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Hundeforum Der Hund
TAFKAM

Hundebegegnung = Horror / brauche Tipps

Empfohlene Beiträge

Hallo an alle,

wahrscheinlich rühr ich an einem Thema rum, was hier schon tausendfach besprochen wurde...

Wir haben unseren Ricky (Rüde) vor zwei Monaten aus dem Tierheim geholt. Dort war er nur zwei Tage zum Glück. Er ist ein Retriever Mischling (angeblich Dackel mit drin) und zwei Jahre alt.

Als wir das Probe Gassi Gehen im Tierheim gemacht haben, war alles ok. Auch wenn er den Hund meiner Schwiegermutter trifft, ist alles ok. Zuhause ist er der liebste Hund der Welt. Nur seine Trennungsangst ist ein grosses Problem. Er kann nicht alleine sein....)

Jetzt aber zum eigentlichen Problem. Wenn wir Gassi gehen (an der Leine) benimmt er sich wieder der Teufel, wenn er andere Hunde trifft. Hierbei ist es egal, ob Rüde oder Hündin, ob auf der anderen Strassenseite. Er bellt, will angreifen, Springt wie ein Känguru und will auf den anderen Hund drauf.... Horror. Obwohl er nicht gross ist, ist es schwer ihn zu halten.

Der erste Rat der Tiertrainerin war "ausweichen". Ganz ehrlich: So ein Blödsinn. Geht in der Alttagssituation in 70% der Fälle nicht.

Auch wenn ich es vorher sehe, geht ein "Sitz" nicht, weil er dann da eh nicht bleibt. Schnell weitergehen ist dann eher "den springenden Hund hinter sich herschleifen".

Der zeit versuche ich gerade vorher das "Schauze zuhalten" und SITZ zu machen...

Wie kann es sein, dass er beim Probegassi gehen kein Thema mit anderen Hunden hatte? Was soll ich tun?

Bitte gebt mir Tipps!

Danke!

PS.: Wir hatten einmal die Hundebegegnung ohne Leine, da ist er über die andere Strasse gesprinted, um auf den anderen Hund drauf zugehen...

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Erstmal herzlich Willkommen hier im Forum ! =)=)

Da hast Du Dir aber ein ganzes Stück Arbeit aufgeladen. Wurdest Du im Tierheim über seine Aggressionen nicht informiert? :no: Vielleicht war das ja der Abgabegrund des Hundes.

Aber zum Thema. Es wird ein langer Weg werden bis zum eigentlichen Erfolg. Mit "Schnauze zuhalten" und "Sitz machen" wirst Du in diesem Fall nicht viel erreichen. Ich würde ihm aber vorab - nur zur Sicherheit - einen Maulkorb anlegen, damit er im Freilauf nicht zubeissen kann.

Wie sieht es mit der Grunderziehung des kleinen Kerls aus? Hier könnte eine gute Hundeschule schon einiges bringen.

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Im Tierheim wussten sie nichts über ihn, weil er im Jugendamt einfach ausgesetzt wurde, ohne irgendeine Beschreibung.

Hundeschule gehen wir jetzt an. Wir hoffen auch sehr, dass das etwas hilft.

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Hi,

ich würde mir so schnell wie möglich einen Trainer ins Haus nehmen, der kann dann gleich auch Ratschläge zum Punkt Alleinsein geben. Es ist schwer hier im Forum zu beurteilen, wo genau die Auslöser sind und ob das Problem Verlassensängste oder Kontrolle ist.

Leinepöbeln hat viele Ursachen, zum einen ist es ein Führungsproblem und dann können noch zig andere Sachen dazu kommen: zuwenig Kontakt zu anderen Hunden, keine Kopfauslastung, wenig Vertrauen in den HH (ihr habt ihn ja noch nicht so lange), Vorerfahrungen in eurem Fall. Genauso vielfältig wie die Gründe für Leinepöbeln/Aggression so vielfältig ist auch ein Vorgehen beim "Abschaffen" des Problems.

Bei uns hat sich am Anfang auch das Abstandhalten als richtig erwiesen. Später kamen dann noch gezielte Beschäftigung im richtigen Moment, körperliches Abblocken. Das Tätscheln hätte beim Sammy ein Startsignal bedeutet. Ein Sitz am Anfang wäre auch unmöglich gewesen. Sinn des Abstandhaltens ist es ja die Distanz zu finden, bei der der Hund noch nicht auf 100 ist sondern noch ansprechbar ist und zum Beispiel Sitz machen kann - es also positive Bestärkung fürs richtige Verhalten erst geben kann. Dieser Abstand wird dann nach und nach verkürzt. Klar ist das schwierig im Alltag, es erfordert ein Vorausschauendes-Laufen oder auch einen Straßenseitenwechsel.

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Hallo erstmal! :winken:

Ich würde auch versuchen noch eine(n) gute(n) Hundetrainer(in) zu finden, die sich das "Gesamtpaket" Hund mal anschaut. Oftmals spielen viele verschiedene Faktoren eine Rolle, die dann zu solchem Verhalten führen! Das kann schon bei Euch in der Wohnung anfangen... Wer ist der Hund, wo steht er in der Familie, wer seit ihr... Da würde ich auf jeden Fall immer auf professionelle Hilfe zurückgreifen. (2. Meinung einholen) Ihr habt den Hund ja nun auch erst seit zwei Monaten, vielleicht ist er noch garnicht richtig "angekommen"? Wie ist denn die Bindung zu Euch momentan? Hat er vielleicht das Gefühl, die Situation kontrollieren zu müssen, weil er Euch das (noch) nicht zutraut? Das kann alles mit reinspielen! Aber das können andere meist besser beurteilen, als man selbst. Daher würd ich definitiv immer wieder auf professionelle Hilfe direkt vor Ort zurückgreifen. Man selber sieht manche Dinge einfach nicht...

Wäre ja auch interessant etwas über die Vorgeschichte des Hundes in Erfahrung zu bringen. Konnte Euch das TH denn nichts weiter über das Tier erzählen? Da würde ich nochmal nachhaken!

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