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Hundeforum Der Hund
bärle

Schleppleinenradius einhalten

Empfohlene Beiträge

Linus hat wohl wieder bisschen Nachhilfe nötig :Oo . Also ab an die Schleppleine...

Aber er rauscht (war schon immer so) im Sekundentakt ins Leinenende. So schnell er Anlauf nimmt, so schnell kann ich nicht mal Luft holen. Am besten ist es, nur auf der Stelle stehend zu üben. Laufen geht gar nicht.

Besteht trotzdem Hoffnung, daß er's mal lernt?

Es ist ein Pointer und er hat halt von Haus aus schon ein großes Laufbedürfnis, zieht freilaufend recht große Kreise. Auch da bekomme ich ihn nicht kürzer.

Aber es muß doch möglich sein, daß er lernt an der Schleppleine zu laufen. Er kann sich genügend austoben (eingezäuntes Grundstück oder ungefährliche Stellen), aber an vielen Stellen ist zur Zeit die Schleppe nötig.

Kurze Leine geht auch nur, wenn er uns nicht überholen darf. Sonst hab ich da das gleiche Theater.

Kennt ihr das, daß ein Hund im Sekundentakt in die Leine rennt? Besteht Hoffnung? :D

Folgendes hab ich schon versucht:

- mit Signal "Stop" fürs Leinenende

- läuft er in die Leine, laufe ich in die andere Richtung (er düst dann an mir vorbei ans andere Leinenende)

- mit Futterbeutelarbeit

- mit stehen bleiben, bis er wieder Kontakt zu mir aufnimmt....

Das Problem ist, es ist ihm egal, wenn er nicht weiter voran kommt. Er düst, wenn ich einfach stehen bleibe, einfach so in der Gegend rum, wo er halt hinkommt

Die einzigste "Strafe" für ihn wäre, wenn er ins Leinenende rennt und er dann dort sitzend auf mich warten muß, aber das hab ich *hüstel* noch nie geübt, sitz auf Entfernung. Hab ihn immer hergerufen. Vielleicht wäre das jetzt der Zeitpunkt :o .

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Ich kenne dieses Thema von einem Epagneul Breton.

Das Problem ist, dass dieser Hund dermaßen erregt ist, sobald man in Bereiche kommt, wo er eben an die Leine muss, dass er nur sehr schwer lernen kann.

Lernverhalten ist nur möglich, wenn der Hund unter einem gewissen Stress- und Erregungslevel bleibt. Alles, was darüber ist, blockiert die Neurotransmitter, die für Lernverhalten zuständig sind bzw. er ist nur noch empfänglich für relativ hohe Schmerzreize, die im Gehirn dafür sorgen, dass er um sein Leben fürchtet. Deshalb werden noch heute so viele Jagdgebrauchshunde mit Starkzwang ausgebildet und ich Schach gehalten.

Bei Amon (so heißt der Bretone) haben wir damit begonnen, bereits das Aussteigen aus dem Auto unter das Thema Ruhe zu stellen. Früher hat er schon gekreischt, da war die Heckklappe noch nicht auf. Dann kreischte und zerrte er weiter, wenn er aus dem Auto ausgestiegen war, und raste danach im Sekundentakt in die Leine.

Bei der ersten Unterrichtseinheit brauchte meine Kundin 15 Minuten, bis wir einen Schritt vom Auto mit dem Hund weg gehen konnten, denn die Aufgabe war, es passiert nur etwas, wenn absolute Ruhe ist.

Das Quaken und Kreischen haben wir ihm mit einem sehr deutlichen Abbruchsignal verboten, dabei war auch eine kurze, knackige Berührung im Nasenbereich (NIEMALS schmerzhaft), sobald er ruhig war, gab es eine ganz ruhige Berührung im Brustbereich mit ganz langsamen Kreisen und ruhigem, tiefen "guuuuuuut, gaaaaaaanz guuuuut". Hand weg, blieb er ruhig, gingen wir los, bis wir den Eindruck hatten, die Erregung schraubt sich wieder hoch.

Die Ansagen "schlecht-gut" müssen SEHR deutlich sein und sehr schnell kommen. Eigentlich brechen wir ihn schon ab, sobald er Luft holt.

An Stellen, wo Wildwechsel waren, machten wir Sitzübungen mit Ruhe. Ich habe das immer Omm-Phase genannt.

Also Amon war nach einer Stunde Ruhespaziergang im Wald kaputter, als hätte er eine Stunde unkontrolliert umher rasen dürfen.

Ob Du das selbst so umsetzen kannst, oder ob Du dazu jemanden brauchst, der Dich anleitet, weiß ich nicht. Auch weiß ich nicht, ob Dein Hund dieses Erregungsproblem hat oder ein anderes, aber es liest sich für mich genau so...

