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Hundeforum Der Hund
Xita

Mieter wollen einen Hund - worauf soll der Vermieter achten?

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Folgende Situation: Meine Freundin und ich vermieten ein Haus mit sicher eingezaeuntem Garten.
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=48638&goto=940512

Ich würde darauf bestehen, dass der Hund nicht über längere Zeit ohne Aufsicht frei auf dem Grundstück rum läuft. Einfach zum "Schutz" des Hundes. Leute mit eingezäuntem Gelände neigen dazu es sich einfach zu machen... das Resultat ist dann meist ein gestreßter Kläffer... und somit auch gestreßte Nachbarn.

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Hallo und danke fuer alle eure Hinweise!

Mittlerweile habe ich meine erste inlaendische Meinung :D von einer Freundin, die frueher mit 2 Katzen ein Haus gemietet hat. Ihr Mietsvertrag hatte zusaetzliche Klauseln fuer Tierbesitzer:

- hoehere Kaution

- Haftpflichtversicherung

- regelmaessig enflohen

- Haus nach Auszug von einer renommierten Firma reinigen und ausraeuchern (? fumigate) lassen. Als Beweis mussten sie dem Makler die Rechnung vorlegen.

- Einbau einer Katzenklappe war genehmigt, aber sie mussten den Einbau und - beim Auszug - Ausbau sowie Reparatur der Tuer selber bezahlen.

Sie hat mir uebrigens auch empfohlen zu fragen, wie lange der Hund alleine bleiben wird - da der Hund von Bekannten bei zu wenig Auslastung eine Einbaukueche zerstoert hat - siehe @Debby82's Post.

Auch wuerde sie, wie @dieimwaldlebt, darauf achten, dass der Hund nicht alleine im Garten ist - u.a. damit er sich nicht unter dem Zaun durchbuddelt.

Uebrigens habe ich eine Email an die Tiervermietungswebsite geschrieben mit Bitte um Stellungnahme zu den von einigen Leuten als sehr indiskret empfundenen Fragen, die sie Vermietern empfehlen.

Ich moechte mich bei euch allen fuer eure - teilweise ja sehr kritischen - Posts bedanken. Ich gebe zu, dass ich am Anfang etwas getroffen war (denn wir wollen ja nur das Beste und moechten den Mietern die Hundehaltung ja gernstens ermoeglichen), aber eure Meinungen habe bei mir eine Menge Fragen aufgeworfen und werden sicherlich noch interessante Diskussionen nach sich ziehen.

Ich werde werde hier weiterhin posten, vielleicht interessiert es ja den einen oder die andere! ;)

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Ich finde es nicht verkehrt das ihr euch so Gedanken macht. Sicherlich macht es einen Unterschied ob man Vermieter im grossen Rahmen ist oder nur ein Haus zu vermieten hat. Da kann ich durchaus verstehen, das ihr euch versichern wollt.

Ich werde morgen mal herum fragen wie das bei meinen Freunden und deren Vermietern ist.

Was ich ganz sicher weiss, die meisten Vermieter haben eine 'Mengenbeschraenkung' von Tieren. Mehr als 2 sind hier nicht gerne gesehen oder sogar verboten. Wenn sie sich als zuverlaessig erweisen, dann koenntet ihr im Notfall ja immer noch mehr erlauben.

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@kamalii - vielen Dank. Ich bin schon gespannt, was deine Freunde fuer Erfahrungen haben.

Du hast recht mit der Mengenbeschraenkung, das hat mir eine Freundin auch schon empfohlen.(Im Moment wollen sie erstmal nur den einen Welpen.)

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Ich habe schon alleine mit 2 Hunden und mit meinem Mann und 2 Hunden in gemieteten Häusern gewohnt. Weder wurden mir irgendwelche zu persönliche Fragen hinsichtlich der Hundehaltung gestellt, noch musste ich eine höhere Kaution bezahlen oder irgendwelche Unterlagen vorlegen.

Wenn ich bedenke, wie oft Kinder heutzutage in manchen Kindergärten/Schulen Läuse haben, finde ich die Vorschrift, Hunde regelmäßig zu entflohen oder das Haus beim Auszug von einem Fachmann quasi ausräuchern zu lassen, schlichtweg lächerlich.

Eine höhere Kaution würde ich akzeptieren. Ebenso einen Zusatz im Mietvertrag, auf wie viele oder welche (bestimmte) Hunde die Erlaubnis beschränkt ist.

Doris

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Wenn ich bedenke, wie oft Kinder heutzutage in manchen Kindergärten/Schulen Läuse haben, finde ich die Vorschrift, Hunde regelmäßig zu entflohen oder das Haus beim Auszug von einem Fachmann quasi ausräuchern zu lassen, schlichtweg lächerlich.

Ich auch.

