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Hundeforum Der Hund
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Ist es einem Hund wirklich egal wo/bei wem er wohnt?

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Hallo!

Ich habe eben in einem anderen Thread gelesen, dass es einem Hund egal ist wo bzw. bei wem er wohnt, solange er es gut an. Wie seht ihr das? Ich mache mir da Gedanken zu meinem Hund.

Mein Hund hat jetzt 7 Monate bei meinen Eltern gewohnt, in der Zeit war ich 3x für je 4 Wochen zu Besuch dort. Vorher haben wir bis zum 7. Lebensjahr auch bei meinen Eltern gewohnt, danach bin ich dann doch recht oft umgzogen. Und mein armes Hündchen tat mir doch jedesmal sehr leid, ich glaube sie verkraftet das gar nicht gut.

Jedenfalls suche ich gerade eine Wohnung und möchte zum 01.03. umziehen. Principiell würde meine Mutter meinen Hund auch behalten. Ist es einem Hund denn wirklich egal wo er wohnt?

Ich bin halt öfters weg, meine Mutter hingegen sitzt den ganzen Tag zuhause, was mein Hund doch denke ich besser findet, wenn immer jemand da ist. Andererseits wohnen meine Eltern aber in einer Asphalt-Gegend, also Grün gibt es da nicht wirklich, sondern eben nur asphaltierte Strassen und Wege, da wäre es bei mir doch Grüner. Deutlich ruhiger ist es bei mir auch, meine Eltern schreien halt doch den ganzen Tag rum. Ausserdem kaufen sie nur Aldi Futter. Mit dem Tierarzt den meine Mutter hat bin ich auch nicht wirklich zufrieden. 12 Wochen ist mein Hund dort wegen einer Nebennierenrindeninsuffizens in Behandlung und der Tierarzt hat nichtmal ein Ultraschall gemacht, geschweige denn die Ursache herrausgefunden. Das ist doch schon etwas dürftig oder?

Wäre es meinem Hund wirklich egal ob ich da bin oder nicht? Bzw. ob er bei mir lebt oder meinen Eltern? Würde er es vielleicht sogar besser bei denen finden? Kann ich ihm einen weiteren Umzug überhaupt zumuten?

Oder mache ich mir zu viele Gedanken?

LG Alex

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Nein, ich finde nicht, dass Du Dir zu viele Gedanken machst.

Ich würde es von der Intensität der Beziehung Deines Hundes zu Dir abhängig machen und vom Charakter (Anpassungsfähigkeit), wo der Hund nun bleibt.

Ein Hund kann sich neu orientieren, das stimmt wohl, aber es gibt auch immer wieder Hunde, die sich einfach weigern.

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Es ist sicher nicht egal.

Auch nicht in deinem Fall.

Nimm den Hund mit.

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Ich denke grundsätzlich is es einem Hunde egal wer da ist, hauptsache das Hunde-Mensch-Gespann stimmt und der Fressnapf ist voll.

Man sieht es immer wieder bei Vermittlungen, Hunde können sich super anpassen und wenn sie sich wohl fühlen ist es egel welcher Mensch es ist.

Bei deiner Situation würde ich mir überlegen ob es wirklich sinnvoll ist für den Hund

Ich bin halt öfters weg, meine Mutter hingegen sitzt den ganzen Tag zuhause, was mein Hund doch denke ich besser findet,

Das nützt einem Hund nicht viel, Beschäftigung muss schon auch da sein.

Und der Rest... rumschreien, kein Grün... hmmm

Warum nimmst du ihn nicht mit... nur wegen dem Umzug... hab ich was überlesen... is er zu lange alleine dann ?

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@meiwa:

Naja sogesehen ist die Bindung zu mir natürlich stärker als zu meiner Mutter, aber die Anpassungsfähigkeit ist halt doch sehr gering würde ich sagen.

@Berlin-Babsi:

Naja sie wäre schon auch mal bis 6 Stunden am Tag allein, hauptproblem ist eben der Umzug, die neue Umgebung, Wohnung, etc. Das nimmt sie sehr mit.

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Wenn ich mir die Situation bei deinen Eltern so ansehe, würde ich eigentlich sagen: nimm sie bitte mit!

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Ich würde es davon abhängig machen, wie wohl sich der Hund in einem unruhigen Umfeld verhält. Ist es ihr gleichgültig? Kommt sie mit dem Trubel zu recht? Verzieht sie sich in die Ecke? Ist sie gerne allein? Braucht sie immer die Gegenwart der Menschen?

Mit dem wenigen Grün könntest Du, wenn Du Zeit hast, einen Ausgleich mit längeren - aber regelmäßigen - Spaziergängen machen.

Beantworte Dir die Fragen selber. Ich glaube, dann findest Du auch die richtige Lösung.

Gruß Christa

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Also wenn die Beziehung zu Dir stärker ist, als zu Deiner Mutter, würde ich den Hund mitnehmen.

Ich habe eine Freundin, die ist jahrelang alle 10 Monate umgezogen. Mit Hund. Dem Hund war (und ist) nur wichtig, dass er bei ihr ist. Ansonsten hat er gelernt, sich schnell in fremder Umgebung zurechtzufinden und hat sich dabei immer sehr auf die Freundin konzentriert.

Nimm ihn mit.

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Warum sollte der Umzug so ein großes Problem sein?

Oder zieht ihr demnächst noch öfters um?

Der Hund wird den Umzug verkraften, bzw. nach einer Eingewöhnungszeit vergessen haben. 6 Stunden sehe ich nicht als so ein großes Problem. Oder hast Du dann keine Zeit oder Lust danach Dich mit ihm zu beschäftigen?

Wenn der Hund bei Deiner Mutter auch nur rumsitzt, ist das meine Meinung nach auch kein Hundeleben. Vom Aldifutter und vom Tierarzt mal abgesehen.

Du meinst ein Umzug stresst Deinen Hund zu sehr, aber die Schreiereien bei Deinen Eltern nicht?

Ich würde ihn mitnehmen.

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@Christa Zimmer:

Das kann ich nicht sagen, ob meinen Hund das grossartig stört, wenn sich meine Eltern ständig anschreien, ich bin ja nie dabei, ich kriege es nur von den Nachbarn gesagt.

Ich denke mal, kein Hund ist gern alleine. Ihr wäre es natürlich lieber, wenn immer jemand da ist.

Ich glaube da liegt ein Missverständnis vor, sollte sie bei meinen Eltern bleiben, dann wird meine Mutter mit ihr spazieren gehen, nicht ich.

@Sushi13:

Sie fühlt sich immer extrem unwohl nach einem Wohnungswechsel. Ich bin in 2 Jahren mit meinem Studium fertig, kann natürlich sein, dass ich dann umziehen muss. Dann mache ich 2 Jahre das Referendariat, kann natürlich sein, dass ich danach auch wieder umziehen muss.

Sicher wird sie ausreichend beschäftigt, auch wenn sie mal länger alleine ist.

Wie gesagt, ich kann es nicht beurteilen wie sehr das meinen Hund stört, wenn die Eltern ständig rumschreien, ich bin ja nicht dabei.

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