehr gut erkannt und fein beschrieben!

Was ich noch hinzufuegen moechte ist, die Bearded's worken meisstens im Gespann, dann geben sie auch eher Hals, da heist, sie verbellen wenn sie die zu huetenden Tiere (Kuehe,Schafe) gestellt haben, um sie dann in die Kudde(Herde)zurueckzutreiben.

Das Hueteverhalten ist grundsaetzlich immer bei allen Huetehunden gleich,und doch von Rasse zu Rasse sehr induviduell.

Was alle Huetehunde gemeinsam haben ist das schon genannte Misstrauen gegen alles Fremde, hohe Geraeuschempfindlichkeit und die Neigung zur Angstagression.

Huetehunde duerfen auf keinen Fall beissen, denn das wuerden sie bei den Schafen zB dann auch tun, und das wiederum waere fuer einen Schaefer mit fatalen Folgen verbunden (er haette dann verletzte und hinkende Schafe).

Den Huetehunden ist eine Beisshemmung angewoelft(angezuechtet), so das er lieber sein Heil in der Flucht sucht und viel Laerm dabei macht.

Ausnahmen bestaetigen auch hier die Regel!

Und wenn so ein Hund dann gnadenlos bedraengt wird......

und ihm keine Fluchtmoeglichkeit bleibt.....

ja dann benutzt er seine natuerlichen und einzigen Waffen um sich selbst zu schuetzen. Wimette

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Hallo zusammen und ein liebes Dankeschön an Euch! :knutsch

Was ich noch hinzufuegen moechte ist, die Bearded's worken meisstens im Gespann, dann geben sie auch eher Hals, da heist, sie verbellen wenn sie die zu huetenden Tiere (Kuehe,Schafe) gestellt haben, um sie dann in die Kudde(Herde)zurueckzutreiben....

...Den Huetehunden ist eine Beisshemmung angewoelft(angezuechtet), so das er lieber sein Heil in der Flucht sucht und viel Laerm dabei macht.

Ausnahmen bestaetigen auch hier die Regel!...

*grins* Debbie ist so eine besagte Ausnahme - sie bellte nicht mal als sie mit ihrem Freund gemeinsam hinter Rehen herfetzte hihi. Sie bricht da auch schon eher ab und kommt zurück, während der andere Hund sich dann ausser Sichtweite begibt. Und wenn Debbie flüchtet ist sie auch ein stilles Mäuschen auf Samtpfoten. Sie bellt eigentlich nur im Spiel und wenn wir daheim sind oder an Orten die "ihr gehören".

Debbie ist schon so ne Marke für sich :D - vor ein paar Beiträgen habe ich Euch noch erzählt wie narrisch sie wird, wenn sie ein Eichkätzchen sieht, gell?! Ja heut morgen trafen wir sogar eins was nicht auf'm Baum hockte, sondern 10 m von uns entfernt auf dem Boden hin und her sprang. Und was macht Debbie? Nüscht... :klatsch: Grandios, oder? Das versteh wieder einer. *lach*

Viele liebe Grüsse Marie

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Auwei, bei Paula wärs wahrscheinlich anders ausgegangen *schluck*

Ich schätze Wimette meinte mit "Ausnahme" hauptsächlich das Beissverhalten bei den Hütis. Da gibts dann auch Ausnahmen die doch mal herzhaft reinbeissen ins Schaf :o Solche Hunde sind für den Berufsschäfer dann aus beschriebenem Grund nicht zu gebrauchen. Ebenso Hunde die sich von ihrem Job zu sehr ablenken lassen.

Ob Debbie für son Job geschaffen wäre weiss man trotzdem nicht. Es kann sein, dass sie z.B. einer der Hunde ist die unverrichteter Dinge wiederkommen (wie du beschrieben hast, als ihr Freund schon nimmer zu sehen war und sie zurückkam) oder sie würde sich richtig gut damit arrangieren wenn man ihre Grundlagen hervorholt und austrainiert.

Frage an Wimette:t Gibt es denn speziell für Hütis sogenannte Alternativsportarten? Kann sich ja nicht jeder ne Horde Schafe anschaffen der nen Hütehund hat :klatsch::D:D:D

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Hallo Sandy, :)

Ich schätze Wimette meinte mit "Ausnahme" hauptsächlich das Beissverhalten bei den Hütis. Da gibts dann auch Ausnahmen die doch mal herzhaft reinbeissen ins Schaf :o
Achsooo. :Oo

Leider gibt es inzwischen schon Bearded-Zuchten in denen Aggressionen vorkommen. Ich kenne einen sogar persönlich, wobei dies nicht auf Angst beruht. :(

Ach Sandy, hierzu nochmal eine Frage oder auch an die anderen:

Ich denke, das Hinrennen, kurz davor stehen bleiben und bellen kann man auch dem Hüteinstinkt zuordnen.
Bei dem Hund wo ich es mal gut beobachten konnte, handelt es sich um einen Schäferhund - ganz klar, er ist auch ein "Hüti" ursprünglich. Wenn er die Ohren aber dabei anlegt und man vor Erregung das weisse in den Augen sieht, kann man da auch von einem Hüteinstinkt sprechen? (Übrige Körpersprache: Kopf beim Bellen in den Nacken geworfen, hin und her getrippelt, Rute herabhängend. Und sehr ausgeprägter Jagdinstinkt; schätze ihn so ein das er auch reissen würde.)

