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Hundeforum Der Hund
Rhodium

Hundebegegnungen managen?

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Hallo,

ich eröffne mal einen neuen Thread, weil ich ein "Problem" habe, bei dem ich nicht recht weiter weiss. Wir sind jeden Tag auf einer grossen Wiese unterwegs, wo wir viele andere Hunde treffen. Mein Hund würde am Liebsten schon aus nem halben Kilometer Entfernung zu den anderen Hunden laufen. Wenn er frei ist nehm ich ihn ins "bei mir" und muss ihn zwar regelmässig ermahnen und loben, aber es klappt. An der Leine mags nicht klappen. Er guckt nur noch nach vorn und zieht. Nicht wie ein Hound, aber dass er es überhaupt tut reicht mir schon ;-) Er ist in solchen Situationen kaum mehr ansprechbar und mich nervts ein wenig. Ich will dass er an der lockeren Leine weitergeht und wenn wir in der Nähe sind und ich geklärt habe ob Kontakt gewünscht ist kann er gerne laufen.

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umdrehen und gehen würd ich erst mal so spontan sagen!

sobald er dann vernünftig läuft kommando FUß oder eben BEI MIR und dann umdrehen und wieder richtung wiese...

Ansonsten kannst du auch versuchen ihn einfach hinter dich zu nehmen, also nicht rechts oder links von dir sondern richtig hinter dir.... Leine in beide Hände und Hände hinterm Rücken, sodass die Leine so kurz ist dass er kein Spielraum hat...

Klappt denn das Fußgehen mit Leine wenn keine anderen Hunde in der Nähe sind? und ist das nur bei der Wiese oder allgemein bei Hundebegegnungen mit Leine?

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Hallo und danke für deine Antwort,

umdrehen und gehen hab ich versucht, aber er ist wie gesagt nicht ansprechbar und ich müsste ihn tatsächlich hinter mir herschleifen, was ich ablehne. Er wiegt nur 12 Kilo, das ist doch voll unfair :D Hinter mich nehmen funktioniert manchmal, aber seeeeeeeeeehr schleppend, ohne Hundeablenkung perfekt. Das Fussgehen klappt ganz gut. Ich muss ihn schon alle zwei Minuten mal erinnern, dass er neben/hinter mir bleiben soll, aber normal geht das schön. Nur eben bei Hundebegegnungen (auch ausserhalb der Wiese, aber da begegnen wir nur selten welchen) nicht. Ohne Leine gehts leichter, wahrscheinlich weil ich meine anderen Möglichkeiten da intensiver einsetzen muss, damit es funzt.

Es ist jetzt kein richtiges Problem, ich kann ihn schon unter Kontrolle halten, aber ich hätte es eben gern völlig stressfrei und entspannt (okay, die Vorfreude sei ihm gegönnt).

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Hallo,

mir fällt auch kein anderer Tipp ein als Ramona in dir schon gegeben hat - wie umkehren oder in eine andere Richtung abzubiegen. Du kast dir die Antwort eigentlich schon selbst gegeben - du willst, dass er mit lockerer Leine mit dir mitläuft - dies bedeutet im Klartext - auch wenn du "Kehrt machst" oder in eine "andere Richtung abbiegst".

Wir haben auch Probleme an der Leine. Für mich muss es nicht sein, dass mein Hund permanent bei Fuß läuft und die ersten Jahre arbeitete ich auch, so dass ich morgens nicht so viel Zeit hatte. Also wurde der Leinenführigkeit nicht so große Aufmerksamkeit gewidnet - Askan zog aber auch nicht wie ein Ochs vorm Karren an der Leine, es war noch o.K. - aber mit der Zeit fing er an an der Leine sich aufzuspielen - vor lauter Aufregung und weil er plötzlich merkte, dass es nicht zu jedem Hund hin konnte. Als zweiter Punkt kam hinzu, dass Askan sehr eigensinnig ist und sich nicht einfach irgendwohin ziehen läst. Sobald er vor uns einen Hund entdeckt (der kann uns auch entgegenkommen) geschieht es, dass er mit Spannung in der Leine einfach stehen bleibt "ich will jetzt warten wer da kommt / wissen wer da läuft" - er hätte damals auch keinen 1m mit mir kehrtgemacht.

