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Hundeforum Der Hund
Moony

Habe Buxi röntgen lassen und stehe jetzt vor dem Problem, OP oder nicht?

Empfohlene Beiträge

Wenns kommt, kommts dicke...jetzt bin ich auch mal in dieser Rubrik vertreten. :Oo

Letzten Donnerstag habe ich Buxi röntgen lassen, und zwar den kompletten Hund. Wirbelsäule, Hüften, Knie, Ellenbogen, Schultern.

Dass sie in den Hüften Arthrose hat, war ja bekannt. Das alte Röntgenbild von 2008 ist zwar schlecht, aber man kann das sehen.

Ich wollte halt aktuelle Bilder haben, um zu sehen, ob sich etwas verändert hat. Und den Rest habe ich röntgen lassen, um besser einschätzen zu können, was sie noch machen darf und was wir besser lassen.

Aussage der Klinik:

-massive Coxarthrose beiderseits, rechts noch stärker

-rechter Ellbogen minimale Arthrose, (noch) kein Problem

-Knie ok

-Wirbelsäule ok

-Schultern ok

Sie empfiehlt ein künstliches Hüftgelenk. Kosten 2000-2500 Euro.

Dann habe ich die Bilder einem mir bekannten Tierarzt gezeigt, der allerdings nur die Bilder und nicht den Hund gesehen hat. Das Ergebnis war niederschmetternd...

-extreme HD und infolge dessen extreme Arthrose beiderseits

-rechter Ellbogen hat arthrotische Veränderungen, und zwei Stücke die fest sein sollten, sind lose

( Link zu Wikipedia dort unter "Manifestationen", den FCP und den IPA hat sie wohl...)

-rechtes Knie hat eventuell einen "Chip" (OCD = Osteochondrosis dissecans)

-Rest ist ok

Laut ihm bräuchte sie zwei neue Hüften und der rechte Ellbogen gehört auch therapiert. Oder aber Schmerzmittel bis ans Lebensende.

Kann die Röntgenbilder gern noch einstellen...

Mein Hund wird im April 6 Jahre alt. Sie rennt draußen mit der größten Begeisterung herum, tobt durch den Schnee, spielt mit Stöckchen, Bällen, sucht ihren Futterdummy und ihr Spielzeug, springt auch gerne mal irgendwo hoch, ist also insgesamt so ziemlich quietschvergnügt.

Die Symptome: Manchmal steht sie langsamer auf und manchmal muss sie sich erst einlaufen. Manchmal steht sie auf, geht zum Wassernapf und setzt dann die eine Hinterpfote erstmal nur zögerlich auf.

Nach zu starker Belastung humpelt sie schon mal. Mittlerweile kann ich aber ganz gut einschätzen was zu viel ist. 4 Stunden normales Laufen sind z.B. kein Problem. Problematisch wird es erst, wenn sie dabei viel bergauf und bergab rennen würde, viel mit anderen Hunden toben würde, ich viele Bälle/Stöckchen werfen würde...

Und wenn sie im Winter ins kalte Wasser springt, humpelt sie später dann auch...

Sie bekommt seit Donnerstag Rimadyl für 10 Tage, ich sehe bisher nicht wirklich einen Unterschied...

Falls es auf eine OP herausläuft, wohl eher eine beidseitige Femurkopfresektion oder eine Goldakupunktur. Das künstliche Hüftgelenk geht mir irgendwie persönlich zu weit, mal ganz abgesehen von den Kosten.

Aber soll ich überhaupt jetzt schon so recht drastische Maßnahmen ergreifen? Würde ich nur die Röntgenbilder sehen, würde ich denken, dass der Hund kaum laufen kann, aber das ist definitiv nicht der Fall. Vom Ellenbogen merkt man sowieso nichts, der war auch in der Untersuchung bei Manipulation nicht schmerzhaft. Die Hüften schon.

Zweiter Tierarzt sagte auch völlig zu Recht: Es kann sein, dass sie noch 4 Jahre gut läuft, dann habe ich einen 10 Jahre alten Hund, der nicht mehr kann. Und ich operiere lieber einen 6-jährigen als einen 10-jährigen Hund.

