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Hundeforum Der Hund
wauwau

Angstaggression und unsere Lösung

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Deswegen schrieb ich eingangs das man da sehr genau sein muß.

Macht man's falsch, lernt man Hund was falsches.

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Das 'schimpft' sich meines Wissens nach klassische Konditionierung. Egal, was Hund macht, solange der andere Hund (alternativ Mensch etc.) da ist, gibt es Futter. So verknüpft er Hunde als positiv. Nachteil, die Individualdistanz wird kleiner bzw. Hund nölt später los. Dadurch kann die Reaktion dann logischerweise heftiger ausfallen. Es sollte also nur am Anfang gemacht werden.

Wichtiger fast, ist ein Alternativverhalten bzw. mehrere zu trainieren. Also Hund sieht den anderen Hund, Click, Lecker, Ansprechen, Click, Lecker, Weggehen. Man trainiert verschiedene Alternativverhalten ein, die der Hund lernt automatisch zu zeigen.

Edit: Hat dir der Trainer nicht erklärt, dass der Begriff Angstaggression quatsch ist? In dem Moment, wo ein Hund aggressives Verhalten zeigt, kann er keine Angst haben, weil dann würde er defensives Verhalten zeigen. Klar, kann aggressives Verhalten angstmotiviert sein. Aber in dem Moment, wo Hund unfreundlich nach vorne geht, ist keine (bzw. kaum Angst) mehr da. ;)
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=48511&goto=938717

Angst Aggression gibt es deshalb, weil es sich besser anhört, als würde man sagen mein Hund ist böse und aggressiv Angst hat doch was niedliches.

Da kommt dieser Blödsinn her.

Bei Aggression mit Leckerlis zu arbeiten ist höchst bedenklich da gefährlich da entscheidet eine 1/100 sec.

Ich denke das ist alles Zufall das der Hund das nimmer zeigt. Allerdings freut es mich logo das es so ist.

Einem aggressiven Hund gehört ohne wenn und aber erklärt dass es doof ist was er da macht. Genau wie bei jedem anderen Fehlverhalten. Was der Trainer dort treibt wenn er überhaupt einer ist, ist grober Unfug.

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Ich habe einige Hunde kennengelernt, wo ein 'Zeigen, dass aggressives Verhalten unerwünscht ist', gewaltig nach hinten losgegangen wäre. ;)

Meine verstorbene Hündin hätte unter Garantie zugebissen.

Mein Sittinghund ist auch so ein Kandidat. Grundsätzlich gut verträglich mit Hunden. Wenn nicht, zeigt er zu 95% aggressives Verhalten, 5% sind Angst. ;)

Wenn ich dem in solchen Situationen klar gemacht hätte, dass ich das nicht möchte (wieso eigentlich? Jedes Lebewesen, das lebt, muss Aggression 'in sich tragen', denn sonst wäre es tot...), würde er wesentlich häufiger aggressives Verhalten zeigen.

So hat er gelernt, dank Clicker, dass es sich lohnt plöde Situationen auszuhalten und nicht loszubrüllen. :so

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Ich habe einige Hunde kennengelernt, wo ein 'Zeigen, dass aggressives Verhalten unerwünscht ist', gewaltig nach hinten losgegangen wäre. ;)

Meine verstorbene Hündin hätte unter Garantie zugebissen.

Mein Sittinghund ist auch so ein Kandidat. Grundsätzlich gut verträglich mit Hunden. Wenn nicht, zeigt er zu 95% aggressives Verhalten, 5% sind Angst. ;)

Wenn ich dem in solchen Situationen klar gemacht hätte, dass ich das nicht möchte (wieso eigentlich? Jedes Lebewesen, das lebt, muss Aggression 'in sich tragen', denn sonst wäre es tot...), würde er wesentlich häufiger aggressives Verhalten zeigen.

So hat er gelernt, dank Clicker, dass es sich lohnt plöde Situationen auszuhalten und nicht loszubrüllen. :so


http://www.polar-chat.de/topic.php?id=48511&goto=938740

Einem Hund dem man so etwas Zeigt gehört gesichert nach vorn und Hinten (No way out)

dann wird das schon glaube es mir ich arbeite nur mit solchen Hunden.