Das einzige was einen Vermieter im Hinblick auf Hundehaltung zu interessieren hat ist, das der Hund nicht stundenlang bellt oder jault. Ich würde mir nicht vom Vermieter vorschreiben lassen, wie ich meinen Hund zu erziehen habe, wie lange er alleine ist (so lange er nicht jault) und auch nicht wie oft und in welcher Form ich ihn gegen Ungeziefer zu schützen habe.

Und wenn ihr versuchen würdet mir zu erzählen, ich müsste meinen Hund in einem Kennel halten wenn ich weg bin, hättet ihr bald einen Mieter weniger :D . Denn dann würde ich mir den Hund noch eine Weile verkneifen und mir eine neue Bleibe suchen, wo ich mir solche Dinge nicht gefallen lassen müsste.

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An alle, die sich solche Vorschriften nicht gefallen lassen wuerden: Bitte lest euch mal diese Broschuere durch. Die ist von einer Hundeschutzorga (Dogs Trust) herausgegeben mit der Intention, mehr Vermieter dazu zu bringen, an Tierbesitzer zu vermieten.

Inzwischen habe ich auch eine sehr ausfuehrliche Antwort von den Leuten, die die Webseite fuer tierfreundliche Mietsobjekte betreiben. Sie bestaetigen, dass die strengen 'Empfehlungen' dazu da sind, den Vermietern die 'Angst' vor Tierhaltern zu nehmen. Sinngemaess schreiben sie:

'Warum sollen Vermieter nicht darauf bestehen, Auskunft darueber zu erhalten, wie das Tier gehalten werden wird? Schliesslich gehoert ihnen das Haus. Auch die Mieter selbst muessen sich einer gruendlichen Untersuchung unterziehen, und warum sollte das nicht auch fuer das Haustier gelten?

Bis vor kurzem gab es keine einzige Firma, die eine Versicherung fuer etwaige Schaeden, den ein Tier in einer Mietswohnung anrichtet, angeboten hat. Inzwischen gibt es eine (!).

Seit 3 Jahren versuchen wir, die Meinung von Vermietern ueber Haustiere zu beeinflussen. Leider ist es so, dass wegen einiger verantwortungsloser Tierhalter Haustiere bei Vermietern generell einen schlechten Ruf haben.'

Und zum Schluss:

'Ich frage mich, ob ein Tierbesitzer, der diese Auflagen voellig indiskutabel findet, schon mal versucht haben, ein Haus in Grossbritannien zu mieten.'

Ich will damit niemanden angreifen, sondern nur nochmal unterstreichen, dass die Konventionen hier doch ganz anders sind als in Deutschland.

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'Warum sollen Vermieter nicht darauf bestehen, Auskunft darueber zu erhalten, wie das Tier gehalten werden wird? Schliesslich gehoert ihnen das Haus.

Das Haus ja, aber nicht der Hund der Mieter. Ich finde es zwar einerseits nett und gut das ihr Euch Gedanken über den Welpen Eurer Mieter macht, aber so sehr dürft ihr Euch nicht einmischen, finde ich. Oder habt ihr Grund zur Annahme, dass sie nicht gut mit ihm umgehen werden?

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Huhu,

also ich bin ja gerade auf Wohnungssuche.

Ich werde eigentlich IMMER gefragt, ob der Hund mit zur Arbeit kann oder ob er alleine zuhause bleibt. Laut der kritischen Stimmen hier im Thema könnte ich jetzt auch sagen "das geht Sie ja wohl gar nix an", aber will ich das? Ich will ja irgendwie doch noch ne Chance auf die Wohnung, ne?!

Und Leute, es ist doch unbestritten, die wenigen, die mit ihren Tieren Sch*** umgehen, die machen es wieder für den ganzen Rest schwierig.

Ich denke nicht, dass es darum geht, den Hund zu erlauben oder nicht. Ich denke, es geht der TE darum, dass die Mieter sicher letztes Mal gute Gründe hatten, das Thema ad acta zu legen. Was spricht dagegen, mal zu fragen, wieso diese Gründe jetzt wegfallen?

Ey, das ist schließlich Eigentum! Nur weil man Eigentum vermietet, heißt das ja noch lange nicht, dass man kein Interesse und kein Recht mehr darauf hat, zu erfahren, was da drin so abgeht?!? Wenn sich die Mieter richtig Gedanken gemacht haben, haben sie sicherlich gute Antworten auf all die Fragen, und dann kann man ja auch schnell klarmachen, dass das alles in Ordnung geht. Wenn nicht, müssen eben zusätzliche Sicherungsmaßnahmen (Kaution oder Versicherung, was eben möglich ist) her. Und das scheint ja usus zu sein.

Diplomatische Grüße

Silvia

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Ich denke auch, das dich die genannten Fragen nichts angehn... ich würde aber als Vermieter darauf bestehen, dass eine Hundehaftpflichtversicherung abgeschlossen werden muss, welche Mietsachschäden beinhaltet....

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