Jump to content
Hundeforum Der Hund
SuseK

Hund und Katzen zusammen führen

Empfohlene Beiträge

Hallo zusammen,

ich möchte mir eine kleinen Hund anschaffen.

Es soll ein Tierheimhund werden. Kein Welpe. Der Hund muss katzenverträglich sein, da ich Katzen habe. Einen nach der Beschreibung passenden Hund habe ich gefunden. Aber dann...

Wie führe ich den Hund mit den Katzen zusammen, ohne dass es irgendwann Mord und Totschlag gibt? Ich möchte weder, dass der Hund sich auf die Katzen stürzt, noch, dass die Katzen den Hund zermetzeln. Wie geht man denn am besten vor? Zumal ein Hund, der gerade einen Umzug und eine lange Fahrt (ca. 6 Stunden, ich hole ihn ab) hinter sich hat, bestimmt auch etwas von der Rolle ist. Er muss trotzdem irgendwie hier rein und wohl erstmal seine Ruhe haben.

Wir haben ein Haus und einen kleinen eingezäunten Garten. Zur Eingewöhnung könnte ich den Hund ins Gästezimmer tun, wenn das ratsam ist. Ich stelle mir vor, dass es allenfalls für die ersten ein oder zwei Tage ratsam ist, bis der Hund sich einigermaßen von Umzug und Fahrt erholt hat. Eingewöhnt hat er sich nach so kurzer Zeit sicher noch nicht.

Die Katzen sind mehr oder minder verträglich. Sie kennen Hunde von der anderen Seite des Gartenzauns. Wobei sie vor großen Hunden Schiss haben. Früher kamen regelmäßig Frauen mit kleinen Hund direkt zum Zaun. Die Hunde mochten die Katzen gerne. Man beschnüffelte sich durch den Zaun und hopste zusammen rum. Vor größeren Besuchshunde, die direkt hier im Haus waren, sind sie geflüchtet.

LG, Suse

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hm ich weiß auch nicht so richtig, da ich keine Katzen habe, aber ich würde erstmal so tun als wäre alles in Ordnung und völlig normal, und dann schauen was passiert......... ich denke Deine Katzen werden sich den Neuankömmling erstmal aus sicherer Entfernung anschauen und wenn sie glauben das der ok ist werden sie von sich aus den Kontakt suchen...........

aber hier gibt es sicher genug Leute mit Hund und Katz die da was besseres in petto haben.... :)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Als ich meinen Hund aus dem Tierheim geholt habe wurde er im Katzenhaus getestet. Da hat er nichts gemacht. Rocky kannte scheinbar keine Katzen. Zuhause gab es auch keine Probleme. Die Katze sollte aber auf jeden Fall eine Rückzugsmöglichkeit haben wo der Hund nicht dran kommt.

Bei meinem ersten Hund hatte ich schon Katzen die keine Hunde kannten. Jedenfalls nicht Zuhause. Da gab es am Anfang gezeter. Das ging aber von den Katzen aus. Ich habe die Tiere am Anfang nur kurz bekannt gemacht und die Katzen dann wieder in ruhe gelassen. Dazu habe ich den Katzen eine gut Rückzugsmöglichkeit geboten wo der Hund nicht hinkam und sie ihre Ruhe hatten. Mit der Zeit war das dann kein Problem mehr.

Bei mir haben die Katzen länger bebraucht sich an den Hund zu gewöhnen als anders herum.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich würde mir da keinen großen Streß machen!

Gib den Katzen die Möglichkeit sich zurückzuziehen und dem Hund die Möglichkeit sich hinzulegen!

Wegsperren würde ich nicht unbedingt machen!

Die Tiere regeln das normalerweise alleine und das auch recht gut!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Achja, herzlich Willkommen hier und viel Erfolg!

Fotos werden hier immer gern gesehen! :D

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Huhu, herzlich willkommen!

Einen Tipp habe ich auch nicht, da ich auch keine Katze haben (absolutes No-go für Joey), aber wenn der Hund schon mal grundsätzlich mit Katzen auskommt und Deine Katzen "eigentlich" mit Hunden, ist es bestimmt machbar und nicht soooo schwer!

Die Katzen müssen schon mal die Möglichkeit haben, fliehen zu können (irgendwo drauf ;) ), würde ich mir vorstellen!

