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Hundeforum Der Hund
Waldklee

Lungenfibrose - Wer hat Erfahrungen ...?

Empfohlene Beiträge

Hallo,

meine 16 jährige Lakeland-Terrier Hündin hat zu ihrer Epilepsie und Demenz nun noch eine Lungenfibrose bekommen. In der Tierklinik sagte man uns,das sei altersbedingt und man könne da nichts machen.

Vor vielen Jahren ist mir unser Yorki erstickt. Das möchte ich auf keinen Fall noch einmal erleben. Ich habe auch gehofft,dass die Medizin inzwischen weiter gekommen ist.

Hat jemand Erfahrung mit Hunden diesen Alters und Krankheit bezüglich empfehlenswerter Ärzte oder Kliniken ? Und natürlich eventueller Medikamente?

Ich möchte doch, dass die Kleine ihre letzte Zeit mit uns beschwerdefrei und angstlos verleben kann.

Danke für Eure Hilfe !

LG

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Das Problem bei der L.Fibrose ist die Unbekanntheit der Ursache, deswegen ist eine heilende Therapie schlecht möglich. Man geht davon aus dass es sich um eine Autoimmunkrankheit handelt und könnte den Hund mit entzündungshemmenden oder das Immunsystem unterdrückenden Mitteln helfen.

Hier wäre aber mit erheblichen Nebenwirkungen zu rechnen.

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Danke Daani,

so hatte ich das auch im Internet gelesen. Weißt Du genauer welche Nebenwirkungen eintreten könnten?

LG

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Mögliche Nebenwirkungen sind bei Immunsupressiva zum Beispiel ein erhöhtes Infektionsrisiko durch die Unterdrückung des Immunsystemes, Veränderung des Blutbildes (das deswegen ständig kontrolliert werden muss), Haarausfall, Erbrechen, Durchfall, Fieber.

Bei entzündungshemmenden Mitteln (Cortsinon zB.) ist ein Versagen der Nebennierenrinde und als Spätfolge das Cushing-Syndrom möglich.

Die Seite hier ist bestimmt interessant für Dich:

http://www.whitemiracle.ch/lungenfibr.htm

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Inzwischen habe ich Deinen Link gelesen und mache mir noch mehr Sorgen als vorher.

Ich vermute mal ich sollte zunächst die Klinik wechseln, damit überhaupt etwas getan wird. Ich habe eine panische Angst vor Erstickungsanfällen.Hier.wo ich wohne, ist kompetente Hilfe nicht schnell zu erreichen.

Weißt Du,oder sonst jemand, eine Klinik in Niedersachsen? Gibt es überhaupt Lungenfachärzte,oder machen das auch die Kardiologen?

Ist es aus Deiner/Eurer Sicht sinnvol eine mehr als 3 Std.Fahrt anzutreten? Bei Aufregung kann jederzeit ein epil.Anfall auftreten.

Kann die Auskunft meiner momentanen Ärztin bedeuten,altersbedingt heißt,da kann man sowieso nichts mehr machen als das Ende zu erwarten? Dieser Husten dauert nun ein gutes halbes Jahr und verstärkt sich im Moment. Das Herz soll für das hohe Alter noch erstaunlich gut sein.

LG

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Ich kenne mich mit Kliniken garnicht aus, bei uns hat zum Glück immer der Tierarzt gereicht.

Vielleicht suchst Du über das Internet andere Betroffene um Dich mit ihnen auszutauschen :???

Schau mal, wenn Du hier die Seite weiter runter scrollst, findest Du Erfahrungsberichte, vlt. hilft Dir das weiter: http://www.whitemiracle.ch/erfahrungsberichte.htm

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Hallo Daani,

zunächst möchte ich mich herzlich bedanken ,für Deine Unterstützung.

Die Artikel über die Westies hatte ich gestern schon gelesen und ich denke, ich werde mich dort einmal telefonisch umhören. Vielleicht kann ich meine Rassebetreuerin auch noch erreichen.

Im Grunde suche ich nur noch jemanden,der mir sagen kann, wann die Zeit gekommen ist,die Kleine "in Würde" gehen zu lassen.

Heute waren wir bei Sonnenschein im Schnee, sie hat gezogen und ist gelaufen dass ich kaum hinterher gekommen bin. Alles ohne die kleinste Anstrengung wie es schien. Ich habe den Spazierlauf dann auf eine halbe Std begrenzt. Zuhause ist sie weiter durch die Räume getobt mit angelegten Ohren,das Schwänzchen steil in die Höhe gereckt und mit Begeisterungs-Knurren.

Nach meinen Beruhigungsversuchen hat sie sich ins Körbchen gelegt und da fing nach einer Weile die Husterei wieder an.

Das ist für mich genauso wie damals bei unserem Yorki, der so elend sterben mußte.

Aber wenn man sie so freudig laufen und spielen sieht, kann das doch nicht das nahende Ende bedeuten???

LG

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Im Grunde suche ich nur noch jemanden,der mir sagen kann, wann die Zeit gekommen ist,die Kleine "in Würde" gehen zu lassen.

Heute waren wir bei Sonnenschein im Schnee, sie hat gezogen und ist gelaufen dass ich kaum hinterher gekommen bin.

Aber wenn man sie so freudig laufen und spielen sieht, kann das doch nicht das nahende Ende bedeuten???

Du wirst merken wann die Zeit gekommen ist Deine Maus gehen zu lassen. Das wurde mir oft gesagt und ich habe es nie geglaubt, bis als unser Münsterländer gehen musste, da habe ich es auch sofort gemerkt. Er wollte einfach nicht mehr und hatte sich in die hinterste Gartenecke zurückgezogen, hängende Augenlider, der Anblick war die Hölle.

Wenn sie so freudig durch die Gegend rennt ist es sicher noch nicht Zeit, sie gehen zu lassen.

Wir können mal telefonieren wenn Du magst.

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Hallo Daani,

ich habe inzwischen mit der Rassebetreuerin gesprochen. Sie ist im Prinzip derselben Meinung wie Du.Im Moment kann und soll ich die Zeit mit ihr noch geniessen. Den richtigen Zeitpunkt würde ich merken und dann sollte ich schnell handeln.

Das heißt,einen Tierarzt in der Nähe vorher aufsuchen und ihn über die vorausgegangenen Untersuchungen unterrichten. Wenn ich dann übereilt komme,braucht er nicht lange zu fragen ect und kann sofort handeln. Das ist die Theorie, hoffentlich läuft auch alles so ab in möglichst weiter Ferne.

Habe vielen lieben Dank,Du hast mir sehr geholfen,ich fühle mich jetzt doch sicherer.

LG Waldklee

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