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Hundeforum Der Hund
pyjimaus

Meine Stieftochter (19, fast 20 Jahre alt) muss wieder bei uns einziehen ...

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Guten Abend,

[ALIGN=justify]endlich kamen mein Mann und ich nach dem schrecklichen Jahr 2009 ein wenig zur Ruhe - unser Hund Leo starb im August und riss damit mein Herz entzwei, im November starb meine Mutter, das allerschlimmste Ereignis in meinem bisherigen Leben - und dann ereilt uns heute abend eine weitere schlimme Nachricht. Die Tochter meines Mannes muss wieder bei uns einziehen, da sie die fristlose Kündigung ihrer Wohnung erhalten hat. Miete hat sie seit über 8 Monaten nicht gezahlt, aber kein Wort zu uns gesagt - ich könnte heulen deswegen. Strom wurde gestern abgestellt - einfach Wahnsinn. Und wäre das jetzt nicht passiert, wüßten wir immer noch nicht, dass sie sich so sehr in Schwierigkeiten gebracht hat.

Das sie wieder hier einzieht, ist ja gar nicht sooo tragisch, obwohl mein Mann und ich uns eigentlich sehr auf eine ruhige, gemeinsame Zeit gefreut haben, um uns wiederzufinden nach all der Traurigkeit der vergangenen Monate.

NEIN - ich bin so traurig, dass sie nichts gesagt hat - kein Wort, auf jedes Nachfragen unsererseits hat sie immer mit "alles in Ordnung", "nein, ich habe genug Geld", "ich brauche eure Hilfe nicht" etc. reagiert. Klar hatte sie genug Geld - hat alles in Klamotten und Ausgehen investiert.... Dieses Verhalten war damals auch der Grund, weswegen sie bei uns auszog - absolutes Ignorieren von Dingen, die einfach sein müssen - wie Miete zahlen, morgens aufstehen um zur Arbeit zu kommen, Pflichten erfüllen und nicht nur "chillen" (ich hasse dieses Wort), Verantwortung für sich selbst und sein Handeln übernehmen.

Sie zog mit 17 Jahren bei ihrer Mutter aus und bei uns ein, da sie massive Probleme daheim hatte. Mit Ach und Krach den Hauptschulabschluss geschafft, keine Lehrstelle, keine weiterführende Schule - gar nichts. Wir haben uns gefreut, dass sie zu uns kam und haben alles getan, damit sie für ihr Leben gerüstet ist - dachten wir jedenfalls bis heute abend :motz: Ausbildungsplatz gesucht und gefunden (lange Odyssee mit mehreren Besuchen in irgendwelchen Maßnahmen für Jugendliche ohne Ausbildung mit mir zusammen - GsD war das immer höchst schockierend für sie, dass sie irgendwann begriff, dass eine abgeschlossene Ausbildung das allerwichtigste ist), ihr die Dinge des alltäglichen Lebens beigebracht - Überweisungen ausfüllen, wie wasche ich Wäsche, kochen, bügeln, wie komme ich mit meinem Geld zurecht (ich heule jetzt), wenn ich nicht viel habe - d. h. Haushaltsbuch führen, Ausgaben kontrollieren etc. -Nach knapp 1,5 Jahren zog sie aus - wir waren mit den Nerven am Ende, weil es ständig Streit gab wegen ihrer Lügen und Faulheit (so hart das klingt). Sie hat die Angewohnheit bei Schwierigkeiten den Kopf in den Sand zu stecken und erst dann zu reagieren, wenn es schon viel zu spät ist. Bloß nicht dran denken, das regelt sich schon von allein - nur tut es das meistens eben nicht!!!!! Wir sahen den Auszug als letzten Weg, sie zu zwingen, endlich Verantwortung für sich selbst zu übernehmen. Am Ende war es so, dass wir gar nicht mehr mit ihr stritten, sondern nur noch untereinander zankten, weil wir mit den Nerven runter waren. Und da haben wir einfach einen Schlussstrich gezogen. Sie ist nur ein paar Häuser weiter in eine kleine, niedliche Wohnung zusammen mit einer Freundin gezogen.

