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Hundeforum Der Hund
baro2304

Welche Erfahrungen habt ihr mit dem "Kastrations-Chip" gemacht?

Empfohlene Beiträge

Hallo Zusammen,

mein Rüde wird jetzt bald drei Jahre und zeigt neuerdings, wie ich finde, extremes Sexualverhalten. Vor drei Wochen war er noch abrufbar, wenn wir eine läufige Hündin gesehen haben, jetzt geht gar nichts mehr.

Sobald er irgendeinen Hund am Horizont sieht, rennt er dahin, egal wie weit das weg ist, wenn es eine nette Hündin ist, oder je nachdem ein kastrierter Rüde, muss ich ihn dort einsammeln (ist dann wie von Sinnen, nicht mehr ansprechbar), wenn nicht, kommt er schnell wieder zurück.

Letzten Sonntag war es eine läufige Hündin und danach hat er tagelang nichts mehr gefressen und ist hier Zuhause sogar durch eine kleine lichte Stelle in der Tuja-Hecke auf´s Nachbargrundstück abgehauen. Das hat er noch nie gemacht.

Will ihn natürlich nicht sofort kastrieren lassen, auch nicht (es ist ja erst seit einer Woche so) diesen Chip setzen lassen, sondern erst einmal Informationen sammeln. Vielleicht legt es sich ja auch wieder.

Also....bin auf Eure Erfahrungsberichte in Bezug auf den Chip gespannt und schön wär auch, wenn Ihr mal erzählen würdet, wie Eure Rüden in diesem Alter so waren.... :)

Vg

Gaby

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Der Neufundländer (drei Jahre) meiner Freundin hatte den zum testen wie es ist wenn er kastriert ist und ob sich das Fell verändert was bei Neufundländern und anderen Hunderassen durchaus der Fall sein kann. Als der Chip gewirkt hat war es super, Ben war neben läufigen Hündinnen ohne Probleme. auch dieses auffällige Sexualverhalten wurde schnell besser, das hat er nämlich wie Deiner auch immer stärker gehabt. Sie hat das mit dem Chip erst ausprobiert weil ihr Hund wie Deiner u.a. gelitten hat wegen läufigen Hündinnen und bei Rüden war er zwar nicht aggressiv aber doch etwas dominater . Das hat sich alles gelegt, mittlerweile hat sie ihn richtig kastrieren lassen und es läuft super. Eine Bekannte aus der Hundeschule hat ihren Yorki auch chemisch kastriert das ist auch alles paletti,kein Stress mehr mit Hündinnen oder anderen Rüden wie früher, sie lässt ihn allerdings nicht richtig kastrieren weil ihr Mann dagegen ist (!). Aber der Chip ist schon toll hab das jetzt schon bei vielen Rüden mitbekommen und alle waren zufrieden.

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Das hört sich ja schon mal alles sehr positiv an. Hätte mir nie vorgestellt, dass das mal so kommt. Bisher, schrieb ich ja schon, kein Problem.

Meine Bedenken bzgl. Kastration bzw. Chip sind auch die Fellveränderungen (aber da muss man natürlich Prioritäten setzen), die relativ wahrscheinlich sind, oder? Bzw. die Problematik, ob dann unkastrierte Rüden auf ihn "abfahren", so wie er das jetzt bei manchen kastrierten Rüden hat. Dann hätte er ja auch wieder Stress.

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Hallo Gaby,

persönlich nicht, aber zwei unserer Welpen bekamen den Chip als Junghunde bei ihren neuen Familien. Deren Erfahrung: wirkt super, alles wunderbar, genau wie erwartet.

Meine Meinung dazu: JA zu entweder Chip oder kastrieren lassen. Beides wird ihm sein Leben ERLEICHTERN. Warum? Weil ein unbefriedigter Trieb viel schlimmer ist, mehr Sress/Probleme macht als dieser kleine Eingriff. Und weil es unverantworlch ist einen sexuell intakten Rüden zu halten aber ihm die Möglichkeit zur Triebbefriedigung zu verwehren. Selbstverstndlich wird sein Leben daher "leichter" wenn dieser Stressfaktor 2mal pro Jahr (mindestens) wegfällt, er spürt kein Verlangen und ist daher "zufrieden".

Ich weiss schlecht geschrieben aber ich finde diesen Anti-Kastrations-Wahn einfach fürchterlich!;-) Hoffe ich bin niemanden auf den Schlipps getreten!

