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Problem - Hund findet totes Wild

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Hallo!

[Das ist das erste Mal, dass ich ein Thema eröffne, also wenn ich was falsch mache, sagt es mir einfach ;) . Und ich entschuldige mich im Vorraus, wenn ich zu viel schreibe.]

Ich habe ein kleines Problem mit meiner Englisch Cockerspaniel Hündin.

Vielleicht sollte ich ersteinmal kurz etwas zu uns sagen...

Zu uns:

Ich bin fast vierzehn Jahre alt und habe Tina - so heißt sie :) - vor 1 1/2 Jahren bekommen, als ausgewachsener Hund.

Ich weiß, dass viele nicht davon begeistert sind, wenn Jungendliche bzw. ältere Kinder einen Hund bekommen. Ich weiß davon und akzeptiere die Meinungen völlig.

Allerdings hatte ich diesen Hundewunsch seit ich 6 Jahre alt war, und er wurde in den 6 Jahren, in denen ich auf meinen Hund warten musste, immer stärker. Ich habe mich in der Zeit sehr viel mit dem Thema Hund beschäftigt.

Nun habe ich sie ja schon eine Weile und bin immer noch die einzige, die sich um den Hund kümmert (und ich genieße jede Sekunde, auch wenn ich dafür manchmal auf Kinobesuche verzichte oder so). Und ich denke, ich mache meinen Job ganz gut. Jedenfalls musste ich ihr das gesamte Grundgehorsam beibringen (sie sollte ins Tierheim abgegeben werden und war total verzogen) und habe sie sogar so weit, dass ich sie, wenn sie Vögel sichtet und in die Richtung prescht, abrufen kann.

__________________________________________

Nun zu meinem Problem:

Die Jäger in unserer Gegend stellen seit einigen Wochen auf die hinteren Koppeln immer Jagdreste - z.B. Entenfüße, Kaninchenköpfe u.Ä.

Als ich neulich mit Tina wie gewohnt dort spazieren ging, haute sie plötzlich ab und kam nicht zurück. Normalerweise gehe ich dann weiter, da sie immer nachkommt, aber sie kam nicht. Also ging ich sie suchen und fand sie mit einem Stück dieses Fleischrestes im Maul. Es ihr wieder per "Aus!" abzunehmen schien unmöglich.

Ich habe sie noch nie in solch einer Verfassung gesehen, denn ihr Futter kann ich ihr problemlos immer wieder abnehmen. Doch sie war total fixiert auf das Fleisch, schrecklich verspannt und hatte trotzdem Angst - vielleicht vor meiner Reaktion (wir glauben, dass sie früher auch mal geschlagen worden ist).

Nach einer Weile habe ich es dann doch herausbekommen, in dem ich ihr Maul geöffnet habe.

Seit dem gehe ich nur noch mit Schleppleine spazieren.

Ich bin auch schon zu der Stelle gegangen, mehrmals, und habe das Abrufen geübt. Es wird besser, allerdings glaube ich, dass es sich nur verbessert, weil sie jetzt weiß, dass sie eine Leine am Geschirr befestigt hat. Sicher bin ich mir jedoch nicht.

Nun wollte ich fragen, ob jemand Tipps weiß, wie ich ihr das "Dorthinrennen" am besten abgewöhne. Geht das überhaupt ohne Hundtrainer?

Vielleicht sollte ich noch dazu sagen, dass wir sonst eigentlich kein Problem mit dem Jagdtrieb haben; er kommt durch, ist aber gut zu zügeln.

Entschuldigung, dass ich soviel geschrieben habe :/

Vielen Dank für die Antworten schon mal im Vorraus! :)

Viele liebe Grüße, Marie & Tina

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Erst einmal: willkommen im Forum. Hättest du dein Alter nicht geschrieben - ich hätte dich auf Grund deiner Art zu schreiben für älter gehalten. Is als Kompliment gemeint :)

Nun zu deinem Problem: eigentlich ist es doch prima. So hast du an eine Stelle, an der du gezielt üben kannst. Du kannst mal folgendes probieren. Gehe mit deinem Hund an der normalen Leine relativ dicht an die Stelle ran. Aber so, dass er nicht dran kommt. Und wenn er dort hin will, dann stellst du dich dazwischen mit dem Körper zum Hund. Und dann drängst du ihn mit deinem Körper weg. Nicht schimpfen oder so - nur wegdrängeln. Wendet er den Blick von der Stelle ab und sieht zu dir, dann belohne ihn mit Leckerlie. Am besten was tolles wie Wurst oder Käse.

Sinn der Übung: er soll lernen, dass du bestimmst wann hier wer was kriegt. Und dass er einen Vorteil davon hat sich daran zu halten. Probiere es mal aus und berichte dann!

Ich finde es übrigens toll, das du dich so um deinen Hund kümmerst und dir auch Gedanken machst. Und dir bei Problemen Hilfe hier holst.