Kaum war sie ausgezogen, wurde unser Verhältnis wieder klasse - da wir uns ja nicht täglich sahen und uns im Alltag auf die Nerven gingen. Auch wenn ich nicht ihre "richtige" Mutter bin, haben wir doch ein super Verhältnis - dachte ich zumindest. Aber sie hat ihr "Vogel Strauss Verhalten" immer noch nicht abgelegt, wie wir jetzt hautnah erleben durften.

Morgen zieht sie ein - ade schöne Zweisamkeit (O-Ton mein Mann). Ich werde morgen losmaschieren und ein Bankkonto für sie eröffnen, auf das nur ich Zugriff habe. Dorthin wird zukünftig ihre Ausbildungsvergütung überwiesen - sie bekommt Taschengeld und der Rest wird für die Schulden aufgewendet. Punkt um. Jetzt heißt es eben harte Schule, sonst lernt sie es nie und endet noch mit 20 Jahren in der Privatinsolvenz. Himmel, ich könnte ihre Mutter umbringen, dass sie ihr nie beigebracht hat, mit Geld zurecht zu kommen oder überhaupt im Leben. Immer nur "wir haben uns ja so lieb", aber keine Grenzen setzen, keine Verantwortung für irgendwas übernehmen, nicht mal für sich selbst. Tja, woher sollte es auch kommen, ihre Mutter kommt auch nicht zurecht - immer haben andere Schuld, müssen andere für sie aufkommen (nein, das ist jetzt kein gehässiges Lästern von der "neuen" Frau, mein Mann muss keinen Unterhalt für sie zahlen, sondern sie lebt seit 15 Jahren vom Amt, obwohl sie schwarz arbeitet etc.). Und diese Mentalität überträgt sich zwangsläufig auf die Kinder. Eigentlich wollten wir die Große schon vor 8 Jahren zu uns holen, doch sie sträubte sich vehement dagegen. Wir haben es immer wieder versucht und waren glücklich, als sie endlich kam.

Ach, auch dies schaffen wir - wir haben bisher noch alles geschafft *selbst Mut zusprech*.

Wie ich mich kenne, werde ich ab und zu mal berichten, wie es läuft.....so also....to be continued ;)

Lieben Gruß

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Ich wünsche euch viel Kraft...

Ich hoffe meiner Mutter nie so viel Kummer zu machen...ich habe da so Angst davor. Ich habe mein Abitur 2009 gemacht...nun werde ich anfangen zu studieren und ich hoffe so meine Mutter und meinen Bruder nicht zu enttäuschen. Im Sommer bin ich ausgezogen und ich fühle mich schon schlecht weil wir für unsere Küche 1500€ Schulden gemacht haben...und weil es eben doch mal passiert dass am Ende des Geldes noch Monat übrig ist...ich weiß das wir gut haushalten und uns nicht so viel gönnen aber trotzdem... Ich weiß auch das sich die Situation bald ändert weil wir dann wieder etwas mehr Geld haben.

Ich denke es gibt wirklich Dinge die müssen manche Menschen selbst lernen,man kann immer wieder sagen "pass auf" etc aber am Ende muss derjenige trotzdem selbst "auf die Schnauze fallen" um darauß zu lernen. Schade,aber es ist wohl so.

Schön das ihr für eure Tochter da seit,ich hoffe sie macht euch nicht mehr lange so viel Kummer!

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Oh man...das ist wirklich harter Tobak. :(

Ich drück dir/euch die Daumen das ihr das schafft...vor allem nervlich. Kopf hoch,das wird schon wieder. :knuddel

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Ich würde Dir vorschlagen, gemeinsam eine (Familien-) Beratung aufzusuchen, um mithilfe einer neutralen Person die Rahmenbedingungen für Euer Zusammenleben festzulegen.

