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Hundeforum Der Hund
Mark

Scheidung - was passiert mit dem Hund?

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Hallo liebe Hundefreunde,

bei der konstant hohen Scheidungsrate in Deutschland werden sicherlich auch hier in diesem Forum einige geschiedene "User" unterwegs sein.

Mich interessiert folgendes:

Wenn ein Hund mit in die Ehe gebracht wurde oder während der Ehe gemeinsam gekauft wurde, stellt sich regelmäßig die Frage, was mit dem Hund nach einer Trennung bzw. Scheidung passiert. Habt Ihr (die Ihr in so einer Situation gewesen seid) eine einvernehmliche Regelung treffen können? Falls nein, hat das Familiengericht eine Entscheidung getroffen? Wurde ggf. ein Umgangsrecht eingeräumt?

Wäre schön, wenn Ihr einfach mal über Eure Erfahrungen berichten würdet. :)

Vielleicht habt Ihr ja auch das Eine oder Andere von Freunden / Bekannten mitbekommen.

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Man hört oft das die Hunde dann abgegeben werden , leider ! :(

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Bei Peter und seiner Ex war die Sache relativ einfach, da Sammy immer Peters Hund war. Aber die Scheidung verlief eh friedlich ohne Rosenkrieg ab und Kontakt besteht weiterhin auch jeweils mit den neuen Partnern.

Ich denke oft wird der Hund als Mittel missbraucht, wenn keine Kinder vorhanden sind. Gleiches trauriges Spiel: Krieg auf dem Rücken des Schwächsten.

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Bei uns war auch völlig klar, dass Paula bei mir bleibt. :)

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Meine beiden ehemaligen Hunde blieben, obwohl in der Beziehung angeschafft, einvernehmlich bei mir. Auf Umgangsrecht wurde netterweise verzichtet. Ich denke, dass meine Hunde damit eher ein Problem gehabt hätten.

Für unsere jetzigen Hunde ist nichts geregelt. Da Baffo bereits knapp 15 ist und eine Scheidung nicht im Raum steht :D, gehe ich davon aus, dass er sein restliches Leben bei uns beiden verbringen darf.

Zampa gehört zwar mir, aber ich würde immer zum Wohl des Hundes entscheiden und mein Mann ebenso. Streitereien, gerade auch, um dem Partner eines auszuwischen, finde ich voll mies, wenn es um Kinder oder Tiere geht.

Im extremsten Fall, also beim Tod von meinem Mann und mir, würden beide Hunde ans Tierheim bzw. die Tierschutzorga zurückgehen. Grauenvoller Gedanke!

Doris

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@ Mark

Zur Zeit meiner Scheidung hatte ich drei Hunde. Ich habe, trotz Trennung, mit meiner Ex damals noch unter einem Dach gewohnt und wir hatten drewie gesagt drei Hunde. Mein Diensthund war sowieso mal außen vor, dann hatte ich noch zwei Aussies, einen Rüden und eine Fähe. Meine Ex wollte die Hündin behalten wo ich mich dann auch schweren Herzens drauf eingelassen habe. Die beiden Aussies hatte ich jedoch damals aus den USA direkt geholt, und sowohl die AKC Papiere als auch die Kaufverträge liefen auf meinen Namen, einen Übernahmevertrag mit meiner Ex habe ich jedoch abgelehnt. Als Sie dann mit der Hündin auszog war zuerst alles ok, dann habe ich allerdings erfahren, dass meine Ex die Hündin abgeben wollte, da Sie mit der Hündin in der neuen Wohnung wohl Schwierigkeiten hatte. Ich versuchte zuerst mit Ihr Kontakt auf zu nehmen, was allerdings nichts brachte. Dann habe ich Kopien der Ahnentafeln, des Kaufvertrages und der Sportpapiere, die alle auf meinen Namen liefen dem Anwalt gegeben um die Sache zu regeln. Von Anwalt zu Anwalt gab es einen Schriftverkehr und aufgrund der absoluten Beweise, dass die Hunde letztendlich doch mir gehören, konnte ich die Hündin wieder zu mir nehmen. Meine Ex hat mir das sehr übel genommen, da Sie die Hündin fast schon verkauft hat.

