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Borrelientest positiv

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Hallo,

ich war am Donnerstag mit meinem Hund zum Blutabnehmen beim Tierarzt. Ich will wissen ob er diesen MDR 1 Defekt hat und bei der Gelegenheit habe ich es auch noch auf Borrelien testen lassen. Heute rief der Tierarzt an, der Test wäre positiv. Mein Sohn war am Telefon und als ich zurückrief war die Praxis schon nicht mehr besetzt. Sympthome hat er keine (Fieber oder Lahmheit)

Kennt sich jemand damit aus oder hat ähnliche Erfahrungen gemacht?

LG Manuela

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Huhu.

Es gibt kaum einen Hund, der beim Borrellientest negativ getestet wird....

Heißt aber noch lange nicht, dass der Hund Borrelliose hat oder je bekommt.

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Hallo Manuela!

Es gibt kaum einen Hund, der beim Borrellientest negativ getestet wird....

Heißt aber noch lange nicht, dass der Hund Borrelliose hat oder je bekommt.

Jepp, so ist es.

Es heißt bei diesen Tests auch, das die Interpretation des Nachweises immer im Zusammenhang mit der klinischen Symptomatik erfolgen sollte. Das heißt wenn Dein Hund keine typischen Beschwerden hat, dann hat er lediglich zum Erreger Kontakt gehabt. Muss aber auch nicht sein, denn gerade bei den Borreliosetests gibt es immer wieder falsch-positive, sowohl auch falsch-negative Ergebnisse.

Mal eine blöde Frage: ist Dein Hundi gegen Borreliose geimpft?

Falls ja bietet sich ggf. der Westernblottest (Immunoblot) an. Bei diesem kann zwischen Impfantikörpern und Antikörper gegen eine Infektion unterschieden werden.

Liebe Grüsse Marie

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Er ist nicht geimpft.

Ich wollte nur vorab mal wissen ob, wenn der Tierarzt mir morgen erklärt, wir müssen eine antibiotische Therapie machen! Dieses zwingend erforderlich ist oder unnötig. :schwert

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Ich wollte nur vorab mal wissen ob, wenn der Tierarzt mir morgen erklärt, wir müssen eine antibiotische Therapie machen! Dieses zwingend erforderlich ist oder unnötig. :schwert

Guten Morgen Manuela!

Naja ich weiß nicht wie Dein Tierarzt so ist, aber es gibt tatsächlich welche die eine Therapie vorschlagen - ist uns leider so ergangen...

Also ich sage mal so, Antikörper beweisen gar nichts. Im Gegenteil, sie sagen nur mehr aus, das das Immunsystem Bekanntschaft mit den Borrelien gemacht hat und es selbständig natürliche Antikörper gebildet hat. Eigentlich ist das ein sehr erwünschter und normaler Prozess! Gibt für mich keine logische Erklärung da jetzt mit einem Antibiotikum dran zu gehen.

Es gibt viele Meinungen zum Borreliose-Testverfahren - meiner Meinung nach müsste der Erreger wirklich nach zu weisen sein um mit Medikamenten zu behandeln. Aber wie gesagt, Antikörper sind nichts negatives und deuten nicht mal auf eine Erkrankung hin!

Viele liebe Grüsse Marie

P.S. Ach hab auch mal eine Frage an Dich: wenn Du den MDR1-Test hast machen lassen, dann hast Du einen brit. Hütehund? Berichtest Du mal was dabei heraus gekommen ist? Interessiert mich mal weil ich selbst eine Beardie Hündin habe.

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Habe eben mit dem Tierarzt telefoniert, man misst IGG (sind später immer im Blut festzustellen) und IGM (diese sind bei ihm erhöht und deuten auf eine akute Erkrankung hin) so hat ers mir erklärt. Der Hund soll jetzt drei Wochen lang Antibiotka bekommen.

@ Mariele

ich habe einen Border Collie und das Ergebnis wegen MDR 1 steht noch aus, ich hoffe ich bekomme es diese Woche noch.

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Der Hund soll jetzt drei Wochen lang Antibiotka bekommen.
Hmmm also ohne Symptome finde ich das schon merkwürdig. Gut, allerdings müssen Beschwerden nicht immer stets sichtbar sein, bei Borreliose kommt es auch Schubweise.
@ Mariele

ich habe einen Border Collie und das Ergebnis wegen MDR 1 steht noch aus, ich hoffe ich bekomme es diese Woche noch.

Berichtest Du dann nochmal?

:) Liebe Grüsse Marie

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Die Tierärztin meines Vertrauens hat bei einem Labrador komplett ohne Borrelien-Test, nur aufgrund einer Rötung schon eine Antibiotika-Behandlung über mehrere Tage nahe gelegt und auch durchgeführt...

Was muss man denn dann davon halten?

Irgendwie kann ich mich selbst sehr gut gegen Antibiotika-Behandlungen bei mir persönlich wehren, da ich einschätzen kann, bei welchen Erkrankungen es nötig ist und bei welchen ich durch Auskurieren zu einem besseren Gesamt-Ergebnis komme, als wenn ich mit Kanonen auf Spatzen schieße. Ich wüsste aber ehrlich gesagt nicht, wie viel ich hinterfragen würde, wenn eine Diagnose da wäre und meine Tierärztin eine Antibiotika-Therapie vorschlagen würde.

Ich glaube, ich würde zum Tier-Heilpraktiker gehen und mir zumindest eine alternative Meinung einholen.

LG Anja

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Zu spät, habe mit der Behandlung schon angefangen und wie Du schreibst, kann ich und/oder der Tierarzt dies auch nicht richtig einschätzen. Weil die Viecher nicht sagen wo es wehtut. Mein Hund ist jedenfalls kein Weichei und leidet wenn es sein muß für sich allein.

Will auch nicht unnötig Zeit (und Geld) verlieren da ich wie gesagt keine Ahnung habe welche der vielen Zecken wann der Übeltäter war.

Ich verwende Advantix als Prophylaxe, aber wenn die Wirkung nachläßt hat er schon mal welche. Nächstes Jahr probiere ich das Halsband. Kommt drauf an wie der Test ausfällt. Bis jetzt hat er nur auf das Exspot mit Juckreiz an der behandelten Stelle reagiert, nur am Tag der Behandlung.

LG Manuela

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Die Tierärztin meines Vertrauens hat bei einem Labrador komplett ohne Borrelien-Test, nur aufgrund einer Rötung schon eine Antibiotika-Behandlung über mehrere Tage nahe gelegt und auch durchgeführt...

Was muss man denn dann davon halten?

Hallo Anja,

schätze Deine TÄ meinte die sogenannte Wanderröte (Erythema migrans). Sie ist eines der typischsten Symptome bei einer Infektion mit Borrelien und tritt im Anfangsstadium auf.

Hab hier mal einen Link zum Thema Wanderröte.

Liebe Grüsse Marie

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