So eine Begleitung kann für alle eine wertvolle Entlastung sein, wenn Konflikte den Alltag bestimmen und die Beziehung zu einander leidet.

Beratungsstellen, die von den Kirchen unterhalten werden sind, beraten konfessionsneutral und kostenlos!

Wünsche Dir alles Gute!

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Hu, mein schlechtes Gewissen ereilt mich grad... so war ich auch (Bin ja auch erst 22). :Oo

Meine Mama hats mit mir genauso gemacht wie Du mit Deiner Stieftochter nur dass sie mich bis zum Schluß hat hängen lassen...

Ich finde es toll dass ihr sie wieder zu euch nehmt, dass ihr überhaupt die Kraft aufbringt das nochmal zu tun. Ich hätte es mir damals wirklich sehr gewünscht!

Das mit der Familienberatung ist eine gute Sache!

Ich drück euch ganz, ganz dolle die Daumen dass das wird!

Fühl Dich auch nochmal ganz lieb von mir gedrückt, so eine (Stief-)Mama wie Du ist einfach goldwert und Deine (Stief-)Tochter kann sich wirklich glücklich schätzen Dich und Ihren Papa zu haben, eben zwei Menschen die ihr aus der tiefsten Sche*** helfen! :respekt:

Liebste Grüße

Anne :)

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Hallo,

[ALIGN=justify]nun die Fortsetzung des sich bei uns abspielenden Dramas.....

Seit drei Tagen wohnt sie wieder bei uns und ich habe bereits jetzt schon wieder diese Magenschmerzen, die ich damals kurz vor ihrem Rauswurf bei uns hatte. Ich mag nicht mehr nach Hause kommen, wenn ich weiß, dass sie da ist. Eigentlich war der erste Tag okay oder soll ich lieber sagen, mein Mann und ich waren wie betäubt - absolut fassungslos und ungläubig, uns selbst quälend mit der Frage, was wir falsch gemacht haben.

Wir sagten uns, okay - das bekommen wir wieder hin, irgendwie schaffen wir es - unser Motto bei solchen Problemen ist immer "wenn Du glaubst, es geht nicht mehr, dann kommt von irgendwo ein Lichtlein her" - diese Einstellung habe ich einfach und es war bisher auch wirklich immer so. Der Abend vorgestern lief ruhig, mein Mann und ich haben nur kurz mit ihr gesprochen, uns ihre Sicht der Dinge angehört, Unterlagen (die zwei Zettel, die sie immerhin hatte *Sarkasmus*) durchgeschaut und gerechnet - soviele Schulden, dass wir das auch nicht mal eben so übernehmen könnten - abgesehen davon, dass wir das auch gar nicht wollen. Wir besprachen die weitere Vorgehensweise, sie wollte sich gleich am nächsten Morgen um Hilfe kümmern - Sozialamt, Jobcenter, noch mal mit dem Vermieter reden - was auch immer.

Tja, und was soll ich sagen - der nächste Morgen kam und Madame blieb einfach im Bett liegen bis zum Mittag.... Dann hat sie sich dann doch mal bequemt, zum Arbeitsamt zu gehen - aber natürlich nicht, um Hilfe zu erfragen bezüglich der jetzigen fristlosen Kündigung ihrer Wohnung wegen der ausgebliebenden Miete von über 8 MONATEN oder der Sperrung des Stromanschlusses - nein, es ist ja viel wichtiger, zu fragen, was sie nach ihrer Ausbildung in ca. 8 Monaten so alles machen kann. Mein Mann und ich waren ja morgens bereits auf 180, weil sie einfach mal wieder alles so laufen lässt und der Meinung ist, dass sie jetzt, da sie bei uns wieder schön im Warmen sitzt mit lecker Essen, heißer Dusche, eigenem Zimmer (unser Gästezimmer), aus der Verantwortung raus sei. Mein Mann und ich sind natürlich wie jeden Morgen brav zur Arbeit maschiert, damit wir unsere Miete etc. zahlen können. Boah, ich kriege jetzt schon wieder hohen Blutdruck, wenn ich daran denke.