Liebe Grüsse Marie

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Hmm, um das genau beurteilen zu können müsste man den Hund schon sehen. Allein was die Rutenstellung angeht gibts schon einige Deutungen. denn eine hängende Rute ist nicht gleich eine hängende Rute. Ist z.B. der obere Teil leicht abgespreizt droht der Hund. Du kannst das mal anschauen unter diesem Link: http://www.amarok-greywolf.de/wlfrangs.htm Da gehts zwar um Wölfe, aber die Schwanzstellungen sind übertragbar. Was die Kopfhaltung angeht bin ich mir nicht ganz sicher und möchte auch nichts falsches sagen. Meine Meinung allerdings ist, dass zum einen angelegte Ohren eigentlich für ein Angst- oder Demutsverhalten sprechen. Die Angriffsstellung angstaggressiver Hunde erfolgt mit angelegten Ohren. Aber mit gesenktem Haupt. Hmm, klingt mir sehr nach Unsicherheit des Hundes. Offenbar konnte er die Situation nicht richtig einschätzen. Ist aber nur so ein Gedanke.War der Hund denn angeleint oder freilaufend und war das der besagte Freund von Debbie?

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Hey Sandy!

Ohja sorry, die Rutenspitze war in der Tat abgespreizt. Aber Dein Link ist wirklich spitze, da muss ich nochmal in Ruhe lesen. :)

Deiner Meinung bin ich auch das es totale Unsicherheit war. Der Schäferhund war abgeleint und ist 2 berittenen Pferden hinterher. Vom Wesen her ist er schon sehr unsicher und von daher passt das absolut ins Bild. Aber da der Hüteinstinkt angesprochen wurde, wollte ich mal diese Situation schildern. Habe zwar hier einen Hüti, aber bei den Hüteanzeichen habe ich ja eher in eine andere Richtung gedacht. :Oo Am Anfang, als Debbie noch klein war, da stupste sie einen immer in die Waden, hihi. Da wusste ich "ja alles klar". :)

Ja, der Sheppi ist Debbie's Freund oder vielmehr Nachbarshund mit denen wir sehr oft unterwegs waren.

Viele liebe Grüsse Marie

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Hey Marie,

bei Pferden ist das so ne Sache. Vermute, dass Sheppie wohl seinem Jagdtrieb nachkommen wollte, ihm aber die Grösse der Tiere wohl unheimlich war. Also stehen bleiben und drohen. Das Verhalten hat meiner Meinung nach mit Hüteverhalten nix zu tun. Bei Paula war das ähnlich. Ich spreche von war, weil Paula letztes Jahr unbeabsichtigt mit einem elektrischen Weidezaun kontakt hatte der 3 Pferde umzäunt hatte. Tja und seither will sie von den Huftieren nüscht mehr wissen. War ein heilsamer Schock. Denn Hunde bringen diesen Schlag nicht mit einem Weidezaun in Verbindung sondern mit den Pferden. Für Paula waren also die Pferde für dieses fürchterliche Feeling verantwortlich und deshalb meidet sie die hohen Tiere wos nur geht. Aber sorry, das ist nicht das Thema deines Threads.

Ich hoffe dass ich dir einwenig helfen konnte bei deiner Süssen. Es gibt auch wirklich sehr gute Bücher über die Körpersprache der Hunde. Ich finde, dass jeder Hndehalter mal in so ein Buch reinschauen sollte. Ist sehr interessant und hilft der Komunikation zwischen Hund und Mensch. Es gibt auch ein gutes Buch über Hütehunde in dem sehr gut beschrieben wird was man mit so einem Hund alles erlebt, welche Eigenschaften er mitbringt, und welches Verhalten er an den Tag legt, wie man mit ihm umgeht und wie man ihn sinnvoll beschäftigt Den Titel kann ich dir im Moment nicht sagen. Aber schau mal evt bei Amazon nach. Ich glaube da hab ichs gesehen.

Ps: Ich schreib dir morgen ne PN. Du wolltest doch wissen wie es dazu kam dass so ein Volldoofie mein Hund schlagen wollte.

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Huhu Sandy! a010.gif

Ohweh, arme Paula... :( Ist zwar nicht schön das ihr das so passiert ist, aber auf der anderen Seite ist es ja schon gut das sie Pferde jetzt in Ruhe lässt, ja?! Ach mensche, tut mir aber trotzdem leid.

Ja, über das Ausdrucksverhalten ansich hab ich schon einige gute Bücher, auch über den Beardie. Aber eines was speziell das Hüteverhalten beschreibt nicht. Klar wird ein kleiner Teil in den Beardie-Büchern beschrieben, aber welches Verhalten bsp. typisch (im Alltag) ist, nicht. Na ich schau mal. :)

Hab lieben Dank Sandy! :knutsch

Liebe Grüsse Marie

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Mir tat sie auch sehr leid. War ja nur kurz, aber sie aht aufgejault und das tut jedem Hundebesitzer mit Herz saumässig weh :heul: Aber schätze das war mehr der Schock über das undefinierbare Gefühl.

Hab da noch ne nette Seite für dich. Da kannst evt auch bissl was rauslesen.

http://www.beepworld.de/members57/danielawernigk/huetebeardie.htm

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Na ich weiß wie das ist - als ich etwa 10 Jahre alt war wollte ich einen Esel auf der Koppel streicheln. Natürlich war da auch ein Stromzaun drum und nichts ahnend streckte ich den Kopf durch und im nächsten Augenblick bekam ich's auch schon zu spüren. :heul: Werd ich mein Leben nicht mehr vergessen... Kann mir also schon vorstellen wie sich Deine Süße gefühlt haben muss... *paulamalknuddel*

Hey, der Link ist supi! *freufreu* Dickes, liebes Dankeschön Sandy! :knutsch

Und vieles davon stimmt, besonders das selbständig Entscheiden wollen. :D

Grüsschen Marie

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