LG Anja

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Danke für Deine Antwort. Ja, Linus ist draußen so wie der beschriebene Hund. Ich muß dazu sagen, daß wir sehr viel Wild haben. Im Schnee hab ich ja selbst die Spuren gesehen und die waren wirklich überall. Wir wohnen am Wald, sonst nur Felder. Wir haben viele Rehe, Samstag sogar welche in der Nähe vom Wohngebiet (50 m) sichtig.

Ich kanns ihm ja nichtmal verübeln, daß er so in die Geruchswelt einsinkt.

An der kurzen Leine haben wir viel mit Ruhe geübt. Schon am Auto (er schreit teilweise auch ganz schrecklich IM Auto, wenn wir zum spazieren gehen irgendwohin fahren).

Also an der kurzen Leine geht es jetzt relativ (für seine Verhältnisse und im Vergleich zu früher super) gut. Aber ich möchte nun am Freilauf weiter üben. Derzeit ist er so abgelenkt, daß ich teilweise mehrmals rufen muß, bis er kommt. Deshalb die Schleppe (wieder mal), daß sich das gar nicht erst einbürgert. Kann ich mir bei ihm nicht leisten. Denn ich denke, wenn er mal weg ist, ist er wirklich weg.

Wenn ich jetzt wüsste, wo ich üben kann, wo nicht so viele Wildspuren sind. Aber es scheint hier unmöglich, so einen Platz zu finden. Es sei denn auf nem großen Parkplatz an einem Supermarkt oder so. Hm... Ist ja nicht wirklich eine Alternative.

Oder erstmal wirklich nur im Stehen üben und an der kurzen Leine weiterlaufen? Bei Wildsichtungen schreit er übrigens auch fürchterlich, bleibt aber stehen (an der Leine).

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Hallo,

ungesehen nicht einfach einzuordnen,daher bitte die Antwort nicht böswillig bewerten.

Ich mache das wie folgt:

Die ersten ca.20 Minuten des Spaziergangs binde ich die Schleppe an meinen

Luxuskörper und marschiere im strammen Tempo los,Blick stur nach vorne,Körperhaltung

wie ein Torrero.

Wenn Hund stehen bleiben will ,schlepp ich ihn stur weiter.(Hier macht sich jedes noch so

überflüssige Weizenbier bezahlt...).

So oft als möglich wechsle ich unverhofft und wortlos die Richtung,er soll auf mich achten

und nicht umgekehrt.

läuft er in die Leine, laufe ich in die andere Richtung (er düst dann an mir vorbei ans andere Leinenende)

Die Richtung solltest du wechseln bevor der Hund in die Leine läuft,

sprich agieren statt reagieren.

Auch nach dem Hund zu schauen,vermeide ich zunächst so gut es geht,er soll nach mir schauen!

Nach diesem "Warmlaufen " habe ich dann die Aufmerksamkeit ,dann gibts Spiel,

Dummfug ,Arbeit ...etc !

Da eingezäunte Grundstück solltest du nicht als Platz zun Toben bewerten,für jeden Hund ist nichts

spannender als die freie Wildbahn.

LG Jörg

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Ja, Jörg, genau so mache ich das mit einem "normalen" Hund auch. Nur wenn der in der Erregung schon auf 180 ist, dann hast Du einen Bandscheibenvorfall in Deinem Luxuskörper, bevor Dein Hund aufhört, mit Anlauf in die Leine zu brettern.

Ich frage mich an dieser Stelle immer, warum tun sich Privatmenschen Vollblutjäger an? Wenn ich mit meiner Kundin ne Runde gelaufen bin, war das richtig Arbeit...

Bärle, ich würde die Reize langsam steigern. Ausseigen erst, wenn Ruhe, los gehen erst, wenn Ruhe, weitergehen erst, wenn Ruhe, und das eben zunächst in etwas wildarmem Gebiet, dann Stück für Stück erhöhen.

Amon darf zur Belohnung für ruhiges Schleppleinengehen Pelz-Dummies mit Wildgeruch auf Signal seiner Hundeführerin suchen, bringen und somit seiner Neigung nachghen, aber eben nur auf Signal. Unerwünschtes Stöbern, Schreien, auf 2-Beinen gehen etc. wird sofort unterbrochen. Auch vom Wege darf er nicht abgehen.

Sie lässt ihn auch ab und an Mäusenester ausbuddeln, allerdings nur so lange, wie er ansprechbar und abrufbar bleibt. Gute Übung, das...