Ich werde auf jeden Fall noch mehrere Meinungen einholen, das ist ja nun nichts akutes.

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Oh mann!!!Wie blöd!

Knuddel das Pinseltierchen mal...

Ich wünsch euch, dass ihr gut beraten werdet und Buxi noch laaaaaange fit bleibt...

Mucks Hund hier hatte doch auch eine Femurkopfresektion, dort liefs glaub ich ganz gut, oder? Sprich sie doch noch mal an...

Liebe Grüße!!!

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Seufz...

das ist starker Tobak, tut mir leid für euch.

Blaze hatte am 23.12. eine OP/Arthroskopie im rechten Ellbogen: FPC.

Ich habs in Bramsche von Dr. Grußendorf, www.tiergesundheitszentrum.com , machen lassen, und war/bin SEHR zufrieden.

Das ist aber vermutlich zu weit für dich aus München...

Leider noch weiter weg, aber diese Klinik macht nur Lahmheiten, keine Impfe, kein Durchfall, keine Hautgeschichten... www.windeby.de

Vielleicht ist es dir möglich mit einer dieser Kliniken Kontakt aufzunehmen.

Dr. Grußendorf hat die RÖ-Aufnahmen von Blaze angeschaut UND eine Stunde mit mir telefoniert (abends um halb zehn), ohne dass ich jemals einen Fuß in seine Praxis gesetzt hätte.

Damit will ich selbstverständlich nicht sagen, dass er per Telefon eine Diagnose gestellt hätte, aber er hat ohne Berechnung Zeit in eine Nicht-Kundin investiert, das macht nicht jeder.

Erfahrungen darüber hinaus habe ich nicht. Aber wenn du darüber mehr wissen möchtest und das irgendwie hilfreich für dich ist, dann frag gerne nach, am besten PN, sonst find ich`s ggf. nicht.

Alles, was ich zu Hundehüften gelesen habe, ist, dass die HuHalter mit künstlichen Gelenken im Hund nicht glücklich sind, und die Hunde meistens auch nicht.

Wenn mein Hund HD hätte, würde ich mich ernsthaft mit Goldimplantaten (sehr informativ die Seite von Dr. Rosin in Berlin, www.tierarzt-rosin.de) auseinandersetzen.

Dein Hund ist noch jung. Egal welcher Eingriff - er steckt es jetzt sicher besser weg als in x Jahren.

Mit Futterzusätzen kann man Arthrose gegen wirken:

- Grünlippmuschelextrakt (mögl. reine Grünlippmuschel, ohne blabla Zusätze)

- Lachsöl und Leinöl wegen der ungesättigten Fettsäuren, dem bes. Verhältnis am Omega 3 und Omega 6 Fettsäuren, und der Eicosapentaensäure

Ich wünsche dir eine gute Entscheidungsfähigkeit.

Alles Gute, dir und deinem Buxi!!!

Edit hat mich erinnert:

das

http://www.barfshop.de/product_info.php?info=p316_DHN---Gelenk-Phyt-200-g.html

bekommt Blaze jetzt für ein halbes Jahr auch noch. Die Zusammensetzung ist toll, und dafür dass KEINE Füllstoffe drin sind, finde ich P/L auch völlig ok.

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Hole dir auf jeden Fall verschiedene Meinungen ein. Ich habe gerade mit meiner Freundin ueber HD gesprochen. Sie arbeitet in einer Tierklinik in Trier. Die haben mit der Goldakupunktur keine guten Erfahrungen gemacht, sehr oft muessen sie Patienten, mit Probleme nach einer GA, behandeln. Die halten ueberhaupt nichts davon.

Ich weiss nicht wie ich entscheiden wuerde. Vielliecht tendiere ich dazu eine solche Sache ein fuer alle Mal aufklaeren zu wollen. Ich gebe zu ich weiss nicht viel ueber GA, habe also keine Ahnung was das genau macht. Ich haette Angst das es nichts an der Tatsache aendert, das da etwas nicht so funktioniert wie es soll. Von daher wuerde ich lieber das Grundproblem beheben wollen.

