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Hundeforum Der Hund
bordes

Orijen Proteingehalt

Empfohlene Beiträge

Hallo Allerseits,

heut sprach mich jemand auf Trockenfutter an. Hatte von Orijen ja schon einiges (positives) gehört. Nun ging es aber um den Proteingehalt.

Bei Orijen geben sie 40% Protein an. Nun meine Frage, das ist ja extrem hoch. Meine Vermutung ist nun das es eben einen unterschied zwischen Rohprotein und Protein gibt??!!

Ich hoffe das es hier ein paar Experten gibt die mir helfen ein bissl schlauer zu werden :so

lg

Andrea

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Huhu,

es gibt gutes und schlechtes Protein. Es gibt Futter das viel Protein hat, aber nicht sonderlich hochwertig ist. Bei diesem Futter besteht dann das Protein aus zuviel Getreide.

Dann gibt es Proteinhaltiges Futter, wie z.B. Orijen, da besteht das Protein aus guten Inhaltsstoffen, wie zum Beispiel Fleisch :)

Wenn das Futter gut ist, dann darf also der Proteingehalt ruhig höher liegen.

Versteht man, was ich mein? :think:

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Huhu,

es gibt gutes und schlechtes Protein. Es gibt Futter das viel Protein hat, aber nicht sonderlich hochwertig ist. Bei diesem Futter besteht dann das Protein aus zuviel Getreide.

Dann gibt es Proteinhaltiges Futter, wie z.B. Orijen, da besteht das Protein aus guten Inhaltsstoffen, wie zum Beispiel Fleisch :)

Wenn das Futter gut ist, dann darf also der Proteingehalt ruhig höher liegen.

Versteht man, was ich mein? :think:

e015.gif


http://www.polar-chat.de/topic.php?id=49176&goto=954114

Da kann man ja nur hofffen, dass die Nieren das auch merken :Oo

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Wie jetzt?

Kannst Du erklären, was Du mir sagen möchtest?

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Bei Orijen geben sie 40% Protein an. Nun meine Frage, das ist ja extrem hoch. Meine Vermutung ist nun das es eben einen unterschied zwischen Rohprotein und Protein gibt??!!

Grob und wischi-waschi erklärt: Man unterscheidet zwischen Rohprotein (sozusagen das Gesamtprotein) und verdaulichem Protein. Interessant ist eigentlich nur dieser verdauliche Anteil, also das, was der Organismus verwerten kann. Dieser verdauliche Anteil des (Roh)proteins ist von Lebensmittel zu Lebensmittel unterschiedlich hoch.

Bei Fleisch, Innereien und Milch beispielsweise liegt die Verdaulichkeit des Proteins bei über 95 %, während sie bei Hülsenfrüchten z.B. bei ca. 85 % liegt. Gemüse und Getreide liegen noch darunter.

Beim Trockenfutter wiederum ist es so, dass höchstens der Hersteller die Verdaulichkeit kennt; man kann lediglich aufgrund der verwendeten Zutaten Rückschlüsse ziehen und unter Zuhilfenahme der bekannten Werte und ein bißchen Rechnerei schätzen, wie hoch die Verdaulichkeit wohl sein mag.

Orijen enthält extrem viel Protein und der verdauliche Anteil davon dürfte bei über 90 % liegen.

Ein derart hoher Proteingehalt macht definitiv keinen Sinn, aber das Futter verkauft sich insbesondere in Kohlenhydratphobikerkreisen ganz hervorragend.

Ob und was die Nieren von Art und Menge dieser Proteine merken ist höchst umstritten...

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Hallo,

[

Grob und wischi-waschi erklärt: Man unterscheidet zwischen Rohprotein (sozusagen das Gesamtprotein) und verdaulichem Protein. Interessant ist eigentlich nur dieser verdauliche Anteil, also das, was der Organismus verwerten kann. Dieser verdauliche Anteil des (Roh)proteins ist von Lebensmittel zu Lebensmittel unterschiedlich hoch.

