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Hundeforum Der Hund
Stosh

BARFen für Hund und Katze

Empfohlene Beiträge

Hi,

vorweg, ich bin auf die Ernährung mit/durch (weiß nicht wie es heißt) BARF durch eine Züchterin, der ich eigentlich einen Hund abkaufen wollte, aufmerksam geworden.

btw.: Da es ein Australien Sheppard war durfte ich ihn nicht nehmen, da ich in der Firma meines Vaters arbeite und er ein Problem mit langen Hundehaaren im Büro hatte. Hat mich verdammt geärgert, könnt ihr mir glauben.

Aber zurück zum Thema:

Ich habe also einen Hund ( KURZHAARIG :-) 8Monate) und einen Kater (10 Jahre).

Würde das Futter für beide gerne umstellen. Ich weiß, das ist ein Hundeforum, aber ein paar Fragen beziehen sich nun auch auf die Katze :-)

1. Habe im Internet, dank der Hilfe dieses Forums, schon einige Ernährungspläne als erste Richtlinie ausdrucken können, aber es gibt verschiedene. Einmal mit Getreide, einmal ohne. Gibt es da Vor- und Nachteile oder ist das wegen Hunden mit Allergien?

2. Habe auf der Seite eines Internetversandes gesehen, dass Eintagsküken als BARFnahrung verkauft werden, ich persönlich finde das nicht schlecht, weil die Tiere dann auch während des Essens differenzieren müssen (meine Katze lässt von Mäusen und Vögeln immer die Niere oder Leber liegen). Ist es jetzt schlecht, wenn ich das verfüttere und mein Hund (der ja von richtigen Fleisch noch gar keine Ahnung hat) aus Versehen die Niere oder Leber mit isst?

3. Weiß irgendwer ob die Regeln bei der Ernährung für Hunde und Katzen übereinstimmen?

4. Gibt es irgendwelche ganz blöden Fehler die man als Anfänger gerne macht, aber die als Auswirkung über ein "Mist, dann eben nicht mehr so" hinausgehen?

5. Wie schon gesagt, meine Kater ist mittlerweile 10 Jahre alt, ist es noch in Ordnung seine komplette Ernährung umzustellen (da er eh jagt kennt er ja richtiges Essen, aber er hat zuhause immer anderes Futter bekommen).

Ok, ich glaube das wars fürs erste. Bin etwas verunsichert, weil ich eine gute Sache nicht nach hinten losgehen lassen will.

Vielen Dank schon mal im Vorraus.

MfG Steffi & Josh

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Hallo,

ich habe ebenfalls Hund und Katze auf Barf umgestellt. Beide vertragen es super und gerade mein alter Kater 17Jahre alt (hat vorher gekochtes Huhn+Vitaminpaste bekommen) profitiert davon und ist merklich fitter geworden. Gerade bei Katzen mußt du aber darauf achten, das du auf jedenfall Vitamine + Mineralien zugibst, vor allem Taurin ist lebenswichtig!!! Meine Katzen bekommen Fleisch + ca. 10% Gedämpftes, püriertes Gemüse + Felini Complete (kannst du dir googeln)+ ein gutes Öl (Lachsöl, Leinöl oder Rapsöl) .

Mein alter Kater bekommt noch zusätzlich Grünlippmuschelpulver (ist gut bei Arthrose).

Bei dem Felini Complete solltest du keine Leber und keine Knochen füttern, weil sonst eine Überversorgung an Calcium und Vitamin A gegeben ist.

Der Hund bekommt keine zusätzlichen Vitamine. Bei ihm gebe ich 30% püriertes, rohes Gemüse zum Fleisch. Er bekommt dafür aber auch Leber und Knochen und ebenfalls Öl. Zusammensetzung des Fleisches für Hunde, findest du hier im Forum.

Vielleicht hat dir das schon etwas geholfen.

Gruß

von den Pelzmäntelchen und ihrem Frauchen

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Hallo Steffi,

ich bin zwar kein Experte, teilbarfe aber seit einem halben Jahr und kann dir vielleicht einige Fragen beantworten.

Allerdings kann ich zum Katzen-Barf gar nichts sagen, aber das hat Gladbach ja schon getan.

Eintagskücken kann der Hund ganz fressen, warum nicht auch die Leber und die Niere? Das füttert man ja auch als Innerei.

Das wird aber ganz schön teuer, ich würde sie höchstens als Leckerli-Vorspeise geben.

Bei Getreide scheiden sich die Geister. Viele lehnen es ab, weil manche Hunde dadurch "hibbelig" werden. Außerdem soll es für die Gelenke nicht gut sein.

Ich lasse es weg, finde es nicht nötig, ich gebe höchstens mal Reis, wenn ich welchen übrig habe.

Ich füttere 3% vom Körpergewicht und 80% Fleisch (Muskelfleisch, Pansen, Innereien) und 20% Gemüse.

Vom Fleischanteil wiederum 60% Muskelfleisch, 25% Pansen und 15% Innereien.

Das Rindfleisch kaufe ich vom Schlachthof, das ist sehr günstig.

Welche gravierenden Fehler kann man machen?

Ich zähl mal auf, was mir einfällt, vielleicht ergänzt das noch jemand:

Niemals rohes Schweinefleisch! Gefahr der Krankheitsübertragung der Aujeszki-Krankheit, die ähnlich der Tollwut tödlich für Hunde ist.

Knochen erst nach einiger Zeit geben, da sich die Magensäureproduktion einspielen muss -und anfangs nur weiche.

Leber nicht zu oft geben wegen Vit. A -Überversorgung -ich gebe Leber nur jede zweite Woche.

Auf die Kalziumversorgung musst du achten, ein Hund braucht 50-80mg am Tag. Ich gebe Eierschalenpulver (selbst mörsern oder recht günstig im Internet) zum Fleisch, wenn`s an dem Tag keinen Knochen gibt.

Ein gutes (und geeignetes!) Öl darf nicht fehlen wegen den ungesättigten Fettsäuren und Vit.E -ich nehme Leinöl. Lachsöl soll noch besser sein.

Gemüse, die für uns Menschen roh ungenießbar oder giftig sind, müssen auch für den Hund gekoccht werden: Bohnen, Kartoffeln.

Obst anfangs nicht zu säurehaltiges.

Ich hab dies kleine Buch von Swanie Simon: BARF, kostet 5,- € und für den Anfang finde ich das ausreichend, zumal du im Netz Millionen Infos bekommst.

Liebe Grüße

Antonia

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