Leinentraining war nun doch angesagt - hier mal unser bisheriger Trainingsverlauf:

Sobald Askan mit Spannung in der Leine steht -anderer Hund in Sicht oder sonstige Aufregung (Schnuppern im Gras) nehme ich ihn erst mal aus der Situation heraus und blebe dann einfach kommentarlos erstmal stehen und warte, dass er sich mir zuwendet - tut er dies, erfolgt ein Leckerliesuchspiel vor meinen Füssen.

Habe ich für das "Stehenbleiben" keine Zeit, so mache ich entweder auf dem Absatz "kehrt" oder es erfolgt das "abbiegen" nach rechts oder links. Ich gehe solange in die entsprechende Richtung weiter bis mein Hund entspannt neben mir läuft - tut er dies, erfolgt auch hier wieder ein Leckerliesuchspiel vor meinen Füssen.

Das Problem Askans-Notbremse wenn ich an der Leine ziehe habe gelöst, indem ich im vorher das entsprechende Wortsignal (keht, links, rechts) gebe - diese Begriffe kennt er bereits, dann gehe ich aber kommentarlos in die jeweilige Richtung.

Wir sind trotz langem Training immer noch nicht am Ziel, aber wenn ich die Möglichkeit zum Ausweichen habe geht er immerhin schon verhältnismäßig anständig mit mir mit.

Also probiere es noch einmal auf diesem Wege mit Geduld und Ausdauer.

Viel Erfolg wünscht dir

Susanne + Askan

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Ja einfach ist das nicht und es lässt sich nicht vermeiden, dass du ihn dann eben auch mal hinter dir her ziehen musst! Und keine Angst, das wird sich nicht um 100 m handeln, er findet es ja genauso unangenehm, also wird er dann auch neben dir laufen.

Mit der Ansicht "Der arme Hund" kommt man nicht weit. Es ist eben doch ein Hund und glaub mir die können das auch verkraften, wenn sie mal hinterher gezogen werden und nicht immer das bekommen was sie wollen.

Die Rangordnung muss stehen, DU bist der Boss nicht dein Hund!

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Hallo,

was mir noch eingefallen ist, was du auch versuchen kannst - ist im Slalom auf auf euer Gegenüber zuzugehen.

Sinnvoll ist es hier, die einzelnen Elemente wie Kehrtwende, Abiegen nach rechts oder links oder das Slalom-Laufen erst einmal ohne jegliche Ablenkungen zu üben und erst dann bei anderen Hundebegegnungen anzuwenden.

Wie gesagt ich selbst gehe nach diesem Schema vor - erst ohne Ablenkungen üben, dann erst bei vorhandener Ablenkung einsetzen, denn auch mein Askan würde sonst in diesen Situationen keinen Schritt mit mir mitgehen.

Und was das Thema "Hund hinter sich herziehen" bei Unwilligkeit des Vierbeiners betrifft - ich bin übrigens auch kein Freund davon - habe ich deshalb auf die folgende Art und Weise gelöst: Wenn mein Hund die Notbremse anzieht und auf stur stellt in Situationen die ich nicht dulde, nehme ich die Leine im untersten 1m vom Halsband oder Geschirr aus gesehen in die Hand und nehme meinen Hund einfach ein Stück in die entsprechende Richtung mit - das ganze ohne großen Kommentar, nach dem Motto "Das ist jetzt so und keine Widerrede". Nach ein paar Metern geht er dann schon wieder freiwillig mit.

Ich hoffe, du verstehst wie ich das meine - weiterhin viel Erfolg beim Üben.