Wegen anderer Rüden brauchst Du Dir generell keine Sorgen machen, sei aber darauf vorbereitet dass unzählige notstandige unkastrierte Rüden Euch ab und zu "belästigen" werden, die können ja auch nicht aus ihrer Haut und müssen IRGENDWO hin mit ihrer aufgestauten sexuellen Energie... Die meinens net bös!!;-) Zeig ihnen einfach dass Ihr kein Interesse an solchen "Spielchen" habt und gut ist. Nur meine Meinung!;-)

EDIT: natürlich wird bei der Hormonumstellung gleichzeitig das Wachstum beeinflusst (unterdrückt), aber bei Deinem 3jährigen Rüden ist das ja kein Problem. Wenn die Rüden im ersten Jahr gechipt oder kastriert werden bleiben sie kleiner, werden nicht so gross wie unkastrierte Rüden.

Noch enn ruhigen Vormitag!

Joachim

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Bei den Neufundländer Ben hat sich das Fell nicht merklich verändert nur hat er wohl mehr Unterwolle bekommen. Soll hauptsächlich bei Hunden mit viel Rotanteilen im Fell vorkommen wie Setter, Dackel und die rotbraunen Neufundländern.

Aber mit dem Chip kannst Du das ja wunderbar testen. Ich bin sowieso dafür Rüden wie auch Hündinnen kastrieren zu lassen schon allein um den Stressfaktor zu nehmen, viele sind ja auch dagegen, aber auf einen Nenner kommt man sowieso nie bei dem Thema, ich würde meine Hündin immer wieder kastrieren lassen, aber das ist ein anderes Thema, bleiben wir beim Chip :D

Achso mit unkastrierten Rüden gibt es keine Probleme, aber sein kann das ja immer mal, bisher war aber nichts auffälliges

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Hallo,

meine ganz persönliche Meinung ist contra Chip.

Ganz einfach deswegen, weil es nicht ausgereift ist und Langzeitfolgen nicht bekannt.

Zudem dauert es, bis sich die Hormone umstellen und wenn es denn dann funktioniert, ists mit der Wirkung auch schon bald vorbei.

Generell bin ich nicht für die Kastration- aber auch nicht vehement dagegen.

In vielen Fällen kann man den Rüden wirklich Erleichterung verschaffen, weil es eben wie oben beschrieben, zu Frustrationen führt, wenn der Trieb nicht ausgelebt werden darf.

Wenn sich das Verhalten noch lange so zeigt, würde ich ganz persönlich, kastrieren.

Einfach weil es auch super gefährlich ist... der Hund rennt über die Straße.. oder deckt "nur" eine Hündin...- (ungewollte) Hunde gibt es genug..

Nichtsdestotrotz würde ich den Hund sichern!

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Hallo Gaby,

persönlich nicht, aber zwei unserer Welpen bekamen den Chip als Junghunde bei ihren neuen Familien. Deren Erfahrung: wirkt super, alles wunderbar, genau wie erwartet.

Meine Meinung dazu: JA zu entweder Chip oder kastrieren lassen. Beides wird ihm sein Leben ERLEICHTERN. Warum? Weil ein unbefriedigter Trieb viel schlimmer ist, mehr Sress/Probleme macht als dieser kleine Eingriff. Und weil es unverantworlch ist einen sexuell intakten Rüden zu halten aber ihm die Möglichkeit zur Triebbefriedigung zu verwehren. Selbstverstndlich wird sein Leben daher "leichter" wenn dieser Stressfaktor 2mal pro Jahr (mindestens) wegfällt, er spürt kein Verlangen und ist daher "zufrieden".

Ich weiss schlecht geschrieben aber ich finde diesen Anti-Kastrations-Wahn einfach fürchterlich!;-) Hoffe ich bin niemanden auf den Schlipps getreten!

Wegen anderer Rüden brauchst Du Dir generell keine Sorgen machen, sei aber darauf vorbereitet dass unzählige notstandige unkastrierte Rüden Euch ab und zu "belästigen" werden, die können ja auch nicht aus ihrer Haut und müssen IRGENDWO hin mit ihrer aufgestauten sexuellen Energie... Die meinens net bös!!;-) Zeig ihnen einfach dass Ihr kein Interesse an solchen "Spielchen" habt und gut ist. Nur meine Meinung!;-)

EDIT: natürlich wird bei der Hormonumstellung gleichzeitig das Wachstum beeinflusst (unterdrückt), aber bei Deinem 3jährigen Rüden ist das ja kein Problem. Wenn die Rüden im ersten Jahr gechipt oder kastriert werden bleiben sie kleiner, werden nicht so gross wie unkastrierte Rüden.

Noch enn ruhigen Vormitag!

Joachim
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=48674&goto=941887

Danke für Deinen ausführlichen Bericht. :)

Je mehr ich darüber nachdenke, desto logischer finde ich es. Fand es auch schon immer unverantwortlich wenn sich jemand einen Hengst, der niemals decken wird, hält. Kater läßt man auch grundsätzlich kastrieren etc.