Im nachhinein war ich sehr froh die Hündin wieder bei mir zu haben, denn die ganzen Probleme die die Hündin in der Wohnung gemacht hat, waren wohl auf die Trennung zu den beiden anderen Hunden zurück zu führen. Verhandlung darüber gab es keine, wurde zwischen den Anwälten geregelt. Meine Ex legte dann auch keinen Wert mehr drauf die Hunde zu sehen, schließlich hätte Sie dann ja auch mich sehen müßen :-)

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Nun ist es bei mir ja nicht so das ich geschieden wurde, aber als meine Frau 2003 verstarb war ich plötzlich in der Situation: 2 Kinder, Hund, kleinere Wohnung beziehen.

Trotzdem stand es immer außer Frage das Strolch bei uns bleibt.

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Bei uns war es relativ unproblematisch. Wir hatten 2 Hunde. Die hatten auch schon während der Ehe quasi getrennte Bezugspersonen - ich habe mich mehr um Dahli gekümmert - er um Dahlis Bruder. Nach der Trennung wurden die beiden Hunde dann "aufgeteilt".

Bei den Katzen war es schwieriger. Er hat 3 Katzen mitgenommen - ich eine behalten. Den Katzen zuliebe. Meine Mona war eher Einzelgängerin - die anderen 3 verstanden sich prima. Also blieben sie zusammen bei meinem Ex.

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Hallo Mark,

ich wurde 2002 geschieden. Die Hunde hatten wir zusammen angeschafft.

Die Kosten waren damals ein Thema und heute weiß ich, daß man nie vertrauensselig sein sollte. Eigentlich wollte mein Ex mir jeden Monat Geld für die Hunde überweisen, da Bibo damals schon sehr krank war.

Tja, wollte :wall:

Die Hunde haben ihn geliebt, aber er hat sie irgendwann nur noch gehasst, jedenfalls, was die Kosten anging. Als Dusty Borreliose hatte, wollte er, daß sie eingeschläfert wird, weil das Rausfinden der Krankheit hat damals knapp 3.000 DM verschlungen, tolle TA´s :Oo

Tja, nach der Trennung hat sich Bibo mit Rattengift vergiftet und ich war arbeitslos. Ich fragte ihn, ob er ein bißchen Geld für die Behandlung dazu gibt, da sie jeden Tag Infusionen brauchte. Da meinte er nur, eine Spritze ist günstiger und sie kann keine Kosten mehr verursachen. :(

Eins weiß ich, wenn ich jemals wieder einen Kerl heiraten sollte, werde ich alles schriftlich machen, leider mußte ich hart lernen, daß ein gesprochenes Wort nichts wert ist.

Und das obwohl wir keinen Rosenkrieg hatten, daß muss man dazu sagen :(

Ach so, er wollte nie die Hunde haben, obwohl Dusty sein Hund ist.

Als ich mal operiert wurde, habe ich ihn gebeten, mit den Beiden rauszugehen, weil ich nicht laufen konnte. Das hat er einmal gemacht, dann ist er gegangen, war ihm alles zu anstrengend :wall:

Gruß

Bianca

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Bei uns ging das ganze vor Gericht. Nachdem nur ein gefälschter Kaufvertrag vorlag den ich angefochten habe hat der Richter einen Nachweis haben wollen auf wen die Hundesteuer lief. Das war ich und ich durfte Giro behalten.

Er hat so ziemlich viel versucht um mir den Hund zu nehmen.

-Der Hund sei gefährlich.

-Der Hund gehört ihm.

-Der Hund sei schon verkauft.

-Der Hund ist ein exzellenter Vertreter seiner Rasse und wird zur Zucht eingesetzt, hat einen geschätzten Wert laut Gutachter von mehreren 1.000 Euro....

Ein berechtigtes Interesse hatte mein Ex wahrscheinlich auch nicht da er seinen eigenen Hund, um den wir uns nicht gestritten haben weil er schon vor mir da war, kurz nach der Trennung abgegeben hat.

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