Lieben Gruß

Susanne

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Danke für die Ratschläge, Slalom, zurück etc. ist mit Sicherheit eine gute Idee, nur schwer umsetzbar mit Kindern im Schlepptau. Ich bin da im Moment ein wenig ratlos. Vielleicht lege ich einfach mal ein paar Übungsrunden in der Stadt ein, damit er es begreift.

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Hallo,

ja, mit Kindern im Schlepptau wird dies wohl nicht möglich sein, da würde aber wahrscheinlich gar nichts funktionieren - es sei denn, die Kinder wären schon so groß, dass sie auf sich selbst aufpassen können.

Wenn du das Problem wirklich ernsthaft in den Griff bekommen willst, wird dir meiner Meinung nach wohl oder übel auf Dauer nichts anderes übrig bleiben als die nächste Zeit mit Kindern und Hund getrennt spazieren zu gehen.

Lieben Gruß

Susanne

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Dann muss ich erst noch nen Kinderzwinger bauen ^^. Ne, ich glaube mein Hauptproblem ist, dass ich mich immer zu sehr reinstresse. Ich möchte den Hund perfekt haben, aber er ist nun mal ein Hund und keine Maschine. Das was ich als Ziehen bezeichne, sehen andere längst als Leinenführigkeit. Ich habe gestern Abend unser "Leinenführigkeitstraining unter Ablenkung" wieder aufgenommen (Katzenfutter auf die Strasse, Hund muss mehrmals an lockerer Leine vorbei, sofort stehenbleiben wenn Zug auf die Leine kommt, wenn er nicht unmittelbar korrigiert zwei Schritte zurück) und - wumms - war es heute bei einem Hund, der uns entgegenkam auch kein Problem mehr. Mein Hund lernt wahnsinnig schnell. Ich muss nur ruhig und souverän bleiben und vor allem konsequent in meinen Methoden. Hinterherziehen kann bei mir gar nicht funktionieren, weil ich nicht mit dem Herzen dabei bin. Ich mag dass er sich automatisch an mir orientiert und mit Freude mitarbeitet und ich glaube dieser Thread hat mir geholfen meinen Weg wieder zu finden. Zwischen zwei kleinen Kindern, Studium und dauerabwesendem Mann, ohne irgendeine Unterstützung verliert man schon manchmal den Faden in der Junghunderziehung. Aber solang ich ihn immer wieder finde passt das schon.

Ich tue mich auch manchmal schwer bei dem Stil, den mein Hund braucht zu bleiben. Ich bin ein sehr emotionaler impulsiver Mensch und er ein sehr sensibler, eher unsicherer Hund, der sich gerne an mir orientieren möchte, der bei Problemen grundsätzlich Blickkontakt oder Nähe sucht. Und ich übersehe das mit meiner lauten und hektischen Art manchmal. Sobald ich wieder ruhig und gelassen bin und sein Fels in der Brandung bin funktioniert alles wieder. Dann versteht er was ich will und tut es auch gerne. Noch merke ich nicht viel vom Beaglesturkopf. Er ist schon ein "ich will Frauchen Freude machen" - Wauwau.

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(bearbeitet)

Morgen,

hast du mal überlegt, ob das Problem nicht bei dir liegt? Denn dies ist meistens der Fall. Schau doch mal ob du dich versteifst, die Leine anziehst und ihn zu dir rüber ziehst.

Das sind alles Signale für den Hund auszuflippen. Du musst die Leine locker runter hängen lassen und wenn du dich nicht traust, Maulkorb für ihn, dann kann er niemanden verletzen und du kannst mit ihm arbeiten.

Meine Erfahrung ist, das das Tier selten schuld hat, du weißt doch bestimmt, es gibt positive wie auch negative Bestätigung und ihn nicht ausschimpfen oder anfassen.

Ich hoffe ich konnte dir ein wenig helfen

LG.

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