Ich wuensche dir viel Kraft, einen klaeren Kopf und das du eine gute Entscheidung finden kannst. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen das Dinge, die auf den ersten Blick schlimm erscheinen, meist gar nicht so schlimm sind.

Liebe Gruesse

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Guck mal hier, Alyssa

http://www.polar-chat.de/topic_41703.html

da hat ein Userin sehr detailliert beschrieben, wie ihr Hund mit GA behandelt wurde.

Ich glaube, es ist auch ein Unterschied, ob man eine Goldakkupunktur oder Goldimplantate setzen läßt. Bin mir aber nicht sicher.

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Huhu,

also mein Anatomieprof (Alyssa, der Salomon... ;) ) war sehr für Goldakkupunktur.

Allerdings meinte er, es muss halt echt gut und nicht von irgendwem gemacht werden

unddie Wirkung könne nach ein paar Jahren schon wieder weg sein..

Das wäre für mich bei so einem jungen Hund wie Buxi ein dickes Minus!!

Ansonsten noch: Muskelaufbau... aber das weißte ja eh :D

Grüßlis

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Und um dir Mut zu machen: bei der (verstorbenen :( ) Hündin meiner Mitbewohnerin wurde schon in jungen Jahren beidseitig starke HD festgestellt.

Dennoch hat sie bis zum 12. Lebensjahr durch Muskelaufbau, angepasste Belastung (war aber Rettungshund!) und Futterzusätze keine bzw sehr selten Beschwerden gehabt.

Danach verlor sie durch eine andere Erkrankung ihre "Fitness" und Bemuskelung und musste dann mit Schmerzmitteln behandelt werden.

LG

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Ach Mensch Alyssa, lass Dich mal d050.gif

das ist ja ne blöde Diagnose.

Kannst Du bitte mal die Bilder hier einstellen?

Mach Dich jetzt erstmal nicht verrückt und such Dir noch nen zweiten Gelenkspezialisten. Wenn Du etwas weiter fahren möchtest, kann ich Dir einen empfehlen.

e015.gif

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Das ist es ja, was mich so irre macht, diese verschiedenen Meinungen. Für manche ist ne künstliche Hüfte das Nonplusultra, für andere war es nicht gut, andere schwören auf die Goldakupunktur, womit wieder andere aber keine guten Erfahrungen gemacht haben...wie soll man da irgendetwas entscheiden?

Soweit ich weiß, werden Goldimplantate einfach in Gelenksnähe gesetzt und sollen dann durch irgendwelche chemischen Prozesse wirken. Im Gegensatz dazu werden bei der Goldakupunktur gezielt die Akupressurpunkte angesprochen und man hat dann noch zusätzlich diese Wirkung. Man sollte den Hund vorher auf jeden Fall akupunktieren lassen, um zu sehen ob er überhaupt darauf anspricht. Doof, dass ich eigentlich nicht von Akupunktur und ähnlichem überzeugt bin. :wall: Das Konzept der Goldakupunktur gefällt mir trotzdem irgendwie.

Aber falls es wirklich nach ein paar Jahren nichts mehr bringt, ist das auch nichts.

Auch zum Thema Futterzusätze, als ich Buxi bekam, habe ich mal in der Uni nachgefragt (TA meines Vertrauens) und er sagte mir, das bringt alles gar nix, da es nicht im Gelenk ankommt. Was mir auch einleuchtet.

Danke für die Links Monika. Aber kannst du nochmal den von der Klinik in Windeby raussuchen? Bei deinem Link komme ich nur auf eine Apartmentvermietung. ;)

Wenn ich wieder in Hamburg bin, wäre Windeby nämlich durchaus eine Möglichkeit. Mit Bramsche wird es schwierig.

Muck, kannst du mir den Link auch mal geben? Im Moment gucke ich alles an. Aber ich werde leider nicht so sehr weit fahren können.

rotfuchs: Sie ist wohl ziemlich gut bemuskelt, wenn auch rechts etwas weniger Muskulatur vorhanden ist. Wenigstens etwas.

Bilder kommen gleich...

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Die Hüften

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rechter Ellbogen laterolateral

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rechter Ellbogen craniocaudal

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rechtes Knie

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