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Hundeforum Der Hund
Vayra

Anti Bell-Halsband

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Dran ARBEITEN!!

Wie meine Vorredner schon gesagt haben, ist das nicht immer so super einfach. Du scheinst dich damit ja auch auszukennen.

Manchmal bringt es einen echt zur Weißglut. Sonntag morgen um 6 Uhr, mein Mitbewohner kommt nach hause und Martha rastet erstmal aus. Wenn das dann trotz Training mehrere Monate so läuft ist man doch am Ende. Ich kenne das zu gut.

Komischerweise haben wir gute und schlechte Zeiten. Bin ich Konsequent, läuft es gut bis sehr gut. Lasse ich dann locker, weil ich glaubem sie hat es kapiert, baut sich das ganze innerhalb weniger Tage wieder bis zum SuperGau auf. Das ist doch total verrückt, oder!?

Ich bin mitlerweile dazu übergegangen, wirklich immer zu reagieren. Nur dann bekommt man es in den Griff.

Interessant ist auch, dass Martha tatsächlich nur in der Wohnung bellt, wenn ich auch anwesend bin. Ist sie alleine, ist Ruhe. Hat dann also tatsächlich etwas damit zu tun, dass sie meinen Job übernehmen will, oder?

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Interessant ist auch, dass Martha tatsächlich nur in der Wohnung bellt, wenn ich auch anwesend bin. Ist sie alleine, ist Ruhe. Hat dann also tatsächlich etwas damit zu tun, dass sie meinen Job übernehmen will, oder?

weist eher darauf hin, dass sie nicht die Wohnung beschützt (sonst täte sie das auch, wenn du nicht da bist), sondern dass sie dich beschützt.

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Wie meine Vorredner schon gesagt haben, ist das nicht immer so super einfach. Du scheinst dich damit ja auch auszukennen.


http://www.polar-chat.de/topic.php?id=48483&goto=937556

Stimmt ...es ist alles Andere als Einfach!! Was glaubst Du wie genervt wir alle waren, eingeschlossen Aysha. Wenn sogar der andere Hund dann Auffälligkeiten zeigt, die er vorher nie hatte, dann bist Du erst recht am Boden.

@Fine und Kim

ich weiß wovon Du sprichst...ich hatte auch so einen Hund. Es liest sich vielleicht nicht so schlimm wie es wirklich war. Aber wenn ich das alles schreiben würde, kämen wieder einige und würden sagen, ich übertreibe :Oo

Glaub mir, dieser Hund hat mich echt an meine Grenzen gebracht. Vor allem, wenn Dir jeder sagt, das Du das eh nicht schaffst, weil sie das schon zulange macht und sowieso nicht normal ist. Sie hatte ja noch ganz viele andere Baustellen.

Wenn Dir das HB geholfen ist es doch gut...aber ich halte nach wievor nichts davon. Ich weiß, das es auch anders geht.

Das ist nicht böse gemeint :)

e015.gif

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weist eher darauf hin, dass sie nicht die Wohnung beschützt (sonst täte sie das auch, wenn du nicht da bist), sondern dass sie dich beschützt.

Stimmt. Das leuchtet mir wirklich ein.

Und was sagt mir das?

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Das du nicht souverän genug bist und ein Antibellhalsband den Hund extrem verunsichern würde, schließlich will sie dich nur beschützen.

Auch bei sehr verhaltensauffälligen Hunden kann es nach hinten losgehen, wenn der Sprühstoß mit etwas verbunden wird, dass der Hund gerade sieht. Z.B. mit bestimmten Menschen.

Dieser Text sagt alles:

Köpfchen statt Knöpfchen...

...das gilt auch für die viel gepriesenen Sprühhalsbänder, die in verschiedenen Ausführungen den Markt erobert haben. Spätestens seit uns Hundenanny Katja Geb-Mann allwöchentlich im deutschen Fernsehen vorführt, wie jeder Hund, ganz gleich welches Problem er seinen Haltern vermeintlich oder tatsächlich bereitet, mit Einsatz einer Fernbedienung in das Verhalten gepresst werden kann, das Herrchen oder Frauchen beliebt, finden die Halsbänder, die einen angeblich völlig harmlosen Spraystoß von sich geben, steigenden Absatz.

