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Hundeforum Der Hund

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Hallo alle zusammen,

hab da mal eine Frage zur Hundehaltung…:

und zwar geht’s mir darum, was ihr dazu sagt, wenn man Hunde ausschließlich im Garten und Hof hält?

Also bei uns ist das so:

Bunda hat eine 2mx1,50m große Hundehütte, 25cm dick isoliert, und einen kleinen Eingang!!! Vorm Eingang der Hundehütte ist noch ein Vorhang, damit der Wind nicht reinbläst! Zudem steht die Hütte unter unserem Gartenhäuschen^^

Bunda wird 4-5 mal täglich für 30-60 Minuten spazieren geführt, täglich trainieren wir Unterordnung, ist nie länger allein als 1 Stunde (nachts halt 9 Stunden, aber da schläft ja jeder)! Wir treffen uns jeden 2.Tag mit Mischlingshund Bärlie zum Gassie gehen, und jeden Sonntag mit Hundefreundin von Bunda!

Samstags und dienstags haben wir dann noch Training im Hundeverein!

Ist diese Hundehaltung falsch?

Darf man Hunde jetzt gar nicht mehr als „Wachhund“ draußen halten?

Würde mich über eure Meinungen freuen?!!!

Liebe Grüße

Ilona&bunda

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Und wenn jetzt 10 Leute schreiben das, das gar nicht geht, dann nimmst du deinen Hund ab sofort ins Haus, oder wie?

Gruß Iris

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Hmm, gute frage :kaffee:

ich werde zumindest überlegen was wir tun könnten damit bunda nicht draußen leben muss!

wir haben nur 3 möglichkeiten...

1. im keller könnte sie bei uns hausen

2. ich ziehe von zu hause aus und nimm meinen hund mit

oder 3. verkaufen (was ich höchstwahrscheinlich nicht mehr tun würde)

aber was ist so falsch daran?

liebe und zuneigung bekommt sie viel genug, sie darf in unserem wintergarten schlafen und sogar von dort aus fernsehen^^

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Hallo Ilona,

ich würde das an der Hunderasse, am Fell, an der "Lust" des Hundes (manche Hunde hassen Kälte) und an dem Alter des Hundes (und etwaigen Krankheiten) festmachen.

Haltung im Freien oder in (großen!) abgesperrten Bereichen ist total OK wenn Hund im Sommer kühle Ecken und im Winter isolierte "wärmere" Möglichkeiten hat UND vor allem auch ausgeführt wird.

Für den Hund ist es meines Erachtens nach egal, ob er im Haus oder draußen ist, solange er sich wohlfühlt (was bei den Temperaturen gegeben sein muss) und Beschäftigungsmöglichkeiten sowie genug Platz/Auslauf hat.

Genausowenig ist gegen Haus-/Wohnungshaltung etwas einzuwenden, solange Freilauf und Beschäftigung gegeben ist.

In deinem Fall klingt das doch sehr, sehr vernünftig und ich denke, viele Hofhundehalter könnten sich da, was die "Versorgung" und "Beschäftigung" angeht, noch Scheibchen abschneiden..

Das ist meine ganz unprofessionelle Meinung dazu. ;)

Liebe Grüße,

Wolf & Banshee

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Hallo Ilona,

warum glaubst DU, daß es falsch ist.

Grüsse,

Claudia

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Ich finde sogar das DIESE Art der Haltung am gesündesten für sie ist!!! Immer noch besser als wenn sie den ganzen Tag im Haus schmoren und die Trockene, warme Luft einatmen müssen... :)

Wenn es dem Hündchen gut geht, warum nicht :)

Sally und Felix sind auch draußen Hunde (sie dürfen auch ins Haus, aber zu 80% sind sie draußen).

Anfangs war Felix ein Haushund und seit Sally bei uns ist muss auch er draußen schlafen, aber es gefällt ihm ;) Beide warten schon am Abend vor der Tür schwanzwedelnd aufs Schlafen gehen ;)

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Schau dir deinen Hund an, bei dem Programm das du ihm bietest kann ich mir nicht vorstellen, das der nicht zufrieden ist. Ich schliesse mich Wolf an, es gibt Wohnungshunde denen es sicher schlechter geht ;)

Gruß Iris

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hast du mal Probeweise probiert ob dein Hund überhaupt mit ins Haus kommt?

Hört sich jetzt vielleicht komisch an, aber ich kannte mal einen Schäfi, der es gewöhnt war alleine draussen zu sein und überhaupt keine Anstallten machte ins Haus zu wollen, wenn man ihn an der Leine füren wollte hat er den "Prellbock" gemacht.

Das war in einer sehr ländlichen Gegend und der Hund hatte seine Tür zur Scheune, in die er ging wenn´s draussen zu ungemütlich war. Die Leute haben recht viel mit ihm gemacht und es schien ihm an nix zu fehlen, nur als er älter wurde, haben die Leute gedacht, dass er jetzt doch ein gemütlicheres Plätzchen im richtig warmen verdient hätte.

Fazit sie haben es nicht geschafft ihn ins Haus zu holen... kaum war er endlich mal drin wollte er sofort wieder raus.

Und ansonsten finde ich Hund draußen immer noch besser als Hund im dunklen Keller.

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Wow, vielen Dank...eure Antworten/Meinungen sind sehr beruhigend!!!

Bei einem anderen Forum wurden wir "abgestempelt", weil wir unseren Hund draußen halten!!! :(

Wir wussten schon vor unserem Hundekauf, dass wir dem Hund auf jeden Fall keine Haushaltung anbieten können, deshalb haben wir ja auch eine Rasse ausgesucht, deren es draußen bei Wind und Wetter nicht zu kalt oder schäbig wird! Bunda ist bei Regen liebend gern im Freien, patsch nass, und im Winter kugelt sie sich gern im Schnee und hüpft hin und her! Im Sommer hat sie eine ganze Wiesenfläche im Schatten (hinterm Haus)!!!

In dem Forum hat man mir gesagt, bzw wollte man mir weismachen, dass diese Haltung "unverantwortlich" sei, der Hund nicht genügend Liebe bekäme, der Hund geklaut werden könne, oder sogar vergiftet, oder über einen 1,50m hohen Zaun drüber springen könnte und in Freien sonst was anstellen könnte, oder sich ein Loch buddeln und ausbrechen...

Das allergeilste war ja, dass ich meinen Hund niemals allein im Garten lassen sollte...immer nur unter Aufsicht, ...bei einer Gartenhaltung wäre da die Aufsichtspflicht verletzt, und ich könne mir nie sicher sein, dass der Hund ausbrechen könnte...weil ein Zaun ist ja aus Gummi^^

Naja, aus diesem Grunde bin ich ins Zweifeln gekommen, ob wir wirklich einem Hund "gerecht" sind!!! Und das Richtige tun!

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Ich finde eure Haltung auch gut - dem Tier geht es doch saugut. Für mich wäre das nix (egal mit welchem Hund), weil mir abends der Sofa-Knuddel-Faktor fehlen würde... :D

Außenhaltung wird zunächst pauschal mit "kein Menschenkontakt", Verwahrlosung, etc. etc. bedacht - was ja leider auch oft stimmt. Ich finde es aber gut daß du nochmal nachfragst und auch in Kauf genommen hast, ähnlich abgekanzelt zu werden - hätte ja sein können.

Fazit: Weiter so!!!

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