Bei Fleisch, Innereien und Milch beispielsweise liegt die Verdaulichkeit des Proteins bei über 95 %, während sie bei Hülsenfrüchten z.B. bei ca. 85 % liegt. Gemüse und Getreide liegen noch darunter.

so weit, so gut - schon einmal richtig. Es kommt aber meiner Meinung nach nicht nur auf die Gesamtmenge des (verdaulichen) Protein an, sondern auch auf die Qualität - auch bei den verdaulichen Proteinen gibt es noch Qualitätsunterschiede.

Zweitens sollten wir nicht vergessen, dass unsere Hunde ebenso wie der Wolf zu den Beutetierfressern gehört und daher beide die selbe Verdauungsart/Verdauungsweg haben. Richtig ist hier aber auch, dass der Wolf wesentlich mehr Energie benötigt als die meisten unserer Haushunde, da er sein ganzen Leben in freier Natur unter allen Witterungsverhältnissen verbringt und für sich selbst sorgen (Nahrung) muss. Unsere Hunde leben mit uns im geschützten Wohnraum, werden täglich gefüttert - die wenigsten von ihnen werden noch als Arbeitshunde (Jagd, Schäfer, Such- u. Spürhunde usw) gehalten.

Ich denke um seinen Hund richtig/gesund zu ernähren, darf man nicht den Proteinwert losgelöst von allen anderen Werten allein betrachten - sondern immner Proteine, Fette und Kohlehydrate im Zusammenhang mit der damit zugeführten Energiemenge.

Deshalb bin ich auch kein absoluter Gegner von Getreide im Hundefutter - aber auch hier ist für mich die Qualität (Hafer, brauner Reis, Quinoa, Amaranth usw.)und das "Wieviel" wichtig - vor allem nicht im Übermaß und nicht immer.

Ich habe vor kurzem zwei interessante Links zum Thema "Proteine in der Hundeernährung" gefunden - hier die Links:

dubarfst.eu/Naehrstoffe.html[/url]

royal-canin.de/fileadmin/.../Sonderdruck_Proteine_-_Hund_final.pdf[/url]

Ich füttere übrigens seit Mitte Dez.2009 Orijen Senior Dog - mein Hund ist inzwischen 7 Jahre alt und ich habe endlich einen topfitten Hund mit längerer Kondition, der sonst all die Jahre vor allem zu Beginn des Frühjahrs öfters mal Kreislaufprobleme hatte (Blutbild 2006 o.K.) Im Augenblick gibt es Acana getreidefrei zur Abwechslung in den Napf - wird ebenso gut vertragen - wir sind zufrieden, hoffe dass es so bleibt.

Lieben Gruß

Susanne

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So weit so gut und schon mal richtig? Das empfinde ich als herablassend formuliert...

Ich habe die Frage der TE vollständig beantwortet, jedenfalls finde ich keinerlei Hinweise darauf, dass auch noch Ausführungen über die Physiologie des Verdauungstraktes, Kohlenhydrate etc. gefordert waren.

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Hallo,

So weit so gut und schon mal richtig? Das empfinde ich als herablassend formuliert...

Ich habe die Frage der TE vollständig beantwortet, jedenfalls finde ich keinerlei Hinweise darauf, dass auch noch Ausführungen über die Physiologie des Verdauungstraktes, Kohlenhydrate etc. gefordert waren.


http://www.polar-chat.de/topic.php?id=49176&goto=1038540

es tut mir leid, wenn es so bei dir angekommen ist, ich wollte dir nicht auf den Schlips treten.