Doch schon der gesunde Menschenverstand lässt einen aufhorchen, wenn Hersteller und Anwender behaupten, dass der jederzeit auszulösende Sprühstoß für den Hund „gar nicht schlimm“ sei. Da fragt man sich doch selbst nach nur kurzem Nachdenken, wie es denn möglich sein soll, instinktive, genetisch fixierte Verhaltensweisen wie zum Beispiel das Jagdverhalten durch etwas zu unterdrücken, das dem Hund gar nichts ausmacht?! Dem Hundehalter wird generös angeboten, das Gerät doch selbst mal in die Hand zu nehmen oder um den Hals zu legen, während der Trainer den Auslöser betätigt... und tatsächlich, so schlimm war das doch gar nicht. Ein kurzes „Zischhhh“ mit etwas feucht-kalter Luft. „Ja“, bestätigt der überzeugte Hundehalter, „das war gar nicht schlimm.“ Was Hersteller und Trainer jedoch geflissentlich verschweigen (aus Unwissenheit oder in betrügerischer Absicht?!), ist die Tatsache, dass plötzlich auftretende, nicht eindeutig zuzuordnende Zischlaute beim Hund als Angst auslösende, sogar lebensbedrohliche Laute abgespeichert sind, bei denen sofort die Flucht ergriffen werden muss. Jeder kennt den Anblick eines Hundes, der sich selbst im Körbchen `zig mal um die eigene Achse dreht, bevor er sich schließlich gemütlich niederlegt. Es handelt sich bei dieser Verhaltensweise um ein Erbe aus den Zeiten, in denen der Hund noch weitgehend draußen in Freiheit lebte. Bevor er sich hinlegte, drehte er sich mehrfach im Gras oder Laub, um die ausgesuchte Liegestelle als ungefährlich abzusichern. Sollte beim Drehen ein Zischlaut (zum Beispiel von einer Schlange) zu hören sein, würde er sich durch einen Sprung zur Seite in Sicherheit bringen. Biologisch sinnvoll... und diesen genetisch fixierten, Angst auslösenden Zischlaut bringen wir Menschen nun in den unmittelbaren Kopfbereich des Hundes! Und drücken vielleicht gleich mehrfach das Auslöseknöpfchen, worauf der Hund ganz leicht nicht nur in Angst, sondern sogar in Panik versetzt werden kann – ohne die Möglichkeit, sich durch die Flucht zur retten!

Eigentlich ist dieser Umstand allein schon Grund genug, niemals zu erlauben, dass einem uns anvertrauten Lebewesen ein solches Gerät angetan (im wahrsten Sinne des Wortes!) wird. Es gibt aber noch mehr Probleme:

Der Hund weiß nie, wann und vor allem warum der Sprühstop ausgelöst wird, befindet sich also in ständiger Erwartungsunsicherheit. Wer wissen möchte, wie sich das anfühlt, dem empfehle ich folgendes Eigenexperiment, das nicht in Anwesenheit eines Hundes durchgeführt werden sollte, damit dieser nicht unnötig verunsichert wird: Bitten Sie ein Familienmitglied oder einen Freund, Sie wirklich stark zu erschrecken, zum Beispiel durch einen lauten Schrei oder dadurch, dass er plötzlich die Stereoanlage zu voller Lautstärke aufdreht oder zwei Töpfe aufeinander schlägt, wenn Sie gerade überhaupt nicht damit rechnen, sich zum Beispiel entspannt im Sessel zurücklehnen oder gerade mit Freunden Karten spielen. Das Experiment sollte mindestens mehrere Stunden, am besten ein oder zwei Tage dauern und der Schreckreiz sollte in dieser Zeit mehrfach ausgelöst werden – ohne dass Sie wissen, wann dies sein wird. Sie werden merken, dass der eigentliche Reiz, wenn er dann endlich auftritt, bei weitem nicht so schlimm zu ertragen ist, wie die zermürbende Warterei auf ihn. Obwohl man ihn fürchtet, wünscht man ihn schon beinahe herbei in der Hoffnung, dann wieder eine Weile Ruhe zu haben, was aber nicht so ist, da er kurz nach dem Auftreten ein zweites oder drittes Mal ausgelöst wird und dann wieder stundenlang gar nicht, ganz wie es Ihrem Helfer beliebt. Keine angenehme Vorstellung, nicht wahr?!