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Denn geclickerten Teil kann ich nachvollziehen, funktioniert bei Maya auch bestens.

Bei der TK-Sache runzle ich doch eher die Stirn. Nicht, daß wir daß nicht schon probiert hätten und Maya hat mir (also der TK ich mach das nicht selbst) auch gesagt, daß sie von anderen Hunden nicht angefasst werden mag, aber darauf wäre ich nun auch von allein gekommen.

Mit "zeigen, daß aggressiven Verhalten unerwünscht ist" haben wir vor der ganzen Clickerarbeit schlechte Erfahrungen. Das geht jetzt, aber vorher ist das garnicht angekommen. Maya hilft es wenn sie weiß ich halt ihr die anderen Hunde von der Pelle wenn es sein muss, dann erträgt sich auch gelegentlich "Anfassen" durch andere Hunde.

Ich könnt mir vorstellen, daß das sich bei der TK auch eine Blockade im Menschen löst. Wenn man denkt, daß das funktioniert, signalisiert man dem Hund doch automatisch, daß alles ok ist.

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Sowohl das eine als auch das andere kann bei Aggression fürchterlich nach hinten losgehen, wenn das Timing nicht stimmt. Ein Grund für mich in solchen Fällen auf jeden Fall einen sehr guten Trainer, der schon mit aggressiven Hunden gearbeitet hat, um Hilfe zu bitten. Man muss wissen was man macht. Aber mein Weg wäre eher der direktere als das Clickern oder Schönfüttern, da kürzer und somit dem Hund viel Stress erspart bleibt.

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Ich denke das kommt immer auf Hund und Halter an. Um bei Maya den direkten Weg zu nehmen hatten wir vorher schon viel zu lange rumgedoktort. Wir haben einfach beide Zeit gebraucht um in den entsprechenden Situationen runter zu fahren. Sie kriegt das allerdings weitaus besser hin als ich. :Oo

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@ganstoll0: Ich freue mich, wenn Du mit Deiner Methode Erfolg hast, ehrlich!

Aber mach Dich vllt. trotzdem noch mal schlau über die 4 "F" in Konfliktsituationen und über das ängstliche bzw. aggressive Display eines Hundes...

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@ganstoIIo: Nein es ist nicht erster April, ich meine das ernst. Es gibt durchaus Menschen die mit der "telephatie-sache" ihr Geld verdienen (Hauptberuflich)

Ich Nicht, ich mach es kostenlos, für Freunde, oder wenn jemand mich bittet.

@Die andern:

Mit dem "schönfüttern" haben wir auch nur geschafft das sie im abstand von 3m nicht knurrt, alles was näher war war nur mehr Angriff.

Ich benutze "Angstbeißer" nicht als vorwand für dass das sie Aggressiv war. Das hat sie selber gesagt, aber aus ihrgend einem Grund hab ich nie die Idee gehabt sie zu Fragen/Fragen lassen wie ich ihr helfen könnte :???

Es ist auch nicht wircklich Zufall, - sie war so Aggressiv das ich NIEEEEEE im Leben gedacht hätte das sich das in einem Tag völlig "umwandelt" in liebes Schwanzwedeln.

-ich hab die wenigeste Sicherheit gehabt, außerdem hab ich einmal wie ich mit ner Freundin und deren Hunden gassi gegangen bin vergessen ihr zu sagen wie ich den Hund von der Körpersprache her einschätze und sie ist ausnahmslos bei jedem Hund ausgeflipt, wie ich dann gecheckt hab das ich vergessen hab und es ihr gesagt hab, war sie wieder freundlich und ist anstandslos freundlich zu jedem Hund gegangen.

Und klar - jedem Hund kannst du mit Tierkommunikation nicht so schnell helfen, ist mit Kindern vergleichbar, die Angst vor Hunden haben:

Dem einen Kind sagst du "der Hund tut dir nichts, komm gib mir deine Hand wir gehn ihn zusammen streicheln" und das andere Kind geht mit viel mühe einen rießen bogen um den Hund.

Liebe Grüße

Sarah

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