Die Katzen werden ja den Hund nicht gleich anfallen.....sonst könnte ich mir auch vorstellen, sie erstmal durch ein Türgitter zu trennen, damit der Hund schon mal nicht hinterher kann und sie sich durch das Gitter sehen und beschnuppern können!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich bin jemand, der setzt die Tiere einfach zusammen und schaut was passiert. Einen gewissen Lernprozess der verschiedenen Sprachen wirst du nicht umgehen können. Jede Partei muss die verschiedenen Sprachen lernen und das geht nur, wenn sie sie testen.

Wir haben nie großes hin und her veranstaltet. Wichtig ist, dass die Katzen einen Rückzugsort haben, an den der Hund nicht kommt - ist meist aber eh in Form eines hohen Kratzbaumes vorhanden.

Du solltest dir überlegen in wieweit jagen für dich okay ist und bis zu welcher Stufe. Wir haben es meist zugelassen - hier gibt es aber auch welche, die es völlig unterbinden. Hat beides seine Vorteile und hängt von deinem Vertrauen in alle Beteiligten ab. Ferner solltest du wissen, welche Körpersprache bei wem was zu bedeuten hat. Das erleichtert es dir, abzuschätzen wann ein Eingreifen sinnvoll ist und wann nicht - aber auch das ist eine persönliche Einstellung.

Eifersüchteleien oder Ansprüche auf uns Menschen haben wir immer unterbunden - wurde sich bei Kontakt zwischen Tier und uns nicht benommen wurde der Kontakt zu allen Beteiligten kurzfristig unterbrochen. Sprich der Hund wurde weggeschickt und die Katzen vom Schoß geschmissen.

Wir konnten immer ohne Sorge Hund und Katze alleine lassen, weil wir wußten, da passiert nix.

Langer Text kurzer Sinn:

Hund rein in die Wohnung, Leine abmachen und abwarten was passiert. Ruhe bewahren und allen Beteiligten die Möglichkeit geben, sich kennenzulernen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hallo,

Danke für das Willkommen.

Ich glaube, das, was ich befürchte, kommt nicht ganz raus:

Der Hund kommt nach der Beschreibung mit Katzen klar. Aber der Hund ist auch nicht größer, als eine Katze, ist so schon etwas ängstlich, wird aus seiner Umgebung gerissen, muss sich an neue, fremde Leute gewöhnen, hat eine lange Fahrt hinter sich und kommt dann hier rein. Hier wird er von einer 10-köpfigen Katzenfamilie empfangen. Wenn die bzw. einzelne Katzen Angst haben, können sie durch die Katzenklappe, oder sonst wo hin. Die kennen alle Verstecke. Auch hoch oben. Aber der arme kleine Hund! Der kann nicht weg. Kriegt der nicht gleich den Schock fürs Leben?

Der Hund wird auch mal müssen nach der Fahrt. Traut er sich überhaupt noch, wenn er gerade eine Katzenmeute gesehen hat und weiß, dass die überall sein müssen? Geht man mit ihm dann eine Runde, oder erstmal nur in den Garten?

Auch die Sache mit dem Hundekorb macht mir etwas Kopfzerbrechen. Sicher bekommt der Hund einen oder auch mehrere. Nur wird er, wenn er nicht dauernd drin liegen bleibt, was er wohl eher nicht tun soll und auch hoffentlich nicht will, dann liegt garantiert jemand anderes drin. Hier kann man überhaupt gar nichts hin stellen, ohne das jemandem sofort drin liegt. Traut sich der Hund noch in den Korb, wenn ich erst eine Katze raus werfen muss?

Ich nehme mir für die Anfangszeit übrigens mindestens 2 Wochen Urlaub. Wenn wir das mal schon hinter uns hätten! Wahrscheinlich mache ich mir viel zu viele Gedanken. Ich neige dazu...

LG, Suse

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ach was, mach Dir keine Gadanken!

Wenn Du ankommst, geh ne kurze Runde mit ihm und dann in die Wohnung!

Lass ihn einfach in Ruhe alles angucken und dann siehst Du was passiert!

Meistens nicht viel!

Zeig dem Hund den Korb und fertig!

Nur keinen Streß, das überträgt sich nämlich auf alle Deine Vierbeiner!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Mach dir nicht so viele Gedanken. Je mehr Aufwand du machst, um so schwieriger wird es.

Ich habe zur Zeit 3 Katzen + 1 Hund (bis letzten Sommer noch 3 Hunde)

Wenn einer dazu kam, dann habe ich es so gemacht:

Tür auf - Hund/Katze rein - Tür zu. Fertig.

