Jump to content

Schön, dass Du hier bist!

Erstelle in wenigen Sekunden ein Benutzerkonto oder logge Dich noch einfacher mit Deinem Facebook oder Google account ein. Kostenlos alle Funktionen nutzen!

➡️  Konto erstellen | Login

Hundeforum Der Hund
Gast

Abbruchsignal, ja oder nein?

Empfohlene Beiträge

(bearbeitet)

Hallo, =)

würde mal gerne andere Meinungen und Erfahrungen zu diesem Thema hören.

Verwende bei Shari das Wort *Nein* als Abbruchkommando jeglicher Tätigkeiten die sie gerade ausführt, die ich jedoch nicht will. :Oo

Letzte Woche ist uns ein Eichhörnchen über den Weg gelaufen, einen Tag später eine Katze, die von einer Wiese zur anderen wechselte. Beide waren so ca. 20 Meter von uns entfernt. Shari ist dann kurz hinterher gesprintet. :(

Habe dann jedesmal *Nein* gerufen, daraufhin wurde Shari langsamer und dann habe ich sie mit der Pfeife zu mir gerufen. Das Down-Kommando mit Pfeife klappt eigentlich auch sehr gut, aber in solchen Situationen habe ich es bisher noch nicht benutzt.

Was würdet ihr sagen, oder wie ist eure Erfahrung? Besser erst mit Abbruchsignal (wenn der Hund eins kennt) die *Jagd* stören und dann weitere Kommandos geben, oder dem Hund sofort ein *Haltekommando* wie Sitz oder Platz geben. :???

Wenn der Hund perfekt hört, ist das sofortige Platzkommando natürlich kein Problem, hat der Hund aber doch noch die ein oder andere *Schwäche*, gerade in Bezug auf "irgendwo hinterherrennen", ist das Abbruchsignal doch sicher eine gute Alternative, oder?

Wie macht ihr es mit euren Vierbeinern?

Liebe Grüße

Elke ;)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich brauche ausschließlich den "Hier"-Pfiff. Für mich ist es am sichersten, Jule kommt zu mir, als wenn sie sich irgendwo ins Down legt, wo ich erst hin muß, um sie evtl. anzuleinen.

Das "Nein" nutze ich, wenn sie z.B. vom Weg runter gehen möchte. Dann kommt sie sofort auf den Weg zurück.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hallo, guten Morgen Elke!

Im täglichen miteinander verwende ich auch das "Nein" damit Debbie etwas unterlässt. Das finde ich ausreichend - früher gab's bei uns noch das "Pfui", aber ich fand es dann Quatsch weil, Nein auch Nein heißt und keine Vorwarnung zum Pfui sein soll. Für Jagdsituationen nehme ich allerdings ausschliesslich die Pfeife. Dabei ist es so, das ich es mit Debbie so eingeübt habe, das wenn die Pfeife ertönt sie alles stehen und liegen lässt, zu mir kommt und sich vor mich hinsetzt. Im Prinzip ein "Komm hier". Für das Befolgen gibt es immer einen "Jackpot" und das lässt sie sich natürlich nicht entgehen. :D *ggg*

Liebe Grüsse Marie

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Will ich nicht, dass meine beiden irgendwo rein gehen, Feld, Hofeinfahrt usw. kommt ein *Raus da*, was seit dem wir regelmässig longieren, auch gut klappt.

Unternehmungen, die ich nicht wünsche, werden mit *Nein* unterbrochen.

Ansonsten arbeite ich auch mit der Pfeife.

Pfiff bedeutet, alles stehen und liegen lassen, SOFORT zu Frauchen und vorsitzen.

Klappt nicht immer, besonders Jägerin Shelly ignoriert noch hin und wieder, aber es wird jeden Tag besser! :D

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hallo Elke,

du hast mir ja schon von deinem Erfolg mit dem Eichhörchnen und der Katze und ich find das Klasse :klatsch: kannst stolz sein.

Ich denke wie du das handhabst erst mit dem Abbruchsignal und dann der Pfeife ist doch ok.

Ich nutze nur die Pfeife weil ich damit immer gut gefahren bin.

Lg Birgit

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hallo!

Ich mache es ähnlich wie Du. Mein Hund jagt leider auch ganz gerne mal, wobei ich glaube, dass die eher spieln will, als reißen, aber man weiß ja nie.

Ich rufe auch erst mal "Nein". Danach rufe ich sie zu mir.

Meist klappt das auch ganz gut. Leider nicht immer.