Aber es gibt noch weitere Probleme. Gleich mehrere ergeben sich aus der Tatsache, dass Hunde über gedankliche Verknüpfung lernen. Trägt der Hund das Halsband und erhält den Sprühstoß, wenn er zum Beispiel auf mehrfachen Zuruf nicht kommt, so möchte der Mensch ihm damit zeigen, dass er dafür mit Schreckreiz bestraft wird, dass er ungehorsam ist. Es kann aber gut sein, dass er in genau diesem Moment zu einem kleinen Kind, einem Jogger oder einem anderen Hund schaut – und den Strafreiz damit verbindet. Das Ergebnis ist dann ein Hund, der noch immer nicht besser auf Abruf reagiert, dafür aber Ängste, evtl. sogar durch die Angst ausgelöste Aggressionen, gegen das entwickelt, was er gerade sah. Die Hundehalter sind dann ratlos, weil ihr Hund „plötzlich“ kleine Kinder meidet oder Jogger anknurrt, mit denen er doch bisher bestens auskam. Viele solcher Beispiele finden sich in meiner Hundeschule ein, erst kürzlich ein Rhodesian Ridgeback Rüde, dessen Sprühhalsband immer ausgelöst wurde, wenn er zum Wildern durchbrennen wollte. Bei diesen Spaziergängen war allerdings auch immer seine Gefährtin, der Zweithund der Familie, anwesend. Die Halter kamen nun nicht wegen des unerwünschten Jagdverhaltens zu mir in die Hundeschule, mit dem sie sich inzwischen abgefunden hatten, sondern weil der Rüde seit Wochen die Nähe der Hündin mied. Immer wenn diese den Raum betrat oder sich, so wie früher, zu ihm kuscheln wollte, verließ er mit ängstlichem Gesichtsausdruck das Zimmer und das konnte man sich nicht erklären... Was hatte man diesen beiden Hunden angetan! Welche Gefühle wurden in den Tieren ausgelöst?! Der Rüde hatte nun Angst vor seiner Gefährtin, die er früher heiß und innig liebte, während diese nicht verstehen konnte, weshalb er, der vorher immer leidenschaftlich mit ihr spielte und tobte, sie jetzt mied. Die gleiche Trainerin, die den Einsatz des Sprühhalsbandes empfohlen hatte, empfahl jetzt übrigens, einen der Hunde abzugeben, weil die Tiere sich unterschiedlich entwickelt hätten und einfach nicht mehr gut zueinander passen würden. Die Ängste des Rüden erklärte sie über die angeblich dominante Ausstrahlung der Hündin. Man könnte weinen, wenn man Hunden mit einem solchen Schicksal gegenüber steht – oder es packt einen einfach nur die Wut.

Die Probleme gehen noch weiter, denn nichts generalisiert sich bei Hunden so schnell, wie Geräuschangst. Nicht nur dieser Rüde, sondern auch zahlreiche andere Hunde entwickeln nach Einsatz des Sprühhalsbandes Ängste vor allen möglichen Geräuschen. Das Öffnen einer kohlesäurehaltigen Getränkeflasche, das Zischen von heißem Fett in der Pfanne, Knall- und Schussgeräusche, die dem Hund vorher egal waren, versetzen ihn jetzt in Angst und Schrecken. Der oben erwähnte Ridgeback Rüde zum Beispiel verzog sich mit eingezogener Rute unter den Tisch des Besprechungsraums, als ich eine Wasserflasche öffnete. Dies tat ich nicht, weil ich Durst hatte – trauriger Weise gehört es inzwischen schon fast zum Standardprogramm beim ersten Kennenlernen und Analysieren eines mir vorgestellten Hundes auszutesten, ob er schon mit Sprühhalsband gearbeitet wurde und welche Wunden dies an seiner Seele hinterlassen hat. Die Halterin war auch sehr erstaunt, als ich ihr nach dem „Flaschentest“ auf den Kopf zusagte, dass an ihrem Hund sicher schon mit Sprühhalsband gearbeitet worden war. Das wollte sie mir eigentlich gar nicht erzählen, weil sie schon gehört hatte, dass ich gegen den Einsatz dieser Geräte bin. Nachdem ich sie auf die Reaktion ihres Hundes hingewiesen hatte, war sie sehr betroffen. Und wütend, nachdem ich ihr erklärte, weshalb ihr Rüde jetzt Angst vor der Hündin und vor allen möglichen Geräuschen hatte. Wütend auf die Trainerin, die sie auf diese „unerwünschten Nebenwirkungen“ nicht aufmerksam gemacht, sondern immer erklärt hatte, wie harmlos der Einsatz des Gerätes sei. Für mich stellt sich die Frage, ob Kollegen, die es einsetzen, um diese Nebenwirkungen nicht wissen, oder ob sie diese bewusst verschweigen, weil kaum jemand bereit wäre, den Einsatz zu erlauben, wenn sie bekannt wären. Und ich stelle mir die Frage, was von beiden eigentlich schlimmer ist...