Ich habe im Dienst geschaut, wer ihr vielleicht helfen kann - Schuldnerberatung - den Tipp habe ich auch nochmal von jemanden sehr nettem hier aus dem Forum erhalten (danke noch mal für die lieben Worte) - ich rief dort an, um für meine Stieftochter dort einen Termin zu vereinbaren. Denn sie wird mit den Schulden in die Privatinsolvenz müssen, wie es ausschaut - viel zu hohe Schulden und viel zu wenig Einkommen. Auch nach ihrer Ausbildung wird sie die mit ihrem Gehalt nicht begleichen können. Die Dame von der Schuldnerberatung war sehr nett und gab mir den Tipp, da es ja sehr brenzlig wegen des Wohnungsverlustes ist, dass sich unsere Tochter an das Amt für Grund und Wohnungssicheurng wenden kann - die würden in solchen Notfällen (und den haben wir definitiv - sie muss bis zum 04.02. die Wohnung geräumt haben) meistens helfen.

Dann hat mir die Dame leider noch auch etwas in meinen Augen richtig Schlimmes gesagt - ihre Mitbewohnerin haftet genauso für die Schulden wie unsere Tochter, da beide den Mietvertrag gemeinsam unterschrieben haben. Und das obwohl ihre Freundin (die wir sehr gern mögen) immer ihre Miete gezahlt hat. Ihre Freundin ist noch Schülerin, ist jetzt bei ihrer Mutter und ihrem verhasstem Stiefvater (O-Ton der Freundin) zeitweise untergekommen. Das tut mir auch sehr leid, denn sie ist vor knapp einem Jahr aus ihrem Zuhause ins Frauenhaus geflohen und versuchte dann, sich selbst ein Leben aufzubauen. Und jetzt hat unsere Tochter alles kaputt gemacht - völlig verantwortungslos, so absolut egoistisch. Ihre Freundin wollte schon mit uns vor Monaten reden, doch unsere Tochter hat es untersagt und mit Kündigung der Freundschaft gedroht....Das durften wir dann heute erfahren, denn ihre Freundin war hier - wir baten darum, um alles zu besprechen und evtl. auch mehr Unterlagen, Mahnbescheide etc. durchschauen zu können. Ihre Freundin ist jetzt völlig geschockt, als wir ihr sagten, dass sie leider auch für die Schulden haftet und bei ihr genauso gepfändet etc. werden kann wie bei unserer Tochter, wenn wir da keine Lösung finden und die Kinder die Wohnung halten können. Die hinterlegte Mietsicherheit ist dann natürlich auch weg - die Hälfte davon haben mein Mann und ich gezahlt, die andere Hälfte (für die Mitbewohnerin) das Sozialamt. Und das Amt will natürlich auch sein Geld zurück haben....

Kurze Abschweifung - eigentlich wollte ich ja berichten, dass mein Mann und ich gestern abend endgültig explodiert sind. Unsere Tochter kam heim, tat so, als ob gar nichts wäre - alles in bester Ordnung, das Leben ist schön..... kein Wort darüber, dass sie evtl. etwas unternommen hätte, um ihre Probleme zu lösen - gar nichts. Ruhig setzten wir uns zu ihr an den Esstisch und fragten mal vorsichtig nach, ob sie sich schon was überlegt hätte in punkto Wohnung, Schulden etc. "Nö, warum? Sollte ich etwa?" Knall, peng - und ich sah die Adern am Halse meines Mannes auf die dreifache Größe anschwellen, sein Kopf wurde knallrot und mit ganz leiser Stimme fragte er sie, ob sie nicht der Meinung wäre, dass es vielleicht der falsche Weg wäre, bis mittags zu schlafen und sich dann den ganzen Tag um seine Probleme nicht zu kümmern. Patzige Antwort von ihr - was solle sie denn tun, ihr würde ja keiner helfen. Explosion!!! Ich dachte, dass er gleich aufspringt und sie schlägt (würde er nie machen!). "Mini hat dir doch heute per SMS die Kontaktdaten der Schuldnerberatung und des Amtes für Wohnungssicherheit geschickt - hast du nicht mal angerufen?" Sie fing wie immer an zu heulen - Standard bei ihr, Tränen statt Taten (auch wenn sich das jetzt eiskalt anhört, aber irgendwann stumpft man da ab, wenn das immer passiert, obwohl eigentlich eine Antwort erwartet wird). Keine Antwort, nur heulen. Irgendwann kam dann, dass sie ja nicht wisse, was sie tun soll und immer so reagiere, wenn sie Mist gebaut hat - verdrängen, verdrängen und nochmal verdrängen.