Du hast natürlich recht - gefragt wurde in der Überschrift nach dem Proteingehalt. Deiner Aussage stimme ich auch zu. :kuss:

Meiner Meinung nach ging es der TE in ihrem Beitrag auch um die angegebene Höhe des Proteingehaltes in Orijen - und ich denke sie möchte wissen, ob dies gut oder schlecht ist, solch ein Trockenfutter dauerhaft zu füttern. Orijen enthält ca 40% Rohprotein - das bedeutet, dass die verdauliche Proteinmenge dieses Trockenfutter immer noch sehr hoch liegt.

Wir wissen, dass eine Überdosierung des Proteins die Nieren belasten kann - wir wissen aber auch, dass Proteine zweitranging auch zur Energiegewinnung hergenommen werden können. Orijen weist nicht nur einen hohen Protein- sondern auch Fettgehalt dafür aber einen niedrigen Kohlehydratanteil auf. Wenn jetzt aber ein hoher Kohlehydratanteil vorhanden wäre, würde der Hund seine Energie ausschließlich aus den Fetten und Kohlehydraten ziehen - der hohe Proteingehalt würde wahrscheinlich nicht aufgebraucht werden.

Ich denke das ganze Thema ist komplexer als wir es erahnen.

Lieben Gruß - und wieder Freunde,gell? :party:

Susanne

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Hallo Susanne,

kein Problem :party:

Komplex ist das Thema auf jeden Fall und viele Dinge wissen wir noch gar nicht mit Sicherheit.

Ich mache seit ein paar Jahren kaum etwas anderes, als mich theoretisch und praktisch mit der Ernährung von (inzwischen nur noch kranken) Hunden zu befassen und behaupte immer noch, dass ich nur wenig weiss.

Dieses Wenige ist aber im Vergleich mit einem durchschnittlichen Hundehalter, der seit ein paar Wochen, Monaten oder Jahren einen Hund ernährt, etwa das 500-fache, es sei denn er ist zufällig Mediziner mit Schwerpunkt Ernährung oder Ökotrophologe.

Wir wissen nicht, ob deutlich über den Bedarf gefütterte Proteinmengen den Nieren schaden.

Wir wissen nur, mit welchen Proteinmengen wir einen bestimmten Hund in einem diagnostizierten Stadium der Niereninsuffizienz füttern können, bis die BUN-Werte explodieren und der Hund aus jeder Pore nach Ammoniak stinkt.

Und auch da gibt es Halter, die mit ihren Ärzten und Ernährungsberatern um jedes Gramm Fleisch feilschen, das der arme Hund nun nicht mehr darf.

Ich diskutier da nicht mehr. Sollen die Leute ihre Hunde mit 40 % Protein füttern oder 70/30 fett- und getreidefrei. Wer kurzweilige Broschüren und romantische Wolfsphrasendrescherei für ausreichend hält, seinen Hund durch alle Lebensphasen gesund zu füttern, dem ist im Zweifel nicht zu helfen und der lässt sich auch dann nicht eines Besseren belehren, wenn er einen Hund hat, der seit 14 Monaten mit wässrigen Durchfällen "entgiftet" und immer dürrer wird.

Und welchen Sinn soll es machen, mit Menschen über die Verteilung der Makronährstoffe in der Nahrung zu diskutieren, die die Existenz von Amylasen bestreiten und Gluconeogenese für Tumorbildung halten...

Orijen: Ich kenne keinen Hund, der das länger (12 Monate aufwärts) als Alleinfutter bekommen hat, ohne Probleme zu bekommen, heißt aber nix, da zu mir sowieso nur Leute mit Problemen kommen und ich privat tunlichst derartige Gespräche vermeide, es sei denn ich kann nachts nicht schlafen und tüddel in Foren rum... Aber das gewöhne ich mir auch noch ab. *Seufz*

Liebe Grüße

Silke

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Aber das gewöhne ich mir auch noch ab. *Seufz*


http://www.polar-chat.de/topic.php?id=49176&goto=1057508

Bloß nicht. Das sollen sich ruhig ein paar Leute zu Herzen nehmen, was du schreibst. :winken:

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