Last not least gibt es Probleme mit der Technik. Es soll schon vorgekommen sein, dass das Gerät durch andere Funkfrequenzen oder sogar die Fernbedienung eines in der Nähe befindlichen Halsbandes an einem anderen Hund ausgelöst wurde. Der Strafreiz wird dann also einem Hund verabreicht, der einfach nur herumsteht oder gerade spielt oder sonst etwas tut. Das steigert die Erwartungsunsicherheit natürlich noch mehr und erhöht die Trefferquote auf Fehlverknüpfungen immens. Zusätzlich löst es nicht immer zuverlässig aus, kann zum Beispiel durch Wetterlagen mit feuchter Luft (Nebel, Regen) verzögert oder gar nicht reagieren. Schließlich zeigt es auch nicht an, wann die Batterie leer ist, wodurch es passieren kann, dass der Auslöser gedrückt wird und nichts geschieht. Dann käme man durch das Ausbleiben des Strafreizes (wenn der Hund denn überhaupt verstanden hätte, wofür er eigentlich bestraft werden soll) in den Bereich der variablen Bestätigung, was das unerwünschte Verhalten sogar noch verstärkt. Der Hund würde nämlich lernen, dass er das Verhalten nur immer wieder zeigen muss, bis er schließlich wieder zum Erfolg (in diesem Fall das Ausbleiben des Strafreizes und die erfolgreiche Durchführung des Verhaltens) kommt.

Man kann es also drehen und wenden, wie man will: Sprühhalsbänder sind ganz und gar nicht harmlos, im Gegenteil sogar sehr gefährlich. Manche Hunde werden durch sie so verunsichert, dass sie in die so genannte erlernte Hilflosigkeit fallen, was zur Folge hat, dass sie kaum noch Aktionen zeigen oder Handlungen anbieten, weil sie in ständiger Angst vor dem für sie unkalkulierbaren Strafreiz leben. Um diesen Tieren – und ihren verzweifelten Haltern – zu helfen, braucht es ein meist lang angelegtes, gut durchdachtes Training, das den Hund aus dieser erlernten Hilflosigkeit und seinen vielfältigen Ängsten wieder herausholt.

Sprühhalsbänder gaukeln dem Hundehalter vor, mal eben schnell per Fernbedienung eine Lösung für vermeintliche oder tatsächlich entstandene Probleme zu haben. Aber so einfach ist das nicht. Hunde sind uns anvertraute, fühlende und denkende Lebewesen, die nicht beliebig manipulierbar sind und deren Lernverhalten sich von dem unseren ganz erheblich unterscheidet. Ich kann deshalb nur dringend empfehlen, jeden Ausrüstungsgegenstand und jede Methode, der/ die durch Hersteller oder Trainer empfohlen wird, vor Anwendung am Hund genau zu prüfen, sich gut zu informieren und im Zweifelsfall nach dem guten alten Motto zu entscheiden, das auch für unsere Hunde gelten sollte: Was Du nicht willst, das man Dir tu, das füg auch keinem anderen zu.

© Clarissa v. Reinhardt

animal learn

P.S.: Hiermit lade ich alle Hundefreunde ein, bei der Verbreitung dieses Textes zu helfen. Ich erlaube als Autorin ausdrücklich, ihn (vollständig und unverändert und unter Nennung der Quelle) auf anderen Homepages zu veröffentlichen, auszudrucken und zu verteilen oder auf ihn hinzuweisen. Je mehr Menschen um die Tücken und Gefahren des Sprühhalsbandes wissen, je mehr Hunden bleibt dessen Anwendung – hoffentlich – erspart. Ein herzliches DANKE an jeden, der diesen Text weiter gibt.

www.animal-learn.de

LG,

andrea, merlin, gwyn und fearne

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Danke für den Text, das war der den ich gesucht habe....bitte alle durchlesen ;o)

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Also ich habe es auch und würde es nicht missen wollen.Meiner neigt dazu in meiner Abwesenheit aller Welt mitzuteilen das er jetzt hier allein sitz.Und ich habe auch nicht vor Streß mit den Nachbarn(egal ob in der Wohnung und/oder im Garten) zu bekommen.Auch ich habe in der Nachbarschaft gefragt,ob es ruhig war.Der Obermieter sagte dann das der Hund gebellt hat.