Das haben wir ja auch schon gemerkt und haben mehrmals versucht, dagegen zu steuern, sind aber jedesmal gescheitert. Egal bei welchen Dingen - Ausbildungsplatz verloren und dann noch Wochen so getan, als ob sie zur Arbeit geht, bis wir mal bei ihrer Chefin nachfragten, da wir ja etwas ahnten - Mahnbescheid wegen eines abgeschlossenen Handyvertrages (gegen unsere Intervention und Warnung vor den hohen Kosten, die entstehen können), ach mehrere Mahnbescheide wegen verschiedener Dinge und natürlich hatten wir dann auch den Gerichtsvollzieher hier - aber sie hat dennoch alles abgestritten und uns ins Gesicht gelogen, dass sie das nicht war. Ich habe stundenlang mit ihr geredet deswegen, ihr erklärt, dass man bei solchen Dingen sofort reagieren muss, ich das auch gerne für sie übernehmen würde (den Schriftkram), nur muss sie etwas sagen!!

So, und nun zum Ende meines endlos langen Textes.

Fazit:

Wir haben immer noch keine Lösung, sie wird aber nicht hier auf Dauer wohnen (das halten wir nicht aus und es wird ihr nicht helfen, ihr Leben selbst verantwortungsbewußt zu gestalten, da wir dann ja immer da wären, um sie weich aufzufangen). Am Montag hat sie einen Termin beim Amt für Wohnungssicherung, zusammen mit ihrer Freundin. Sie hat am Mittwoch einen Termin bei der Schuldnerberatung. Wir hoffen inständig, dass sie in der Wohnung bleiben kann - obwohl sie ja heute bereits wieder auf Wohnungssuche war, aber natürlich vergessen hat, dass sie wohl keine Chance hat, eine zu bekommen, geschweige denn einen Stromanschluss bei unseren Stadtwerken und damit auch nicht bei einem anderen Anbieter. Die Wohnung sei ja billiger als die alte, nur hat sie bei der Berechnung vergessen, dass ihre momentane Miete eigentlich nicht so hoch ist, die Höhe ergibt sich einfach aus der Tatsache, dass sie mit der Miete auch noch eine Ratenzahlung auf die davor schon entstandenen Mietschulden bezahlt (wie wir jetzt ja wissen, ist das nicht die erste fristlose Kündigung der Wohnung, nur beim ersten Mal hat der Vermieter sich noch auf eine Ratenzahlung eingelassen, die natürlich auch nicht eingehalten wurde).

Wir werden wohl ein Therapie mit ihr machen, da irgendetwas völlig falsch läuft bei ihr und wir nicht mehr weiter wissen. Wir können uns einfach nicht erklären, dass sie so ein Phlegma entwickelt, wenn Probleme auftauchen, nur noch passiv ist und nicht aktiv reagieren kann, obwohl sie weiß, dass ein solches Verhalten völlig falsch ist. Allein möchte sie das nicht machen, also werden wir eine Familientherapie versuchen, damit auch wir lernen, was wir evtl. ändern können.