Wollte nur ursprünglich die Zuchtzulassung mit ihm machen, daher ist das natürlich dann das krasse Gegenteil. Das mit der Zuchtzulassung ist "gegessen", weil er eine Schilddrüsenunterfunktion hat, die vererbbar sein kann und evtl. noch eine andere Krankheit in seiner Linie liegt, die er u.U. weitergeben könnte. Das fänd ich unverantwortlich. Daher kann ich gut damit leben, aber ich muss jetzt erst mal komplett umdenken.

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Hallo,

meine ganz persönliche Meinung ist contra Chip.

Ganz einfach deswegen, weil es nicht ausgereift ist und Langzeitfolgen nicht bekannt.

Zudem dauert es, bis sich die Hormone umstellen und wenn es denn dann funktioniert, ists mit der Wirkung auch schon bald vorbei.

Generell bin ich nicht für die Kastration- aber auch nicht vehement dagegen.

In vielen Fällen kann man den Rüden wirklich Erleichterung verschaffen, weil es eben wie oben beschrieben, zu Frustrationen führt, wenn der Trieb nicht ausgelebt werden darf.

Wenn sich das Verhalten noch lange so zeigt, würde ich ganz persönlich, kastrieren.

Einfach weil es auch super gefährlich ist... der Hund rennt über die Straße.. oder deckt "nur" eine Hündin...- (ungewollte) Hunde gibt es genug..

Nichtsdestotrotz würde ich den Hund sichern!


http://www.polar-chat.de/topic.php?id=48674&goto=941906

Aber ich denk schon, es ist besser mit dem Chip zu testen, ob eine Kastration überhaupt etwas bringen würde, oder? Und von einmal den Chip setzen dürften doch keine Langzeitschäden für den Hund entstehen. Auf Dauer würde ich das jedoch auch nicht machen.

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Originalbeitrag[/ql]

Aber ich denk schon, es ist besser mit dem Chip zu testen, ob eine Kastration überhaupt etwas bringen würde, oder? Und von einmal den Chip setzen dürften doch keine Langzeitschäden für den Hund entstehen. Auf Dauer würde ich das jedoch auch nicht machen.
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=48674&goto=941983

[/quote

Naja das weiß man eben nicht, es sind langfristig die Folgen nicht getestet.

Und grundsätzlich wird eine Kastration sicherlich etwas bringen, wenn es "nur" dieses Problem ist.

(Läufige) Hündinnen werden ihn nicht so interessieren- das ist doch klar, dafür muss man nichts testen. Und dass man ihm damit den Trieb und wiederum damit eine Last nimmt, ist auch klar.

Der Chip wird ja hauptsächlich verwendet um zu schauen, ob sich 'prolliges' Verhalten ändern würde- was es aber in den meisten Fällen natürlich nicht tut.

Mir stößt schon allein der Begriff chemische Kastration auf- aber gut, letztlich ist es deine Entscheidung.

Nur du musst dir überlegen, was dein Ziel ist- und hinsichtlich seines Triebes wird sich sicherlich etwas verändern- dazu musst du das nicht 'getestet' haben.

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Mein jüngerer Rüde hat im November 2008 den Chip gesetzt bekommen. Beweggrund hierfür war eine Prostatavergrößerung.

Nachdem der Chip implantiert wurde, hatten wir zwei schreckliche Wochen! Der sogenannte "Flare Up" trat bei ihm überdeutlich zutage und war nicht wirklich amüsant.....

Danach wirkte der Chip sehr deutlich und nachhaltig. Conrad regte sich in keinster Weise über läufige Hündinnen auf, intakte Rüden ließen ihn völlig kalt und nach ca. 1,5 Monaten zeigte er sogar Spielaufforderungen bei den Geschlechtsgenossen. Der Chip wirkte ein knappes halbes Jahr, danach schlich sich das rüdige Verhalten wieder ein. Allerdings sind die Rüden, welche er in der Chip-Phase bespielte, immer noch okay.

Diie körperlichen Merkmale sind wie folgt notiert - die Hoden schrumpften um zwei Drittel des Gesamtvolumens, trotz gleichbleibenden Trainings wirkte die Muskulatur des Hundes etwas verpuddingt, der Präputialkatarrh war verschwunden.

Was ich als Jägerin allerdings unerträglich fand, war die Tatsache, dass meinem Hund nun der Biss auf der Jagd fehlte.......

Mittlerweile ist alles wieder beim alten und die Schilderung der Reaktionen meines Hundes sind natürlich rein subjektive Beobachtungen, bei anderen Hunden kann der Chip ganz anders wirken.

Von einer Langzeitanwendung würde ich abraten, da es noch keine Studien zu evtl. Nebenwirkungen gibt.

Liebe Grüße

Iris

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