Je weniger Einmischung um so besser.

Wahrscheinlich wird die Katze ihm erst einmal eine auf die Mütze hauen - das ist auch ihr gutes Recht. Schließlich war sich zuerst da. Verletzen wird sie ihn aber nicht.

Er wird nur schnell lernen: die lass ich besser in Ruhe.

Im Grunde kommen Hunde und Katzen super miteinander klar.

Hier ein "Beweisfoto" - Filou - der Kater - war da gerade 4 Tage bei mir :)

filou_02_01_2009_22_35_44_14.jpg

Naja - Filou ist aber auch ziemlich "anlehnungsbedürftig"

filou_23_05_2009_22_21_08_7.jpg

filou_24_05_2009_23_06_26_2.jpg

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

  • Das könnte Dich auch interessieren

    • Katzen Allergie - was kann man tun

      Ich denke hier gibt es auch so einige Katzen Liebhaber, hier habe ich null komma gar keine Ahnung.   Mein Sohn ist davon betroffen. Seine Freundinn hat eine Katze, darauf reagiert er recht heftig. Stundenweise ist es kein Problem, heute Nacht hat er bei ihr geschlafen und kommt um 8 Uhr fast krank hier an, hängt den ganzen Tag rum.   Nun kann er im Moment dem Thema zwar aus dem Weg gehen, am 01.10.2018 wollen sie aber zusammen ziehen. Natürlich will seine Freundin die Ka

      in Andere Tiere

    • Tierheim Gießen: AMY, 4 Jahre, Mischling - kennt Katzen und Kleintiere

      Amy (geboren 1.2.14) kam mit einem halben Jahr aus Rumänien zu ihrem damaligen Besitzer. Wie viele rumänische Straßenhunde, war sie von Anfang an ängstlich und misstrauisch, besonders fremden Männern gegenüber. Obwohl sie diese Angst nie völlig ablegen konnte, führte sie ein glückliches Leben. Sie hat gelernt alleine zu bleiben, kennt Katzen und Kleintiere und außer dem normalen Grundgehorsam kann sie verschiedene Tricks wie Gib laut oder Spiel tot. Amy (geboren 1.2.14) kam mit einem halben Ja

      in Hunde suchen ein Zuhause

    • Kann ich das gleiche Fleisch für Hunde und Katzen verwenden?

      Hallo Leute,   ich füttere meinen Hund seit einem Jahr nur noch mit BARF. Seitdem ich einen Bericht gesehen habe, was alles im Hundefutter verarbeitet wird, habe ich mich für BARF entschieden. Ich kaufe mein Fleisch immer im Futtermittelgeschäft, die es tiefgekühlt anbieten. Dazu gebe ich Gemüse-Obst-Pellets, Leinöl und ab und an ein paar Kräuter. Durch das BARF hat sich die Verdauung meines Hundes gebessert, er ist fit und hat schönes, glänzendes Fell bekommen. Ich möchte meine Katze

      in BARF - Rohfütterung

    • Hund und Katzen

      Hallo zusammen,   nach langen Überlegungen bin ich nun soweit, dass ich es mir zutraue, einem Hund ein zufriedenes Zuhause zu bieten. Nach anfänglichen Sorgen anderer Art ist es nun meine Hauptsorge, dass meine Katzen (reine Wohnungskatzen) nichts von einem neuen, tierischen Mitbewohner halten. Es sind zwei erwachsene Katzen, die nun schon seit etlichen Jahren mein Leben bereichern. Ich halte sie für aufgeschlossen und recht selbstbewusst, aber ob sie Vorerfahrungen mit Hunden haben, d

      in Der erste Hund

    • Viele Wege führen nach Rom? (Rettungshundeedition)

      Mich würde mal interessieren wie die Ausbildung bei anderen so abläuft, flexibel oder nicht, mit Vorteilen und Nachteilen die ihr so seht.   Hintergrund ist folgender, dass ich jetzt die Staffel gewechselt habe (die Gründe sind rein organisatorisch) und in der Neuen ganz anders trainiert wird und ich leider einfach nicht so davon überzeugt bin, vor allem von der Trainerin. Ich möchte nicht sagen, dass sie schlechter IST (dieses Urteil will ich mir nicht anmaßen), aber vom Gefühl her is

      in Rettungshunde, Assistenz- & Blindenführhunde

×
×
  • Neu erstellen...

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie zu, dass wir Cookies verwenden, um unser Angebot zu personalisieren. Mehr erfahren.