Ich verwende das Nein auch für alles, was sie nicht soll. Egal ob sie was fressen wil und es nicht darf, jagen, Weg verlassen oder kleine Katzen ärgern. Wobei unsere 10 Wochen alten Katzen meinen Schäferhund schon verprügeln und die dann Angst kriegt! Sieht heiß aus, so eine Karatecat und nen Schiss- (Schäfer-) Hund! :)

Ich habe aber mal gelesen, dass Hunde sich besser ins Platz legen lassen, wenn sie schon auf der Jagd sind, als dass sie zurück kommen.

Ich weiß es nicht, aber bei uns klappt das leider noch nicht so wirklich! Aber wir üben dran!

Gruß Steffi

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Guggug.

Das erinnert mich an etwas, was ich mal irgendwo gelesen habe.

Eine bestimmte *Methode* benutzt einen sog. doppelten Rückruf.

Der erste Teil ist hierbei kein Abbruchkommando sondern ein extra konditioniertes Signal, was *Superspaß mit Mami/Papi* bedeutet, also irgndein besonderes Spielzeug, ein Zerrspiel, eine Schmuserunde (individuell nach Hund konditioniert.. es muss ihm jeweils sehr wichtig sein und etwas mit der Bezugsperson zu tun haben).

Das Kommando dafür wird zuerst gerufen und *bereitet* sozusagen das Gehirn vor, dem Rückruf gerne zu folgen.

Ich hab das aber noch nicht ausprobiert.

Ich benutze nach wie vor nur die Pfeife.

Aber gut, dass mich das daran erinnert hat, ich wollte das schon immer mal ausprobieren mit dem Fleckenzwerg...

Liebe Grüße

Antje

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hallo,

also ich persönlich benutze in bestimmten Situationen ein Abbruchsignal. Momo hat einen sehr starken Jagdtrieb, und sie hat gelernt, dass es bei Nichtbefolgen des Abbruchsignals auch mal ziemlichen Streß mit mir geben kann.

Den Doppelpfiff habe ich bis jetzt immer nur positiv belegt. Sie ist im Moment so weit, dass ich sie auch ganz kurz vor Erreichen des vorher geworfenen und mit tollen Sachen gefüllten Futterbeutels, zurückgepfiffen bekomme. Oder meine Freundin spielt in einiger Entfernung wild mit ihr mit der Reizangel, an der eine quietschende Fellmaus hängt. Auch daraus bekomme ich sie abgepfiffen. Dafür gibt es dann natürlich den absoluten Supergau !!!

Bei Wild- bzw. Katzen habe ich den Pfiff noch nicht benutzt, da ich mir nicht sicher bin, ob sie den auch dort befolgt.

Gruß

Sandra

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hallo!

Also ich persönlich finde, dass das Kommando "Nein" in so vielen verschiedenen Situationen rausrutschen kann, dass man als Abbruchsignal

lieber ein anderes Kommando verwenden sollte.

Da unsere Hunde aber sehr intelligent sind, kann es passieren, dass sie das

verwendete Kommando sehr schnell mit dem für sie interessanten Jagdziel

verbinden, deshalb ist es sicher wichtig, auf den Spaziergängen auch mit

dem Kommando zu üben, wenn mal nichts in Sicht ist, damit der Hund in

jeder Situation herkommt.

Sicher kennen viele den Blick ihres Hundes, wenn man abruft und der Hund

sich erst mal umschaut: "Warum soll ich jetzt kommen - da ist doch weit und

breit nichts zu sehen :[

Ich übe auch grad mit meinen Hunden, dass ich sie länger ins Platz legen

kann. Wobei mir hier mein früheres Clicker-Training Probleme macht, da

meine Hunde nun meinen, wenn ich sie nicht gleich nach Ausführung des

Kommandos belohne, sie hätten was falsch gemacht und sie möchten dann

aufstehen und mir etwas anderes anbieten! Lt. Auskunft meiner Trainerin hab

ich das Clickern falsch aufgebaut oder zu früh belohnt.

Aber ich finde es schon toll, dass Du Deinen Hund von der Katze wegbekommen hast - alle Achtung!

Cony

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Ich übe auch grad mit meinen Hunden, dass ich sie länger ins Platz legen

kann. Wobei mir hier mein früheres Clicker-Training Probleme macht, da

meine Hunde nun meinen, wenn ich sie nicht gleich nach Ausführung des

Kommandos belohne, sie hätten was falsch gemacht und sie möchten dann

aufstehen und mir etwas anderes anbieten!

Off Topic an:

Einer der Gründe, aus denen ich davon abrate, Ruhekommandos zu clicken ;)

Off Topic aus.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

×

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie zu, dass wir Cookies verwenden, um unser Angebot zu personalisieren. Mehr erfahren.