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Maulkorb zum Schutz vor Giftködern?!

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Gerhard, da muss ich dir widersprechen. Es geht alles, aber bei manchen Hunden reichen geringe Zwänge nicht aus. Ich müsste Resa wirklich weh tun oder sie massiv bedrohen (am besten mit dem Tode), um sie davon abzuhalten. Ich habe sie inzwischen so weit, dass sie weiß, dass sie nichts fressen soll und bei nicht ganz so verlockenden Sachen und bei geringer Aussicht auf Erfolg auch mal davon ablässt.

Glaube mir, ich lege großen Wert darauf, dass die Hunde draußen nichts fressen, und ich kann auch echt deutlich werden. Ich habe es bei allen anderen Hunden (z. B. bei Fricka, die auch stark unterernährt war) geschafft, sie vom Fressen draußen abzuhalten - bei Resa nicht. Keine Chance, außer s.o. Und selbst da bin ich nicht sicher.

Ich vermute, dass du noch nie einen Hund hattest, der sein Leben lang gehungert hat und um sein Futter kämpfen musste. Da reicht ein bisschen Zwang und ein bisschen Verknüpfen nicht aus, jedenfalls nicht bei jedem Hund.

Schade übrigens, dass es dir egal ist, was andere meinen. ;)

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Wir hatten hier vor ein paar Monaten etliche Ködermeldungen in nahestem Umfeld (das dichteste 200m Luftline von meinem Wohnort) - die Meldungen häuften sich und da hab ich kurzerhand auch für Kiwi nen MK gekauft - Black hat eh einen und ist dran gewöhnt, bei Kiwi fiel die Gewöhnung aus.

Maulkorb drauf und los gings.

Sie fand es nicht toll, aber wenn ich ehrlich bin war mir das herzlich egal im Vergleich dazu was hätte passieren können wenn sie was gefressen hätte.

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Das wage ich zu bezweifeln.

Zum Beispiel bei vielen Hunden, die lange Hunger gelitten haben.

Da wirst Du um mehr Zwang und starke Einwirkung nicht herum kommen.

Ich habe kein Problem, meiner auch mal eine kräftige Ansage zu verpassen, und notfalls auch sehr deutlich zu werden.

Aber ich kenne auch Hunde, da funktioniert es nicht.

Die rennen dann eher mit dem Fressbaren weg, als es auszuspucken.

Dann hat man auch nichts gewonnen.

Und immer nur an der Leine, naja, da ist der Maulkorb auch nicht schlimmer.

Alles falsch und nicht verstanden.

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Dann erkläre es doch mal für Dumme.. :kaffee:

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Gerhard, da muss ich dir widersprechen. Es geht alles, aber bei manchen Hunden reichen geringe Zwänge nicht aus. Ich müsste Resa wirklich weh tun oder sie massiv bedrohen (am besten mit dem Tode), um sie davon abzuhalten.

Falsch.

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Mag ja sein, Gerhard... aber ich würde im Zweifel NIEMALS das Leben meiner Hunde darauf verwetten, dass ich ein ganz besonders toller Hundeerzieher bin und aufgrund eines Rest-Zweifels lieber einen Maulkorb anlegen!!!

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Ich denke hier müsste man auch mal ein"bisschen" zwang und Druck definieren. Klar, den meisten Hunden kann ich es bei bringen nichts draußen zu fressen (zumindest zu 98%).

Aber es gibt halt auch sehr verfressende Exemplare und die müssen nicht mal gehungert haben. Draußen was fressen ist selbstbelohnend, auch wenn es ne Ansage gibt hatte der Hund Erfolg, spätestenst beim Abschlucken. Schon allein deshalb ist es so schwierig das den Hunden abzugewöhnen.

Ich habe HH kennengelernt die wirklich nicht mit Wattebällen werfen, die Jahre lang schon Hunde ausgebildet haben, die sogar zum TT gegriffen haben und trotzdem haben sie es nicht geschafft dem Hund das Wildfressen abzugewöhnen.

Bei einem besonders Hartnäckigen Exemplar stellte sich sogar eine Vorliebe für Tabasco ein, da damit Köder zum Training präpariert wurden.

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Ich versuche schon seit 5 Jahren meinem Hund beizubringen, dass der nix frisst. Ist mir leider noch nicht gelungen, obwohl ich sagen muss, dass es in letzter Zeit besser geworden ist. Vielleicht liegt es ja daran, dass er gelernt hat weil es im Sommer sehr krank war nachdem er irgendwas erwischt hat. Ich habe es leider zu spät erkannt da hatte er es schon verschluckt. War irgend ne weiße Pempe.

LG

Idou und Angelika

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Also mein Hund nimmt draußen auch nichts auf! Letztens hat er ein Wurstbrot "gefunden" und mich dann fragend angeschaut. Gut.

Außerdem kann ich ihm tausend Wurststücke vor die Nase legen und er nimmt sie erst nach meinem OK. Auch gut.

ABER... es ist und bleibt doch ein Hund und keine Maschine! Und weil ich deswegen keine Garantie erwarten kann, dass er nicht mal doch irgendwann irgendwo ein klitzekleines Stückchen Wurst oder was auch immer aufnimmt, geh ich lieber auf Nummer sicher!!

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Sehr konstruktiv, Gerhard.

Aber was soll´s - ist wohl verlorene Liebesmüh. :Oo

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