Ich weiß das er meldet.Finde ich soweit auch ok.Wenn ich zu Hause bin kann ich es ja beeinflußen.In Abwesenheit ist das schlecht.

Ich muß dazu sagen nicht jeden Tag bekommt er es an.

Ich habe es jetzt auch schon 8 Jahre und mehrere Hunde haben es getragen.

Meiner jagt auch und da überlege ich auch schon,da wir sehr wildreich wohnen.Aber darüber denke ich schonlange nach :kaffee:

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Der Jackie einer Bekannten hat ein Anti-Bell Halsband. Er bekommt es immer nur an, wenn er im Garten ist, weil er dort (der Garten grenzt an zwei Seiten an die Straße) die vorbei laufenden Menschen und Hunde anbellt. Anfangs klappte es gut. Er bellte viel weniger und man war froh - bis dann die "Unverträglichkeit" mit anderen Hunden auftauchte... Er versteht sich jetzt mit kaum einem Hund.

Ich denke, er hat gelernt: Da kommt ein Hund und irgendwas tut an meinem Hals weh. Doofer Hund!

Von der Nachbarschaft hörte ich jetzt, dass er ohne Halsband so viel bellt wie eh und je. Ein LERNerfolg hat also nicht stattgefunden.

Wenn man nicht unter zeitlichem Druck steht wegen der Nachbarschaft etc, oder wenn man selbst noch keinen Hund gehabt hat, der einem die "Nerven blank bellt", kann man leicht und schnell (und auch ein wenig selbstgerecht) sagen, dass man NIIEEE so ein ABH benutzen würde. Wenn man aber droht aus der Wohnung zu fliegen, weil der Köter kläfft, oder wenn man die Nachbarn nicht verärgern will/kann/darf, dann kann ich den Gedanken an so ein Halsband schon verstehen.

Nicht verstehen und akzeptieren könnte ich jedoch die Bequemlichkeit zu denken, dass es damit getan ist.

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Also ich habe es auch und würde es nicht missen wollen.Meiner neigt dazu in meiner Abwesenheit aller Welt mitzuteilen das er jetzt hier allein sitz.Und ich habe auch nicht vor Streß mit den Nachbarn(egal ob in der Wohnung und/oder im Garten) zu bekommen.Auch ich habe in der Nachbarschaft gefragt,ob es ruhig war.Der Obermieter sagte dann das der Hund gebellt hat.

Ich weiß das er meldet.Finde ich soweit auch ok.Wenn ich zu Hause bin kann ich es ja beeinflußen.In Abwesenheit ist das schlecht.

Ich muß dazu sagen nicht jeden Tag bekommt er es an.

Ich habe es jetzt auch schon 8 Jahre und mehrere Hunde haben es getragen.

Meiner jagt auch und da überlege ich auch schon,da wir sehr wildreich wohnen.Aber darüber denke ich schonlange nach :kaffee:


http://www.polar-chat.de/topic.php?id=48483&goto=937663

Oje, die armen Hunde :wall:

Ich denke, er hat gelernt: Da kommt ein Hund und irgendwas tut an meinem Hals weh. Doofer Hund!

Von der Nachbarschaft hörte ich jetzt, dass er ohne Halsband so viel bellt wie eh und je. Ein LERNerfolg hat also nicht stattgefunden.

Doch gelernt hat er...er hat gelernt anderer Hund bedeutet Schmerz....

Also ich habe auch einen Hund aus einer Tötungsstation und der hat auch nicht nur gebellt, sondern wie ein Wolf hingestellt und gejault gejault gejault, so dass die Nachbarn uns von der Arbeit angerufen haben....und trotzdem kann man es anders schaffen...hätte ich ein ABH benutzt, wäre er jetzt kein selbstsicherer lieber Hund, sondern ein ängstlicher Hund, der sich wahrscheinlich nicht mehr mit unserem Ersthund vertragen würde.....nee nee nee, halte echt nichts davon....hoffe ihr habt den Text von Clarissa v. Reinhardt wenigstens mal gelesen..

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ein Zusammenhang ist wirklich nicht zwingend. Wieviele unverträgliche Hunde gibt es, die nie so ein Halsband umhatten?

Irgendwie fehlt hier was.

Da sind die Leute, die Juhu schreien, wie toll es ist, und da sind die Leute, die das Teil verteufeln, obwohl jegliche Erfahrung damit fehlt.

Ich schätze die Wahrheit, die wie immer in der Mitte liegt.

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