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Hundeforum Der Hund
Saro

Soziale Kontakte für den Hund während Leinenzwang-Phase?

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Hallo zusammen,

ich habe eine Frage praktischer NAtur:

Wie ermöglicht man dem Hund hündische Sozialkontakte in einer Phase, in der er - aus welchen Gründen auch immer - keinen Freilauf bekommt?

Konkret geht es um folgendes:

Tobi ist im Moment immer an der 10 m-Schleppe, bzw. bekommt nur einen noch kleineren Aktionsradius zugestanden. Ich denke, das wird auch noch eine ganze Zeit so bleiben.

Dreimal pro Woche sind wir aber mit jeweils einem weiteren Hund unterwegs.

Mit diesen Hunden versteht er sich prima, aber spielen und toben mit ihnen ist derzeit ja nunmal nicht drin.

Die anderen Hunde sind sehr gut abrufbar, daher laufen diese frei.

Einmal pro Woche ist Hundeschule angesagt, die einzige Gelegenheit momentan, wo er offline mit anderen Hunden zusammen ist.

1. Soll ich mir nun Hundebesuch zu uns in den Garten einladen, damit er da mal wieder ordentlich mit einem Artgenossen rumfetzen kann?

2. Oder ist dann eben so, dass er für die Zeit, wo er so unzuverlässig gehorcht, aufs Spielen mit Kumpels verzichten muss, egal, wie lange diese Phase dauert?

EDIT:

3. Oder sollte ich in dieser Zeit auf gemeinsame Spaziergänge (die ja dann vor allem mir was bringen ;) ) ganz verzichten?

Bestimmt mache ich es mir schon wieder viel zu kompliziert... :Oo

Danke für Eure Ansichten!

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Dein Hund hat doch Kontakte zu anderen Hunden, so wie ich das verstehe. Auf dem HuPlatz auch offline ohne Schlepp.

Die Spaziergänge mit den Bekannten/ Hunde-Kumpels wüde ich einschränken und dafür lieber intensiv mit meinem Hund am Abruf trainieren.

Ich für mich kann sagen, dass ich das auf einem gemeinsamen Spaziergang mit anderen Menschen und Hunden nicht auch noch hinkriege. Da bin ICH und der Hund zu abgelenkt.

Lieber nur 1x in Gesellschaft und häufiger Abruf üben.

Meine Meinung.

Dann klappts auch schneller mit dem vergnügten offline Hundegetobe :D

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Also ich sehe es auch so wie Monika. Lieber jetzt mehr am Abrufen trainieren und in der Hundeschule kann er ja mit Anderen toben. Krankheitsbedingt hatte Mona 5 Wochen keinerlei Hundekontakt und sie sah dabei auch nicht wirklich unglücklich aus :) .

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Danke, ihr zwei!

Für mich persönlich ist es auch wichtiger, dass die Grundlagen jetzt zuverlässig erarbeitet werden, als dass er nur Spaß hat.

Aber wenn ich dann immer wieder Hunde sehe, die intensiv und ausgelassen miteinander toben, dann habe ich mich schon gefragt, ob ihm das erstens nicht fehlt und ihm zweitens auch nicht irgendwie "schadet".

Na dann, auf ins Training, auf dass er irgendwann mal wieder offline sein darf!

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Ich schließe mich den Damen auch an.

Selma hat auch schon seit Ende des Jahres 2009 keinen großartigen Hundekontakt mehr.

Einmal wegen Läufigkeit und dann wegen einer Pfotenverletzung.

Sie hat viel gelernt in dieser Zeit und war auch nicht wirklich unglücklich, eher das Gegenteil, weil sie von mir einzeln ausgeführt wurde. Das muß für einen im Rudel lebenden Hund so was wie eine Ehre sein ;)

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Danke, ihr zwei!

Für mich persönlich ist es auch wichtiger, dass die Grundlagen jetzt zuverlässig erarbeitet werden, als dass er nur Spaß hat.

Aber wenn ich dann immer wieder Hunde sehe, die intensiv und ausgelassen miteinander toben, dann habe ich mich schon gefragt, ob ihm das erstens nicht fehlt und ihm zweitens auch nicht irgendwie "schadet".

Na dann, auf ins Training, auf dass er irgendwann mal wieder offline sein darf!
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=48621&goto=940143

Die Grundlagen der Erziehung geben ihm ja dann nur MEHR Freiheit, das lohnt sich doch. Klar, dass weiß er nicht, aber DU :D

Blaze hatte 4 Wochen Leinenzwang, und Spaziergänge nur im Schritt und höchstens 10 Min.

Der Hund einer anderen Userin hat bereits seit 6 Wochen oder so Boxenruhe und bei denen wird es auch noch etwas dauern.

Wir Menschen machen uns echt viele Gedanken, ob es dem Hund so gut geht oder anderes, hiervon mehr, davon weniger... aber ein Hund geht nicht kaputt, wenn er mal für einige Wochen nicht toben kann und keine HuKontakte hat.

Übe mit ihm den Rückruf und dann darf er ja.

Du investierst somit in eure Zukunft, das lohnt sich doch!

UND: habe kein schlechtes Gewissen. Versuche, etwas mehr Gelassenheit und eine gewisse Selbstverständlichkeit in die Sache zu bringen.

Wenn du das Gefühl von Normalität hast, dann kann dein Hund auch hervorragend damit umgehen.

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