So, und jetzt ist für heute erstmal Schluss......to be continued :D

Lieben Gruß

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Oh oh oh . das hört sich nach viel Stress an .

ich bin selbst erst 23 und stehe seid 5 Jahren mit meinem Freund auf eigenen Beinen , ich weiß das es nicht leicht ist und man ab und zu auch mal nicht nur Marken Ware kaufen kann, aber wir schaffen das =)

Gibt es denn bei euch Betreutes wohnen ? das macht eine Freundin von mir , Sie darf dort bleiben bis sie 25 ist . Sie Lernt dort mit geld umzugehen und wie mal seinen Tag mit arbeit haushalt , kochen und und und auf die Reihe bekommt.

Mfg

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Das hört sich jetzt total hart und ungerecht an, aber ich weiß wovon ich rede. Meine Tochter war genauso, ihr Freund hat mir sogar noch Schmuck und Geld geklaut. Und ich hatte mir das nur eingebildet und würde nur Vorschriften machen! Da war dann Ende. Ich konnte nicht mehr und habe sie rausgeschmissen. Sonst wäre ich vor die Hunde gegangen!

Es herrschten dann 2 Jahre Funkstille, ich wußte nicht, was sie macht. Dann, ganz langsam bekam sie die Kurve. Heute - sie ist 27 - haben wir wieder Kontakt, sogar enger wie früher. Wir sprechen über alles, ich helfe ihr bei der Schuldenbereinigung - sie zahlt, ich verhandel nur.

Sie hat ihr Leben in den Griff bekommen und hat mir neulich etwas gesagt:

"ich habe dir ganz schön was geboten, aber der Rausschmiss war das Beste, was du tun konntest. Wenn du das nicht gemacht hättest, hätte ich dich immer weiter ausgenutzt und nie selber was geschafft. Früher war ich stinksauer auf dich, aber heute bin ich froh! Ich wäre sonst untergegangen "

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Huhu :)

Zunächst einmal kurz zu der Mietgeschichte... leider ist es tatsächlich so, dass die Freundin deiner Stieftochter mit haftet. Denn wenn man gemeinsam einen Mitevertrag unterschreibt gründet man automatisch eine GbR (Gesellschaft bürgerlichen Rechts). Diese wird oft unbewusst gegründet und es haften alle "Mitgesellschafter" im vollem Umfang. Das ist richtig blöd für die Freundin deiner Stieftochter..... :( Die Arme...

Ansonsten kann ich nur sagen: Ich an eurer Stelle würde dem Mädchen klar die Grenzen zeigen. Sie nimmt eure Hilfe nicht an, dir geht es sehr schlecht deswegen. Manchmal hilft da nur ein Rausschmiss....auch wenn es sehr hart ist. Denn auch wenn man sein Kind natürlich liebt, sich selbst sollte man immer noch mehr lieben.

Ihr könnt ihr ja eine Frist setzen, zu der sie sich Hilfe geholt haben muss, bis zu der sie einen Plan hat, wie es weitergeht. Und wenn sie diese Frist nicht einhält, dann sollte sie sich klar werden, dass NUR SIE die Verantwortung für ihr Leben trägt....niemand sonst. Sie ist keine 8 Jahre mehr. Da müssen Mama und Papa noch Verantwortung tragen. Aber sie ist nun erwachsen und sie sollte lernen, sich so zu benehmen. Vielleicht funktioniert das nicht, wenn ihr ihr vorbetet, was sie tun soll. Vermutlich muss es ihr noch schlechter gehen um zu merken, wie unglücklich ihre Situation ist.

Eins solltest du dir klar machen: Wir tragen immer die Verantwortung für unser Leben. Das tut niemand sonst. Und wir können niemanden retten. Entweder tut der andere was dazu, oder er muss sehen, wie er klar kommt. Es kann ja nicht sein, dass deine Gesundheit und eure Ehe darunter leidet. Das geht einfach zu weit....!!

Alles Liebe und viel Kraft für die kommende Zeit...

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Ganz einfach - fallen lassen.

Die Dame muss selber mit sich klar kommen - alt genug ist sie.

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