LG Anja

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Ich tue mir einen Vollblutjäger an, weil ich den aus dem Tierschutz habe. Er ist "eigentlich" auch ableinbar und auf größere Entfernung abrufbar - und zwar sicher. Dennoch möchte ich, daß er lernt, auch eingeschränkt zu laufen. Wenn ich das nicht hinbekomme, gibt es halt weiterhin "nur" Freilauf oder kurze Leine, wo Freilauf nicht möglich ist. Ich habe ihn zur Zeit an der Schleppe, weil er nicht sofort auf Rückruf her kommt/kam (die letzten Tage). Mir ist das wichtig, daß ich ihn "in der Hand habe". Leine auch eher den Labbi an, wo viele vielleicht sagen würden, der rennt doch nur übers nächste Feld dem Hasen hinterher und kommt dann wieder. Erstens ist das nicht nett für's Wild :) und zweitens bin ich nicht scharf auf eine Konfrontation mit Jäger (und/oder Auto).

Es gibt viele Gebiete, wo ich ihn zur Zeit nicht frei laufen lassen kann/will. Viele würden ihn vielleicht auch da frei laufen lassen. Aber die Nerven habe ich nicht dazu. Will nicht ein Hundeleben aufs Spiel setzen. Ein Grund, warum er mir bisher, trotz relativ viel Freilauf, noch nie abgehauen ist. Und das sollte bitteschön auch so bleiben.

Habe es heute anders aufgebaut. Kurze "Verwarnung" vor Leinenende, macht er langsam, laufe ich weiter. Rennt er ungebremst ins Leinenende, gibt es Arbeit. Fuß, sitz, hier, ... Ich habe das Gefühl, nach einer halben Stunde hat er es schon besser kapiert als bei den Richtungswechseln. Oder er war alleine durch die Arbeit aufmerksamer.

ODER es liegt daran, daß der Schnee weg ist. Mit dem ist nämlich erst das Problem entstanden. Dann könnte er auch bald wieder normal frei laufen. Werde das die nächsten Tage aber erst nochmal beobachten. Trotzdem wäre es schön, wenn er das lernen würde.

Und einen unsicheren Jagdhundemix wird wohl auch kein Jäger nehmen. Schätze ich jetzt mal... ;)

Also, für weitere Tips bin ich sehr dankbar. Ansonsten arbeite ich mal weiter mit ruhiger Arbeit bei nichteinhalten des Radius. Vielleicht komme ich so weiter.

edit: habs gerade nochmal durchgelesen. Kommt bisschen pampig rüber :Oo . Sorry, ist nicht so gemeint.

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Ja, Amon ist auch aus dem Tierschutz... ich habe großen Respekt vor allen, die sich dieses (für mich) sehr unentspannte Gehen antun. Also ich meinte das nicht negativ. Für MICH wäre es einfach nichts, permanent auf mega Habacht zu sein.

Stimmt, das mit dem Fußgehen zum "Einsortieren" machen wir mit Amon auch. Wenn er einige Signale überhört hat, oder sich wieder tierisch hoch geschraubt hat, ist Fuß-Knast angesagt. Hatte ich ganz vergessen zu schreiben.

Finde, es hört sich schon alles recht sinnig an, was Du da machst.

LG Anja

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Der Fehler bisher war, denke ich, daß ich es versucht habe, ihm so einfach wie möglich zu machen. Mag vielleicht bei Hunden funktionieren, die sich daran stören, in die Leine zu laufen wg. dem Ruck. Aber ich hab echt das Gefühl, daß es ihm überhaupt nichts ausmacht.

Er rauscht rein, kommt nicht weiter, ... haja, egal... düse ich eben in die andere Richtung. Vielleicht war's auch wirklich nur der Schnee *hoff*... trotzdem arbeiten wir da weiter, meinetwegen im Wechsel mit Freilauf. Mein Vorsatz für's neue Jahr :D , dieses Mal dran bleiben.

edit: meinst Du, er kann das verknüpfen (nach einer Weile), daß aufgrund des in-die-Leine-laufens das Kommando sitz kommt? Und daß er weiterlaufen darf, wenn er nicht bis zum Ende läuft?

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Ich hoffe bei Amon, dass er verknüpft, dass die Freiheit, die ganze Leine benutzen zu dürfen, eingeschränkt wird auf Fuß, wenn er zu sehr hoch fährt. Mir ist es wichtig, dass Hunde nicht nur Kommandos bekommen, sondern zum Mitdenken angehalten werden, also Handlungsketten verknüpfen.

Manchmal geht es einfach, manchmal braucht man auch einige Umwege, bis das Mittel zum Ziel für den Hund passend gefunden wurde.

Drücke Euch die Daumen für die guten Vorsätze. :)

LG Anja

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Danke für die interessanten Beiträge. Ich kann hiervon in gewissem Sinne auch profitieren!

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