Nachtrag: du kannst das auch zu Hause mit ihm üben. Also irgendwas leckeres auf den Boden stellen und ihn nicht dran lassen. Aber wie gesagt: nicht wegziehen oder meckern. Sondern zwischenstellen und wegdrängeln. Wenn er es zu Hause lernt, dann ändert er draußen vielleicht auch schon sein Verhalten.

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Zu uns:

Ich bin fast vierzehn Jahre alt und habe Tina - so heißt sie :) - vor 1 1/2 Jahren bekommen, als ausgewachsener Hund.

Ich weiß, dass viele nicht davon begeistert sind, wenn Jungendliche bzw. ältere Kinder einen Hund bekommen. Ich weiß davon und akzeptiere die Meinungen völlig.

Allerdings hatte ich diesen Hundewunsch seit ich 6 Jahre alt war, und er wurde in den 6 Jahren, in denen ich auf meinen Hund warten musste, immer stärker. Ich habe mich in der Zeit sehr viel mit dem Thema Hund beschäftigt.

Nun habe ich sie ja schon eine Weile und bin immer noch die einzige, die sich um den Hund kümmert (und ich genieße jede Sekunde, auch wenn ich dafür manchmal auf Kinobesuche verzichte oder so). Und ich denke, ich mache meinen Job ganz gut.


http://www.polar-chat.de/topic.php?id=48593&goto=939431

Ich glaub, wir würden uns gut verstehen. :)

Zu deinem Problem:

Üb weiter so mit ihr, das mit der Schleppleine war gut. Ich würde das Abrufen auch in anderen Situationen immer wieder üben und natürlich wenns klappt Lecherchen rein und freuen. :)

Dann kannst du an der Stelle mit dem Fleisch mal die Schleppi für ein paar Minuten ab machen, deinen Hund abrufen ( aus geringer Entfernung, 5 - 10 m) und nicht zu weit weglaufen lassen.

Lob sie, wenn sie kommt und normal läuft, ohne zu der Stelle zu gucken.

Wenn sie hinguckt oder sogar hinläuft musst du halt schimpfen.

Du kannst auch das Platz auf Entfernung als "Notsignal" einführen.

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@dieimwaldlebt

Hallo..!

Vielen Dank für die schnelle Antwort und den Tipp. Das hört sich sehr gut an.

Ich werde es defintitv ausprobieren. Vielen Dank nochmal.. ;)

Liebe Grüße, Marie & Tina

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Willkommen! :winken:

Ich würde erstmal so weiter machen, denn du schreibst ja das du schon Erfolge siehst. Wenn sich diese Reste noch an anderen Stellen verstecken, dann geh doch auch gezielt dort hin und übe. Denn irgendwann hat sie das vielleicht mit dem Ort verbunden.

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@dieimwaldlebt

Hallo..!

Vielen Dank für die schnelle Antwort und den Tipp. Das hört sich sehr gut an.

Ich werde es defintitv ausprobieren. Vielen Dank nochmal.. ;)

Liebe Grüße, Marie & Tina
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=48593&goto=939484

Viel Glück und Spaß beim Training :)

Ich hoffe es klappt und dass du uns auf dem Laufenden hältst! :winken:

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Ich glaub, wir würden uns gut verstehen. :)

Zu deinem Problem:

Üb weiter so mit ihr, das mit der Schleppleine war gut. Ich würde das Abrufen auch in anderen Situationen immer wieder üben und natürlich wenns klappt Lecherchen rein und freuen. :)

Dann kannst du an der Stelle mit dem Fleisch mal die Schleppi für ein paar Minuten ab machen, deinen Hund abrufen ( aus geringer Entfernung, 5 - 10 m) und nicht zu weit weglaufen lassen.

Lob sie, wenn sie kommt und normal läuft, ohne zu der Stelle zu gucken.

Wenn sie hinguckt oder sogar hinläuft musst du halt schimpfen.

Du kannst auch das Platz auf Entfernung als "Notsignal" einführen.


http://www.polar-chat.de/topic.php?id=48593&goto=939482

Auch ein hundeliebender Teenager oder warum? ;)

Meine Freunde gucken mich manchmal schräg an, weil ich leiber zu meiner Hündin fahre, aber das ist mir total egal :zunge:

Die Idee mit dem Notsignal ist toll! Platz auf Entfernung kann sie schon, und dann kann ich das ja einfach dahin übertragen.

Vielen Dank :)

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Du gibst mir den Glauben an die Jugend zurück! DANKE!!!

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Du gibst mir den Glauben an die Jugend zurück! DANKE!!!
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=48593&goto=939499

Ja - mir auch! :D

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Viel Glück und Spaß beim Training :)

Ich hoffe es klappt und dass du uns auf dem Laufenden hältst! :winken:


http://www.polar-chat.de/topic.php?id=48593&goto=939492

Natürlich ;)

Ich kann's leider erst am Montag ausprobieren, weil ich über's Wochenende zu meinem Vater fahre. Mit Hund im Gepäck.. :)

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